Spiegelwelten:Indiana Bibo - Unter Untoten

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Und wieder einmal gibt sich der bekannteste Wissenschaftler der Welt die Ehre. Und den besten Bassisten der Welt bringt er gleich mit.
Kurdistan, Juli 2011. Im eingemauerten Zwergstaat Ost-al... ach egal irgendwas was keine Sau aussprechen kann... bricht ein geheimnisvolles Virus aus.

Am sechsten Juli 2011 gab der Kurdische Präsident Pukkad in einer eiligen Pressekonferenz das Ausmaß der Katastrophe bekannt;

Wir gehen davon aus, dass mehrere Terroristen einen Zombievirus innerhalb der Mauer entsandt haben und so Ost-Al Kurdistaniyan in eine Zombiestadt verwandelt haben. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätten wir sie nicht eingesperrt! Die pflichtbewussten Soldaten auf dem Grenzwall erschossen natürlich jeden umherstreifenden Zombie. Samuel Pukkad


Nachdem Ost-Al Kurdistaniyan ausgerottet wurde, schickte Pukkad 12 leicht bewaffnete Immigranten in die Stadt, um ihre Sicherheit festzustellen. Sie konnten noch weitere Zombies niederstrecken, mussten aber am Ende selbst Getötet werden, da man keine wesentlichen unterschiede zwischen Zombies und Menschen finden konnte. Man schätzt, dass es 64% Erschossene und ca. 29% Gefressene Ost-Al Kurdistaniyaner gibt. Das Gebiet sei dementsprechend immer noch nicht sicher und wird weiter von dem Grenzmauern der Stadt gesichert.
Pukkad erklärte zum Schluss der Konferenz Ost-Al Kurdistaniyan für entvölkert, erkennt dem Staat Ost-Al Kurdistaniyan die Souveränität ab und Annektiert das Gebiet als Sperr- und Testzone.

Als das geheimnisvolle Virus wenige tage später die Mauer um Ost-Al irgendwas überschritt und auf Kurdistan übergriff sah sich der Weltsicherheitsrat zum Handeln gezwungen. Mit sofortiger Wirkung wurde der beliebte Allzweckwissenschaftler und Castingshowmoderator Dr.Bibo verständigt und ins Krisengebiet geschickt. Der folgende Bericht schilert die Vorkommnisse jener Expedition aus der Sicht Dr.Bibos persönlich.


Montag, 11.7.2011

Habe soeben einen Anruf von Solon Winckelzug erhalten. Der WSR braucht mich für die Sache in Kurdistan. Ich möchte ehrlich sein, es kommt mir gelegen. Ich finde die Sache da drüben einfach zu merkwürdig und saß schon seit Tagen auf gepackten Koffern. So schön der Job als Moderator auch ist, die pure Wissenschaft gepaart mit etwas Zombiejagerei ist schon etwas spannender.

So. Ich hab Jeff Tichar nun eine Zettel hinterlassen. Wenn die Castingshow weitergeht soll er anrufen und Ich moderiere per Videokonferenz weiter. Kein Problem. Sofern wir nicht grad von Untoten angegriffen werden.

Apropos Wir.... Ich muss noch eben schnell einen wichtigen Anruf tätigen. Dieser Job ist etwas gefährlich, dass sollte Ich nicht allein durchführen. Glücklicherweise kenne Ich einen Mann, der mir da perfekt helfen kann und in seiner Freizeit gern Zombies tötet. Ein unerschrockener Bassist aus Santiago namens Rodrigo Gonzales.... Wo ist denn die Nummer.... ah da.... (wählt)

Mann: Ja?

Bibo: Rod? Hier ist Hannes Bierboodt. Du erinnerst dich?

Rod: Ja natürlich. Der verrückte Wissenschaftler, der mir damals auf der Musikkonvention in Molldurien so viele Dinge erzählt hat von denen Ich nichts wissen will....

Bibo: Genau der! Rod hast du vielleicht ein par Tage Zeit für mich?

Rod: Worum geht es?

Bibo: Du hast doch sicher auch von dieser Sache in Kurdistan gehört? Ich werde dort nun hinfahren...

Rod: Ja....Und du willst dass Ich mitkomme und ein paar Untote platt mache?

Bibo: Ja, ganz genau. Lässt sich das einrichten?

Rod: Aber gerne. Wir haben dieses Jahr glaube Ich eh nichts vor, da kann Ich natürlich mein Zeug einpacken und rüberkommen.

