Unfallhelfer

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Unfallhelfer im Einsatz.. Ein Anfänger vermasselt fast die Tour..

Unfallhelfer sind kleine, gut getarnte Engelchen, die als eigenständige Subunternehmer für den ADAC und diverse Abschleppdienste tätig sind. Ihr Job besteht darin, am Strassenrand darauf zu warten dass sich ein passables, respektive rentables, Opfer findet, um dann beherzt den Unfallvorgang mechanisch einzuleiten. In Zeiten der suboptimalen Wirtschaftsentwicklung stellen Unfallhelfer ein nicht zu unterschätzendes Mittel der konjunkturellen Unterstützung mittelständischer Werkstätten und gebeutelter KFZ-Manufakturen dar.

Entwicklung[Bearbeiten]

Eine sukzessiv vorangetriebene Erweiterung der Kapazitäten, permanente Optimierung der Ablaufprozesse und fortgesetzte Schulungen erhöhten die Effizienz der Unfallhelfer in den letzten Jahren merklich. Besonders im Bereich Jugendförderung griffen die Massnahmen besonders gut. Unfälle jugendlicher Fahranfänger unter Alkohol-, Drogeneinfluss und massloser Selbstüberschätzung nahmen ebenso zu wie erfolgreich ausgelebte und KFZ-gestützte Suizidversuche. Auch stieg die Anzahl unschuldiger Opfer stetig um einige Prozentpunkte an. Experten vermuten für das kommende Jahr eine positive Wachstumsbilanz von 3-4%, gute Aussichten für gekoppelte Branchen. Krankenhäuser, REHA-Zentren und Gebrauchtwagenhändler sehen goldenen Zeiten entgegen.

Unfallvermeidung[Bearbeiten]

Leider gibt es noch genügend Spießbürger, welche aus reiner Missgunst dem armen Unfallhelfer den Erfolg missgönnen. Diese bornierten Langweiler benutzen verschiedene Tricks um dem Unfall und seinen Folgen zu entgehen. Sie fahren nüchtern, vorausschauend und wachsam in ihren biederen Mittelklassewagen durchs Leben. Vertane Zeit denn der straighte Zeitgenosse nutzt modernste wissenschaftliche Erkenntnisse um dem Unfallhelfer seinen Job so schwer wie möglich zu machen:

Schlängellinie[Bearbeiten]

Der Fahrzeugführer versetzt sich mittels potenter Alkoholika und BTM in einen passablen Geisteszustand, welcher es ihm erlaubt, in sinusförmigen Bewegungen die Fahrstrecke zu passieren. In unregelmässigen Abständen wechselt der Fahrer nun in die Kosinusfunktion und wieder zurück. Diese als "Hasentritt" bezeichnete Technik verwirrt den Unfallhelfer so sehr, dass er Schwierigkeiten hat das Fahrzeug in den Graben zu schubsen. Ein Unfall wird in 60% aller Fälle erfolgreich vermieden.

To fast to crash[Bearbeiten]

Diese äusserst beliebte Technik nutzt die natürliche Reaktionszeit des Unfallhelfers aus. Während sich das kleine Kerlchen am Strassenrand darauf konzentriert das Auto/Motorrad vom rechten Weg abzubringen, tritt der Fahrer das Beschleunigungspedal mal so richtig durch. Während er nun mit Vollgas durchs Örtchen hämmert, vorbei an Kopf schüttelnden Omis, fliegenden Röcken und gröhlenden Schülern, beschleunigt das Fahrzeug immer weiter. Der Unfallhelfer greift am avisierten Punkt zu und, ja genau, ins Leere, denn das Fahrzeug ist längst vorbeigedonnert. Der Bund deutscher Autofahrer empfiehlt jedem Liebhaber dieser besonderen Variante der Unfallvermeidung eine Rechtschutzversicherung, sicherheitshalber.

Siehe auch[Bearbeiten]