Hochdruck

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Überall dort, wo ein hoher Druck auftaucht, entstehen physikalische Spannungen. Ein Reifen kann unter Hochdruck platzen, ein Teekessel fängt lustig an zu flöten. Da Druck nicht ausschließlich physikalischer Natur sein muss, erklärt sich auch, dass er in vielen Bereichen greift. Der Umgang mit Druck, insbesondere des Hochdrucks ist nicht ungefährlich und bedarf großer Aufmerksamkeit.

Hochdruck ist nicht nur auf technische Geräte anwendbar. Selbst dieser Stier erzeugt Druck, wenn er versehentlich gemolken werden soll.


Wirkung

Druck entsteht immer dann, wenn bestimmte Kräfte auf einen Punkt oder eine Fläche treffen. Verstärkt man diesen Druck um ein Vielfaches, spricht man von Hochdruck. Hochdruck stellt immer eine außerordentliche Belastung für das betroffene Material dar, da es meist nicht für derlei Kräfte ausgelegt ist. Als Folge einer Hochdruck-Einwirkung hört man daher oft den Kommentar Kaputt!

Dabei ist es häufig relativ simpel, diesen Kräften entgegenzuwirken. Wenn man weiß, um wie viel der Druck steigt, kann die Materialstärke entsprechend verstärkt werden. Hierdurch ist man in der Lage, Hochdruck nutzbar zu machen. Der Wegbegründer der industriellen Revolution, die Dampfmaschine, ist ein Beispiel dafür, weil man maschinelle Kraft erstmals einsetzen konnte. Umgekehrt führen unerwartete Überdruckeinflüsse zu ungeahnten Folgen. Der Wegbegründer der industriellen Revolution, die Dampfmaschine, ist ein Beispiel dafür, weil auf einen Schlag hunderttausende Sklaven plötzlich ohne Beschäftigung waren und aus lauter Langeweile Rap, HipHop oder den Ghetto-Blaster erfanden.

Hochdruck hat somit Einfluss auf soziokulturelle Entwicklungen, auf Industrie- und Fertigungsanlagen, auf Materialverbrauch und auf Arbeitsgeräte. Darüber hinaus wirkt er auch im Inneren von Lebewesen und unserem Erdball.


Im menschlichen Körper

Magen-Darm-Region

Wer feste Nahrung zu sich nimmt, wundert sich bisweilen, dass sich diese in einen gasförmigen Zustand verwandelt und unter Hochdruck den Körper wieder verlässt. Hierzu stehen grundsätzlich zwei Körperöffnungen zur Verfügung. In beiden Fällen verstößt es gegen die Etikette, wenn es zur konvulsivischen Entladung kommt.

Für Menschen, die noch feste Nahrung zu sich nehmen, entsteht im Inneren ihrer Organe ein Zersetzungsprozess der für den Magen schwer verdaulichen Feststoffe. Dabei entstehen die geächteten Gase. Da Darm, Magen und Luftröhre ein an sich geschlossenes System darstellen, entsteht ein Überdruck, der nur an den jeweiligen Enden entweichen kann. Andernfalls wäre eine einfache Explosion des Feststoffverwerters die Folge. Abhilfe schafft hierbei hochprozentiger Alkohol, der eine Gasbildung durch chemische Prozesse verhindert.

Besser als Alkohol auf die feste Nährstoffkette zu gießen, ist es allerdings, sich gleich von Alkohol zu ernähren. Magen und Darm sind bestens für diese Art der Ernährung ausgelegt und können den Schnaps mühelos verarbeiten. Als positiver Nebeneffekt entsteht hierbei kein körperschädigender Darmhochdruck.

Kopfhochdruck

Dem menschlichen Körper sind neben essenstechnischer Organe auch andere Hochdruckbereiche bekannt. So kann zuviel Luft im Schädel bei Wetterumschwung zur Ausdehnung führen. Es gibt kein Ventil, über das die Luft entweichen kann, sodass als Folge der Druck wächst und auf die Gehirnhälften drückt. Kommt es zum Überdruck, macht sich dieser als Migräne bemerkbar.

Folgen dieser Migräne-Attacken sind Streitlust, Missmut und der Verbot körperlicher Annäherung. Frauen wenden die Migräne daher häufig als taktisches Mittel an und treiben ihre Männer dann zwangsweise in Kneipen oder vor den Fernseher.

Prophylaxe

Der Gesundheit dienlich, doch nicht unbedingt hübsch. Durch die Eitelkeit der Kopfschmerz-Patienten muss der Siegeszug des Kopf-Ventils warten.

