Diverses:Politiker im Urlaub

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Norbert, der alte Playboy, in bester Laune am Strand!

Es waren einmal zwei Deutsche, Norbert und Wolfgang, liebevoll Blümchen und Clementine genannt, auf Auslandsurlaub im sonnigen Süden, wo es immer schön warm ist, sogar am Neujahrstag. Typische Deutsche eben, die sich ellendick mit Sonnencreme einschmieren und dennoch aussehen wie genmanipulierte, weil viel zu große, Hummer. Die beiden Brüder aus Berlin befinden sich gerade auf dem Weg von einem Hotel, vorbei an einigen Weizsäckern durch die morgendlichen Niebelbänke zu einem neuerlichen Vergnügen am Strand.

Norbert: Hey, Wolfgang, guck dir die Straßenschilder hier an! Da steht doch tatsächlich “seaside“, dabei ist doch da der Strand! Wollen die uns verkohlen? Glauben die etwa, wir merkeln das nicht? Der See ist doch ganz woanders! Da ist doch auch der Seehof, wo wir letztes Jahr untergebracht waren, mit diesem Schlämmerrestaurant, weißte? Aber den Seehof erreichen wir nur, wenn wir nach rechts gehen, der Strand ist da...
Wolfgang: Mann, Mann, was bist du denn für ein Hohlmeier?! Komm, mein Brüderle, Seaside heißt Strand! Da geht's lang. Künast du mir bitte folgen? Da, über die Steinbrück, dann sind wir fast da!
Norbert: Gleich da?! Du bist mir einer! Hier geht's ganz schön bergauf! Gut, dass ich meine Frau, die Marget, daheim gelassen hab!
Wolfgang: Komm, jetzt machen wir mal Sport! Jetzt geht's hier den gutten Berg hoch, dann runter und wir sind am Strand!
Norbert: Also los, danach sind wir aber wachgerüttgert, das sag ich dir! Vor allem bei dem Wind hier! Ziemlich Rau! Schade, das der Simon eigentlich nicht dabei ist, dem würde das Spaß machen, der bestieglert gerne solche Berge! Wo ist der eigentlich?
Wolfgang: Weiß auch nicht, wo der Simon is, ich glaube, er ist im Krankenhaus!
Norbert: Stimmt, hat sich ne Rippe gebrochen, der alte auf den Po faller! Muss er nur ein paar Ribbentropfen draufmachen und dann heilt das ganz schnell!
Wolfgang: Aber schau mal da, die Zypriesen, weißt du, dass das Bestoiberpflanzen sind, im Bosbach, schau, lauter Bachforellen, oder hier, ein Rotbarschel!
Norbert: Ein Rotbarschel? Ich dachte, die leben nur in der Badewanne?
Wolfgang: Nee, da sterben sie! Aber schau mal hier, ein Müntef-Hering o, da freut sich jeder Fischer! Hast du gehört, die Müntef-Heringe sollen ganz lecker sein, aber ich koch mehr in eine andere Richtung, ich wähle da lieber Aal!
Norbert: Oha, wenn du so weiter erzählst, zieht du noch den Weißen Hai aus dem Bach! Da schavant mir echt nichts Gutes!
Wolfgang: Sei Froh, dass der Herr Zog nicht mehr da ist! Die fahrenschon nach Hause, der hätte dich viel eher zugelabert - wie ein Laberlachs, das sag ich dir!
Norbert: Stimmt, der ist ja schon wieder auf dem Weg in seinen Arbeiter- und Bayernstaat!
Wolfgang: Was? Ausm Osten? Ich dachte der wohnt bei München?
Norbert: Siehste, bei dem Wind versteht man ja sein eigenes Wort nicht mehr!
Wolfgang: Ach so, aber du solltest wirklich auch den ein oder anderen Glos essen, dann macht dir der Wind auch nix mehr aus! Schau mal runter, was für einen Wellengang!
Norbert: Kein Wunder bei dem Wind! Das ist echt unnattillich!
Wolfgang: Hhhmm, muss Westwind sein, lauter Westerwellen! Oh, schau dir die taussenden Enten da unten im Fluss an, da sind ja mehr drin als in der Bild-Zeitung! Ich glaube, die ertrinken, bei der Strömung!
Norbert: Eins sage ich dir, die Enten sind sicher!
Wolfgang: Sopp, wir sind da! Schau dir den Strand an, Proletarier aller Genscher haben sich versammelt!
Norbert: Oder schau dir den Bademeister da an, guckt nur dumm rum! Wenn er nix zu tun hat, soll er mal den Müll leer machen, die Mülleimer quellen ja fast über!
Wolfgang: So ist das halt wo gehobelt wird, da fallen Spähnle!
Norbert: Oha, guck mal da! Dem sein Hundt guckt genauso dumm, wenn der den von der Lein lässt...
Wolfgang: Dann würde ein Ruck durch Deutschland gehen! So ist das, haben kein Personal mehr heusszutage! Nur noch Hunde haben sie, die den ganzen Tag bellen!

