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Karla Gerfeld

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Karla Gerfeld (links) - auch im hohen Alter lässt sie die anderen Frauen alt und mickrig aussehen.
Karla Gerfeld - eigentlich Karl Lagerfett (* 10. September 1933 (nach anderen Angaben 1789, 1492 oder 1299) in Hamburg), oft irrtümlicherweise K. Arlagerfeld oder Karl Lagerfeld oder Karlag Erfeld oder auch Karlager Feld genannt, ist eine der erfolgreichsten deutschen Modeschöpferinnen. Sie wohnt in Paris, Gaytown und in Monte Carlo.

Karriere

Frühe Jahre

Am Anfang war... die Geburt in der norddeutschen Provinzstadt Hamburg als Karla Glücksklee, später von Oxana und Egon Gerfeld adoptiert. Da war noch alles "normal". Es war der einschneidende Punkt in ihrem Leben, als Karla 9 Jahre alt war und im Biologiesaal in der Ecke eine sehr dünne, sehr nackte, wunderhübsche Frau in einer Glasvitrine sah. Da Karla sich allerdings in Biologie nicht so gut auskannte, erkannte sie das Schulskelett nicht - und verwechselte es mit einer nackten hübschen Frau. Das hatte weitreichende Auswirkungen:

  1. zeitlebens fand Karla dünn sein als das makelloseste aller Schönheitsideale - je dünner eine Frau ist, desto schöner ist sie.
  2. Karla beschloss sich ganz und gar und mit ihrer vollen Schaffenskraft dem Anziehen ausgezogener Menschen zu widmen.
  3. Karla selber wollte auch spindeldürr sein - und fraß sich aus Kummer, dass sie es nicht war, dicke Rettungsringe an.
Karla - immer wohlgekleidet. Immer mit Sonnenbrille gegen das böse böse Licht. Nur die richtige Auswahl von Accessoires macht die wahre Lady zu dem, was sie ist: einer Königin des Abends!

Aus dieser Zeit stammen auch die drei berühmtesten Zitate von Karla:

  1. "Wenn ich Gewicht zunähme, würden die Männer mich doch mit einer Kuh verwechseln und ich bekäme seltsame Maschinen an die Euter gesteckt!" (auf die Frage, warum sie so dünn sei)
  2. "Das ist kein Kleid, das ist ein Kittel!" (beim ersten Anblick eines Abendkleids von Berufskollge Christian Dior)
  3. "Wie war die Welt eigentlich, bevor sie mich kannte? Doch bestimmt düster und trist!" (Karla über den zweiten Weltkrieg)

La Vie en Rose

Im Alter von 14 Jahren legte sie das Gelübde ab sich nie mehr das Haupthaar zu schneiden. Im alten Kindesalter, zwischen dem 90. und 320. Lebensjahr, entdeckte Karla ihre Passion für die Ohh Kot-Ür und bewarb sich etwa ein halbes Jahrhundert später bei Chanel in Paris, der Hauptstadt des Wahnsinns. Sie wurde angenommen und zog endlich aus der verhassten Provinz (ganz Deutschland war und ist aus ihrer Sicht entsetzlich provinziell) in die Stadt der Liebe, des Rotweins und der impressionistischen Malerei.
Obwohl sie nur deutsch sprach, legte sie sich rasch einen französischen Akzent zu, der teilweise so stark und von so vielen französischen Wörtern durchsetzt war, dass man ihr deutsch mit französischem Akzent durchaus für Französisch mit deutschem Akzent halten konnte.

In Paris wurde sie regelmäßig missverstanden. In der Hinsicht ist Frankreich aber Gott sei dank nicht Deutschland. Denn wenn man in Deutschland missverstanden wird, kommt man umgehend ins Gefängnis (gehe nicht über LOS, ziehe nicht 4000DM 2000 € ein!) - wenn man in Frankreich nicht verstanden wird, wird man Künstler genannt (gehe über LOS, ziehe 20.000.000 Fra 4.000.000 € ein!) und kommt in sogenannte Künstlerkolonien wie etwa dem Montmartre in Paris. In diesen Künstlerkolonien halten sich die Franzosé ihre Künstler, wie andere Völker ihre Knuts in Zoos, ihre Heroen in Stadien oder ihre Straßenverkehrssünder in Karteien.

Karrierehöhepunkt und andere Höhepunkte

Dürre Frauen wurde gezwungen die kittelartigen Kleidchen der Meisterin anzuziehen.

