Bathory

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Bathory

800px-Angora 001.jpgOffizielles Bandlogo

Genre Black Metal, Viking Metal, Pagan Metal
Gründung 1983
Auflösung 2004 (nach Quargels tragischem Tod)
Originalbesetzung
Gesang Quargel
Bass Quargel
Gitarre Quargel
Schlagzeug Quargel
Klavier, Keyboard, Synthesizer, Computertastatur Quargel

Bathory (dt.: Batterie) war das Projekt des schwedischen Halbgottes Quargel (1966 – 2004) der sich damit einen Platz bei den Vollgöttern in Asgard sicherte. Einige Anhänger des Neuheidentums glauben aus den alten Schriften der Edda zu lesen, dass Quargel am 7. September 2066 pünktlich um 09:30 Uhr zu Ragnarök zurückkehren wird, um an der Seite von Papa Odin zu kämpfen.

Aus welchen Gründen auch immer gilt Bathory als Wegbereiter für die Musikstile Black Metal, Viking Metal und Pagan Metal. Dass die Wikinger und Heiden noch keine E-Gitarren hatten und Black Metal eigentlich auf die Band Venom zurückgeht, wird dabei sogar von besonders trvuen Anhängern besagter Musikrichtungen gern ignoriert.

Am Anfang wollte Quargel seiner Ein-Mann-Band den Namen „Duracell“ geben. Dies war eine Hommage an die Batterien, mit der er sein erstes Kinderkeyboard sowie seinen Kassettenrekorder betrieb. Außerdem gestand er später, sein einziger Freund zur damaligen Zeit wäre ein rosa Duracell-Hase aus Plüsch gewesen.
Quargel wusste allerdings, dass er sich die Klage einer Copyrightverletzung niemals leisten konnte und nannte sein Projekt darum „Batterie“. Aufgrund der Zahnspange, die er damals trug, wurde schließlich „Bathory“ daraus. Die Medien stellten sofort eine Verbindung zur sogenannten „Blutgräfin“, Elisabeth Bathory, her, was Quargel jedoch Zeit seines Lebens bestritt.


Die Legende

Quargel wurde, nach den neuesten Erkenntnissen aus der Edda, den Veden, dem Gilgamesch-Epos und anderen Schriften, die vor der Bibel als heilig angesehen wurden, bereits viel früher geboren als 1966. Es heißt, er wurde 2355 v. Chr, noch bevor es Black Metal, Metal an sich oder sogar Wikinger gegeben hatte, vom Göttervater persönlich und einer Ex-Jungfrau gezeugt. Darüber, ob der Göttervater damals Odin, Zeus, Jupiter, Papa Schlumpf oder gar Vishnu war, geben die babylonischen Keilschrifttafeln keine Auskunft. Die Tafeln, die Quargels Herkunft zugeschrieben werden, werden unter Verschluss gehalten und von der Black Metal Elite der Universität Oslo sowie von Aiman Abdallah untersucht. Letzterer darf aufgrund seiner Herkunft, die unter den Anhängern der Black Metal Elita als „Untermenschlich“ gilt, nicht in die Universität. Dieses Zerwürfnis unter den Wissenschaftlern, die den Quargel-Epos untersuchen, ist ein weiterer Grund, warum noch nichts Genaueres über die Legende von Quargel herausgefunden wurde.

Andere Quellen sprechen von einer Reihe von Reinkarnationen des Quargel. Unter anderem soll er als Tutanchamun, Merlin, Harald Blauzahn, Hermann der Cherusker, Guy Fawkes, Ernst Rommel und Walt Disney über die Erde gewandelt sein. Andere glauben sogar, er wäre Jesus Christoph gewesen. Anhänger dieses Messias bezeichnen dies allerdings als Blasphemie. Die zahlreichen Viertelgötter, die er dabei gezeugt haben soll, sollen überall über die Erde verstreut leben.

Natürlich gibt es auch wieder ein Zahlenspiel. Wenn man das Geburtsjahr Quargels (1966) und seinen Todesmonat zerstückelt, bekommt man irgendwie (wieder einmal) die Zahl 666 heraus. Darum, und aufgrund seiner antichristlichen Texte, gilt Quargel für viele Christen als das Tier aus der Offenbarung. Die Christen warten darum auf die Rückkehr Quargels in Form des Antichristen.


