Philodoofie

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Trink ich noch ein Bier, wo ich doch schon auf dem Klo sitze?

Die Philodoofen (griech. Philodoofos, Φíλοδωφος = Freund von Doof) gehen auf eine geistige Störung im Griechenland des 16. Jahrhunderts zurück. Manchmal nehmen sie sich selbst gar nicht wahr. Als einer der größten Philodoofen gilt Robertson Horneff mit seiner philodoofischen Hornochsen-Denkart. Der Begründer dieser Denkart ist der Grieche Faktos F. Fakotopulous. Jahrzehntelang schon ein Philosoph driftete er langsam auf die dunkle Seite der Philodoofie und veröffentliche 1518 sein philodoofisches Manifest. Er verbreitete seine Theorien über acht Jahre, wurde von den Portugiesen dann jedoch entlarvt, als er sich öffentlich für die Schöpfung der BILD-Zeitung aussprach und im Jahre 1526 auf den Mars geschossen. Seither gilt er als Märtyrer der Philodoofen.

Credo[Bearbeiten]

Folgende Grundsätze wurden von Faktos verbreitet und bilden noch heute die Grundpfeiler der Philodoofie.

  • §1: Das eigene Wissen ist absolut. Alles fremde Wissen ist falsch. Alle, die nicht deiner Meinung sind, sind Deppen und haben keine Ahnung.
  • §2: Der Glaube an einen Gott, einen Gotteswillen, eine gewisse Zeitung, ein politisches System, eine Pseudowissenschaft, Ernährungsweise oder eine ähnliche absolutistische Haltung ist zwingend notwendig.
  • §3: Jede Differenzierung ist Teufelswerk. Pauschalisierung führt zum Ziel. Jedwede rationale Argumentation ist strikt abzuweisen, auch wenn die Fakten noch so deutlich sind.
  • §4: Alle Handlungen, Schriften und Worte sollten überformuliert, aufgepuscht und dramatisiert sein. Was nicht aufhetzt, ist nicht wahr.
  • §5: Alle anderen sind Schuld. Immer!
  • §6: "Jaye".
  • §7: Egal wie dicht du bist, Goethe war Dichter.
  • §8: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Die Philodoofen bestehen auf dem Recht der eigenen von Gott gegeben Dummheit und verketzern jeden, der es wagt ihnen diese streitig zu machen. Bildung und darauf gründende differenzierte Sichtweisen gelten für sie als Schwäche und Satanswerk. Daher sind sie 1518 von den Philodoofen in ihrem Manifest als romantische Träumereien irgendwelcher realitätsfremden Utopisten für faktisch nicht existent erklärt worden. Die Philodoofen halten alles und jeden den sie nicht mögen für eine Illusion und zweifeln grundsätzlich alles an. Ihrer Meinung nach gibt es kein Wissen, weil Wissen eine Illusion ist, was in ihrem Fall wohl seine Richtigkeit hat. Philodoofen sind zwar nicht sonderlich clever, verstehen es aber durchaus, sich als solches zu verkaufen. Ihre Reden und Schriften sind dermasse Hochgestochen und gestreckt, dass manche Leute der Illusion erliegen, hier handle es sich um ein intelligentes Stück. Wie gesagt, alles Illusion.

Philodoofie heute[Bearbeiten]

In den letzten zwei Jahrhunderten hat die Philodoofie vor allem in den großen Industrienationen , also hier und woanders, Fuß fassen können. Vor allem durch das Fernsehen war dieser beispiellose Siegeszug möglich (siehe auch: Jamba). Den größten Zulauf erfuhr die Bewegung in Amerika, dicht gefolgt von Deutschland. Obwohl die Bewegung schon Jahrhunderte existiert, werden ihre Inhalte von ihren doofen Bewunderern als aktuell wie nie zuvor angepriesen, als letzte Rettung oder auch als der Pfad Gottes. Gott selbst hat sich allerdings wiederholt von den Philodoofen distanziert, was sie aber nicht weiter davon abzuhalten scheint seinen Namen weiterhin zu vergewaltigen.

Grundsätzlich sind fast alle Menschen auf irgend eine Weise ziemlich philodoof...

Die Gothic-Strömung und ihre Verbindung zur Philodoofie[Bearbeiten]

Eine besonders besorgnisserregende Strömung der Philodoofie ist das allgemeine Gothictum. Gothics, auch als Grufties, Pestbeulen oder Emopathen bezeichnet, sehen sich als depressive, sensible Wesen, die aufgrund ihrer Depressionen unglaublich philodophisch sind.

Bedeutende Philodoofen sind:

Siehe auch:[Bearbeiten]