Nach zahlreichen medizinischen Untersuchungen ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass die Implantation eines Überdruckventils in der Schädeldecke zwar die Migräne verhindern kann, dieser Eingriff jedoch aus ästhetischen Gründen von den Patienten rundum abgelehnt wurde. Daneben wäre den Frauen die Möglichkeit genommen, eine Ausrede für ihre Launen zu haben. Das Migräne-Ventil wäre ein kaufmännischer Flop geworden, wenn man nicht entdeckt hätte, dass es sich als Blitz-Ventil im Fahrrad-Reifen eignet. So hat die medizinische Forschung auch Einfluss auf die Alltagsbedürfnisse des Menschen.

Da die Luft nicht entweichen kann, blieb den Forschern nur, sich pharmazeutisch um eine Verkleinerung des Gehirns zu kümmern. Basierend auf der Erkenntnis, dass 90 Prozent unserer Gehirnkapazität ungenutzt ist, erdachten sich die Weißkittel salzhaltige Lösungen, die eine Austrocknung und damit Verschrumpelung des Gehirns vorsieht. Die ersten Versuche verliefen durchweg positiv, die Migräne nahm bei den Probanten ab und sie wussten sogar noch ihren Namen. Die Substrate wurden zum Kassenerfolg der Hersteller und fanden Einzug in viele Haushalte. Da der Anti-Migräneeffekt nur anhält, wenn die Präparate dauerhaft eingenommen werden, konnten viele insolvente Pharma-Unternehmen sich durch Migränex oder Aeroforte retten.

Auffällig war nur, dass die Privat-Sender schnell auf die neue Situation reagierten und ihr Nachmittagsfernsehprogramm sofort auf die neuen Anforderungen umstellten. Der Erfolg dieser Sendungen gab den Medizinern wiederum Recht, sodass es heute, neben den rezeptfreien Wundermitteln, üblich ist, präimplativ das Gehirn der Neugeborenen auf konstante Walnussgröße zu fixieren. So braucht man sich keine Gedanken um weiteren bildungsfernen Nachwuchs mehr zu machen. Wenn diese neue Generation davon ablässt, ihre Neugeborenen über Eistruhen oder Müllcontainer zu entsorgen, gibt es berechtigte Hoffnung, dass das deutsche Volk nicht ausstirbt. Es wäre dann ein gemeinsamer Erfolg der Medizin und Fernsehanstalten.

Esoterisch veranlagte Menschen lehnen die Einnahme dieser Medikamente ab. Viele von ihnen besitzen nicht einmal ein Fernsehgerät, sodass bei diesem Typ, bei dem nicht einmal die Ernährung zur Hirnschrumpfung beiträgt, da sie ausschließlich biologisch angebaute Produkte kaufen, die Migräne Dauerzustand sein müsste. Doch sie helfen sich durch Eigentherapie. Sie treten, häufig unter Anleitung heilpraktischer Seelentröster Sekten bei und lassen sich hier durch selbsternannte Gurus das Gehirn aufweichen. Die weiche Masse bietet der sich ausdehnenden Luft genügend Flexibilität, sodass es zu keinem Kopfschmerz kommen kann. Andere wiederum lesen viele Stupidedia-Texte, was ungefähr den gleichen Effekt hat.

Bluthochdruck

Ein Herzschrittmacher kann helfen, das Blut durch die Bahnen zu pressen. Hier ein frühes Modell.

Der menschliche Körper steckt voller Überraschungen und gilt als biologisches Meisterwerk. Alle wichtigen Körperfunktionen werden über das Gehirn oder über das Herz gesteuert. Doch trotz aller Perfektion, die ein Ineinandergreifen aller organischen und motorischen Fähigkeiten ermöglicht, kommt es immer wieder zu Störfunktionen. Eine dieser dystonischen Veränderungen ist der sogenannte Bluthochdruck.

Betroffene dieser Fehlfunktion werden in Ableitung ihres medizinischen Fachbegriffes (Hypertoniker) auch als Himbeertonis bezeichnet. Ihnen ist gemein, dass sie extrem sportlich sind. Die ausgeprägten Muskeln drücken auf die Venenwände und verengen sie dadurch. Die Folge ist eine Erhöhung des Druckes in den Blutbahnen, sodass das Herz mehr arbeiten muss, um das Blut durch die Bahnen zu pressen. Abhilfe würde auch hier der Alkohol schaffen, der eine blutverdünnende Wirkung hat und deshalb von führenden Medizinern als probates Mittel gegen Hypertonie empfohlen wird. Das Problem entsteht jedoch in den Köpfen der Sportler, die Alkohol als schädlich einstufen und ihn daher ablehnen.

