Die Pilzköpfe

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Die Pilzköpfe (eigentlich "Pilzkäferköpfe" von engl. "zeitgeist headz") waren die erfolgreichsten Kammerjäger von Greenpeace e.V. 1804 mit Einsatzschwerpunkt Pilzbekämpfung in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Zu ihrer aktiven Zeit waren sie aufgrund ihres Erfolgs, der ein bis dahin unbekanntes Ausmaß erreichte, nach wissenschaftlich allgemein anerkannten Kriterien beliebter als Jesus, Hullahub-Reifen und Ferien zusammen.

Die Anfänge

Gegründet wurden die Pilzköpfe 1962 von John Winterrübling und Paul McKampfermilchling in der englischen Industriemetropole Leberbad. Vorausgegangen waren zahlreiche erfolglose Versuche, unter Namen wie z.B. "Leicht Giftig (Temporär)", "Sehr guter Speisepilz" oder "Purpurfilziger Holzritterling an Gemüsebeet" im harten Pilzgeschäft Fuß zu fassen. Aber erst als Winterrübling und McKampfermilchling den drei Jahre jüngeren George Halskrausenerdstern mit ins Boot holten, bahnten sich erste Erfolge an. Auf Halskrausenerdstern geht Gerüchten zufolge auch der Name "zeitgeist headz" zurück, zu welchem sich dieser durch die Lektüre der Zeitschrift "Mickey Mouse - Die Modeillustrierte von heute" inspirieren ließ.

Kennzeichnend für die Pilzköpfe war ihre ausgeklügelte Arbeitsteilung. Winterrübling und McKampfermilchling übernahmen, teils einzeln, teils gemeinsam, die Aufgabe, pilzbefallene Häuser ausfindig zu machen und die jeweiligen Bewohner mit billigem Selbstgebrannten abzufüllen, sodass diese - zu willenlosen, sabbernden Bürgerhäuflein mutiert - einen Pilzräumauftrag unterschrieben. Das mühsame Abkratzen des Pilzbefalls wurde dann in der Regel von Halskrausenerdstern durchgeführt.

Erste Erfolge

Der erste Manager der Pilzköpfe, ein bis dahin unbeschriebenes Blatt, das auf den Namen Heinz Rühmann hörte, erzählte später gerne nach ein, zwei Fässchen Tinte am Lagerfeuer, dass er den Pilzköpfen den ersten großen Auftrag verschaffte, indem er die Jugenherberge, in denen seine Schützlinge seinerzeit hausten, mit Kuhmaulsporen verpestete, die er - als Besucher verkleidet - unter seinem überdimensionalen Hut am Herbergsvater vorbei in die Schlafsäle schmuggelte und den Herbergsvater zwei Wochen später mit vorgehaltenen Trompetenpfifferlingen zwang, die Pilzköpfe mit der Beseitigung der Sauerei zu beauftragen.

Der Durchbruch

Ob sich damals wirklich alles so zugetragen hat, wie Rühmann gerne verzapfte, ist umstritten. Tatsache ist jedoch, dass die Pilzköpfe im Geschäft waren und schnell überregionale Bekannheit erreichten. Dem Zufall ist es zu verdanken, dass just zu jener Zeit die freie und Hansestadt Hamburg von einer Flutwelle platt gemacht wurde. Der damalige Bürgermeister Hamburgs, ein gewisser Helmut Safranschirmling, selbst ein ausgewiesener Pilzexperte, überblickte die Lage, erkannte, dass die vom Hochwasser verursachten Schimmelschäden ungeahnte Ausmaße erreichen würden und engagierte geistesgegenwärtig die Pilzköpfe, um sein Rathaus, seine Gartenlaube, seine Frau sowie die gesamte Stadt Hamburg von der fiesen, glibberigen Masse zu befreien.

Somit traten die Pilzköpfe erstmals international in Erscheinung. Bei der Reinigung des Hamburger Abendblattes machten sie die Bekannschaft mit Ringo Starr, einem auf Pilzberichterstattung spezialisierten Redakteur des Abendblattes, mit dem sie sich rasch anfreundeten und daher bald in ihre Truppe aufnahmen. Die legendären Pilzköpfe, in der Konstellation, in welcher sie Generationen im Gedächtnis bleiben würden, waren endgültig geboren. Man ergänzte sich perfekt, denn Starr entlastete Halskrausenerdstern erheblich indem er die von diesem von diversen Hausbauteilen abgekratzten Pilzreste verspeiste, so dass Halskrausenerdstern - von der Entsorgung entlastet - sich besser um die Rattenzucht von Winterrübling und McKampfermilchling kümmern konnte.