Tiefe Stimme aus dem Off: Ihr geht Untote verkloppen? Kann Ich mitkommen?

Rod: Gern Bela, aber es sind nur Zombies und keine Vampire.

Stimme: Dann nicht. Ich interessiere mich nur für Vampire...

Rod: Dann nicht... Gut Hannes, Ich setz mich dann mal in unseren Privatjet...

Hohe Stimme aus dem Off: ...den du nicht nutzen darfst. Du bist nur Bassist.

Rod (nach hinten) WAS MIR KACKEGAL IST! Ok. Hannes. Wir treffen uns dann in Van. Morgen Abend?

Bibo: Ok. Bis morgen.

Rod: Jo Ciao... (legt auf)


So. Hätten wir das geklärt. Mit dem fühle Ich mich sicherer. Dann wollen wir uns mal langsam auf die Socken machen...


Mittwoch, 13.7.2011

Nachdem Rod und Ich gestern Abend zusammentrafen und erst einmal in einer Overnightbar einen heben gegangen sind (wobei Rod auf das Alkoholverbot in Kurdistan hineinfiel und deshalb sein Glas alkoholfreien Whiskey unverrichteter Dinge an die gegenüberliegende Wand warf, was zu einer kleineren Kneipenschlägerei mit zwei Fernfahrern führte) können wir heute unsere Expedition ins Ungewisse starten...

Ich würde sage wir beginnen die ganze Suche nach den Gründen und Lösungen bezüglich des Virusproblems mal beim Virus selber. Nur das Virus selbst kann uns einige Fragen beantworten. Deshalb müssen wir zuallererst mal einen Zombie finden, töten und ausweiden. Dann kann Ich das Virus extrahieren und untersuchen. Damit uns dabei nichts passiert habe Ich ein paar hochwertige Strahlenanzüge aus dem Hetenland kommen lassen. Hoffentlich hilft uns das weiter.


Donnerstag, 22.9.2011

Endlich kann es weitergehen. Unglaubliche 2 Monate haben Rod und Ich in Quarantäne verbringen müssen. Am 14. Juli haben uns Kurische Suchtrupps aufgehalten und erst mal in Isolationshaft gesteckt. War eine sehr interessante Erfahrung.

Nun, vorgestern kamen wir raus. Während Rod noch in Mina ist und endlich ein paar Zombies abknallen will – Angeblich sind es wieder mehr geworden – bin Ich kurz nach Hause geflogen, habe ein paar zusätzliche Habseligkeiten eingepackt und bin nun mit dem Bibomobil unterwegs an die Kurdische Küste. Präsident Pukkad hat mir bei meiner vorgestrigen Abreise ausdrücklich geraten, nicht wiederzukommen, da es für mich hier angeblich zu unsicher ist. Aber ganz ehrlich – Was ist an Menschenfressenden Zombies und tödlichen Viren schon gefährlicher als an den anderen Dingen mit denen Ich tagtäglich zu tun habe? Die Klausuren mancher meiner Studenten sind nicht selten noch gefährlicher für mein Wohlbefinden. Aber damit Pukkad sich keine Sorgen macht werde Ich diesmal über die Hintertür kommen. Morgen werde Ich hoffentlich wieder zu Rod stoßen. Wünscht mir Glück, dass auf der Wasserstraße kein Stau ist :-)

Sonntag, 25.9.2011

Bin in Mina angekommen. Gespenstisch. Hier ist alles komplett leergefegt. Menschenleere Straßen, Spuren von blutigen Kämpfen. Beinah wie Ruhrgebietsstädte im Anschluss an Revierderbys. Allerdings habe Ich im Unterschied noch keine Kneipen ausmachen können, die eventuell voll sein könnten. Dies ist halt Kurdistan und nicht das Ruhrgebiet... Tja...

Ich habe Rod noch nicht ausmachen können. Ich kann ihn auch nicht erreichen, weil er sein Handy immer ausmacht, damit seine Bandkollegen ihn nicht anrufen und zum Beischlaf auffordern können. Im nachhinein war es eine ziemlich dumme Idee, ihn allein hier zu lassen, aber er wollte es nun einmal so. Ich vertraue einfach mal darauf, dass es ihm gut geht. Ich werde mich jetzt in die Westlichen Bezirke der Stadt vorkämpfen. Wir hatten ausgemacht, dass wenn wir uns im Zentrum verpassen wir beide unabhängig voneinander den Weg nach Nordwesten in Richtung OAK suchen. Da Ich motorisiert bin und er zu Fuß werde Ich hoffentlich auf dem Weg zu ihm aufschließen. Hoffentlich.


