Meisterschaft

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Meisterschaft die, ist ein Prestige trächtiges Turnier, ausgebildeter Meister, im menschlichen Streben, sich nach
Bei einem Doppelsieg entscheidet, fairer Weise, die Körperkraft, wer den Pokal Heim holen darf
göttlichem Vorbild, zu messen und zu duellieren. Nur sie, die Stärksten, die obersten Befehlsbosse, die Meister ihrer Zünfte, dürfen antreten, sich beim zyklisch stattfindenden Kampfspiel, in unterschiedlichsten Disziplinen, zu vergleichen und Senf und Bratwurst einzustreichen.

Die einzelnen Spiele der Meisterschaftsanwärter, finden im Wechselsprechverkehr, das Ding, das blinkt, Paarduell, gegeneinander, ohne Ausscheidungsverfahren, statt. So, dass sich immer nur zwei Großmeister gegenüber stehen. Das wirkt der Grüppchenbildung entgegen. Am Ende einer Partie darf dann der Siegreiche sowohl über seinen unterlegenen Genossen hämisch lachen, als auch drei Punkte für die laufende Saison einheimsen.

Allgemein

In der Tradition der Ritterspiele (nicht zu verwechseln mit Ritter Sport), konnte sich das elitäre Konfrontieren der handwerklichen, sowie geselligen Zünfte, auf höchstem Niveau, zu einem Schauspiel mit Publikumsgarantie emporschaukeln. So strömen die Angehörigen ihrer jeweiligen Idole in voller Montur ihrer Zunft-utensilien (Malermeister: Pinsel, Mauerer: Ziegelstein, Koch: Kochlöffel etc.) den geweihten Stätten der Austragungsorte zu. Teilnehmen können nur eidesstattlich als Arbeitnehmer eingeschriebene Meister. Dabei darf bundesweit nur ein Vertreter der jeweiligen lizenzierten Zünfte antreten um seine Gilde zur Erfolgsversprechensten des Jahres zu küren und den Nachwuchs zu sichern. Der Ausgang der Meisterschaft beeinflusst damit unmittelbar, die statistischen Daten der Bundesregierung, über den Ausbildungsweg von Jugendlichen unter 18 Jahren. Alle Achtung.

Disziplinen

Die Disziplinen stellen das eigentliche Schmankerl der Austragungen dar. In ihnen eint sich der Esprit des Kampfgeistes sowie, die unüberwindbare Komik, jeglicher Meisterschaften und ihrer Meister, immer nur siegen zu wollen ohne auf innere Werte zu achten. Es sind dies nachfolgend, einige der Paradedisziplinen, die jedoch nicht zwingend vorzufinden sind:
So tät das fast richtig aussehen: Pommes Schranke bei Zigeunerwurst. Leider kam hier jedoch der Hunger vor der Jury

- Pommes Schranke (rot- weiß) kreieren,
- Zunft üblichen Ton zünftig nachahmen,
- Brüllphrasen wie: „Kalle tu mal Bier“ authentisch wiedergeben,
- spitzen Stifte rund machen und Gesellen mal richtig Schellen lehren,
- Alles Besser wissen und gegen Logik immun sein, (Leichte Disziplin, kann fast jeder)
- bei Arbeitgebern einschleimen (eine der verhasstesten Disziplinen),
- Frauen Nachpfeifen und eigene Frau übersehen (eine der gewöhnlichsten und meist geübten Disziplinen),
- Wohnung spießig einrichten,
- Meisterbrief frankieren (Bonuspunkte, wer ihn abschickt),
- Zunft- übergreifende Tätigkeiten möglichst lächerlich dem jeweiligen Zunft Repräsentanten vorführen, (hier tobt das Publikum vor Gaudi)
- In Gefahrensituation (z.B. kniend über einer Kreissäge) beweisen, dass man doch was kann,
- Meister Ede oder Pumuckel miemen, (Pumuckel mit verschwinden, daher schwierig)
- Die verschiedenen Ruhepausen richtig benennen und ihrem Tageszeitpunkt nach richtig einordnen,
- Wissen wo Bielefeld liegt (scheint jedes Jahr wieder knifflig zu sein).


Ist die Kür der Disziplinen vollführt und gegeneinander aufgeführt, entscheidet eine Jury, wer es in der jeweiligen Partie zum Meisterschaft und in der Tabelle der Berufsstatistiken einen Balken zulegen darf.

