Sieben Todsünden

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Bei den Sieben Todsünden handelt es sich um sieben Charaktereigenschaften, für die man laut der katholischen Kirche für alle Zeiten in der Hölle schmort. Aber bei der katholischen Kirche kommt man ja eh für jeden falschen Schritt in die Hölle, deshalb ist es nicht so wichtig. Und wer hat heute schon noch Angst vor der Hölle, wenn man sich vor Augen führt, dass man ohne mindestens vier dieser Charaktereigenschaften nicht einmal den Kindergarten lebend übersteht.

Die Sünden im Einzelnen:

Hochmut (Stolz, Übermut)[Bearbeiten]

Als hochmütig bezeichnet man jene Menschen, die sich für was Besseres halten und dies dauernd erwähnen oder zeigen müssen. Meist findet man solche Personen in Chef-Positionen. Wenn Ihr Chef so einer ist: Trösten Sie sich damit, dass er in die Hölle kommt.

Geiz (Habgier)[Bearbeiten]

Ist übertriebene Sparsamkeit, aber zu Zeiten von Hartz 4 wurde er plötzlich "geil", wie uns eine große Handelskette für Elektroartikel durch Werbung beibrachte. Wen interessiert da noch die Hölle? Hauptsache man hat Geld.

Neid (bzw. Eifersucht)[Bearbeiten]

Neidisch oder eifersüchtig ist man, wenn man das, was ein anderer hat, auch gerne hätte. Dies kann dazu führen, dass man grün wird, also Vorsicht. In die Hölle kommt man dafür auch. (Das ist aber nicht wirklich eine Überraschung, oder?)

Zorn (Wut, Rachsucht)[Bearbeiten]

Sie kennen das sicher auch. Ihr angeberischer Nachbar mit dem Ferrari macht sich über sie lustig, Ihr Kollege halst Ihnen die ganze Arbeit auf und geht feiern, Ihr Ehepartner betrügt Sie. Sie könnten so richtig ausrasten, befürchten jedoch in die Hölle zu kommen. Aber mal ehrlich: Was ist schon die Hölle gegen das gute Gefühl, dem Nachbarn den Ferrari zu zerkratzen, den Kollegen beim Chef anzuschwärzen und dem/der Geliebten des Partner richtig eins aufs Maul zu hauen? Nichts!

Wolllust[Bearbeiten]

Wahlloser, emotionsarmer Sex mit vielen wechselnden Partnern, bei dem die Wertschätzung des Anderen hinter dem Streben nach dem kurzen "Kick" völlig aufgegeben wird.

Anmerkung für Nichtkatholiken: Der Zölibat verbietet einem katholischen Priester NICHT das Sexualleben, sondern lediglich die EHE. Blöd nur, dass Sex vor der Ehe verboten ist, clever gelöst Gott. Hierdurch soll, nebenbei bemerkt, sichergestellt sein, dass die Arbeit der Pfarrer nicht durch private Probleme belastet wird. Nebenbei tritt dabei der Effekt ein, dass das angesparte Vermögen von Priestern nicht durch Ehe und Kinder aus der Kirchengemeinschaft nach außen vererbt wird.

Völlerei (Maßlosigkeit)[Bearbeiten]

Damit ist ein verschwenderischer und ausschweifender Lebenstil gemeint. Besondere häufig von Millionenerben gelebt (z.B Paris Hilton). Natürlich kommt man auch dafür in die Hölle, aber was nützt einem Geld was man nicht ausgeben darf? Garnichts. Also zum Fenster raus damit, sonst freuen sich nur ihre Erben - und das wollen sie doch nicht, oder?

Trägheit[Bearbeiten]

Die katholische Kirche sieht auch das als Sünde an. Logisch, denn wenn keiner arbeitet, können sie ja keine Kirchensteuer einnehmen. Von dieser Sünde sind übrigens sehr häufig Politiker befallen.