Straßenschlacht

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Die Polizei schützt die von ihnen gelegten Brände bis die Presse da ist und schiebt dann alles auf Demonstranten

Die sog. Straßenschlacht ( franz. guerre en rue) ist ein weit verbreitetes Phänomen in der untersten Gesellschaftsschicht, welches mit totaler Zerstörung einhergeht und meistens das Ende von Demonstrationen oder Fußballspielen kennzeichnet.

Warum überhaupt?

Nicht schön, aber notwendig...

Der Hauptgrund für Straßenschlachten ist unbestreitbar die Anwesenheit der Polizei. Aber Anwesenheit wobei? Hier gibt es viele Optionen:

  • Fußballspiel zwischen Erzfeinden (z.B. Rostock-St. Pauli)
  • Demonstrationen gegen/für/von:
  • alles, was den Wähler sonst noch stört

Die Polizei hat stets den Autrag dafür zur Sorgen, dass sich rivalisierende Gruppen nicht in die Quere kommen bzw. der Demonstrationszug bestimmte Gebiete nicht betritt. Dieses im-Weg-stehen der Polizei führt über kurz oder lang zu Unzufriedenheit. Versuche, Polizeiabsperrungen zu umgehen oder zu durchbrechen werden regelmäßig mit brutalster Gewalt seitens der Polizei verhindert. Irgendwann haben die ursprünglich friedlichen Demonstranten die Schnauze voll und fangen an, die Polizei ihre eigene Medizin schlucken zu lassen.

Teilnehmer

Team Staatsgewalt

Gut gerüstet, um der Meinungsfreiheit und dem Demonstrationsrecht eins in die Fresse zu geben

Das Team Staatsgewalt ist als einziges immun gegen Strafanzeigen für begangene Verbrechen während einer Straßenschlacht.

Polizei

Die Polizei ist als einzige Fraktion an jeder Straßenschlacht dabei. Daraus lässt sich logischerweise schlussfolgern, dass sie der Auslöser sind. Im Gegensatz zu allen anderen Teilnehmern sind die Polizisten Feiglinge. Sie verstecken sich hinter einer angeblich staatlichen Genehmigung zum Prügeln und Randalieren und sind außerdem als einzige Teilnehmer durch eine Unmenge an Ausrüstung und Fahrzeugen geschützt. Dazu zählen Körperpanzer für jede erdenkliche Region sowie Schutzschilde, Schlagstöcke, Pfefferspray und Tränengas. Um der durch sie ausgelösten Straßenschlachten Herr zu werden, benötigen sie nicht selten Hilfe durch Räumfahrzeuge und Wasserwerfer. Des weiteren haben sie alle paar Meter Transportfahrzeuge stehen um sich falls nötig (und Gott weiß: Es ist oft nötig) schnell zurückziehen zu können oder Unmengen an (oft friedlichen) Demonstranten zu verhaften und auf direktem Wege ins Gefängnis zu bringen. Zahlenmäßig sind Polizisten den anderen Teilnehmern meistens unterlegen, was sie aber durch ihre Ausrüstung auszugleichen versuchen. Außerdem schrecken sie nicht davor zurück, Tiere (Pferde und Hunde) für ihre Zwecke zu missbrauchen und als Schutz vor Angriffen in die vordersten Reihen zu stellen. Diese Taktik ist sehr erfolgreich, da kein Mitglied der anderen Teams jemals ein Tier angreifen würde um seine Ziele zu erreichen. Anstand und Tierschutz sind beim Team Staatsgewalt scheinbar Fremdworte.

Der Einsatz von Tieren bescherte der Welt übrigens folgenden Witz: Welches Tier trägt sein Arschloch auf dem Rücken? -------->Das Polizeipferd

Undercover-Cops

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Die selbsternannten Experten von Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.

Undercover-Cops (auch Agents Provocateur genannt) haben den Zweck friedliche Demonstranten zum Randalieren zu ermutigen, um damit von der Polizei und ihrem rambohaften Benehmen abzulenken. Meistens gelingt ihnen das sogar so gut, dass die ganze Schuld für Tod und Zerstörung anschließend den Demonstranten in die Schuhe geschoben werden kann.

Feuerwehr/Rotes Kreuz

Feuerwehr und Rotes Kreuz haben eigentlich den Auftrag neutral zu bleiben und jedem zu helfen.

Wieder mal zu spät

In der Praxis sieht das anders aus: Wenn das Rote Kreuz verletzte Demonstranten ins Krankenhaus bringt und versorgt, gilt die Schweigepflicht nicht. Die Personalien jedes Versorgten werden umgehend an an Polizei und/oder Staatsanwaltschaft weitergegeben und die verletzten umgehend mit Handschellen ans Krankenbett gefesselt. Außerdem hat die Versorgung leicht verletzer Polizisten Vorrang vor der Versorgung von lebensgefährlich verletzten Demonstranten.

