Xi

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Xi Ξ (bzw. xi ξ): (gesprochen Ksi bzw. ksi) äußerst redundanter Buchstabe des griechischen Alphabetes.

Das Xi, wie auch andere redundante Buchstaben des griechischen Alphabetes, ist direkter Ausdruck der ersten Hochblüte der griechischen Kultur im vierten vorchristlichen Jahrhundert. Standen bis zu diesem Zeitpunkt für die griechische Gesellschaft der harte Überlebenskampf mit all seinen Erscheinungen wie Fruchtbarmachung des kargen griechischen Bodens, Ausrottung konkurrierender Völker, Aufbau einer funktionierenden Sklavenwirtschaft und andere ökonomische Notwendigkeiten auf der Tagesordnung, so war mit Beginn der Herrschaft von Stenographos (389 - 337 v. Chr.) zum ersten Mal ein Zustand des allgemeinen Überflusses und überbordenden Gemeinwohls erreicht.

Immer mehr Bürger konnten sich zufrieden zurücklehnen und allgemein machte sich das Bedürfnis nach mehr Komfort und schließlich Luxus breit. Der Spruch von Hedon (gr. Philosoph und Begründer des Hedonismus) "Man muss sich auch mal was gönnen" wurde zum geflügelten Wort und seine Beherzigung in Kultur und Technik zeitigte wunderbare Wirkungen. Kam beispielsweise die griechische Geometrie bis zu jenem Zeitpunkt mit Kreis, Dreieck und Viereck wunderbar über die Runden, entwickelten sich nun überflüssige aber ungemein dekorative Wucherformen wie das Fünfeck oder sogar das Siebeneck, Figuren, die mit unnützem Prunk an Ecken wucherten. Besonders reiche Griechen schmückten Bildreliefs sogar mit Elfecks und noch wuchernderen Formen bizarrer Schönheit. Die Trends gingen hin zum Viert- und Fünftsklaven, die Namen wurden immer länger (Bürger, deren Eltern noch Plato oder Zenon hiessen, beantragten ihre Umbenennung in Platoximander oder Zenographolos) und ganz allgemein konnte ein Hang zur Verschwendung und zum ungezügelten Übermass in weiten Teilen der Oberschicht verzeichnet werden.

Dies führte soweit, dass Snobs der Athener Oberschicht schließlich nach neuen Buchstaben verlangten, die, ausschließlich für die reiche Upperclass vorbehalten, den erfolgreichen Vertretern der griechischen New Economy auch rein optisch in der Schriftsprache die gewünschte Abgrenzung zu Kreti und Pleti liefern sollte.

Kalligraphos von Knossos, ein wahrer Meister im Reich der Zeichen und Symbole, entwickelte daraufhin für den Athener Reichstag den neuen Buchstaben Xi. Während bislang auf den Toilettentüren des Reichstages in unschöner Optik Piksi (von gr. Πι kσι: Loch im Boden zur Aufnahme des Unaussprechlichen) zu lesen stand, zierte ab nun der dem Auge in höchstem Masse schmeichelnde Schriftzug Π Ξ die Klotüren, ein an Exclusivität kaum zu überbietendes Symbol elaboriertester Sinnesverfeinerung. Die Attraktivität war so groß, dass dem Vernehmen nach in den ersten folgenden Legislaturperioden im Reichstag mehr geschissen denn debattiert wurde. Das neue Piksi-Klo wurde in Folge im gesamten Mittelmeerraum zum Inbegriff griechischer Hochkultur und trat schließlich seinen Siegeszug durch die Reihen der Reichen und Schönen in ganz Europa an.

Rechtschreippreform[Bearbeiten]

Es gibt Bestrebungen, diesen Buchstaben in die deutsche, genauer gesagt, in die bajuwarische Rechtschreibung einzuführen. Dies könnte zur erheblichen Vereinfachung der Ordogravie beitragen z.B. bei Wörter wie "Wasch di dei Ξicht, da bleibsts Ξund!", "Ach, du lieber Herr Ξangsverein" oder einfach nur "Ξäß".

Mathematik[Bearbeiten]

Unter Mathematikern ist das Xi bekannt aus dem Satz des Dingmadders: Es existiert immer ein Xi.


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