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Getwitter

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Ein Getwitter ist eine mit elektrischen Entladungen (tweets und blogs) verbundene komplexe meteorologische Erscheinung. In Summe treten auf der Erde durchschnittlich 160000 Getwitter gleichzeitig auf, die etwas über 0,3 Prozent der Menschen interessieren.

Getwitter werden in der Regel von kräftigen wolkenbruchartigen Rede- oder Laberschauern begleitet. Vor einer Getwitterfront wehen mehrere tausend tweets mit Informationsgeschwindigkeiten bis Sturmstärke. Sommergetwitter treten wesentlich häufiger auf als Wintergetwitter, da im Sommer einfach mehr passiert.

Durch aufsteigende feuchtwarme Gedankenströme baut sich eine große Getwitterwolke (auch Cumuloblogos genannt) in der höheren kälteren Hirnregion auf. Solche aufsteigenden Gedankenströme bilden sich, wenn in einem begrenzten Verstand eine höhere Mitteilungsbedürftigkeit als normal erreicht wird (z. B. in Folge von "unfassbar wichtigen" Ereignissen die "für die Allgemeinheit von unschätzbarem Wert" sind).

Getwitterwolke über Süd-Nord-Nasien

Entstehung von Getwittern

Für die Entstehung von Getwittern werden 3 Faktoren benötigt:

  • Instabile mentale Verfassung einer Person
  • Schlechtes Einschätzungsvermögen der Wichtigkeit von Ereignissen
  • Überhöhtes Selbstwertgefühl ("Mein Leben ist so interessant, das muss ich jedem erzählen")

Entstehungsprozess einer Getwitterzelle

Durch Erregung bestimmter Zentren im Gehirn wird das Mitteilungszentrum aktiviert. Ab diesem Punkt gibt es für die Getwitterzelle (auch: "Twitterer") kein zurück. Alles was in den nächsten 5 Minuten passiert, wird durch massive Fehleinschätzung als 'Informativ' oder auch 'Wichtig' eingestuft und einer breiten Masse per tweet präsentiert. Hierbei kann man einzelne Tweets noch Unterscheiden.

Arten von tweets

Eine Getwitterzelle ist die kleinste abgeschlossene Einheit, aus der ein Getwitter aufgebaut sein kann. Sie durchläuft immer drei Stadien, ein Wachstumsstadium, ein Reifestadium und ein Zerfallsstadium. Häufig schließen sich mehrere Getwitterzellen zusammen und bilden größere zusammenhängende Einheiten von Getwittern.

Einzelzellengetwitter

Bei der Einzelzelle handelt es sich um eine einzelne Getwitterzelle. Es ist die kleinstmögliche abgeschlossene Form, in der ein Getwitter auftreten kann. Ihre Lebensdauer beträgt zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Sie entsteht bei schwacher Intensität der Mitteilungsbedürftigkeit. Meistens verursachen Einzelzellen relativ schwache Getwitter.

Impulsgetwitter

Eine Sonderform der Einzelzelle ist ein Impulsgetwitter, das dann auftritt, wenn viel Labilitätsenergie bei geringe Intelligenz vorhanden ist. Ein Impulsgetwitter ist kräftiger als eine gewöhnliche Einzelzelle und kann schwache Antworten verursachen.

Isolierte Einzelzellen sind selten. Meistens treten mehrere Getwitterzellen nebeneinander auf, so genannte Multizellengetwitter.

Multizellengetwitter

Sie treten in den meisten Fällen auf, da sich Einzelzellen stehts zueinander hingezogen fühlen. Eine Einzelzelle kann ihre Mittelungsbedürftigkeit nicht voll entladen und sammelt sich deshalb stets mit anderen Twitterern und bilden größere Cluster.

Superzellengetwitter

Ein Superzellengetwitter, oder auch "Tweetwall" entsteht dann, wenn sich an einem Ort viele hunderte bis tausende tweets unter einer Kategorie sammeln. Solch eine Ansammlung kann, wie irgendeine Universität bestätigte, zum Verfall von Empathie und Moral in der Bevölkerung rund um die Superzelle und alle mit ihr verknüpften Einzelzellen führen. Zudem behauptet eine Universität in Schottenland, dass das auftreten von tweets eindeutig zur Verdummung führen kann. Dieser Effekt verstärkt sich in einer Superzelle um ein Vielfaches.

