Pfandgeier: Unterschied zwischen den Versionen

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Der "Pfandgeier", von manchen auch "Flaschensammler", "Ekel", "[[Assi]]", oder "[[Penner]]" genannt, ist ein mittlerweile selten gewordenes Wesen, dessen Existenzgrundlage das Sammeln leerer [[Pfand]]flaschen ist.
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Der '''Pfandgeier''', von manchen auch Flaschensammler, Ekel, [[Assi]], oder [[Penner]] genannt, ist ein immer häufiger auftretendes [[Wesen]], dessen Existenzgrundlage das Sammeln leerer [[Pfandflaschen]] und Einwerfen dieser in den [[Pfandflaschenautomat|Automat]] ist.
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Sein favorisiertes Fortbewegungsmittel ist ein [[Fahrrad]], auf dem er sich mit Schrittgeschwindigkeit täglich aus seinem [[Nest]] bewegt, um zu seinen Jagdgebieten zu kommen, die meist sogenannte "Trinkhallen", [[Kiosk]]s und Discounter als Zentrum haben.  
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Sein favorisiertes Fortbewegungsmittel ist ein [[Fahrrad]], auf dem er sich mit [[Schrittgeschwindigkeit]] täglich aus seinem [[Nest]] bewegt, um zu seinen Jagdgebieten zu kommen, die meist [[Trinkhalle]]n, [[Kiosk]]e und [[Discounter]] als Zentrum haben.
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[[Datei:Pfandautomat.jpg|thumb|right|150|In einem solchen [[Pfandflaschenautomat|Automat]] endet das Leben einer jeden Plastikflasche und Dose.]]
  
 
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Sein Erscheinungsbild ist auf den ersten [[Blick]], gerade für den Laien, eher abschreckend. Die zerzauste [[Frisur]], der rote [[Schädel]], sein unförmiger [[Körper]], und das [[Hemd]] das er anscheinend schon seit seiner [[Geburt]] trägt, nutzt er zunächst zur perfekten [[Tarnung]].
 
  
Mit Vorliebe schleicht er sich dann aus einem bauchnabelhohen Gebüsch, in dem er auch sein Fahrrad abgestellt hat, heran, nachdem er dort ein Weilchen gelauert hat. Dabei nutzt er geschickt Unachtsamkeiten der regulären Flaschenbesitzer aus oder nutzt seine waffenartigen [[Fahne]], um seine angeekelten Opfer in die Flucht zu schlagen.
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Sein Erscheinungsbild ist auf den ersten [[Blick]], gerade für den [[Laie]]n, eher abschreckend. Die zerzauste [[Frisur]], der rote [[Schädel]], sein unförmiger [[Körper]], und das [[Hemd]] das er anscheinend schon seit seiner [[Geburt]] trägt, nutzt er zunächst zur perfekten [[Tarnung]].
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Mit Vorliebe schleicht er sich dann aus einem bauchnabelhohen [[Busch|Gebüsch]], in dem er auch sein Fahrrad abgestellt hat, heran, nachdem er dort ein Weilchen gelauert hat. Dabei nutzt er geschickt Unachtsamkeiten der regulären Flaschenbesitzer aus oder nutzt seine waffenartigen [[Fahne]], um seine angeekelten [[Opfer]] in die Flucht zu schlagen.
  
 
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Über die Vergangenheit des Pfandgeiers ist nicht viel bekannt. Aber vermutet wird, dass er die klassische [[Evolution]] vom Gelegenheits[[alkohol]]iker zum Arbeitslosen bis hin zum [[Hartz IV]]-Empfänger vollzogen hat.  
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Mit der Einführung des [[Dosenpfand]]es wollte die Bundesregierung in Deutschland vor einigen Jahren ein natürliches Rückzugsgebiet für den scheuen Gesellen schaffen, wo doch seine ursprünglichen Refugien in der heutigen Welt konisch geformter Abfallbehälter, auf die sich keine Pfandflaschen mehr abstellen lassen, immer stärker eingeschränkt wurden. Er ist neben dem [[Einkaufswagen]]chip-Betrüger der letzte seiner [[Art]].
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Aktuelle Version vom 15. Juli 2015, 15:40 Uhr

Der Pfandgeier, von manchen auch Flaschensammler, Ekel, Assi, oder Penner genannt, ist ein immer häufiger auftretendes Wesen, dessen Existenzgrundlage das Sammeln leerer Pfandflaschen und Einwerfen dieser in den Automat ist.

Das heilige Symbol der Pfandgeier und -piraten

Verbreitungsgebiet

Sein favorisiertes Fortbewegungsmittel ist ein Fahrrad, auf dem er sich mit Schrittgeschwindigkeit täglich aus seinem Nest bewegt, um zu seinen Jagdgebieten zu kommen, die meist Trinkhallen, Kioske und Discounter als Zentrum haben.

In einem solchen Automat endet das Leben einer jeden Plastikflasche und Dose.

Jagdverhalten

Sein Erscheinungsbild ist auf den ersten Blick, gerade für den Laien, eher abschreckend. Die zerzauste Frisur, der rote Schädel, sein unförmiger Körper, und das Hemd das er anscheinend schon seit seiner Geburt trägt, nutzt er zunächst zur perfekten Tarnung.

Mit Vorliebe schleicht er sich dann aus einem bauchnabelhohen Gebüsch, in dem er auch sein Fahrrad abgestellt hat, heran, nachdem er dort ein Weilchen gelauert hat. Dabei nutzt er geschickt Unachtsamkeiten der regulären Flaschenbesitzer aus oder nutzt seine waffenartigen Fahne, um seine angeekelten Opfer in die Flucht zu schlagen.

Vergangenheit

Über die Vergangenheit des Pfandgeiers ist nicht viel bekannt. Aber vermutet wird, dass er die klassische Evolution vom Gelegenheitsalkoholiker zum Arbeitslosen bis hin zum Hartz IV-Empfänger vollzogen hat.

Bedrohungssituation

Mit der Einführung des Dosenpfandes wollte die Bundesregierung in Deutschland vor einigen Jahren ein natürliches Rückzugsgebiet für den scheuen Gesellen schaffen, wo doch seine ursprünglichen Refugien in der heutigen Welt konisch geformter Abfallbehälter, auf die sich keine Pfandflaschen mehr abstellen lassen, immer stärker eingeschränkt wurden. Er war neben dem Einkaufswagenchip-Betrüger der letzte seiner Art, mit der Einführung von Einwegflaschen und dem natürlichen Zwangspfand ist die Population stark gestiegen, was durchaus auch mit den gesunkenen Renten und Sozialbezügen zusammen hängt.


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