Semesterferien-Syndrom

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Das Semesterferien-Syndrom (nicht zu verwechseln mit Leistungsnachweis bedingten Gastrointestinalen Störungen) oder auch akute studentische Enzephalopathie ist eine degenerative Gehirnerkrankung, die bei vielen Studenten vorkommt. Sie verläuft schubweiße in pandemischer Form und es sind keine Gegenmaßnahmen oder Behandlungsmethoden bekannt.

Infektion[Bearbeiten]

Genaue Infektionswege sind unbekannt. Gefährdete Gruppen sind vor allem Studenten naturwissenschaftlicher und auch ingenieurswissenschaftlicher Studiengänge. Die Infektion erfolgt am ersten Vorlesungstag, wobei hier eine Inkubationszeit von genau einem Semester festgestellt wurde.

Verlauf und Symptomatik[Bearbeiten]

Inkubationszeit[Bearbeiten]

Die Inkubationszeit dauert meist ein Semester und verläuft praktisch Symptomlos. Erste Symptome zeigen sich erst kurz vor Beginn der Semesterferien.

Euphorische Phase[Bearbeiten]

Die infizierte Person schmiedet in der euphorischen Phase hoch komplexe und umfangreiche Pläne, was alles in den Semesterferien gemacht werden könnte. Gleichzeitig steigt der Drang, grobe Mengen Alkohol zu konsumieren. Diesem Drang wird meist am letzten Klausurtag nachgegeben. Am darauf folgenden ersten Semesterferientag beginnt das Stadium des akuten Deliriums.

Akutes Delirium[Bearbeiten]

Die erkrankte Person ist von diesem Moment an desorientiert und psychisch (bspw. andauernde Gedanken wie "Öhhhhh... hööööö.. häää..") sowie physisch (entweder aufgrund von Schlafmangel oder 15-Stunden-Schlaf) stark gedämpft, fast schon apathisch. Die Symptome sind: Fehlendes Zeitgefühl, die Unfähigkeit, 1-2 stellige Zahlen zu addieren, Antriebslosigkeit und die fehlende Fähigkeit, vormittags wach zu werden. Die Fähigkeit, selbst minimalste motorisch komplexe oder physisch anstrengende Aufgaben zu erledigen, geht komplett verloren. Die meisten infizierten konsumieren nur Alkohol, Burger, Pizza, Nudeln mit Tomatensoße, Aspirin und Kaffee.

Akute Besserungsphase[Bearbeiten]

Üblicherweiße tritt zwei Wochen nach Ende der Semesterferien eine schrittweiße Besserung auf, die ca. einen Monat vor Prüfungsbeginn in Panikschüben, soziale Isolation und psychotische Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen und technischen Teildisziplinen umschwenkt.

Der Kreislauf beginnt anschließend von neuem. Um dem stand zu halten, versucht der Infizierte wenigstens seiner grauenhaften Ernährung mit Vitamin-A-, -B-, -C-, -D-, und -E-Tabletten entgegenzuwirken.

Heilungsphase[Bearbeiten]

Mit Ende des Studiums schwenkt die Symptomatik meist in ein massiv gesteigertes Selbstbewusstsein um. Alle anderen Symptome verschwinden dann meist.

Behandlung[Bearbeiten]

Es gibt keine Behandlung deren Wirkung klinisch nachgewiesen wurde. Die meisten befallenen Personen schwören auf Alkohol, da dieser dem Magen-Darm-Trakt sowie in ausreichenden Mengen auch das Herz-Kreislauf-System desinfiziert. Bei Konsum ist zwar eine Besserung zu beobachten, am Folgetag jedoch in einen massiven Krankheitsrückfall übergeht.

Siehe auch[Bearbeiten]