Die Feuerwehr setzt ebenfalls falsche Prioritäten. Beim Löschen von Bränden wird zuerst ein brennendes Polizeiauto gelöscht, anschließend der tibetische Mönch. Sind die Wasserwerfer der Polizei leer, leiht sich diese auch gern mal ein Feuerwehrauto, um ihr Blutvergießen durch Wassereinsatz fortzusetzen und das Blut dann mit dem gleichen Schlauch kurz darauf wieder wegzuspülen.

Auf Grund dieses Pro-Staatsgewalt-Verhaltens werden Feuerwehr und Rettungsdienst nicht selten selbst zur Zielscheibe eines aufgebrachten Mobs.

Team Krawall

Autonome

Fast wie Dosenwerfen auf dem Jahrmarkt...

Autonome sind extrem leicht reizbare Personen. Sie sind schwer auseinanderzuhalten, da sie alle überwiegend schwarz gekleidet sind. Mit einem von anfang an hohen Aggressionslevel schließen sie sich in größeren Gruppen Demonstrationszügen an und warten nur auf eine Gelegenheit loszuschlagen.

Autonome gehen schon mit dem Ziel an einer Straßenschlacht teilzunehem zu Demonstrationen. Entsprechend gut sind sie bewaffnet. Als Fahnen getarnte Knüppel (sogenannte Knüppelfahnen), Pflastersteine, Glasflaschen, Silvesterraketen und Chinaböller, Rauchgranaten und hin und wieder auch das ein oder andere Messer und Molotovcocktails gehören zu ihrer Ausrüstung.

Ist ein guter Vorwand gefunden (meist reicht die Anwesenheit von Team Staatsgewalt), trennt sich die Autonomengruppe (in den Medien "schwarzer Block genannt) vom Rest der Demonstranten und beginnt mit der Zerstörung von allem, was ihnen im Weg steht und/oder brennbar ist. Autos (bevorzugt Bonzenkarren und Polizeifahrzeuge), Bank- und McDonaldsfilialen und Mülleimer. Oft werden brennende Straßenbarrikaden errichtet um die Polizei daran zu hindern ihnen zu nahe zu kommen. Im Nahkampf sind Autonome der Polizei nämlich haushoch unterlegen.

Punks

Wenn Punks nicht gerade randalieren, dann saufen sie

Punks sind häufig bei Straßenschlachten anzutreffen. Überwiegend aus Langeweile, teils aber auch aus echter Wut und Unzufriedenheit beteiligen sie sich regelmäßig an Aktionen, die der aktuellen jeder Regierung klarmachen, dass sie nicht so toll ist, wie sie denkt. Punks sind im Gegensatz zu Autonomen leichter zu unterscheiden, da jeder ein mehr oder weniger individuelles Outfit trägt. Es ist ihre Masse, die es nahezu unmöglich macht, einen von ihnen zu verhaften und mit einer bestimmten Aktion in Verbindung zu bringen.

Bewaffnet sind sie lediglich mit Pflastersteinen. Diese gibt es in den meisten Innenstädten umsonst. Wohlhabende Punks scheuen auch nicht davor zurück Pfandflaschen als Waffe einzusetzten. Dies bringt ihnen aber regelmäßig Kritik ihrer armen Kollegen ein, die sich für 4 Pfandflaschen lieber ein weiteres Billigbier kaufen würden..

Team Nazis

Die Nazis verstecken sich gern hinter dem Team Staatsgewalt um so einem grausamen Tod durch das Team Krawall zu entgehen. An Straßenschlachten sind sie eher selten beteiligt. Sie begnügen sich damit ihre Hasspropaganda unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu verbreiten. Dabei provozieren sie das Team Krawall so lange, bis diese dem Namen ihres Teams alle Ehre machen und auf gewalttätigem Wege versuchen, den Nazis das Maul zu stopfen. Hinterher versuchen sie sich als zivilisiert und gesellschaftsfähig hinzustellen und verweisen unentwegt auf das destruktive Verhalten ihrer Widersacher.

Bewaffnet sind sie auf Demonstrationen nur selten. Schließlich haben sie die Polizei, die für sie die Prügel kassiert.

Neben der Polizei sind sie der zweite große Grund, wegen dem es zu Straßenschlachten kommt. Würden sie nicht von der Polizei geschützt werden, würde es eine kurze aber heftige Auseinandersetzung geben... Nazis tot, alle glücklich und fertig.

Aber so einfach ist das nunmal nicht.

