Jimmy McGuffin

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James Theodore McGuffin (* 29. Februar 1820 in Berlin; † 27. Juni 1914 in London) war ein deutscher Physiker, der viele Gesetze und Regelmäßigkeiten für die Bewegung von lebenden Körpern verfasste. Außerdem traf er viele berühmte Persönlichkeiten in der Geschichte des 19. Jahrhunderts.

Leben

Kindheit

Jimmy McGuffin war der erste Sohn des englischen Obdachlosen Theodore John McGuffin und der deutschen Näherin Tina Luisa geborene Mühler. Jimmy hatte noch einen zwei Jahre jüngeren Bruder, Torben McGuffin, der ebenfalls einige wissenschaftliche Gesetze über die Zeit verfasste, jedoch wurde er nur verspottet.

Am 14. Oktober 1826 starb Jimmys Vater an einem faulen Apfel, den er beim Betteln in einer Mülltonne gefunden hatte und der ihm im Hals stecken blieb. Wenige Tage später, am 16. Oktober 1826, starb Jimmys Mutter an genau demselben Apfel und so mussten Jimmy und Torben bei ihrer Tante Ulrike Stolz und ihrem Ehemann Ben Stolz leben. Da diese Beiden schon lange verheiratet waren, war ihr sozialer Umgang miteinander nicht sehr gut. Ihr kleines Haus in Groß Oesingen, Niedersachsen, besaß nur einen sehr engen Flur, der zu jedem Zimmer führte. Da es fünf Personen in dem Haus gab, Jimmy, Torben, Ulrike, Ben und deren Tochter Maja, gab es häufig Probleme beim Benutzen des Flurs. Dieser schmale Gang war gerade einmal breit genug für eine Person und ständig kamen sich die Bewohner des Hauses gegenseitig in die Quere. Da Jimmy McGuffin den großartigen Verstand seines Vaters geerbt hatte und den Ehrgeiz seiner Mutter, dachte er Tag für Tag an eine Lösung für dieses Problem und erfand einige Hausregeln, die später zu den Jimmy McGuffischen Gesetzen wurden. Durch diese Regeln war das Zusammenleben deutlich einfacher und bequemer.

Studium

Von 1838 bis 1842 studierte Jimmy McGuffin in Hannover. In seiner Schulzeit hatte er schon immer eine Vorliebe für Mathematik und Naturwissenschaften, trotzdem war er auch in allen anderen Schulfächern sehr gut. Mit einem Notendurchschnitt von 1,1 verließ er die Mittelschule in Groß Oesingen und zog nach Hannover, wo er 4 Jahre Naturwissenschaften studierte. Während seiner Studienzeit hielt er viel Kontakt zu seinem jüngeren Bruder, der immer noch bei seiner Tante und seinem Onkel in Groß Oesingen wohnte. Am 8. November 1842 reiste er zurück in den Ort, da sein Onkel Ben bei einem Raubüberfall ermordet wurde.

Als Jimmy McGuffin zurück in seinem früheren Wohnort war, merkte er schnell, dass sich die Lage dort für seine Familie drastisch verschlimmert hatte. Seine 62 Jahre alte Tante und sein 20 Jahre alter Bruder benötigten seine Hilfe und so blieb Jimmy bis zum Tod seiner Tante, im Jahr 1849, in Groß Oesingen. In dieser Zeit hatte sein Bruder gelernt auf eigenen Füßen zu stehen und so reiste er nach Hannover, um ebenfalls zu studieren.

Arbeitszeit

Jimmy McGuffin wollte aber nicht wieder zurück nach Hannover. Er wollte nach London reisen, an den Ort, wo sein Vater geboren wurde, ehe er als blinder Passagier nach Deutschland reiste. Da er noch keine Arbeit und kein Geld besaß, gab es jedoch nur zwei Möglichkeiten für ihn. Entweder reiste er wie sein Vater als blinder Passagier oder er suchte sich einen Job, was auch die letzten Worte seiner Tante an ihn waren.

Durch seine gute Ausbildung und den guten Schulabschluss fand er schnell einen gut bezahlten Job als Kanalisationsarbeiter und das, obwohl es in dem Jahr noch überhaupt keine Kanalisationen gab. Sein Vorgesetzter, Willfried Korn, war ein alter Spinner, der Idioten für sich arbeiten ließ und zwar weil er es konnte. Jimmy McGuffin war aber kein Idiot und so zettelte er eine Meuterei an, nach der Korn kopfüber über einem Löwenkäfig auf einem Schiff nach Afrika war. Nun war McGuffin der Leiter der Firma „Scheiß und weg“. Sein Plan war aber nicht, eine Firma zu leiten, sondern jemanden zu bestimmen, der sie leitete.

