1 x 1 Silberauszeichnung von IQstein

Diverses:Blaukäppi

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s war einmal ein hippes, junges, cooles Mädchen das wurde immerzu nur Blaukäppi genannt, denn es hatte zu jeder Zeit eine teure blaue Markenkappe auf. Das fanden alle ihre Freunde cool und sie selber fand sie natürlich auch total hip und sie war stolz auf ihre Mütze. Denn nicht jeder aus ihrer Großstadt konnte sich so eine stylische Mütze leisten. Auf ihr Äußeres bildete sie sich ganz schön was ein und auch sonst war sie sehr frech und zickig. Eines Tages kam ihre Mutter in das Zimmer von Blaukäppi. Sie sagte zu ihrer Tochter: "Hey, geh doch endlich los zu deiner Oma sie ist krank! Bring ihr Schnaps und Cookies!" Blaukäppi hatte darauf gar keine Lust. Sie wollte lieber in ihrem Zimmer Hip Hop hören und dazu tanzen oder mit ihren Kumpels abhängen.
Im Hochhaus hinter Blaukäppi wartet schon ihre Oma.
Aber sie musste leider das tun was ihre Mutter ihr sagte, schließlich sollte sie den Korb letzte Woche schon hinbringen.

Also fuhr sie mit der U-Bahn zu ihrer Oma, die wohnte nämlich in einem Hochhaus am Ende der Stadt. Blaukäppi fuhr schwarz, weil sie vergessen hatte, ihre Schülerkarte zu verlängern und hoffte dass es keiner bemerkte. Als der Kontroll-Typ kam und ihre Tickets sehen wollte sprang sie aus der U-Bahn, die gerade hielt und rannte so schnell sie konnte weg.

Sie stand schon direkt vor der Haustür ihrer Oma als ihr aber ein Penner einen Strich durch die Rechnung machte und sie anhielt. Er meinte mit tiefer, kratziger Stimme zu ihr: "Hey Kid, gib mir doch mal einen Schluck von deinem Schnaps den du da in deinem Korb hast!" Blaukäppi dachte bei sich: "Geb' ich ihm halt einen Schluck, dann wird er mich schon vorbeilassen." Sie folgte seinen Anweisungen widerwillig und gab ihm einen Schluck von dem Schnaps den sie eigentlich ihrer voll kranken Oma mitbringen sollte. Doch der Penner wollte mehr und gab dem Mädchen die Flasche nicht mehr wieder. Aber Blaukäppi sagte: "Ey man! Besorg dir doch selber deinen Kram! Der Schnaps ist für meine Oma, die im 5. Stock auf mich wartet." Da meinte der Penner: "Das ist jetzt mein Schnaps! Du hast doch soviel Geld, kauf dir doch 'ne neue Pulle! Wenn du dir Markenklamotten leisten kannst, hast du ja bestimmt noch ein bisschen Geld übrig." Blaukäppi hatte zum ersten Mal in ihrem ganzen coolen Hip Hop - Leben ein wenig Angst vor dem großen Mann, denn er sah sehr bedrohlich aus deshalb tat sie das was der stinkige Penner von ihr wollte und rannte in den nächsten Laden.

Beim Einkaufen traf sie einen Polizisten. Sie erzählte ihm von dem aggressiven Gangster, der Polizist rief seinen Kollegen und sie folgten dem Mädchen gemeinsam. Doch der Penner hatte einen fiesen Plan. Er wusste ja jetzt wo die Oma wohnte. Er dachte sich: "Die olle Oma hat doch bestimmt einen leckeren Braten zubereitet den ich klauen kann." Während Blaukäppi einkaufen war setzte er seinen Plan in die Tat um, lief schnell zur Oma vom hippen Girl und klingelte. Aber die Oma war nicht dumm. Sie hat alles vom Fenster aus mit angesehen. Als sie an die Sprechanlage ging log der Penner in den lieblichsten Worten: "Hallo Omilein, ich bringe dir Schnaps und Cookies damit du schnell wieder gesund wirst!"

Aber die Oma wusste dass Blaukäppi nie so reden würde wie ein liebes, kleines, unschuldiges Mädchen. Also sagte sie: "Du bist ungefähr 100 Jahre zu spät. Wir kennen das Märchen vom Rotkäppchen schon." Dann musste sie lachen. Denn im gleichen Moment sah sie auch Blaukäppi mit den zwei Polizisten wieder ankommen. Die Polizisten erinnerten sich: "Hey der Typ steht doch auf unserer Fahndungsliste." Sie nahmen ihn mit und sperrten ihn lebenslänglich ein. Blaukäppi ging zu ihrer Oma und brachte ihr die Sachen. Sie setzten sich in die Küche, aßen zusammen die Cookies und lachten sich halb krank über das Geschehene. Als Blaukäppi von ihrer Oma sogar einen Schnaps angeboten bekam, fand sie sie plötzlich total cool. Oma wurde schnell wieder gesund und Blaukäppi besuchte sie viel häufiger als früher. Ihren Freunden erzählte sie dann immer, dass sie einen voll coolen Kumpel besucht. Und das ist die Wahrheit.