Spiegelwelten:Indiana Bibo - Operation Wüstenfuchs

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Dr.Bibo geht in seine nächste Mission

Weihnachten 2009. Nachdem Hamunaptras Staatsoberhaupt Pherostirch der 33. den Weltsicherheitsrat auf Grund einiger beunruhigendender Vorkommnisse um Hilfe gebeten hatte und auch die Fischmenschen aus Atlantaqua auf Merkwürdigkeiten im Gebiet vor Hamunaptra Aufmerksam gemacht hatten wurde der renommierte Alleswisser und Teeliebhaber Dr. Johannes Bierbrodt ins Krisengebiet geschickt um dort wissenschaftliche Erkenntnisse über Sinn- oder Unsinn der allgemeinen Verunsicherung zu machen.

Nach ausgedehnten Feiertagen machte Dr.Bibo sich auf dem Weg nach Hamunaptra. Hier das Tagebuch seiner Reise.


2.1.2010

Dr.Bibo und sein Bibomobil unterwegs ins Ungewisse

Neujahr ist durch und nun geht es an neue Aufgaben. Dank einiger entspannender Monate Studentenquälereien in Ochsfort ist mein Akku aufgeladen und der Kopf ist kampfbereit. Habe mein Bibomobil startklar gemacht und bin nun in den Küstengewässern vor Hamunaptra gelandet. Skriffgor Schimmerflosse hatte dem Weltsicherheitsrat ja von einem Massenverschwinden in dieser Region berichtet und fordert nun Aufklärung – Ich dachte zwar, das hätte seine Eltern bestimmt schon getan, aber wie er meint. Dann halt Ich....

Ich habe mich übrigens inzwischen gut eingelesen hinsichtlich der Ekpyrosis und mögliche Seeungeheuer in dieser Gegend.... Diese Priester in Augsburg hatten ja diesbezüglich was verlauten lassen. Und da Hauke glaubhaft beteuert er sei hier nicht für die Verwirrung zuständig wird es wohl was anderes sein.

Hier im Gebiet der Nordküste Hamunaptra sieht oberflächlich alles normal aus. Aber das hat nichts zu beweisen. Ich werde zu aller erst einmal eine toxische Untersuchung des Wassers machen – das könnte vielleicht schon mal ein wenig Licht ins Dunkle bringen und die Möglichkeit einer Verseuchung ausschließen.

Ich werde dann mal hier die Gegend abfahren und Wasserproben nehmen – Und morgen bin Ich vielleicht schon schlauer.

3.1.2010

Also eines kann Ich schon mal mit Sicherheit sagen: Irgendetwas hier ist nicht ganz im Idealzustand. Ich habe die Ergebnisse der Toxischen Proben jetzt vorliegen und staune – Komplette Versuchung, Überlebenschancen für Meeresbewohner gleich null - richtig putzig!

Um das Ausmaß einfach auszudrücken: Für das, was hier so an Giftstoffen rumschwemmelt hätte der Reaktor in Hetenland 5 Jahre gebraucht. Allein an Quecksilber kann Ich hier stellenweise fast noch mehr messen als in der Großküche von McDonalds üblich ist. Die Ladung reicht um Pete Setenza zu vergiften – Und das will was heißen.

Aber das Problem ist das „Stellenweise“ – Zwar ist hier irgendwie alles irgendwie so ein bisschen Bratze, aber im Norden und Osten messe Ich vor allem hohe Schwefel und CO2- Konzentrationen, während die gesamte Südküste Hamunaptras einen erschreckend hohen Wert von Quecksilber, Zyankali, Blumenkohl und merkwürdigerweise Bullenurin aufweißt.... In Wanne-Eickel würde man wohl sagen, hier wäre die Kacke am Dampfen – Aber tatsächlich ist es wohl eher die Pisse....

Tja jetzt bleiben die folgenden Fragen natürlich offen: Woher der Unterschied? Haben wir hier mehrere Probleme? Wie kommt Bullenurin ins Küstengewässer? Wieso hab Ich meine Butter zu Hause im Kühlschrank vergessen? Und vor allem: Hat an der Küste ein Laden auf, der Butter verkauft? Ich werde es herausfinden. Bis morgen, Freunde!