Dann ging er mit der Firma an die Börse, doch da niemand eine Aktie von einer Kanalisationsreinigungsfirma kaufen wollte, verkaufte er sie an seinen Bruder, der sein Studium wegen Dummheit leider abbrechen musste. Nun hatte Jimmy McGuffin genug Geld und Zeit, um seinen Traum, nach London zu ziehen endlich wahr werden zu lassen, doch leider kam es nicht dazu.

Auslandsreisen

1852 kaufte Jimmy McGuffin einen kaputten Kompass von einem misstrauischen alten Händler, der nur Jimmys linke Niere haben wollte. Da McGuffin alle Nieren seiner verstorbenen Verwandten mit sich herumtrug, gab er ihm einfach eine Niere seiner Tante Ulrike. Der Händler glaubte ihm und gab ihm den kaputten Kompass, der statt Norden nach Westen zeigte.

Völlig orientierungslos reiste McGuffin nach Portugal, als er plötzlich merkte, dass er betrogen wurde. Mit nichts als einem Haufen Geld und sieben Nieren in den Taschen blieb ihm anderes übrig, als sich ein kleines Haus zu bauen, um dort zu wohnen. Da das Bauen von Häusern ohne Genehmigung illegal war, baute McGuffin sein Haus hinter einen Baum, sodass es nicht gefunden werden konnte. Später, im Jahr 1856, besaß McGuffin eine moderne Hutfirma in Portugal. Wie er zu diesem erfolgreichen Schritt gekommen ist, ist zwar unklar, doch laut Gerüchten, wollte er einen Portugiesen nur nach der Uhrzeit fragen. Da er aber kein portugiesisch konnte, sagte er einfach das, was ihn gerade einfiel: „Dê-me a sua empresa chapéu“, was zufälligerweise bedeutete: „Geben Sie mir Ihre Hutfirma!“. Nach zwei Tagen im Geschäft, ging er mit der Firma an die Börse, was sich wieder nicht lohnte. Nach nochmals zwei Tagen verkaufte er die Firma an einen portugiesischen Obdachlosen, der ihn sehr an seinen Vater erinnerte.

Nun war McGuffin wieder frei und hatte nichts dabei, als einen noch größeren Haufen Geld, sechs Nieren, da er eine in der Hutfirma zurückließ, und zwölf verschiedene Hüte. Als er mit ihnen durch Portugal lief, bekam er häufig „Bangasteleio“ zu hören. Da er in seiner Zeit in Portugal einen richtigen Kompass erwerben konnte, gelang es ihm zurück zu reisen. Er ging durch ganz Spanien und durch ganz Frankreich, wo er zwei weitere Nieren hergeben musste, um ein Pferd und einen Sattel zu bekommen. Da McGuffin aber nicht reiten konnte, und Reiten zu lernen ihn noch eine Niere gekostet hätte, ging er zusammen mit dem Pferd zurück nach Deuschland, wo er seinen Bruder in seiner früheren Kanalisationsreinigungsfirma in München besuchte. Torben ging es dort sehr gut.

Er hatte einen Hund, der ihm half sein Leben zu führen und Jimmy war sehr stolz auf seinen Bruder. Für eine Zeit lang zog er zu ihm nach München und leitete mit ihm zusammen die Firma, bis er eines Tages ohne sich zu verabschieden spurlos verschwand und bis zum Jahr 1860 nicht mehr gesehen wurde. Wie sich herausstellte wollte McGuffin sich nur an einem Abend ein Bier aus dem Keller hohlen, als die Tür zufiel. Dies geschah am Silvesterabend 1859 um 23:53 Uhr. Erst um 0:05 Uhr fand man ihn dort. Wie er all die Zeit in diesem Keller überlebt hat, ist heute noch unklar.

Werke

Zwölf Bücher der Unregelmäßigkeit

Im Laufe der Jahre 1860 bis 1865 verfasste McGuffin in München die berühmten „Zwölf Bücher der Unregelmäßigkeit“, die jedoch bei einem Brand in der Kanalisationsreinigungsfirma alle völlig zerstört wurden. Die einzigen Beweise, die auf die Existenz hindeuten, sind ein kleines verbranntes Stück Papier, auf dem die Zahl zwölf Stand, sowie die Aussagen McGuffins und dessen Bruder. Mehr ist nicht über diese Bücher bekannt, aber anscheinend ging es ihn diesen Büchern um die Unregelmäßigkeit von irgendwas, das so interessant zu sein schien, dass es in zwölf Büchern aufgeschrieben werden musste. Später hatte McGuffin aber keine Lust mehr, alle Bücher nochmal zu schreiben und so hat man bis heute keine Ahnung, worum es in diesem Büchern ging.