Hooligans

Hooligans üben schonmal für die 3. Halbzeit

Hooligans (oft auch Hohligans) sind nur bei Fußballspielen und der darauf folgenden 3. Halbzeit (nette Umschreibung für Fußballstraßenschlacht) anzutreffen. Diese Art Straßenschlacht ist kaum zu vermeiden, da es meisten einen Verlierer gibt, der (wenn seine Mannschaft schon auf dem Platz verliert) wenigstens nach dem Spiel einen Sieg einfahren möchte. Bei einem Unentschieden ist die Gefahr spontaner Gewaltausbrüche nicht geringer. Dann wird eben nicht aus Frust geprügelt und randaliert, sondern einfach so zum Spaß.

Aber auch hier versucht die Polizei den "Fans" einen Strich durch die Rechnung zu machen. Es sind Fälle bekannt, bei denen sich die Hooligans zweier verfeindetr Vereine zusammentaten, um gemeinsam gegen die störende Polizei vorzugehen.

Nachdem diese zurückgedrängt ist, schlägt man sich wieder umgehend gegenseitig aufs Maul und verbrennt gegnerische Fanartikel, oft sogar während diese sich noch am Körper einer Person befinden.

Straßenschlachten nach Fußballspielen zählen zu den am wenigsten spektakulären, da es in erster Linie darum geht, den anderen Fans aufs Maul zu schlagen und nicht Autos oder ähnliches anzuzünden (ausser die Autos der Schiedsrichter oder die gegnerischer Fans).

Bewaffnet sind Hooligans überwiegend mit Plastikbechern (weil Flaschenverbot im Stadion) und übriggebliebener Pyrotechnik. Hin und wieder werden Fanschals auch zusammen mit Steinen zu Schleudern umfunktioniert. Das kann auch mal ins Auge gehen...

Team Hippies

Musizieren schützt vor Prügel nicht... ganz im Gegenteil

Hippies sind die größten Prügelknaben bei Straßenschlachten. Sie versuchen auf friedlichem Wege (durch Tanz, Musik, Sitzblockaden, ihren Geruch und ähnlichen Unfug) ihre Meinung kundzutun und geraten dabei immer zwischen die Fronten der Demonstranten, die mit vollem Körpereinsatz für ihre Überzeugung kämpfen und der Polizei, die dies durch Gewaltanwendung zu verhindern versucht. Hippies erkennt man auf Demonstrationen schon von weitem an ihrer bunten Kleidung. Diese wirken wie ein rotes Tuch auf alle anderen (sowohl Team Krawall, als auch Team Staatsgewalt). Wer vorhat ein Hippimädel auf einer Demo flachzulgen, sollte dies möglichst früh tun, da jeder Hippie früher oder später Bekanntschaft mit einem Schlagstock macht und danach leicht lädiert aussieht.

Ablauf

Eine Straßenschlacht lässt sich in drei Teile gliedern:

Provokation

A.C.A.B. -All Cops are Bastards
  • Die Provokationen beginnen schon vor Beginn der Demonstration. Meistens am Bahnhof des Austragungsortes oder sogar schon während der Zugfahrt dorthin. Die Polizei zieht völlig wahllos Personen zur Seite um sie nach einem Vorwand zu durchsuchen, um diese Personen schon vorzeitig aus dem Verkehr zu sehen. Diese Durchsuchungen werden meist schon schweren Protesten seitens der Demonstrationsteilnehmer begleitet. Hier fallen schon die ersten Kraftausdrücke und Drohungen. Doch meistens reagiert die Polizei noch recht "besonnen" darauf und ignoriert diese.
  • Die Demonstration nimmt ihren Verlauf. Tausende Menschen ziehen einträchtig auf der in letzter Minute von der Polizei nochmal geänderten Route entlang und brüllen ihre Parolen. Aus unerklärlichen Gründen ändert die Polizei nochmals spontan die Route (vermutlich aus purer Boshaftigkeit) und führt den Demonstrationszug in die geau entgegengestzte Richtung der ursprünglichen Route. Die Stimmung der Demonstranten sinkt wegen dieser Willkür. Parolen werden immer mehr durch Beleidigungen ersetzt. Erste Flaschen fliegen. Die Polizei setzt sporadisch Pfefferspray ein um dem Mob klarzumachen wer das Sagen hat. Dabei werden viele Unschuldige verletzt. Die Stimmung heizt sich weiter auf. Die Polizei beginnt Durchsagen zu machen und droht die Demonstration aufzulösen wenn die Flaschenwürfe nicht unterbleiben. Erste Wasserewerfer tauchen am Horizont auf. Die Demonstranten kommen der Aufforderung der Polizei nach und ersetzten die Flaschen durch andere Gegenstände.

