Improvisation

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Zigarette und Kaffee gehören zusammen. Wegen der Raucherdiskriminierung ist kein Aschenbecher auf dem Tisch? Kein Problem, wenn man sich zu helfen weiß.

Verwandt mit der Kreativität. Oftmals die letzte Möglichkeit eine schwierige Lage oder ein Problem zu lösen.
Dabei stoßen die improvisierenden auf alle möglichen und unmöglichen Geistesblitze und Ideen.
Hierbei gilt einzig und allein das Motto: „Dumm sein ist erlaubt, man muss sich bloß zu helfen wissen“ oder auch: „Man darf dumm sein, aber nicht blöd“!

Im folgenden ein paar Beispiele für gute Improvisationen im täglichen Leben:

Der Raucher

Ein Kettenraucher kennt keine Skrupel

Jeder Raucher kennt das Problem? Der Führerschein ist weg, kein Auto, kein Kleingeld mehr übrig und der nächste Zigarettenautomat ist ca. 50km entfernt. Für einen ausgebufften Raucher sind das jedoch nur Kleinigkeiten. Der Raucher bedient sich dabei an dem übrig gebliebenen Tabak von seinen Kippenstummeln im Aschenbecher, bzw. geht er umher und sammelt im Umkreis von 5km jeden Stummel ein den er finden kann. Dies säubert zugleich die Umwelt. Hat er nun genügend beisammen, so nimmt er den aus den Stummeln gewonnenen Tabak und verteilt ihn auf einem Geldschein, wickelt ihn nun zusammen und schon ist die teuerste Zigarette der Welt gedreht. Da lacht das Herz des Steuerzahlers.

Staplerfahrer Klaus zu seinen Glanzzeiten

Der Staplerfahrer

Staplerfahrer Klaus. Berühmt und berüchtigt durch einen ganz speziellen Film der sogar seinen Namen trägt. Von vielen gehasst, von manchen geliebt. Seine Taten wurden oft kopiert, doch nie erreicht. Ein Original bleibt eben ein Original. Diesmal ging es darum ein undefinierbares Objekt auf eine erhöhte Höhe zu schaffen. Leider ist diesmal die Höhe zu hoch für den Hochstapler, aber Klaus hatte mal wieder einen seiner glorreichen Einfälle. Wieso nicht mit dem einen Stapler einen anderen Stapler hochhieven, welcher das Objekt trägt und es schlussendlich auf die erhöhte Höhe bringt? Wäre so etwas sonst jemandem eingefallen? Wahrscheinlich nicht. Der Klaus ist eben ein ganz besonderer Mensch. Schließlich wurde er jahrelang in einer Klapsmühle für diverse Arbeiten ausgebildet. Diese Ausbildung hat sich auch ausgezahlt. Wäre Klaus nicht gewesen, hätte man auf umständliche Art und Weise das Dach abmontieren müssen und das Objekt mit einem Kran auf die gewünschte Höhe schaffen müssen. Klaus-sei-Dank blieb es den Menschen wieder einmal erspart sich in Unkosten zu stürzen. Der Klaus ist eben ein wahrer Held.

Der Engländer

Perfekte Improvisation eines britischen Autofahrers

Die Engländer, auch genannt Erfinder des Linksdralls. Auf unerklärliche Weise fahren sie sogar in ihrem eigenen Land auf der falschen Straßenseite, nämlich grundsätzlich links. Wieso das so ist weiß kein Mensch, außer vielleicht die Queen? Auf dem Bild erkennt man die Improvisation eines Engländers der Probleme mit europäischen Automodellen hat, da die Europäer gewohnterweise auf der richtigen Straßenseite fahren und sich der Fahrersitz somit links befindet. Mittels einer selbst ausgedachten Konstruktion und eines Keilriemens weiß sich der vom Linksdrall gezeichnete Engländer schon zu helfen. Kurzerhand montiert er die Konstruktion auf der Beifahrerseite, spannt den Keilriemen an der ursprünglichen Position und an seiner Konstruktion, danach baut er mit Hilfe von diversen Stangen noch Pedale auf die Beifahrerseite in den Fußraum. Jetzt steht einer Fahrt nichts mehr im Wege, höchstens ein Baum in der Nähe. Bleibt noch zu hoffen, dass der Engländer nun auf der richtigen Seite fährt.

Der feine Engländer würde jetzt sagen: "I think its time for a cup of tea, isn't it?"