Die Erfüllung eines Traums

Nach dem verherenden Brand in München, reiste Jimmy McGuffin 1865 endlich nach London, um dort an einem größeren und bekannteren Projekt zu arbeiten. Bevor er aber damit anfangen konnte, verliebte er sich in eine junge englische Frau, Nancy Barrymore, die er 1866 heiratete. Aus ihrer Ehe gingen nach zwei Jahren zwei Töchter hervor, Lucy McGuffin und Luisa McGuffin, die Zwillinge waren. 1872 reiste auch Torben McGuffin nach London, wo er eine Wohnung in der Nähe der seines Bruders bekam. Den McGuffins ging es sehr gut, doch im Jahr 1876 erkrankte Nancy McGuffin an Nierenkrebs. Da Jimmy McGuffin noch ganze drei Nieren dabei hatte, konnte er sie seiner Frau spenden. Da zur der Zeit die Operationen nicht sehr gut ausgingen, starb sie nach kurzer Zeit. Nun hatte Jimmy McGuffin zwei neunjährige Töchter, um die er sich kümmern musste.

Die sieben Jimmy McGuffischen Gesetze

Da Jimmys Bruder Torben und dessen Frau Maria ihm beim Aufziehen der Kinder halfen, konnte Jimmy seinem Beruf weiter nachgehen. Er war nämlich Physiker und arbeitete mit einem gewissen Thomas Alva Edison zusammen. Jimmy McGuffin testete mit seinem Kollegen und Freund Möglichkeiten, Schall aufzuzeichnen und wieder zu geben. 1877 erfanden beide den Phonograph, auch wenn Edison das Lob kassierte. Nach mehreren Entschuldigungen von Edison vergab ihm McGuffin und zusammen arbeiteten sie an der Glühbirne. Nachdem 1879 wieder Edison das Lob einsteckte, war es McGuffin zu viel und so zog er sich völlig zurück. Er arbeitete allein an seinem größten Projekt und dieses Projekt würde ihm niemand stehlen.

Viele Jahre testete er die Bewegung von lebenden Körpern, wesshalb man lange unsicher war, ob McGuffin Physiker oder Biologe war. Da er auch manche seiner Experimente unter dem Einfluss von Chemikalien durchführte, hätte er auch Chemiker sein können. Da er aber hauptsächlich die Bewegung untersuchte, einigte man sich darauf, dass er Physiker sei und im Jahr 1886 erfand er die sieben Jimmy McGuffischen Gesetze. Der Grundgedanke der Gesetze waren die früheren Hausregeln, die er bei seinem Onkel und seiner Tante aufstellte, doch die McGuffischen Gesetze waren einheitlicher als die Regeln zuvor. Die sieben Gesetze lauten:

  1. Wenn ein mit Luft gefüllter Körper ins Wasser fällt, kann er nicht tiefer eintauchen, wie er gefallen ist
  2. Befinden sich zwei Körper in einer Reihe und der erste bleibt stehen, so muss der zweite dies auch tun
  3. Befinden sich zwei Körper in einer Reihe und der erste wird langsamer, so muss der zweite dies auch werden
  4. Befinden sich zwei Körper in einer Reihe, müssen sie auch die gleichen Bewegungen durchführen
  5. Befinden sich zwei Körper in einer Reihe und der erste beschließt, die Richtung zu wechseln, so muss der zweite dies auch tun
  6. Befinden sich zwei Körper in einer Reihe und einer fängt an davon zu fliegen, so hat der zweite das Recht, sich zu fragen, warum der erste fliegen kann
  7. Jimmy McGuffischen Gesetze gelten nicht für andere Personen

Lange Zeit hatte Jimmy McGuffin nach einem Namen für seine Gesetze gesucht. Die Jimmy McGuffischen Gesetze waren nicht der erste Gedanke. Jimmy testete auch die Möglichkeiten "Jimmy McGuffsche Gesetze" und "Jimmy McGuffinsche Gesetze". Nachdem er kurz an der Börse war, traf er den Entschluss, sie Jimmy McGuffische Gesetze zu nennen.

Nach der Bekanntgabe der Gesetze war Jimmy McGuffin fast so berühmt wie sein alter Freund Edison und schwamm im Geld. Seine beiden Töchter wuchsen mit dem ganzen Geld auf und wurden arrogant. Sie hielten sich für etwas besseres und ließen es auch ihren Onkel, Tante und Cousin spühren. Nachdem die Zwillinge an einem Tag sehr gemein gegenüber ihrem Onkel Torben wurden, entstand ein Streit zwischen Torben und Jimmy, in dessen Ausgang Torben und dessen Familie nichts mehr mit Jimmy und dessen Töchtern zu tun haben wollten. Nach außen tat Jimmy so, als ob ihm dies egal wäre, doch innerlich war er völlig zerbrochen. Sein Bruder, dessen Familie und seine Töchter waren alles, was er nun hatte und nachdem Lucy und Luisa wegzogen und heirateten, war er so allein wie noch nie zuvor. Er verfluchte das Geld, das er hatte und er verfluchte die Gesetze, die ihm dieses Geld und dieses Leid beschafften.