So machte Karla als große Modedesignerin Karriere. Nebenbei arbeitete sie als Erforscherin der Media-Markt-Theorie. Selbst stellt sie sich gerne als Mann dar, doch die langen, weißgepuderten Haare verraten die Wahrheit. Auch soll die obligatorische Sonnenbrille für mehr Intimsphäre sorgen. Anfangs war sie in ihrer Jagd nach der Traumfigur der lebende Beweis für die Existenz des Jojo-Effekts. 11 Monate im Jahr lebte sie auf strengster Diät, nahm in der Zeit auch regelmäßig 5,732 Kilo ab, aber Weihnachten ("Mon dieu, diesé Chocolate iss so lequer!!") fraß sie sich aus Kummer immer 12 Kilo wieder an.
Sie beschäftigte viele spindeldürre, kaum sichtbare Traumfrauen, die ein bis zweimal im Jahr innerhalb einer Stunde 47 verschiedene Kleider aus Karlas Kollektion an- und wieder ausziehen mussten, stellte sich beim Umziehen daneben und tankte wieder Kraft und Motivation für einen erneuten Diätversuch. In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts schaffte sie es dann endgültig "clean" zu werden und von nun an hielt sie den Rest ihres Lebens eine strenge Diät durch. Hier das Geheimnis: Karla isst seither nur noch Ziegenkäse und die rohen Filets frisch geschlachteter Ponys. Da Ziegenkäse und Ponymedallions allerdings total ekelhaft schmecken und auch die Vorstellung des Melkprozesses an den fliegenübersäten schwabbelnden Ziegeneutern sowie das Bild qualvoll bei lebendigem Leib zerschnittener Kinderponys keinen Bock auf weitere Nahrungsaufnahme machen, vergeht Karla schon beim ersten Bissen der weitere Appetit. Eine erfolgreiche Diät für Diätmuffel!
Nun hatte sie endlich selber das Traummaß ihrer weiblichen Angestellten: Heute darf sie sogar Verona Feldbusch zu ihren Kundinnen zählen, für die sie das Brautkleid mit einer 4,8 cm langen Pallesamtschleppe angefertigt hat. Nach Ihm wurden auch die rheinische Metropole Langenfeld benannt. Schließlich lwarf Karla drei langweilige Models aus der Show Germany´s Next Topmodel, ohne Absprache mit Heidi Klum. Seitdem können sich die beiden nicht ausstehen.

Karla ganz privat

Heutzutage ist Karla weltweit die Nummer Eins. Die Nummer Eins im designen von Kleidung, die niemand braucht, die Nummer Eins im designen von Opernballballkleidern und die Nummer Eins im designen von Fußballtrikots von Mannschaften, die mehr Wert auf ihr Aussehen legen als auf Erfolg. Karla hat einen Lebensabschnittsgefährten namens Karl-Jens, mit dem sie sich in Gayland ein Penthouse am Strand kaufte. Im Jahr 2008 erreichte Karla universumsweite Berühmtheit, als sie die Trikots für die gayländische Nationalelf entwarf, mit denen das Team den Preis der bestangezogensten Fußballmannschaft des Universums einheimste.

Karla LIVE

Karla bei Chanel mit anderen Superpromis: Linda Evangelista und Marge und Homer Simpson aus der gleichnamigen Sitcom.

Eine besondere Attraktion ist Karla auch immer in Talk-Shows im Fernsehen. Sie gehört zusammen mit Alfred Biolek und Ralph Giordano zu den ungekrönten Königinnen der Late Night Gäste. Vor allem ihre Wutausbrüche, die sie immer bekommt wenn ein anderer Gast behauptet, er habe mehr und besseren Geschmack als das selbsternannte Alphatier der Pariser Geschmackszentrale, sind schon legendär.
Ein Showauftritt der Gerfeld beginnt meistens 25 Minuten zu spät ("Der Hubschrauber hatte noch keine Landeerlaubnis!"), sie schreitet gemessenen Schrittes zu dem ihr zugedachten Platz im Ensemble, drappiert sich mit überkreuzten Beinen auf's Showsofa, bekommt ein stilles Wässerchen (kleines Glas! Volvic oder Evian bevorzugt), nippt bedächtig an der kalorienarmen Endlösung der Weight Watchers Programme, hört sich die Thesen ihrer Mitstreitenden an - aaaaaber sobald ein Beitrag ihr nicht in den Kram passt, läuft sie zur Höchstform auf. Ihre vornehme Blässe im Bereich der Backen färbt sich chamäleonartig in königliches Pupur und ihre Halsschlagadern schwillen auf die Dicke transkontinentaler Telefonkabel - und dann geht die Show auch schon los. Der französische Akzent in ihrer deutschen Sprache mutiert rasch und kaum merklich zu einem extremen deutschen Akzent in französischer Sprache. Polyglottes Kauderwelsch, dessen Inhalt man nur ansatzweise ahnen kann, sprudelt wie ein isländischer Geysir über die Opfer hinweg. Hier eine kurze Auswahl der erfrischendsten Erkenntnisse:

  • "Müster? Ein Kleid hat immer eine Müster! Gerade Streifen von die obbén nach die ünten! Das macht die madame rischtisch schlanque!"
  • "Non, non das seh' iiiisch gons andres!"
  • "O lá lá, wenn diesé 'Eidi Klümmm sagt, sie ist digg, sie 'at reschd!"
  • "Dior 'at geschmaque? Mon dieu! Christian Dior is die Designer von die KIK."
  • "C'est la vie. Isch 'ab eine einfach Geschmack! Isch ess nür ein stüque von die trocken Brot an die Tag."
Karla bei einer Vorbesprechung des neuen Entwurfs für das Trikot der gayländischen Nationalmannschaft: Hier mit Mannschaftskapitänin Klaus Wowereit.


Suchbild

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Stationen als Suchbild Großansicht

Die Stationen im Leben der Karla Gerfeld liegen im Verborgenen; Stupidedia enthüllt: 1958 - ihr erstes Penthouse (türkis), 1959 ihr erster Coiffeur - "nicht schneiden, nur legen" (blauer Pfeil); 1955 ihre erste Sonnenbank (rot); 2004 ihr erster Fick (magenta); 1961 ihr erstes Model (grün).