Der genervte Parkplatzsucher

Alles eine Frage der richtigen Improvisation

Dieses Problem ist (fast) jedem bekannt. Es ist Samstag nachmittag kurz vor Ladenschluss, man hat daheim eine Suppe auf dem Herd stehen, das Telefon klingelt und die Nachbarin von gegenüber findet ihre Katze nicht mehr. Nach einem nervigen Telefonat und einer noch nervigeren Suche nach dem Kätzchen (welches wieder mal unter dem Bett der Nachbarin ist, wo auch sonst?), stellt man fest, dass man gar kein Maggi hat um die Suppe zu würzen. In Windeseile sucht man die Autoschlüssel (welche in solchen Momenten natürlich NIE dort liegen wie sonst üblich) und fährt mit dem Auto in die Stadt. Inzwischen ist es schon sehr später Nachmittag. Die Läden haben noch ca. 15 Minuten offen. Auf den Straßen herrscht pures Chaos. Offenbar haben einige Menschen das gleiche Problem, sonst wäre es wohl etwas ruhiger. Wie dem auch sei, man sucht verzweifelt einen Parkplatz und findet natürlich keinen, wie immer. Der nächste freie Parkplatz liegt etwa 10km von dem Laden entfernt. So weit wohnt man meist noch nicht mal von dem Laden weg. ABER, der intelligente Autofahrer lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und hat schon eine Lösung parat. Schließlich lassen sich Autos nicht nur nebeneinander, sondern auch ÜBEREINANDER parken. Schließlich funktioniert das ja auch in Parkhäusern, also wieso nicht auch in der freien Wildbahn der Stadt? Wer hätte es gedacht? Sollte es wider Erwarten Probleme dabei geben wenn man das Auto über einem anderen parken will, so kann man sich immer noch damit zufrieden geben auf einem Steg vor dem Laden zu parken. Schließlich reicht der Platz dort aus, dass mindestens 2 Autos dort übereinander (oder auch nebeneinander) parken können. Genial!

Der Förster

Die perfekte Lösung

Die Leiden eines Försters sind nur wenigen bekannt. Kein Wunder, denn diese Lebensform (auch Waldschrat genannt) verbringt den größten Teil seiner Zeit in Wäldern, um diese zu schützen, pflegen und sauber zu halten. Doch es kommen immer wieder böse Touristen die immer gerne ihren Müll hinterlassen und die schöne Natur mit ihren körperlich produzierten Flüssigkeiten, nämlich dem Urin, verpesten. An fast jedem Baum lassen sich spuren von Salpeter feststellen. Doch ein kluges Köpfchen ist endlich auf die Idee gekommen diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Dieses Genie kam auf die geniale Idee an mehreren Bäumen im Wald Urinale befestigen zu lassen, welche die menschlich ausgeschiedene Flüssigkeit schließlich direkt in eine Destillationskammer innerhalb des Baumstammes leiten, von wo aus sie dann zu Wasser destiliert wird und danach direkt der Baumwurzel zugeführt wird. So wurde aus einer ursprünglich bösen Tat, die für das Waldsterben verantwortlich war, schließlich etwas entwickelt das dafür sorgt, dass die Bäume sogar in langen regenfreien Zeiten am Leben erhalten werden. Mittlerweile versucht man diese Erfindung auch an Kakteen in der Wüste einzusetzen. Es ist jedoch fraglich ob dies sinnvoll ist. Trotz allem sieht man wieder mal, dass nichts unmöglich ist, außer vielleicht Toyota und eine Zeitreise...aber wer weiß?

Die Straßenmeisterei

Problem erkannt, Problem gebannt!

Schwierig ist das Leben eines Straßenmeisters (oder auch: Mitarbeiter im öffentlichen Dienst).
Täglich gibt es was zu tun. Hier ist mal wieder ein besoffener Fahrer in eine Leitplanke gefahren, dort sieht man vor lauter Schlaglöchern die Straße nicht mehr, usw. In diesem Beispiel sieht man eindeutig den Einfallsreichtum eines unentdeckten Genies. Dabei sprechen die Leute immer so schlecht von den öffentlich Bediensteten. Diese Leute sind HOCHINTELLIGENT. Auf dem Bild hatte ein Straßenmeister bei der Markierung der Straße das Problem, dass ihm ein Baum im Weg stand (ein Baum steht auf der Straße?)...pardon...ein Baum im Weg lag. Der Straßenmeister zögert nicht lange, erspart sich überflüssige Anrufe und markiert kurzerhand einfach um den Baum herum die Straße. Ja, da muss man erst mal drauf kommen. Heute geht dieser Straßenmeister seiner Lieblingsbeschäftigung "stempeln" nach, und erfreut sich an den Einfällen eines ebenso wohlbekannten Genies und Improvisationskünstlers: Nämlich Peter Hartz und dessen Hartz IV.
Welch ein Held. Seine Taten werden noch nach Generationen in Erinnerung bleiben.

Die gewiefte Hausfrau

Und da soll einer sagen Frauen wären doof!

Ein altbekanntes Problem. Der Installateur hat beim anschließen des Wasserhahnes mal wieder Mist gebaut. Der Wasserhahn sitzt zu hoch, bzw. ist zu nahe an der Wand und das Wasser läuft nicht da hin wo es hin soll. Daraufhin ruft man dort an um sich zu beschweren und stellt dann fest, dass die Firma einen Tag später Insolvenz angemeldet hat und Konkurs gemacht hat. Merkwürdig, oder? Doch für eine gewiefte Hausfrau ist das alles kein Problem. Im Nu schneidet sie eine Plastikflasche oben auf, befestigt diese mit Tesafilm an der Wand und an einem Wasserkocher, so dass das Wasser in diesen einlaufen kann. Zum Schluss bohrt sie noch ein Loch seitlich in den Wasserkocher und befestigt mit Kaugummi ein kleines Rohr am Wasserkocher, durch das das Wasser schlussendlich in der richtigen Höhe in das Waschbecken einlaufen kann. Sehr kreativ! Gewusst wie!

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