4.1.2010

Nachdem Ich leichtere Probleme mit einem ungehaltenen Butterverkäufer im Anschluss an die Spontanaufnahme meiner Show gestern Mittag unbeschadet überstanden habe, muss Ich mich jetzt mal wieder dem Ernst des Lebens widmen – Dem kläglichen Wasserzustand hier in der Gegend...

Mittlerweile habe Ich die Giftstoffe hier mal ein wenig auseinandergenommen und kann mit Gewissheit sagen, dass es sich um zwei verschiedene Ursachen handelt. Nachdem mir Kollegen aus Lupercania eine Probe der Verseuchungen, welche dieser Typ namens Sesterzus Dekatus in Lupercania angerichtet haben sollen – Passt! Der war hier – Und ist es vielleicht auch noch. Ich sollte mal besser die Augen offen halten.... Auf Überfälle in der Nacht hab Ich jetzt eher weniger Lust.

Was mir aber weit mehr Sorgen macht ist die Zusammensetzung der anderen Giftmischung im Norden – Das sind eindeutig Zusammensetzungen Vulkanischem Ursprungs.

Glücklicherweise habe Ich mich ja vorletztes Jahr ausführlich mit Vulkanen beschäftigt und hab daher noch nen Haufen internationaler Messergebnisse im Handschuhfach rumliegen gehabt. Tja wie meine Großmutter immer sagte: „Hebe auf, was du hast – Dann musst du nicht suchen mit der Zeit – Und jetzt such meine Herztabletten, Ich hab sie verlegt.“

Jedenfalls habe Ich Wassertemperatur- und Giftstoffmessungen in dieser Region schon damals durchgeführt – Und muss sagen, dass da unten irgendwas brodelt. Das Wasser ist in den letzten 2 Jahren um knapp 5 Grad wärmer geworden und dass ist wohl noch nicht das Ende.

Morgen gehe Ich an Land – Mal sehen ob da auch Anzeichen von Vulkanischen Aktivitäten zu finden sind.


5.1.2010

Ganz schön heiß hier draußen...

Menschenskinder, ist das heiß hier. Gut, dass ist hier eine Wüste, aber trotzdem: Verdammt, ist das heiß hier.

Ich erinnere mich noch an die Zeit vor 10 Jahren, als Ich mit meinem alten Gefährten Indiana Kalle hier gewesen bin... Ach der Kalle, dass war ein Mann.... Keine 1,60m groß, aber WAS für ein Wille. Er meinte, er wäre unsterblich, solange er seinen Glückshut hätte, der ihn mehrmals unbeschadet durch die Welten getrieben hätte. Genau hier landete er damals, im Sommer 1999 kopfüber im Treibsand.... hach Ich sehe diese Szene noch wie heute vor mir... Wie Kalle mit den Beinen fuchtelt im Sand versank und Ich ihn gerade so eben noch vor dem Ersticken herausgezogen habe.... An diesem Tag verlor er hier in Hamunaptra seinen Hut – Und das hat ihm wohl den Willen gebrochen. Drei Jahre lang sind wir zusammen um die Welt gereist, doch danach war es vorbei. Heute ist Kalle Physiklehrer im VKWE.... Tja die alten Zeiten.... ich glaube Ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte: Damals war es hier bei weitem nicht so unerträglich heiß. Das sind mindestens 55° C hier.... Mein Hut löst sich schon auf vor Hitze – Und meine Schuhsohlen auch so langsam.... Da muss ich mir heute Nacht was einfallen lassen.

Ich werde hier eine Probebohrung machen und schauen, ob die Vulkanischen Aktivitäten von der Küste auch hier nachzuweisen sind... Allerdings kann ich mir das glaube Ich schenken – Die Temperatur und der dampfende Boden hier spricht für sich. Die Luft riecht nach Schwefel – das gefällt mir gar nicht.