Ritus

Da die unterschiedlichsten Meister, der unterschiedlichsten Gilden, gegeneinander antreten, muss über den ganzen Wettbewerb hindurch gewährleistet sein, dass ein gegenseitiger und steter Gewerbehass aufrechterhalten wird. Deshalb wird vor jedem Wettbewerb, in einer anderthalb stündigen Zeremonie, jedes Handy der Teilnehmer ausgeschaltet um eine absolute Präsenz der Gegenspieler zu gewährleisten. Außerdem kann so auch nicht via Handy gepfuscht werden. Da Auge um Auge gekämpft wird, konnte bisweilen erfolgreich vermieden werden, dass ein Meister gegen sich selbst antreten musste. Tritt dieser Fall dennoch ein, so gewinnt bzw. verliert der Meister. Darüber hinaus wird das stark rivalisierende Verhalten, unter den Vertretern der auserkorenen Zünfte, dadurch Aufrechterhalten, dass vor jeder Disziplin ein Kurzer, respektive zwei Bier, respektive einer anstatt zwei Kippen, gekippt werden. Sollte jemand hernach zu betrunken sein um aktiv weiter zu meisterschaften, wird der entsprechende Teilnehmer unvermittelt wieder an seinen Arbeitsplatz gefahren. Schlussendlich stemmt der Sieger eine Kiste Bier für alle Teilnehmer, erhält dafür aber im Gegenzug eine Pommes beim Meisterkoch gratis und einen Gutschein für eine Kiste Bier.

Berühmte Meister

Die vier Großmeister der Bühne: o.l. Röhren Schmitz; o.r. Frittenfett Jupp; u.l. Natur Edgar; u.r. Pfeifen Harald

- Frittenfett Jupp (eigentlicher Name: Achim Neusler, *1955; Zimmermanns Meister), profitierte im „Pommes- Schranke Bauen“, durch sein geschmacksstarkes talghaltiges Haarfett, das er heimlich in die Friteuse einarbeitete.
- Pfeifen Harald (e.N.: Harald Unterding, *1903 - †1979; Meister Koch), hat sich in der Disziplin „Frauen Nachpfeifen“ die Technik seiner Kochtöpfe abgeschaut.
- Natur Edgar (e.N.: Edi Sekt, *1985; Maler Meister), nutze seine Körpersäfte zum malen, wurde deshalb nicht für die „Zunftübergreifenden Disziplinen“ zugelassen.
- Röhren Schmitz (e.N.: Fred Schmid; *1967; Kfz-Meister), hatte die Nase im „Zunft üblichen Ton“ vorn, und ebenso bedeutsam, einen gleichsam aktiven Auspuff.

Verschiedene Meisterschaften

Zu den Meisterschaften werden auch die unreinen Talentwettbewerbe angeführt, die zwar massenwirksam in Szene gesetzt werden, wo jedoch oftmals nichts anderes als unflätiger Sport zu sehen ist. Als da wären: Fußball-, Hand-, Hockey-, Sport sowieso, Welt- und Kontinent, Tanz- und Sing-. Damit zählen die Meisterschaften bei denen die echten Meister schuften, zu den urtypischsten und lustigsten Wettbewerben ihrer Art und sollte, spätestens von nun an, assoziativ mit der Begrifflichkeit der Meisterschaften einhergehen. Meisterschaften finden nicht alle vier Jahre statt, das ist schließlich keine Olympiade, Herrgott, sondern können über das ganze Jahr verteilt einberufen werden. Damit ist auch logisch, dass alle vier Jahre eine Meisterschaft stattfindet.

Interessantes

  • Meistens- Meister- Majestäten
  • Gewinner dürfen Neureich spielen
  • Meistens ist es so, dass nicht der Meisterschaft sondern die Gesellen. Außerdem heißt es „die“ Meisterschaft.
  • Es gilt als unschicklich, die Europameisterschaft nach Amerika zu verlegen, nicht aber, die Weltmeisterschaft transglobal zu veranstalten! Schon mal darüber nachgedacht?
  • Zu Meisterschaften kann man lila Fahnen wehen lassen
  • 97% der Meisterschaften werden unter Männer ausgetragen. Hier herrscht noch die alte diskriminierende Frauenverachtung hipphipp hurra
  • In der Hirachie der Fans stehen die Maurermeisterfans ganz weit vorne mit ihren Zunft-üblichen Wurfgeschossen bzw. Fanartikeln
  • Es wird vermehrt der Ruf nach einer Charakter-Meisterschaft laut, um unsportlichen, ungeschickten oder sonst wie benachteiligten eine Chance zu erteilen. Und für eine neue, längst überflüssige Persiflage: KEINE MACHT DEN GEMEINEN MENSCHEN
  • Administratoren der Wikipedia legten seinerzeit den Grundstein für eine als Revertvandalismus bekannte Meisterschaft. Dies kann auch heute noch gut erkannt werden, wenn z.B. ein Neuling versucht, Änderungen an einem Artikel vorzunehmen.