Zusätzliche Gefahren

Zu den anderen Gefahren kann aber auch eine gewisse Sucht bei manchen Menschen auftreten. Diese sogenannten Getwitterjunkies folgen einzelnen tweets aus bestimmten Regionen und können ohne diese fast nicht mehr leben. Diese Menschen werden auch als "Follower" bezeichnet. Aber auch die Entstehung der tweets hat ein gewisses Suchtpotential, das nicht zu unterschätzen ist. Manche Menschen würden an ihrem Mittelungsbedürfnis regelrecht zu Grunde gehen, wenn sie Ihre Gedankenblitze nicht per tweets ableiten würden.
Wenn man tweets zu lange oder zu oft ausgesetzt wird, kann es auch zu körperlichen Schäden auf Grund von Reizüberflutung oder Nervenleitungsüberspannung kommen, woran bereits 4 Menschen gestorben sind.

Verhalten bei tweets im Freien

In Zeiten der multimedialen Welt ist man vor tweets nicht mehr sicher. Sie werden von elektronischen Geräten wie Handys, Laptops und dergleichen regelrecht angezogen und verbreiten sich von dort aus, ähnlich dem Schneeball-Prinzip. Möchte man sich vor diesen tweets verstecken, hilft meist nur das Zelten in einem Funkloch, irgendwo in der Mongolei oder das gezielte Fernhalten von Menschen, deren Labilität sie häufiger zu twittern neigen lässt.

Verhalten in geschlossenen Räumen

Da solche Räume, wie der Name schon sagt, geschlossen sind, gibt es vor tweets kein Entrinnen. Durch Statistiken belegt sind heute bereits 94,3% der Haushalte mit Internetz ausgestattet, weshalb es praktisch keine sicheren Räume mehr auf der Welt gibt. Wenn man in einen solchen Raum gerät, hilft nur auf den Boden legen und hoffen, dass es ruhig bleibt.

Verteiler von tweets

Zu den größten Verteilern bzw Quellen von tweets zählen Prominente (A-E Promis) sowie eine Vielzahl an öffentlichen Institutionen und politischen Gruppierungen. Nachrichtendienste, Propaganda sowie Wahlkampf (wenn das mal nicht das selbe ist) nutzen die tweets um die Bevölkerung zu überlasten und somit eigenes Aufkommen von Gedanken zu unterbinden. So wird das Volk dumm gehalten. Es gilt für alle sich in jedweder Form von solchen Quellen zu distanzieren, wenn nicht gar gewaltsam gegen solche Vereinigungen vorzugehen. Richterliche Verurteilungen wegen "Übertweetung" oder versuchter Massenverdummung liegen dem BVG bereits vor und werden streng geprüft.

Beobachtungen

Nachfolgend findet sich eine Liste beobachteter Phänomene, die stets mit Getwittern einhergehen. Sie verdeutlichen nochmals die Gefahr, die von solchen meteorologischen Erscheinungen ausgeht.

Selbstüberschätzung:

  • "Wir sind nicht cool, weil wir twittern - wir twittern, weil wir cool sind! 7:40 AM Aug 8th from web"
  • "Mehr Ich-Botschaften, Freunde! Nicht immer diese doofen Du-Botschaften! 8:39 AM Sep 2nd from web"

Hier sieht man, dass getwitter die Realität und den Bezug zum eigenen Ich verschwimmen lässt.

Un-Information:

  • "geht gleich zur Grippeschutzimpfung 10:09 AM Sep 2nd from web"
  • "Ich habe mir Gedanken gemacht: wenn man Österreich bügelt, ist es sicher größer als Bayern. 02.11.09"

Deutliche Beispiele für die typischen Fehleischätzungen der Wichtigkeit mancher Informationen.

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