Ich habe hier draußen übrigens relativ frische Fußspuren gefunden. Ich bin nicht allein. Ich sollte Acht geben....

6.1.2010 – 7.1.2010

Ich habe jetzt zwei Tage mit den Probebohrungen verbracht – Mit sind glatt die Bohrer abgeschmolzen. Die Temperatur hier steigt immer weiter an. Ich erwarte nichts gutes. Es riecht wirklich nach Ekpyrosis. Allerdings erwarte Ich sie nicht als globales, sondern „nur“ als Lokales Problem. Unter der Wüste von Hamunaptra schlummert ein gewaltiger Vulkan – Und er wird in den nächsten Tagen vermutlich hochgehen. Ich muss sofort nach Augsburg reisen.

Ach ja; Bin den Spuren gefolgt. Auch sie führen nach Augsburg. Das passt ja.


8.1.2010

Der Wüstensand hat sie Unverfrorenheit besessen sich einfach weiter zu erhitzen. Meine Autoreifen sind weggeschmolzen. Es ist momentan quasi unmöglich hier in irgendeiner gängigen Form sich fortzubewegen – Erst recht nicht bis nach Augsburg – Außer man kommt auf Dumme Gedanken: Ich habe mir also zwei Teflonpfannen aus der Bibomobilküche unter die Stiefel geschnallt – Die sind hitzebeständig, damit kann man auch über den Sand latschen. Es war auch die einzige Möglichkeit die mir noch einfiel.... Ich hab trotzdem noch zwei weitere als Ersatz mitgenommen, was weiß ja nie....

Mir gefällt es zwar gar nicht mein geliebtes Gefährt hier in der Gegend einfach so einsam und alleine stehen zu lassen – Aber was tut man nicht alles um ein Land vor dem Untergang zu retten..? Mir treibt das zwar die Tränen in die Augen, aber was muss, dass muss.... Hoffentlich fühlt das Mobilchen sich hier nicht einsam.... Hoffentlich fängt es nicht auch an zu weinen.... Hach, ist das alles traurig.


9.1.2010

Dekatus lauerte im Schatten - Vergebens

Ich habe inzwischen die Stadtgrenzen von Augsburg erreicht. Glücklicherweise bin Ich inzwischen nicht mehr alleine, ansonsten wäre das kontrollierte Durchmarschieren (Schlafen ist auf dem heißen Untergrund bisweilen unmöglich, außer du schläfst auf einem Teppich aus Brandsalbe – Und das Zeug klebt so ekelich in den Haaren, Bäh...). Dieser putzige Möchtegernkriminelle Sesterzus Dekatus hat sich unfreiwillig angeschlossen – Aber da ist er selber Schuld.

Da wollte der mich doch glatt ausrauben, weil er dachte ich könne ihm auf seiner Flucht durch die Weltgeschichte irgendwie finanziell weiterhelfen. Also wartete er im Schatten einer Wanderdüne kurz vor Augsburg auf sein Opfer.... na ja vielleicht suchte er auch jemand anderen, aber hier laufen halt nicht allzu viele Menschen rum, schon gar nicht bei dem Wetter...

Er hat dann wohl den Plan gefasst, im Richtigen Moment aus dem Versteck hervorzuschnellen und mich zu überwältigen – Doch dieser Plan war schlecht überdacht, denn er hatte sich inzwischen wohl ordentliche Brandblasen an den Füßen geholt, was ja auch kein Wunder ist, wenn man hier in Sandalen rumrennt.... Immer wieder lustig, wie schlecht manche Leute sich ausrüsten... Meine Oma sagte immer: „Schlechte Vorbereitung ist wie ein Geplatztes Kondom – Unnötig, unerwünscht und wenn du Pech hast sauteuer.“ Tja, bei ihm sind es wohl die Brandblasen gewesen, welche Geplatzt sind.... Er kam jedenfalls jammernd aus dem Versteck gehumpelt, anstatt geschickt hervorzuschnellen. Ich hab ihm also spontan eine Ersatzteflonpfanne auf die Birne gezimmert und ihn anschließend mit meinem Gürtel gefesselt. So hatte er es sich wahrscheinlich nicht vorgestellt aber hey: Pech gehabt.