Der Kult um Quargel

Die meisten Quargel-Schreine gibt es natürlich in Schweden und Vorarlberg. Allerdings wird von ca. zwei Drittel aller Schreine die Echtheit angezweifelt, das heißt, man weiß nicht genau, ob sie je offiziell eingeweiht wurden.
In Tschechien, in der Stadt Olomoucký (dt.: Olmütz), wurde Quargel sogar ein Käse geweiht.
Einige, vor allem weibliche, Anhänger des Neuheidentums haben es sich zur Aufgabe gemacht, Prophetien über Quargel aus der Snorre-Edda herauszulesen. Kritiker unterstellen diesem Zirkel, der sich Orden des Akkumulators nennt, Fehlinterpretation. Als „Erklärungen“ für die Prophetien werden meistens sogenannte Parallelstellen und der „falsch übersetzte Urtext“ genannt.
Auf der Homepage des Ordens wurden allerdings bereits einige Übersetzungen gepostet. Hier ein Beispiel:

„Der Eine wird kommen,

rank und schlank,
Um zu ein Ende zu setzen,
dem falschen Metal und Punk!
Er wird erscheinen
in strahlendem Licht
Viel Bier wird er vertragen,
ohne dass ihn befällt
die Gicht!
Er wird Saufen und Fressen
ohne Übergewicht
Und seinen BMW wird er fahren
mit mindestens 130 km/h
auch bei schlechter Sicht!“

Viele Kritiker werfen dem Orden vor, dieser Text würde sich nicht auf Quargel beziehen. Vor allem die Passage mit dem „Fressen und Saufen“ wird stark angezweifelt, da der historische Quargel einige Zeit lang an Magersucht gelitten haben soll. Außerdem gilt der BMW für einen Schweden als Fahrzeug eher unwahrscheinlich. Die Schwestern des Ordens „begründen“ diese „Widersprüche“ allerdings mit eine zweiten, dritten oder sogar vierten Kommen ihres Messias Quargel.

Aufgrund der mysteriösen Umstände seines Todes wurde in Schweden allerdings auch die Gruppe „Quargel lebt!“ gegründet. Diese Gemeinschaft glaubt daran, dass Quargel noch am Leben ist. Einige vertreten die Theorie, Quargel wäre ca. um die Hälfte geschrumpft und als Leadsänger der Band Amorphis untergetaucht.


Der historische Quargel

Natürlich kann von der Legende (noch) nichts wissenschaftlich bewiesen werden. Als jene lebende Person, die wahrscheinlich hinter dem historischen Quargel steht, wird darum meist Thomas Vorarlberger genannt. Der Schwede mit österreichischem Migrationshintergrund galt bereits im Grundschulalter als schwer depressiv. Besonders auffällig wurde er, als er nichts mehr essen wollte und darum bei einer Körpergröße von 1,98 Metern (im Alter von 6 Jahren, natürlich wuchs der Kleine da noch...) auf 45 kg abmagerte.

„Nein, ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess' ich nicht!“ Thomas „Quargel“ Vorarlberger, ca. 1972)

Im Alter von etwa 16 Jahren hatte er allerdings seine Magersucht weitgehend überwunden. Er wurde allerdings zu einem der innbrünstigsten Hater der Band Manowar und beschloss, eine Gegenbewegung zu gründen. Seine beiden Freunde, die er damals hatte, waren allerdings Manowar-Fans und aus diesem Grund begann Quargel, auch seine Freunde zu hassen. Er wollte sie zwar töten, doch war die Black Metal-Szene damals noch nicht so gut ausgereift – sie bestand damals noch aus „versifften linkslinken Asseln“, wie Quargel es ausdrückte - und hätte einen derartigen Mord (bzw. Doppelmord) nicht toleriert (zumindest noch nicht). Außerdem hatte es Quargel unter den Nägeln gebrannt, gern jene Kirche anzuzünden, in der er dazu gezwungen wurde, die Orgel zu spielen. Doch damit wäre er seiner Zeit viel zu weit voraus gewesen.