Dienstag, 27.9.2011

Bin Westlich der Stadt Mina. Immer noch keine Spur von Rod. Mache mir langsam Sorgen.


Mittwoch, 28.9.2011

Ich habe endlich Rod gefunden. Er hat sich auf der Landstraße mit 4 Zombies duelliert und war dabei offenbar voll in seinem Element. Er hat sie einfach mit seinem Bass enthauptet und anschließend noch das Solo aus „Du willst mich küssen“ gespielt. Ich liebe diesen Song....

Na ja jedenfalls haben sich heute gleich zwei gute Neuigkeiten ergeben. Zum einen natürlich die Tatsache, dass wir wieder zu zweit auf der Pirsch sind –Und zum anderen haben wir jetzt die Möglichkeit, anhand eines enthaupteten Forschungsobjektes das Virus ausfindig machen zu können – Und damit auch das Heilmittel und vielleicht gar die Ursache. Ein produktiver Tag, es freut mich!


Sonntag 2.10.2011

Habe die letzten Tage damit verbracht, einen Zombie auseinander zu nehmen. Da ich kein vernünftiges Labor mitgebracht habe und das Wohnmobil nicht kontaminieren möchte musste die ganze Aktion unter freiem Himmel stattfinden, was ja immerhin auch mal etwas neues ist. Macht die Sache gleich interessanter. Es muss jedenfalls lustig ausgesehen haben, wie Ich in ein weißes Ganzkörperkondom gehüllt mitten in der Einöde stand, und auf einem Grilltischchen einen Zombie seziert habe.

Naja, die Hauptsache ist ja: Es hat sich gelohnt. Die Auswirkungen des Virus ließen sich recht gut lokalisieren. Dieses Virus setzt sich offenbar in den Körperzellen fest und verändert deren Struktur, was die Verwandlung in einen Zombie zur Folge hat, was auch daran liegt, dass dieser Virus um verrecken dafür sorgen möchte, dass sein Wirt überlebt. Er st wie eine Art Kreuzung aus Parasit und herkömmlichen Virus. Eine Infizierte Person stirbt daher, ohne wirklich zu sterben, würde dies aber, sobald der Virus verschwindet.

Dies ist eine Erkenntnis, die mich schon einmal ein Stück weitergebracht hat. Zum Thema Heilung sei gesagt, dass eine Art Impfstoff, der die Zellen gegen Übergriffe schützen kann durchaus im Bereich des entwickelbaren liegen kann – was die Details Betrifft muss Ich jedoch noch etwas nachdenken. Und was die Herkunft betrifft bin Ich mir noch völlig im Unklaren. Nur eines glaube ich – Dieses Virus ist NICHT natürlich, sondern gezüchtet.


Sonntag, 9.10.2011

Eine ganze Woche ist vergangen. Wirklich weitergekommen bin ich aber nicht. Es fehlen wir etwas die Impulse von außen.

Nun ja, wir haben uns jedenfalls hier niedergelassen, ein festes Lager errichtet und Ich beschäftige mich jetzt ausführlichst damit, einen Impfstoff gegen das Virus zu entwickeln. Ich fürchte eine Heilung NACH Infizierung ist derzeit nicht realisierbar. Also können wir das Ziel der Ausmerzung dieses Virus NUR über die Vorsorge erreichen.

Es muss mir gelingen einen Stoff zu entwickeln, der die Zellen für das Virus unangreifbar macht, das eine Art Schutzschicht aufbaut... Allein mir fehlen hier mitten in der Einöde die Mittel. Ich könnte ein bisschen chemisches Grundmaterial gebrauchen, kann mal einer was vorbeischicken?


Montag, 10.10.2011

Haben das Hilfeangebot aus Molldurien erhalten und treffen entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen. Für die genaue Lokation: Wir befinden uns auf halben Weg zwischen Mina und OAK. Da wir erfinderisch sind, werden wir jetzt ganz banal ein großes Zielkreuz aus Klopapier auf die Steppe hier abrollen. Das müsste eigentlich ganz hilfreich sein. Wir danken im Voraus für die Hilfe.


