Anfall

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Als Anfall wird im allgemeinen der Zustand vor dem endgültigen Fall eines Gegenstandes bezeichnet, den er durch das sogenannte "anschubsen" oder "anstoßen" erreicht. Etwas befindet sich z.B. aufgrund der Schwerkraft mit zuvorgehendem kraftvollen Einwirken im Anfall in Richtung Boden nach einem Anstoß oder Anschubs.

Wenn etwas umfällt, ist das demnach ein Umfall. Was bedeuten würde, dass etwas um den Gegenstand herum fällt. Schneit es also, fällt viel Schnee um den Gegenstand (ein Weidepfahl z.B.) herum. Aber es bleibt auch viel Schnee auf ihm liegen. Dies nennt man dann Auffall und wenn er gar nicht mehr zu sehen ist, Zufall. Schnee beschädigt selten einen Gegenstand in freier Natur und bringt diesen auch für gewöhnlich nicht zu Fall.

Anders hingegen ist der Unfall zu betrachten, der eigentlich überhaupt nicht passiert, weil der Gegenstand ja ungeschubst ist und somit nicht fällt.

Gibt es einen Urfall?

Die Frage nach dem Urfall ist berechtigt. Der Unfall beschreibt etwas nicht fallendes, und lässt einen Gegenstand einfach sein. Der Fall ist also das Gegenteil von Unfall. Wenn also beispielsweise Schnee einen Baum umfällt, auf ihn auffällt und diesen letztlich fällt, wer hat dann den Schnee, der auf dem Baum ist angestoßen, sodass er auf den Baum und seine Umgebung gefallen ist? Es könnte somit sein, dass es keinen Urfall gibt, denn etwas angestoßenes wurde quasi von etwas anderem angefallen, was wiederum von etwas anderem angestoßen sein muss. Das wiederum wird als Ur-Kausalitäts-Theorie bezeichnet.

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Beipiel