Späteres Leben

Tiefpunkt

Zwischen 1887 und 1899 lebte er ganz allein in seinem Haus in London und war völlig am Ende. Mehrmals hatte er versucht mit Torben Kontakt aufzunehmen, doch ohne Erfolg. Auch seine Töchter sah er nie wieder. Er wusste nicht einmal, wo sie wohnten oder wer ihre Ehemänner waren. Er hatte nur sich und sonst niemanden. Erst am 17. November 1899 suchte ihn sein Neffe John McGuffin auf, weil Torben gestorben war. Als Jimmy dies hörte, war er voller Entsetzen und Trauer. Er erfuhr auch, dass seine Schwägerin Maria tot war. Auf der Beerdigung seines Bruders war Jimmy so traurig, dass er sein ganzes Geld nahm und Torben und dessen Frau eine gewaltige Gruft bauen lies. Er erhoffte sich, dass er wenigstens damit seine Fehler in der Vergangenheit wieder gut machen konnte. Den Rest seines Geldes spendete er den Bedürftigen und behielt nur so viel, wie er zum Leben brauchte. Sein Neffe besuchte ihn nun häufiger und wurde die einzige Person, zu der McGuffin noch Kontakt hielt.

Die Einhaltung der Jimmy McGuffischen Gesetze verschaffte Jimmy ein sehr langes Leben in London und ein Leben voller Gesundheit. 1909 wollte ein englischer Filmproduzent sein Leben verfilmen, mit ihm in der Hauptrolle. In dem zweistündigen Schwarzweißstreifen „Das Leben des McGuffin“ sitzt Jimmy McGuffin vor der Kammera und redet in jeder Einzelheit über sein Leben. Der Film kam bei den Zuschauern gut an und seit dem an drehte McGuffin noch mehr zahlreiche Schwarzweißfilme mit ihm in der Hauptrolle.

Filmbiografie

  • 1909 Das Leben des McGuffin
  • 1910 Im Kampf gegen den Feind
  • 1912 Ich lebe immer noch, habt ihr nicht mehr drauf?
  • 1913 Nicht alles, was glänzt, ist auch aus Gold
  • 1914 In der Welt der Physik

Endzeiten

Nach seinem letzten Film „In der Welt der Physik“ ging McGuffin in den Ruhestand. Er war inzwischen 94 Jahre alt und erfreute sich immer noch bester Gesundheit. Die letzte Person, die ihn noch lebend sah, war sein Neffe John, der ihn am Freitagabend des 26. Juni 1914 besuchte und ihm einen Tee machte. Am nächsten Morgen wollte er mit seinem Onkel durch die Straßen von London gehen und ihm ein neues Radio kaufen, doch als er am nächsten Morgen in sein Haus kam war McGuffin tot. Wie festgestellt wurde, starb er etwa um 4:00 Uhr morgens im Schlaf.

Kritiker

Obwohl die Existenz des berühmten Physikers kaum zu bestreiten ist, gibt es immer noch welche, die sie anzweifeln. Jene behaupten, die Jimmy McGuffischen Gesetze seien Schwachsinn und doch kann man nicht bestreiten, dass ihre Anwendung zu einem besseren und friedlicheren Leben führt. Bis jetzt ist niemand, der sie immer angewendet hat, vor dem Alter von 90 Jahren gestorben.

Nachwirkungen

  • 1992 benannte die britische Autorin Joanne K. Rowling in „Harry Potter und der Stein der Weisen“ einen Charakter nach Jimmy McGuffin. Das zeigt, dass auch sie durch gute Recherche viel über ihn herausgefunden hat und ihm eine Rolle ihn ihrem Buch widmete.
  • 1958 wurde in England der internationale Jimmy McGuffin-Tag auf den 7. Mai gelegt, dem Tag, an dem er die sieben Jimmy McGuffischen Gesetze fertig stellte. Außerdem wurden berühmte Zitate von ihm in verschiedenen Büchern und Filmen übernommen.

Jimmy McGuffin ist wohl der bekannteste Physiker und Schauspieler des 19. und 20. Jahrhunderts und hat unsere Geschichte im positiven Sinne beeinflusst.