Gemeiner Palmling

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Der Gemeine Palmling

Der Gemeine Palmling ist eine sehr seltene Pilzart, die nur an ausgewählten Fettwiesen vorkommt, wo auch das diabolische Wiesenkraut wächst. Mit dieser Pflanze lebt der Pilz in Symbiose. Dabei wird im gegenseitigen Einverständnis wechselseitig Wasser und mittels Photosynthese produzierte Nährstoffe ausgetauscht.

Beinahe ausgerottet wurde der Pilz im 20. Jahrhundert, da er ein geradezu extrem giftiger Pilz ist, bei dem gewöhnlicher Hautkontakt genügt um nach einem mehrtägigen Leiden zu sterben. Dabei zeichnet sich der Todeskampf durch langanhaltende Brechanfälle, grün-blau kaschierte Stuhlgänge und Reden wirren Zeugs aus.

Lebensweise

Obwohl der Palmling ein Pilz ist, gehört er zur Gruppe der Bedecktsamer. Die im Hut gelagerten Pollen sind mit einem fallschirmartigen Konstrukt ausgestattet, das diese mehrere hundert Kilometer durch die Luft tragen lässt. Da es nur sehr wenige Vertreter seiner Art gibt, stößt er eine große Menge an Pollen aus, die den Tageshimmel verdunkeln können - Ein Grund, der den Pilz an den Rand der vollständigen Ausrottung trieb.
Weibliche Pilze werden nur sehr selten bestäubt, denn es gibt keine festgelegte Zeit, in der ein weiblicher Vertreter für eine Bestäubung empfänglich ist. Der Männliche Pilz muss also auf gut Glück seine Pollen ausstoßen.

Der Palmling hat sehr viele Fressfeinde. Z.B. die Schnecke. Diese frisst ihn von unten an, so dass der Pilz gefällt wird und von weiteren Tieren wie z.B. Ameisen und Würmern angefressen wird. Als Gegenmaßnahme besitzt der Palmling ein sehr tiefes Wurzelwerk, das sich in den nicht mehr belebten Erdschichten befindet und so gegen Fressfeinde größtenteils geschützt ist. Aus diesem Wurzelwerk sprießen nach einigen Jahren frische Knospen, die den Pilz zu einem neuen Leben verhelfen.

Die Symbiose

Eigentlich ist es falsch von Symbiose zu reden, denn der Pilz nutzt seinen Partner, das diabolische Wiesenkraut, einseitig zu seinem Vorteil aus. Von der Pflanze bekommt er wichtige Nährstoffe geliefert, der er im Gegenzug Wasser gibt, welches die Pflanze jedoch ohne Probleme selbst beschaffen kann. Es ist also ein Kuhhandel.

Ernährung

Der Palmling zeigt keine aktive Bemühungen, sich selbst Nahrung zu beschaffen, sondern nutzt seinen Symbiosepartner hemmungslos aus. Deswegen wird er in der Pflanzenwelt gemieden, außer eben von seinem "Symbiosepartner".

Gift

Todesopfer

Das Gift besteht aus einer Kombination aus Arsen, Blausäure, Amanitin und gestrecktem Heroin. Dieses Gift wendet der Pilz gegen die sehr hohe Anzahl an Fressfeinden ein. Ausgrabungen haben gezeigt, dass schon die urzeitlichen Homo neanderthalensis den Palmling dazu verwendeten, Pfeil- und Lanzenspitzen mit dem Gift zu tränken, um Beutetiere wie Wasserbüffel oder Kühe effektiver zu töten.

Bemerkungen

Der gemeine Palmling ist noch heute auf der ganzen Welt verbreitet und fristet sein Dasein auf abgelegenen Fettwiesen. Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace haben seinen Bestand geschützt und noch weiter ausgebaut. So wurde er bereits in Deutschland gesichtet. Da der bloße Hautkontakt ausreicht, um mit hoher Wahrscheinlichkeit die Welt der Lebenden zu verlassen, ist die Nähe zu diesem Pilz zu vermeiden.