Donnerstag, 27.10.2011

Habe vor einigen Tagen das Material aus Molldurien bekommen und seitdem gewerkelt. Mir ist es mittlerweile gelungen, einige Mittelchen zusammen zu brauen. Blöderweiser müssen wir sie an nicht infizierten Leuten testen und dann.. Naja man wird es sich denken können... Ich frage mich daher ernsthaft, ob Ich auf gezielte Tests verzichten sollte. Ich denke es ist besser, das Risiko zu gehen und Kommissar Zufall entscheiden zu lassen. Ich hoffe es funktioniert.

Jetzt gibt es nur ein Problem: Offenbar sucht Herr Pukkad uns. Er ist wohl nicht besonders erfreut über mein erneutes Auftauchen hier und meint es sicher auch gut, aber dennoch wäre es nicht förderlich, von Kurdischen Truppen aufgegriffen zu werden, bevor die nächste noch unter Zombiehand stehende Stadt erreicht ist, in der noch mögliche Überleben zu finden sind. Dort aber müssen wir hin. Ich werde mir jetzt eine Straßenkarte besorgen und mir den nächsten Ort aussuchen. Und dann werden wir hoffentlich Leben retten.


Mittwoch, 28.12.2011

Da ist doch glatt zwei Monate der Kontakt abgebrochen. Erstaunlich, was?

Das war eine lustige Geschichte. Rod und Ich haben gerade einpacken wollen um uns in die nächste Stadt aufzumachen, als eine Kurdische Truppe hier vorbeikam. Sie wurde von Pukkad geschickt und war auf der Suche nach meiner Wenigkeit. Glücklicherweise konnte Rod sie glaubhaft davon überzeugen, dass er ein als Bassspielender Einsiedler in den Kurdischen Steppen leben und hätte seit Jahren keine Menschenseele, erst recht keinen schrulligen Wissenschaftler, an seinem Zelt vorbeigekommen ist. Anschließend sind sie abgezogen.

Ich weiß ja, das Pukkad es nur gut meint, aber sein ständiges Aufgreifenwollen meiner Person stört mich in meiner Erforschung des Zombieproblems. Ich konnte das Zelt nun zwei Monate nicht verlassen und musste zudem noch fast jeden Kontakt nach außen einstellen. Würde Pukkad meinen Facebook-Account kennen hätte Ich überhaupt keine Möglichkeit mehr gehabt mich nach draußen auszudrücken.

Doch nun ja - Jetzt müssten die Truppen Pukkads diese Region verlassen haben, daher wage ich mich mal wieder nach draußen. Es muss weitergehen. Wir müssen Leute aufgreifen um sie mit eventuell unwirksamen Impfstoff vollzupumpen.

Das wird lustig :-D


Montag, 9.1.2012

Haben soeben ein kleines Dorf erreicht. Alles ist menschenleer. Es ist gespenstisch. Es ist ein Stimmung, als sei gerade ein UM-Finale und du bist der einzige, der ohne Fernseher auf der Straße stehen muss. Ich habe keine Ahnung, wie dieses Dorf hier heißt – Oder Ich sage es einfach nur nicht, damit Pukkads nette Truppen nicht wissen wo wir sind.

Urplötzlich hörten wir ein Geräusch. Etwas lief durch die dunklen, verlassenen Gassen. Rod zückte sofort seinen Bass und drosch ihm dem Fremden Geschöpf über den Schädel. Doch es war kein Zombie. Es war niemand anderes als Calamity Jack.


Dienstag, 10.1.2012

Calamity Jack

Haben Calamity Jack notdürftig zusammengeflickt. Es hatte ein paar Stunden gebraucht, bis er wieder aus dem Koma erwacht ist. Mit seinem dicken Kopfverband sieht er jetzt eher aus wie eine Mumie als wie ein Zombie, den wir hier eigentlich erwartet hätten. Ist aber noch immer keiner aufgetaucht. Auch Jack ist überfragt. Ich habe ihn natürlich gefragt, was er hier überhaupt macht. Er hat auch geantwortet. Aber es wäre müßig, das jetzt nachzuerzählen. Ich lasse ihn einfach mal selber schreiben:

„Nachdem ick 2010 meinen Modeladen in Dallas eröffnet habe war mir eine little boring geworde. Thats why I went out and came to Kurdistan. Mir haben immer schon diese Schleier von die Women hier gefallen. Ick dachte mir, vielleicht wäre eine Modelinie für religiösen Stoffkram in Kurdistan viel schöner und interessanter. Well, dummerweise habe ick mick eine wenig vertan. Nachdem ick bei einer selber veranstalteten Modeschau leickt vertan habe, indem ick Bauchfreie Burkas angeboten hab und mick eine Haufen von Religiöse Mullahs verfolgt haben in die Steppe zuruckgezogen. Da fuhle ick mick ja eh sehr well, well?