Ich hab genau das ja schon vor Monaten in meiner Show angekündigt, aber er hat die wohl nicht gesehen. Doppeltes Pech.... Jetzt muss Ich nur noch gucken wo ich ihn abgeben kann, das arme Würstchen.... Als ob ich nicht genug andere Probleme hätte... Weil wenn Ich ehrlich bin habe Ich KEINE Ahnung wie Ich die Katastrophe hier noch verhindern soll.... Ich denke nach aber es kommt keine Erkenntnis.... Vielleicht morgen.


10.1.2010

Endlich in Augsburg!

Bin jetzt in Augsburg. Als erste Amtshandlung bin Ich zur Post, hab Dekatus in ein Päckchen reingepresst, gut verknotet und pe Luftpost nach Lupercania versendet. Hoffentlich kommt der kleine Trottel da auch gut an und erstickt nicht vorher – Ich hab bedauerlicherweise die Luftlöcher vergessen... Naja manchmal ist man halt zerstreut als Physiker.... So unrecht hatte Dürrenmatt damals auch nicht.... Tja.

Pherostirch hat mich freundlich empfangen. Das legte sich jedoch als Ich ihm meine Erkenntnisse kurz präsentiert habe. Ich frage mich wieso. Nun, vielleicht mochte er auf seine Frage, ob die Ekpyrosis kommt, lieber die Antwort „Nein“ hören und auf 2lassen sich die Probleme lösen?“ ein Ja anstatt andersrum.... Jetzt hat er mir wütend meine Papiere vor den Kopf geknallt und die Evakuierung begonnen. Tja, ist blöd gelaufen - Aber man kann es ja auch nicht immer jedem Recht machen...


Inzwischen habe Ich aber eine Lösung gefunden – Eine Klimaumkehrung. Da gibt es nur einen Haken: Ich habe noch einmal die Ergebnisse nachgeprüft - Und befürchte nun die Erruption wird in spätestens vier Tagen stattfinden. In der Zeit kriege Ich keine Klimamaschine mehr zusammengebastelt, vor allem weil ich hier kein material habe. Aber es gibt EINE Person, welche eine Besitzt und Hamunaptra wortwörtlich den Hintern retten kann – Hauke Ackermann! Ich werde ihn um Hilfe bitten müssen.


11.1.2010 - 12.1.2010

Ich habe Hauke benachrichtigt. Er kommt und wird Hamunaptra retten. Ich bin froh darüber - Alleine hätte Ich es nicht hinbekommen.

Tja nun heißt es warten. Ich sitze nun seit zwei Tagen in der Staatsbibliothek und lese mir die landestypischen Fachbücher über Physik und Flugzeugbau - Seht interessant... Ich wüsste ja gerne, ob meine Luftfracht inzwischen in Lupercania angekommen ist...


14.1.2010

Trotz Internationaler Bedenken ist Hauke heute vor der Küste Hamunaptras aufgetaucht und hat die Klimamaschine mit voller Kraft angeschmissen. Die Auswirkungen sind bereits spürbar, die Bodentemperatur sinkt hier stündlich. Spätestens morgen wird die Region wieder vollkommen sicher sein.

Was jetzt politisch passiert ist sicherlich diskussionswürdig, aber es ist nicht mein Bier. Mir ist die Rettung von Menschenleben wichtiger als Politische Machtspiele. Meine Arbeit hier in Hamunaptra ist getan. Ich habe viiiieeel Sand, jede Menge Sonne und einen gewaltigen Sonnenbrand (bei mir) gesehen. Nebenbei habe Ich Dekatus gefangen - Nur blöd, dass der zu Hause gleich wieder abgehauen ist, wenn Ich das richtig gehört habe. Na ja ein bisschen Schwund ist ja immer.... Und Hamunaptra ist ja jetzt auch gerettet. Ergo: alle Fragen sind beantwortet – Ich fahre jetzt nach Hause (Wenn Ich die Karre wiederfinde...)


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