Schon was Feines, so ein Strand! Hier fühlt man sich nie allein!

Die beiden rennen zum Strand hinunter, besetzen einen Liegestuhl, trinken ein Oettinger und reden über Gott und die Welt.

Wolfgang: Wusstest du eigentlich, dass es hier in der Nähe Wale geben soll?! Manche kommen sogar am Tag an Land!
Norbert: Jaja, die Landtagswale, die Greenpeace dann immer wieder ins Meer schieben muss! Stimmt es eigentlich, dass die eine Fontaine haben? Ich hab davon gehört, aber gesehen hab ich noch keine! Soll wie ein Gysir aussehen!
Wolfgang: Jo, hab mal eine gesehen, aber da hab ich mir mehr erhofft, war ein bisky wenig! Hey guck mal, da ist 'ne Muslima! Mann, Mann, Mann, es ist mir schleyerhaft, wie man im Kopftuch hier herumlaufen kann!
Norbert: Komm, was soll der Sarrazikasmus, wir sind hier nicht in St. Pauli, hier gibt es auch Frauen, die nicht als Domina oder ganz nackt herumlaufen! Aber diese Typen da drüben auf den Pferden! Hey, ihr da drüben, was fällt Ihnen ein, hier zu reiten, Ihre Pferde scheißen ja den ganzen Strand voll!
Ein Reiter: Komm, junger Freund, wo wer reiten, überlassen Sie mal uns, Sie Schnarrenberger!
Norbert: Die Jugend von heute! Hat überhaupt keine Manieren mehr! Weigeln sich einfach zu gehen, wenn man sie dazu auffordert! Dreckspack! Hey, du hast 'ne Zeitung, was steht denn da drin! Aha, Ärztekongress in Nu Jurk, ethnische Söderungen im Kosovo, gibt es auch mal was Neues? Oha, Dieter Althaus hat 'ne Frau zusammengefahren! Beim Skifahren! Tja, so ist das, wenn man nicht in den Süden fliegt wie wir!
Wolfgang: Nee, der Dieter war nie ein großer Freund von Diplomatie! Aber wenn ich mir das angucke, vom Namen hätten sich der Ramsauer oder der Ramelow sich doch viel besser für sowas geeignet! Egal, ich glaub, ich geh jetzt mal ins Wasser...
Wolfgang (mit etwas Verzögerung): So, dann renn icke mal ums Meer! Kommste mit?
Norbert: Nö, geh du mal, ich komm vielleicht später, bis dahin hast du die ganzen Anhimmler für dich allein, du alter Playboy! Aber pass auf, das Wasser soll heute köhler sein als gestern!

Da am vollbesetzten Strand Gespräche über mehr als drei Meter kaum möglich sind, endet die Geschichte hier. Aber jeder darf sich selbst vorstellen, wie sie weitergeht!

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Dieser Artikel aus den Namensräumen „Diverses“ oder auch „Spiegelwelten“ besitzt aufgrund seiner Qualität die Urkunde „Schatzkistentauglich“ und wird daher im Portal Rumpelkiste gelistet.
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