Well, vor einige Monate ist mir eine Sache an die Ohre gekomme, die mir nick sehr gut gefalle hat. Plötzlick kame Truppen von Mr.Pukkad in die Städte und evakuierten sie. Bis auf einige Leute aus der armen Bevölkerung. Anschließend kamen Männer mit weißen Kitteln. Ick fand das unheimlick und bin geflücktet. Seitdem bin ick auf der Reise quer durck die Land."


Donnerstag, 12.1.2012

Jack Geschichte lässt mir keine Ruhe. Wer sind die Männer mit den weißen Kitteln? Was wollten Pukkads Truppen? Waren es nur die Evakuierungen wegen des Zombievirus? Aber warum mussten dann einige bleiben? Ich finde das merkwürdig. Ich werde Jack bitten, uns zu diesem Ort zu führen, wo er die Männer mit den Kitteln gesehen hat.


Sonntag, 15.1.2012

Sind ein paar Tage langsam durch die Steppen geschlendert. Wir hätten natürlich das Wohnmobil nehmen können, aber Jack weigert sich in sowas zu reisen. Mir soll es egal sein. Rod ist es weniger egal, er flucht die ganze Zeit über Jack, der ja bekannterweise eine ziemliche Nervensäge sein kann. So lange es hilft... Ich find ihn jedenfalls lustig.

Sind im Dorf angekommen, in dem Jack vor einiger Zeit die Männer beobachtet hatte. Nun, die fehlen inzwischen. Lebende Menschen aber auch. Mir kommt dieses Dorf aber bekannt vor. Ich frage mich woher. Mist, wenn ich mein Wohnmobil mitgenommen hätte, hätte ich nachsehen können in meinem Archiv, dass ich zu dieser ganzen Zombiesache angelegt habe. Ich werde wohl zurückgehen und das Mobil holen müssen. Oder noch besser, Ich schicke Rod. Dann hat er, was er möchte.


Donnerstag, 19.1.2012

Rod ist heute mit dem Wohnmobil zurückgekehrt. Die letzten Tage habe ich mit Jack und seinen neusten Theorien zum überleben in der Wildnis (kannte ich alle schon), seinen Ansichten zu den erloschenen Vorgängerkulturen der Azteken (kannte ich auch schon, sind Humbug) und seinen Meinungen zu den neusten Trends der Pariser Modemesse (Kannte ich nicht, sehr interessant. War aber nichts für mich dabei...). Insgesamt hat er mich die gesamte Woche lang vollgequasselt. Man merkt, dass er länger nicht mit anderen Menschen geredet hat.

Nachdem Ich mein Archiv durchstöbert habe ist mir die Erkenntnis gekommen: Ich befinde mich im Grenzgebiet zu OAK. Dort, wo angeblich das Zombievirus hinübergetragen wurde. Aber irgendwas stimmt hier nicht. Ich glaube, wir machen morgen ein paar Hausdurchsuchungen.

Freitag, 20.1.2012

Die Häuser hier bieten ein trostloses Bild. Sie sind leer und teilweise verwüstet. Hier waren Zombies am Werk. Wie Ich darauf komme? Ganz einfach - In einigen Häusern lagen noch ein paar Reste rum. Die Zombies sind verendet. Ich frage mich wieso. Ich glaube ich tüte mir ein paar Einzelteile ein und untersuche sie mal.


Sonntag, 22.1.2012

Interessant.

Während Rod sich in die Stadt verzogen hat und darauf hofft, auf irgendeinen Überlebenden Zombie (wobei man bei Zombies ja nur schlecht von "leben" sprechen kann, aber ich denke mal wir wissen alle was gemeint ist....) und Jack sich im Hinterland auf die Suche nach "Eidechsen und Inspirationen" (was immer er damit auch meint) gemacht hat, habe Ich mir die Mühe gemacht und meine Fähigkeiten als Gerichtsmediziner bemüht und die Todesursache (haha, wie gesagt) des Zombies ermittelt.