Wirksamstes Heilmittel gegen Bluthochdruck ist demnach der völlige Verzicht von Sport. Darüber hinaus hat sich als wirksam erwiesen, fettreich zu speisen, da wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass Fett die Blutbahnen schmiert und der Blutfluss ungehinderter funktionieren kann. Durch diese drei Maßnahmen kann die Volkskrankheit Bluthochdruck vermieden und eingedämmt werden. Schulen wirken schon jetzt auf die Heranwachsenden ein, damit die Herzbelastung im Alter abnimmt.


Spermaverhalt

Kommt es nicht, wie hier angezeigt, zur spermativen Entladung, muss der Mann mit fürchterlichen Schmerzen rechnen. Am Ende lauert der Tod!

Kaum eine Krankheit ist so bedrohlich für Männer wie der Spermaverhalt. Diese tödliche Krankheit entsteht, wenn Frauen einen Mann durch sexuelle Reize in den Erregungszustand bringen, dann aber eine Migräne vortäuschen. Das zu Beginn der Reizung produzierte Ejakulat-Gel wird nicht über die dafür vorgesehene Öffnung hinausgeschleudert, sondern verharrt im männlichen Körper. Diese angestaute Masse sorgt für eine Volumenzunahme an Stellen, die sehr empfindlich sind und veranlasst den Mann, komisch zu gehen. Entweichen die Spermien von dort, sammeln sie sich zwischen den Schulterblättern und führen zum Krankheitssymptom Dicker Hals. Kommt es in nächster Zeit nicht zur Entladung dieser Geburtserzeuger, stirbt der Mann einen qualvollen Erstickungstod.

Frauen wissen um dieses Phänomen und wenn nach einigen Ehejahren die Liebe auf Eis gelegt wurde, trachten sie dem Mann nach dem Leben. Bevor sie aber zu drastischen Mitteln greifen, versuchen sie zunächst, ihn über Spermaverhalt zu töten. Die Mittel dazu haben sie.


Alkohol

Nachdem nach den vorangegangenen Stichworten der Alkohol sich durchweg positiv auf Hochdruck im menschlichen Körper herauskristallisiert hat, verwundert es niemanden, dass er auch in psychologischer Hinsicht heilsam ist. Wer ständig unter zu hohem Druck von oben arbeitet, braucht dringend ein Ventil, da sonst der Kollaps droht. Wer keine Frau oder Kinder zu Hause hat oder sich ziert, diese zum Druckausgleich zu nutzen, kann sich nach Feierabend durch Hochprozentiges Erleichterung verschaffen. Manchmal ist es auch ratsam, dies schon während der Arbeitszeit zu tun. Es ist eine Frage des Drucks und des Umgangs mit ihm. Entscheidend ist jedoch, da eine schnelle Linderung erforderlich ist, Alkohole mit einer gewissen Trinkstärke zu verwenden.

Bezeichnend ist, dass es auch Alkohole gibt, die unter Hochdruck stehen. Allerdings sind diese ausschließlich von schwachem Alkoholgehalt, sodass sie auf den Genesungsprozess bei Hochdruckdysfunktionen keine Wirkung zeigen. Zu ihnen gehört das gut geschüttelte Bier, Schraubverschluss-Weinabarten wie Kellergeister oder Prosecco sowie das, was die Briten als Sparkling Wine, die Amerikaner hingegen als Tschempähn bezeichnen: der Sekt. Bei ihm gilt es als Qualitätszeichen, wenn der Sektkorken mit laut vernehmbaren Plopp die Flasche verlässt und ein Teil der Flüssigkeit überschäumt und den Teppich oder die Tischdecke versaut. Der Flascheninhalt steht unter Hochdruck und wird maschinell verkorkt. Zur Sicherheit bindet man noch ein Stahlgeflecht um den Korken. Sekt wird nicht als Medizin getrunken, sondern als Identifikationsgetränk. Trinker dieses Schwachalkohols erkennt man an gefärbten Fingernägeln oder auffallenden Hüten.


Hochdruckgebiet

Deutlich zu erkennen: die Wassermassen erzeugen Hochdruck. Durch die Kompression entsteht Wärme, die durch die Mitte zu entweichen versucht.

Regionen, die an einer Küste liegen, sind permanent dem Wasserdruck des Meeres ausgesetzt. Ist die Wassersäule besonders tief und der Druck daher entsprechend hoch, sorgt der Wasserdruck für ein Zusammenschieben der Landmassen und lässt hohe Gebirge entstehen (z. B. die Alpen entstanden durch Druck aus dem Mittelmeer und der Donau, der Himalaja aus Druck zwischen Indischen Ozean und arktischem Meer). Noch schwerer traf es Gebiete wie Schleswig-Holstein und Dänemark, die zwischen zwei großen Meeresgebieten liegen, und die einen so hohen Druck entwickelten, dass die Landmassen sogar unterirdisch zusammengepresst wurden. So erklärt sich, dass diese Landgebiete extrem flach sind.