Quargel brachte sich selbst die obligatorischen Instrumente E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard im Selbststudium bei, wobei letzteres nicht besonders schwer für ihn war. Seine Eltern hatten ihn damals dazu gezwungen, das Spielen der Kirchenorgel zu erlernen. Neben diesen Instrumenten beherrschte Quargel auch die Teufelsgeige und das steirische Akkordeon. Später brachte er sich auch noch das Flötenspiel bei, da er in der Grundschule den Flötenkurs aufgrund der Hänseleien seiner Mitschüler geschmissen hatte. Quargels Vater, ein österreichischer Volksmusiker, hatte ihm ein Aufnahmestudio hinterlassen. In diesem konnte der damals 17-jährige und bereits 2,53 Meter große Thomas Vorarlberger sich nach Herzenslust austoben. Hin und wieder schlief Quargel sogar im Proberaum.

Eine der wenigen noch gut erhaltenen Fotographien vom Thomas Vorarlberger aka Quargel

Zeit seines Lebens galt Thomas „Quargel“ Vorarlberger als ausgesprochen schüchtern, introvertiert Mensch aber auch als Misanthrop. Es heißt, dass er in seinem Leben kein einziges Mal gelacht und auch nie mit einer Frau geschlafen haben soll. Reportern, die Interviews mit ihm führen wollte, gab er nur knappe Antworten oder er verjagte sie mit einer Klobürste, die er eigens dafür am Rahmen seiner Eingangstür hängen hatte. Vor den wenigen Live-Auftritten, die einige Musiker für ihn organisierten, lief er ständig davon, bis schließlich niemand mehr mit ihm spielen wollte.
Per Yngve „Dead“ Ohlin, der damalige Sänger von Mayhem, bezeichnete ihn als „Loser, der noch bei seinem Papa wohnt und wahrscheinlich im Geheimen sogar dem Christentum frönt“. Auch Varg Vikernes mochte Quargel nicht besonders gut leiden, dennoch schätzte er ihn für seine musikalischen Leistungen.

„Ör est eine Milkkbübi, ällerdängs spüllt ör got smöre Götärrön.“

„Er ist eigentlich ein Milchbubi, allerdings ist er ein guter Gitarrist.“

(Varg „Count Grishnakh“ Vikernes, ca. 1988; Übersetzung aus dem Norwegischen)

Nachdem Quargel erfuhr, dass in Norwegen bereits Musiker Morde begangen und Kirchen in Brand gesteckt hatten, verfiel er erneut der Depression. Es wurmte ihn gewaltig, dass es nicht er war, der auf diese Ideen gekommen war bzw. der diese konkret in die Tat umgesetzt hatte. Aus diesem Grund – und wegen der Hänseleien von Per Yngve „Dead“ Ohlin – wollte er sich von der Black Metal-Szene distanzieren. Vollständig gelang ihm dies allerdings nicht, zumindest musikalisch. Da er Odin schon immer cooler fand als Satan und auch mit dem Christentum nur wenig anfangen konnte, beschäftigte er sich zunehmend mit heidnischen Religionen. Dabei ließ er allerdings außer Acht, dass auch in anderen Teile der Welt außer Deutschland, Skandinavien und Oberitalien die heidnischen Religionen durch Zwangschristianisierung ausgelöscht wurden. Somit haftete er sich innerhalb einer Rekordzeit den Ruf an, ein Nazi zu sein - einen Ruf, den die gesamte Black Metal-Szene sich in drei heftigen Wellen und durch die Tolerierung von Varg Vikernes und Burzum erst hart erarbeiten musste. Seit dieser Zeit, so heißt es, ließ Quargel seine Haare nie mehr schneiden. Auch nicht, als sie sich auf eine derart geringe Zahl reduzierten, dass er in der Öffentlichkeit nur mehr eine Kappe tragen konnte. Dennoch – sein Plan ging auf. Aufgrund der langen Haare und auch der späteren Mütze hielt man ihn für einen politisch Linken.

Im Jahr 2004 eskalierte die Situation. Es wurde nicht nur das einzige Video von Bathory, das jemals gedreht worden war, auf dem Popmusiksender VIVA gespielt – nein, Moderator Mola Adebisi verglich Bathory sogar mit Manowar! Das war selbst für einen Halbgott zu viel. Im Juni 2004 verschied Quargel. Es heißt, er wäre an gebrochenem Herzen gestorben.