Offensichtlich haben sich die Kollegen gegenseitig gefressen, als sie keine lebende Nahrung mehr gefunden haben. Die war ja schließlich evakuiert.

Ich denke zurück an das, was Jack sagte. Pukkads Truppen kamen in diesen Ort, haben alle evakuiert, bis auf ein paar Leute, die gesellschaftlich am unteren Rand standen... Und dann... Oh mein Gott, Ich habe einen schlimmen Verdacht.

Dienstag, 24.1.2012

Jack ist auf einem seiner Irrwege (ich nenne es mal so. Der Kerl kann doch nicht die ganze Zeit durch die Pampa rennen wollen und Eidechsen suchen. Obwohl... Macht bestimmt Spaß, sollte Ich auch versuchen. Eidechsen sind soooooooo niedlich :-D )

Wo war Ich?

Ach ja... Jack hat eine Hütte gefunden. Sie steht etwa 2 Kilometer außerhalb der Stadt und wirkt, als sei da seit Jahren keiner gewesen. Ich sehe es so: Sollte hier irgendwas geheimes stattgefunden haben, kann diese unscheinbare Hütte der Ausgangsort des Ganzen sein. Wir müssen da sofort hin. Am besten bewaffnet. Ich hab glaube Ich noch Pfefferspray und nen Salzstreuer. Ich hoffe die wirken gegen... gegen... was auch immer, vielleicht auch nichts.

Mittwoch, 25.1.2012

Ein Überlebender!

Als wir an der Hütte ankamen war ich erst entmutigt. Das Ding sah so verrottet aus, das Ich nicht gedacht hätte, dass da in den letzten 40 Jahren einer drinnen war. Nun, kaum hatten wir und Zutritt verschafft (war nicht so schwierig, Rod zog an der Türklinke und das Holz splitterte aus der Tür...) wurden wir aus einem Wandschrank mit einer Ladung Schrot begrüßt, die aber glücklicherweise nur Jacks Hut etwas malträtierte. Glücklicherweise ist keiner von uns über 1,80m. Jetzt wissen wir auch, was uns das gebracht hat. Da danke Ich meinen Genen.

Die eine Ladung Schrot war glücklicherweise die einzige. Gemeinsam rissen wir den Schrank auf und fanden einen zitternden und klagenden Einheimischen vor, der sofort die Hände über dem Kopf zusammenschlug und sich am Boden vor uns zusammenkauerte. Der Kerl hat offensichtlich was anderes erwartet als uns drei. Ich glaube wir werden ihn jetzt in Ruhe lassen, bis er bemerkt hat, dass von uns keine Gefahr droht. Heute Nacht werden wir unser Lager in Sichtweite der Hütte aufschlagen. Nicht dass der Kerl noch abhaut. Wenn er sich beruhigt hat müssen wir ihm unbedingt einige Fragen stellen.

Donnerstag, 26.1.2012

Diese Nacht hat uns allen gut getan.

Rod hatte die ganze Nacht einen Blick aufs Haus geworfen. Diesen Wachdienst nahm er freiwillig auf sich, so konnte er sich davor drücken sich seien Schlafplatz mit Jack zu teilen. Auch im Haus war offensichtlich Ruhe eingekehrt. Nachdem wir in den frühen Nachtstunden eindeutig kritisch beäugt wurden, wurde unsere Anwesenheit vom Hüttenbewohner offensichtlich akzeptiert.

Als wir am Morgen zaghaft an die Reste der Tür klopfen, wurden wir, wenn auch kritisch beäugt, hineingelassen. Der Hüttenbewohner stellte sich als Karim Al Aradjiri vor, einem einstigen Bewohner des Dorfes. Was er anschließend zu erzählen hatte schlug dem Fass aber den Boden aus.

Karim berichtete, wie die Truppen Pukkads aus dem Nichts Großteile des Dorfes evakuierten und nur einige wenige unter Waffengewalt zum Bleiben getrieben wurde. Die Hektik der Soldaten irritierte dabei sehr, denn niemand im Ort hatte irgendwas von einer Bedrohung gehört. Wenig später kamen Wissenschaftler mit Schutzanzügen, die ein verschlossenes Behältnis, etwa so groß wie eine Urne, dabei hatten. Diese haben sie auf den Marktplatz gestellt und geöffnet. Karim selbst hatte sich aus Angst vor den merkwürdigen Männern heimlich zu dieser Hütte aufgemacht, die einst einem Großonkel von ihm gehört hatte und versteckte sich dort. Einige Tage später wollte er sich vorsichtig ins Dorf aufmachen. Doch die verbleibenden Mitbürger waren allesamt zu Zombies geworden. Karim floh wieder in die Hütte und verschanzte sich dort. So überlebte er.