Als richtige Hochdruckgebiete werden jedoch Inseln bezeichnet. Der Druck konzentriert sich gleichmäßig auf die Küsten und schiebt die Landmasse zentriert zusammen. Die Folge ist meist eine kegelförmige Erhebung in der Mitte der Insel, die sich als Vulkan darstellt. Der Druck wird so hoch, dass die unterirdischen Massen sich erwärmen und als Magma aus dem Vulkan austreten. Das Leben auf einer Insel gleicht dem auf einem Pulverfass. Wir sitzen ständig unter Hochdruck und hoffen, dass nichts explodiert! sagen die Inselbewohner.


Hochdruckreiniger

Beschäftigte von Reinigungsfirmen, die unter Bluthochdruck arbeiten, werden Hochdruckreiniger genannt. Sie sind hochbezahlte Spezialisten, da sie ständig unter Dampf stehen und gewohnt sind, schnell und ohne auf Gespräche mit Kollegen einzugehen, zu arbeiten.

Besondere Erkennungsmerkmale der Hochdruckreiniger sind cholerische Anfälle, Kontaktarmut und ein roter Kopf. Vielfach steigen sie in der Hierarchie auf und werden Chefs.

Arbeitsweise

Hochdruckreiniger arbeiten an Stellen, an denen es schwierig oder unmöglich ist, mit schwerem Gerät zu arbeiten. Dies können beengte räumliche Verhältnisse sein oder schwer erreichbare Stellen. Hochdruckreiniger werden mit den klassischen Arbeitsgeräten wie Eimer, Lappen usw. an den Arbeitsplatz geschickt. Haben sie diesen erreicht, ruft jemand Ey, Du Loser! oder Ähnliches hinterher. Der empfindsame Mitarbeiter fängt an, innerlich zu kochen und lässt über die Nasenflügel Dampf entweichen. Der Dampf löst die Schmutzpartikel und kann nun mühelos mittels Lappen abgewischt werden.

Arbeitsvoraussetzungen

Als Beschäftigungsvoraussetzung reicht ein ärztliches Attest mit dem Nachweis über Hypertonie bei Werten, die im Mittel bei 240 zu 115 liegen sollten. Jedoch sollte die Einstellung vor dem ersten koronaren Zusammenbruch liegen.


Hochdrücker-Kolonnen

Neben den Hochdruck-Reinigern gibt es eine Vielzahl von Spezialisten, die auf die Kraft des Hochdrucks bauen. Hier eine kleine Auswahl gängiger Berufe. Viele nutzen technische Geräte, um den Umgang mit Hochdruck zu nutzen. Berufsspezifisch werden sie unter den Namen Hochdrücker-Kolonnen zusammengefasst.


Hochdruck-Suizid

Gilt als ausgeprochen sportlich: der Hochdruck-Suizid

Der Hochdruck-Suizid entstammt einer olympischen Sportart: dem Hochdrücken. Hierbei versuchen die Sportler, sehr schwere Gewichte, die an einer Stange befestigt wurden, hoch zu drücken. Gelingt ihnen diese an sich einfache Arbeit, werden sie beklatscht und bekommen eine Medaille.

Doch das, was die Hochdrücker bei sportlichen Wettkämpfen vollbringen, ist das Ergebnis jahrelangen Trainings mit verbotenen Dopingmitteln. Doch weil die Übung so einfach klingt, versuchen viele Menschen, sich an dieser Sportart die Bandscheiben zu zerstören. Selten macht man so etwas zu Hause, weil dort keine Zuschauer bewundernd zuschauen können. Der richtige Austragungsart für diese Wichtigtuerei ist daher das Fitness-Studio.

In diesem treffen sich Menschen, die an Selbstwertverlust leiden. Sie hoffen, über simplen Muskelaufbau ihr Selbstbewusstsein zu stählen. Nach einer gewissen Zeit merken sie jedoch, dass Muskeln allein zu nichts nutze sind und fallen in eine tiefe Depression. Hier setzt der Hochdruck-Suizid an.

Die Muskel-Narzissten sind am Tiefpunkt ihrer Minderwertigkeit angelangt und trachten danach, sportlich aus dem Leben zu treten. Hierzu laden sie sich Gewichte auf die Stange, die in perfekter Selbstüberschätzung ihre Kraft übersteigen. Die so präparierten Gewichtsstangen werden von ihnen hochgedrückt. Sowie ihre Kräfte schwinden, wird das Sportgerät durch die Gravitation angezogen und zertrümmert den Brustkorb, die Wirbelsäule oder, bei Könnern, die Luftröhre. Ein letztes Mal finden diese Irritierten Beachtung in ihrem Studio und werden dann mit allen Fitness-Ehren beigesetzt.