Musik

Am Anfang war Bathory von einer klassischen Black Metal-Band kaum zu unterscheiden. Quargel bediente sich, bis zu einer bösen Sehnenscheidenentzündung im Jahr 1987, beinahe ununterbrochen dem Tremolopicking. Schlagzeug spielte er, bis zu seiner offiziell schlimmsten Depression 1988, ebenfalls übermäßig schnell. Er radelte zumeist nur mit der Doublebase und drosch dabei kräftig auf die Becken ein. Die Trommeln verwendete er nur selten und er entfernte auch die Snare an der Snare Drum. Seine Fans glauben, die Depression regelrecht im Wandel der Musik zwischen 1987 und 1988 heraushören zu können. Statt dem fröhlichen Gegröle, Gejole und Gekreische bediente Quargel sich auf den Alben ab 1988 seinem düsteren Klargesang, gepaart mir regelrechtem Katzenjammer.

Einige Male versuchte Quargel – oder vielmehr einer seiner Mitmusiker, die ihn sporadisch unterstützten – einen Live-Auftritt zu planen. Kurz vor knapp lief Quargel meistens davon und/oder versteckte sich im WC. Dort blieb er oft Tage lang und zitterte vor sich hin, bis er von einem seiner Kollegen oder einer Klofrau gefunden und beruhigt wurde. Zur Beruhigung wurden meistens chemische oder biologische Hilfsmittel, wie etwa Tabletten oder Alkohol, verwendet.

Am Anfang seiner Karriere wollte Quargel mit niemandem zusammen spielen. Gegen Ende hätte er sich zwar dazu überwinden können, allerdings wollte dann niemand mehr mit ihm spielen. Darum gibt es keine Lieder die „(...)feat. Bathory“ oder „Bathory feat.(...)“ enthalten.
Gegen Quargels Wille wurde ein Video zu seinem Song „One Road to Asa Bay“ gemacht. Bei dem Mann, den man im Video sieht, handelt es sich allerdings nicht um Quargel selbst sondern um ein Stunt-Double.


Texte

Die meisten Texte von Bathory handeln von Satan (später: Odin), Tod, Chaos, Zerstörung, Verstümmelung, Ausweiden, Brandstiftung, Wikingern, Wikingerschiffen, Wikingerhelmen und dem Hass auf sich küssende Pärchen im Park. Allerdings gibt es auch Ausnahmen.

- Woman of Dark Desires handelt von Quargels sexuellen Fantasien. Vor allem davon, dass er gerne eine Frau wäre, schöne Kleider und kostbaren Schmuck tragen würde, etc. Darum ist es auch das Lieblingslied von Gaahl.

- Hammerhart: Bei diesem Song geht es um einen Küchenunfall von Quargel. Er ließ die Pizza zu lange im Ofen und konnte sie nicht mehr mit dem Messer schneiden. Da er so großen Hunger hatte, zertrümmerte er sie kurzerhand mit dem Hammer.

- One Road to Asa Bay handelt von der Autobahn, die Quargel Zeit seines Lebens mied. Er wollte nicht Autobahn fahren, weil er große Angst vor Dränglern hatte.

- Twilight of the Gods wird vor allem von seinen eingefleischten Anhängern als Prophezeiung ausgelegt, die Quargel über seine Wiederkehr ausgesprochen hat. Zu Ragnarök soll er pünktlich um halb Zehn Uhr morgens über dem Fjord Dimmu Borgir in seinem weißen Volvo erscheinen.

Diskografie

  • 1984: Bathory (ein nicht nennenswertes Demo, das Quargel mit seinem Kassettenrekorder und einer Akustikgitarre aufgenommen hat)
  • 1985 - 1987: Rauschen und Schreien, aufgeteilt auf 2-3 "Alben"
  • 1988: Blood, Fire, Death, Mayhem, Eviscerate, Arson and Strawberry Ice Cream
  • 1990: Hammerharte Pizza ö Spaghetti al Dente
  • 1991: Twilight of the Gods (Ragnarök um halb 10 in Deutschland)
  • 1994 - 2001: Kaum erwähnenswerte Werke, frei erstellt nach dem OSSLATO-Prinzip
  • 2002: My trip to Neuschwabenland Part I
  • 2003: My trip to Neuschwabenland Part II