Die Polizei verliert die Nerven und beginnt mit ersten Verhaftungen. Das stößt auf massiven Protest und die Demonstranten beginnen, sich energisch und mit allen Mitteln zur Wehr zu setzen. Es werden Versuche unternommen, Polizeiabsperrungen zu überwinden. Und das Unheil nimmt seinen Lauf...

Eskalation

Autos, obwohl völlig unbeteiligt, sind oft Opfer von Straßenschlachten

Ist das Ende der Geduld erreicht, geht es richtig zur Sache: Wie aus dem nichts werden Straßensperren errichtet, bevorzugt mit Autos, Mülleimern, Parkbänken und Einkaufswägen. Die Polizei versucht das zu verhindern, ist dem Hagel aus Wurfgeschossen aller Art nicht gewachsen und zieht sich zumindest zeitweilig zurück um auf die Ankunft von Wasserwerfern zu warten. Oft werden bei diesem Rückzug Polizeifahrzeuge zurückgelassen, die dann umgehend in die Straßensperren integriert werden und/oder in Flammen aufgehen.

Hat die Polizei ausreichend Verstärkung, beginnt sie ihren Gegenangriff. Dabei kann sie zwar den verbarrikadierten Bereich zurückerobern, sorgt aber zeitgleich dafür, dass sich der Mob in alle Richtungen verteilt und überall Kämpfe ausbrechen. Statt einer großen Schlacht, gibt es nun viele kleine. Die Polizei muss die ihnen zu Verfügung stehenden Kräfte aufteilen und macht sich so verwundbarer. Bald darauf sind sie überall in Kämpfe verwickelt, werden mit Steinen, Flaschen, Brandsätzen und ähnlichem beworfen. So geht das über Stunden, meist bis in die Nacht hinein. Irgendwann wendet sich das Blatt zugunsten der Polizei, da diese über gigantische Reserven verfügt, der Mob aber nur die von Anfang an zur Verfügung stehenden Personen hat und deren Anzahl stetig abnimmt, da die Polizei mehr und mehr von ihnen verhaftet.

Irgendwann lösen sich die letzten Widerstandsnester auf und die Polizei hat die volle Kontrolle zurückerlangt. Die überlebenden Krawallmacher ziehen sich durch Kanalisation und ähnlich schwer zugängliche Routen zurück und warten nur darauf zuhause den Fernseher einzuschalten und Berichte über ihre Taten in den Nachrichten zu sehen.

Aufräumarbeiten und Renovierungen

Baufirmen und Baumärkte freuts...

Ist nach endlosen Stunden wieder Ruhe eingekehrt wird langsam das ganze Ausmaß der Zerstörung der vergangenen Nacht sichtbar. Das Schlachtfeld gleicht einem irakischen Dorf nachdem dieses Bekanntschaft mit einer amerikanischen Drohne machte. Doch die Zertörung hat auch ihr guten Seiten: Baumärkte und Baufirmen können den Ansturm an Kunden kaum bewältigen und verdienen in einer Woche so viel wie sonst in einem ganzen Jahr.

Die Leidtragenden sind die Stadt, die das zweifelhafte Vergnügen hatte den Austragungsort zu stellen und mehrere Quadratkilometer Straße neu pflastern lassen muss und deren Versicherung, die nun hunderte neue Mülltonnen, Parkbänke und Straßenlaternen ersetzen muss, sowie die Versicherungen der unbeteiligeten Bürger, deren Geschäfte, Autos, Blumenkübel und Fensterscheiben zu Bruch gingen.

Mediale Berichterstattung

Die Berichterstattung in den Medien ist recht einseitig. Immer sind die bösen, aggressiven Demonstranten Schuld, die z.B. Nazis daran hindern wollen ihre Parolen rumzugrölen. Dass die Polizei in den meisten Fällen durch Willkür und Provokation für diese Eskalationen verantwortlich ist, wird totgeschwiegen. Es sei denn, es passiert etwas so tragisches wie der Verlust eines Auges durch einen Wasserwerfer. Dannwird in den Medien viel Wert darauf gelegt, wie friedlich das Opfer doch war und wie brutal die Polizei vorging. Hier offenbart sich wieder die Geldgeilheit der Zeitungsverleger und Nachrichtensprecher. Für gute Verkaufszahlen und hohe Einschaltquoten wird die Geschichte je nah Bedarf so ausgelegt, dass sie auf möglichst großes Interesse stößt. Dieses Interesse an Straßenschlachten und allem was dazugehört ebbt aber spätestens nach zwei Tagen wieder ab, wenn die Median etwas neues haben, auf das sie sich wie die Aasgeier stürzen können.

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