Diverses:Modesünder hingerichtet

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Schlagzeile des Tages

Rohrkrepierer Asaf Avidan als Biowaffe gegen die Hamas eingesetzt... entschuldigen Sie, das war leider die falsche Meldung! Also, hier die wichtigste Meldung von heute:
Drei Modesünderinnen sterben grausamen Tod auf dem Scheiterhaufen - Modepapst rechtfertigt Hinrichtungen mit dem fürchterlichen Anblick der Sünderinnen.

Eine der Sünderinnen - wir finden: Zum GÄÄHNEN!

Mailand, 4.1.2013: Modepapst Lagerfeld I. hat am frühen Morgen drei junge Models hinrichten lassen, weil sie mit unzumutbaren Kleidern den Laufsteg betreten wollten. Die Kleider der jungen Frauen waren wohl derart grau und gähnend langweilig, dass laut Kardinal Glööckler die Gefahr des Einschlafens und des daraus folgenden Schnarchens einfach zu groß war. Der tiefgläubige Papst, der eine Strafe Gottes fürchtete, sah keine andere Möglichkeit, als "das drohende Unheil abzuwenden und die Ketzer dem Gericht des Allmächtigen zuzuführen". Dazu wurden die Models von der Großinquisitorin Heidi Klum befragt und gefoltert (Heidi Klum braucht übrigens keine Folterinstrumente - dafür reicht ihr bloßer Anblick). Sie blieben aber tapfer und heldenhaft und gestanden ihre Sünden nicht. Das half ihnen aber selbstverständlich nicht, da der Modepapst sein Urteil bereits festgelegt hat.
Sie wurden am besagten Tag auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Schmerzen müssen für die Kämpferinnen (auch Pussy Riot der Modewelt genannt) grauenhaft gewesen sein. Trotzdem - sie wiederriefen nicht!
Heftige Kritik an dem Urteil kam von Amnesty International und Bundeskanzlerin Merkel, der die Kleider der Models durchaus gefielen. "Sicherlich sahen die Models zum Fürchten aus. Aber das rechtfertigt noch lange keine Hinrichtungen auf dem Scheiterhaufen - vor allem weil Lagerfeld I. noch schlimmer aussieht. Wir finden: DER gehört hingerichtet!" (offizielle Stellungnahme von Amnesty International). Es wird auch darüber diskutiert, ob das Urteil vollstreckt wurde, weil Lagerfeld I. in Wahrheit beleidigt war und grausame Rache nahm.

Unser Interview mit Seiner Magersüchtigkeit Lagerfeld I.

Wir hatten die einmalige Möglichkeit, Lagerfeld I. zu dem Urteil zu befragen, obwohl sich der Heilige Designervater ganz selten der Öffentlichkeit zeigt.

Seine Magersüchtigkeit Lagerfeld I.

StupidMagazin (danach immer SM genannt): Eure Magersüchtigkeit, was hat Sie zu diesem doch sehr mittelalterlichen Urteil bewegt?

Lagerfeld I. (tut ganz vornehm und arrogant): Na ja, was heißt hier mittelalterlich? Nur weil man sich so was heute nicht mehr traut, heißt das doch nicht, das es was Schlechtes ist. Schauen Sie sich diese sogenannten Models doch einmal an, die sahen doch eher aus wie abgetakelte Hexen aus dem Mittelalter! Das ist nicht nur langweilig, sondern kann auch Augenkrebs verursachen.

SM: Rechtfertigen Sie damit auch die Hinrichtungen?

Lagerfeld I.: Richtig. Man sollte immer das Gesundheitsrisiko bedenken. Das ist doch dasselbe wie mit dem Rauchverbot in Restaurants, da hat am Anfang auch jeder gejammert. Und jetzt hat sich jeder daran gewöhnt.

SM: Sie meinen also, irgendwann wird sich jeder an solche Urteile gewöhnt haben?

Lagerfeld I.: Fast jeder. Querköpfe gibt es ja immer, leider.

SM: Das ist klar. Kommen wir zu Amnesty International. Eure Magersüchtigkeit, wie stehen Sie zu den Beleidigungen dieser Möchtegern-Menschenrechtler?

Lagerfeld I.: Sie haben´s eben schon gesagt. Das sind einfach nur Möchtegern-Menschenrechtler. Bei Amnesty arbeiten doch nur frustrierte Enschen, die gerne so sexy wären wie ich. Auf solche Halbmenschen lege ich keinen Wert, ich halte mich durchaus für was Besseres.

SM: Wird es also bald weitere Ketzerprozesse hier in der schönen Modehauptstadt Mailand geben, Eure Magersüchtigkeit?

Lagerfeld I.: Aber natürlich. Wer versucht, meine Augen und damit mein perfektes Selbst mit grottigem Style zu beleidigen, muss dafür bestraft werden. So steht es schon in der Bibel, Ende Gelände!

SM: Das kann ich durchaus verstehen. Trotzdem möchte ich Ihnen einen kleinen, aber feinen Tipp geben: Auch Sie werden alt und sind deswegen längst nicht mehr so makellos wie früher. Ich kann Ihnen da ein paar gute Anti-Aging-Cremes...

Lagerfeld I. (rastet aus): Wie können Sie es wagen, Sie Käseblatt-Schmierfink! Mich zu beleidigen! Ich bin immer noch so makellos wie früher, und das werde ich auch über meinen Tod hinaus bleiben!!! Denn ich bin der Sohn Gottes, und wer mich beleidigt, beleidigt auch Gott! Also machen Sie, dass Sie Land gewinnen, bevor ich Sie auch hinrichten lasse!!!

SM (verschwindet und denkt sich): Jetzt wollte ich Seiner Magersüchtigkeit mal einen Tipp geben und dann so was. Menno - immer mache ich´s falsch!

(Wir bedanken uns für dieses einmalige Interview bei unserer Fashionreporterin Fiona Erdmann)

Ein kleines Wort zum Schluss

Was wir uns lieber für das Ende aufgehoben haben: Lagerfeld I. hält sich zwar für den Sohn Gottes, ist aber in Wahrheit ein Sohn des Teufels und sah schon bei seiner Geburt so alt und bleich aus...