Diese Geschichte passt in meine Vermutung. Und diese Vermutung gefällt mir nicht. Diese Sache hat einen glasklaren Schuldigen: Pukkad!


Samstag, 28.1.2012

Haben alles sorgfältig überdacht. Selbst wenn Pukkad an dieser Sache seine (Mit)Schuld trägt, kann man ihm das nicht ohne Beweise einfach anhängen.

Ich bin heute mit Rod und Karim ins Dorf zurückgekehrt. Natürlich ist es ein Risiko, aber meine Analysen des Virus haben eigentlich ergeben, dass es ohne Wirt nur eine kurze Lebensdauer hat, ergo in diesem Dorf nicht mehr in der Luft liegen sollte. Wir haben dennoch ein paar Schutzanzüge angezogen und machen uns auf die Suche. Wonach? Natürlich nach dieser Urne, aus der das Virus laut Karim über das Dorf brach. Wenn wir an diesem Ding Rückstände des Virus oder ähnliches nachweisen können sind wir ein Stück weiter.


Sonntag, 29.1.2012

Da ist das Ding!

Wir haben diese Urne gefunden. Sie lag im ehemaligen Brunnen auf dem Marktplatz des Dorfes. Ich werde sie jetzt unter die Lupe nehmen und nach allem Untersuchen, was irgendeinen Relevanten Anhaltspunkt auf die Herkunft, den Zweck und alles andere ermöglicht.

Montag, 30.1.2012

Habe es jetzt auf alles Erdenkliche untersucht.

Tatsache ist: Dieses Ding hat das Virus beherbergt. Eindeutig. Ich habe inaktive (also abgestorbene) Rückstände innerhalb des Behälters entdecken und nachweisen können. Des Weiteren habe Ich entsprechende Nachforschungen bezüglich der Herkunft dieser Behälter machen können. Si stammen aus den Staatlichen Forschungsinstituten Kurdistans. Ich habe stundenlange Nachforschungen bezüglich dieser Erkenntnis betrieben, die Hersteller und Verkaufslisten durchgegangen und am Ende fast übersehen dass auf der Unterseite ein Aufkleber mit der Aufschrift "Eigentum des Kurdischen Forschungsministeriums" klebte. Ich kleines Dummerchen ;-)

Ich habe jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder Ich fahre unverzüglich nach Hause, da dieser Fall hier für mich ziemlich klar ist und jeder längere Aufenthalt in Kurdistan für mich und meine Erkenntnisse gefährlich ist - oder ich werde die anderen Zombiehochburgen abgrasen und vermutlich auch dort diese Urnen finden.

Wisst ihr was, Ich mache das letztere.


Donnerstag, 2.2.2012

Habe stichprobenartig Ortschaften mit ehemaligen Zombiebefall abgegrast und auch dort die entsprechenden Urnen ausfindig machen können. Mein Job ist hiermit getan. Wir fahren nach Hause.


Sonntag, 5.2.2012

Bin gesund und munter in Ochsfort angekommen. Jack habe Ich direkt weiter ins heimische Dallas geschickt und Rod ist daheim in Altweltdeutschland.

Jetzt wo Ich in Sicherheit bin und nicht mehr im Herrschaftsgebiet Pukkads agiere werde Ich die Erkenntnisse der letzten Monate veröffentlichen. Von nun an kann die Welt meine auf dieser Reise geschriebenen Zeilen aus dem Jahre 2012 lesen. Ich habe die Urnen gesichert und werde sie als Beweismittel dem WSR zur Verfügung stellen. Auch Karim habe Ich mitgenommen. Er wäre bereit im Falle eines Falles eine Aussage vor Gericht zu machen.

Für mich bleibt nun nur noch abzuwarten, was diese Reise ausgelöst hat. Ich bin froh, wieder aus Kurdistan zurück zu sein und bin bereit für neue Aufgaben

Dieses kapitel ist damit geschlossen, euer Dr.Bibo


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