Eroberung der USA

Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass die Pilzköpfe von Hamburg aus ihren Siegeszug einläuteten. Durch spektakuläre Einsätze in den USA (Säuberung eines gesamten Flugzeugträgers in 22 Stunden, Reinigung des Präsidenten und des gesamten Kabinetts in 134 Stunden, etc.) schwappte die "Maniac-Mushroom-Mania" endgültig über den großen Teich. Besonders die Jugend der westlichen Welt war von den mittlerweile auch als "Fab Funghis" bekannten Pilzköpfen fasziniert und ließ sich zum Zeichen der Anerkennung Pilze wachsen, wo sonst keine Pilze wachsen können. Dies führte zu gewissen Spannungen mit dem Establishment ("Make pilz, not war"), auf die jedoch an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden kann (siehe Hauptartikel "Die Invasion der Pilzbucht - die Jugend der USA probt den Auflauf").

In der Raucherecke des pilzhistorischen Museum zu New York (heute: UNO) machten die Pilzköpfe die Bekanntschaft mit Alan Whisebeer, dem damaligen Häuptling des Greenpeace e.v. 1804. Schnell war allen klar: eine Zusammenarbeit mit Greenpeace e.V. 1804 würde allen Beteiligten nutzen und so wurde Whisebeer 1965 Manager der Pilzköpfe. Rühmann verschwand daraufhin in der Versenkung, tauchte hier und da noch in Talkshows auf und starb 1967 unter mysteriösen, nie ganz geklärten Umständen beim Absturz eines Bananenbombers. Seine Leiche wurde jedoch nie gefunden und so hält sich bis heute die "Heinz is not dead" Theorie, für die sich die lustigsten Indizien finden lassen, wenn man nur lange genug sucht.

Die Krise

1967 erweiterten die Pilzköpfe das Bewusstsein einer ganzen Pilzforschergeneration, indem sie sich erstmals mit fernöstlichen Schwammerln beschäftigten. Besonders Winterrübling und Halskrausenerdstern vertieften sich in die Materie, Starr jedoch verging sehr bald die Lust an exotischen Pilzen, da sein englischer Magen selbige - im Gegensatz zu beispielsweise Erdbeeren an Scheiße in Minzsoße auf Nierentalgerbrochenem - nicht vertrug. Erste Zersetzungserscheinungen wurden sichtbar, Winterrübling und Halskrausenerdstern gerieten immer mehr in die Fänge des undurchsichtigen Guru Käng, McKampfermilchling machte eine Ehekrise durch und Starr reiste vorzeitig nach England zurück, da er - angeblich! - bei der Rattenzucht nach dem Rechten sehen müsse.

Vorübergende Überwindung der Krise

1968 konnten sich die Pilzköpfe jedoch noch einmal zusammenraufen und lieferten mit der Desinfektion der Chinesischen Mauer einen Meilenstein der Pilzgeschichte ab, der bis heute an Ausstrahlung nichts eingebüßt hat. Die Vier konnten sich mit dem Großprojekt so sehr indentifizieren, dass sie ihre Differenzen beilegen und noch einmal zeigen konnten, zu welchen Großtaten sie mit vereinten Kräften fähig waren. Die Pilzwelt stand für einen Augenblick still.

Das Ende

Doch die gute Laune hielt nicht lange an. Ein Jahr nach dem Mauer-Projekt kriselte es erneut. McKampfermilchling erklärte auf einer Pressekonferenz im Juli 1969, sich in Zukunft der Gynäkologie widmen zu wollen, widerrief aber eine Woche später wieder. Winterrübling gab die "Back to the roots" Parole aus und man versuchte den verlorenen Zusammenhalt mit der Sanierung von Einfamilienhäusern - wie in den Anfangstagen - wieder zu gewinnen. Aber der gute Wille alleine reichte nicht aus, und so gaben die Pilzköpfe 1970 ihre Auflösung bekannt. Zum Abschied warfen sie schiefknollige Anisegerlinge vom Dach der Londoner Greenpeace e.V. 1804 Filiale, was zu einem Verkehrschaos führte, an das sich die Queen heute noch mit einem Lächeln erinnert.