Zeta

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Seemannsknoten "Zeta": oben Knoten - unten Schlinge

Zeta: griech. für Knoten, Schlinge (wörtlich übersetzt soviel wie "das sich um sich Windende").

Zeta ist die auch noch heute international gebräuchliche Bezeichnung für einen Seemannsknoten, bei dem das eine Ende des Taues geknotet, das andere hingegen geschlungen wird. Hierdurch ist der Knoten bei ablaufendem Wasser (Ebbe) selbststraffend, bei auflaufendem Wasser (Flut) hingegen selbstlösend.

Da die antike griechische Kriegsflotte nur bei auflaufendem Wasser auslief, war diese neue Form des Knotens eines der entscheidenden Kriterien für die griechische Vormachtstellung im gesamten Mittelmeerraum. Anders als die Schiffe verfeindeter Nationen konnten die Griechen durch die neue Knotentechnik in einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit ihre Schiffe enttäuen und auslauffertig machen. Ihren größten Triumph feierte die Zeta-Knotentechnik in der berühmten Seeschlacht von Salamis (480. vor Jesus Christoph).

Übernommen wurde das Zeta von den Ägyptern, wie sich auch an der optischen Darstellung unschwer erkennen lässt. Dem kundigen Auge offenbart sich hier direkt der Einfluss der ägyptischen Bilderschrift der späten Luxor-Periode.

Im deutschen Sprachgebrauch tritt das Zeta noch im medizinischen Terminus "Zetabolismus" auf, was bekanntlich soviel wie "Darmverschlingung" bedeutet.

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