Verbindung

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Definition

Verbindung, studentische, auch bekannt als Verein zur Pflege des Reinheitsgebotes und der großtechnischen Vernichtung deutschen Bieres.


[bearbeiten] Kennzeichen

Allgemeines Kennzeichen ist das Tragen bunter, meist dreifarbiger (ursprünglich wahrscheinlich karibischer) Bänder und Kopfbedeckungen[[1]]. Im allgemeinen zeichen sich Verbindungen durch ihre freigeistigen Mitglieder aus, die mit ihren Thesen den einen oder anderen cannabis-gedröhnten Pfeifenraucher vor virtuelle Fragezeichen setzen.

Versuchen während das Studiums jahrelang, sich nach urtümlichen Regeln mit Hilfe von scharfen, leider noch nicht waffenscheinpflichtigen Schlaginstrumenten [[2]]gegenseitig auffällige Gesichtsnarben beizubringen, die nach allgemein anerkannten ästhetischen Grundsätzen sehr fragwürdig sind, im eigenen sozialen Umfeld aber als hochangesehen gelten.

[bearbeiten] Sponsoring

Besonderen Dank zollt den studentischen Verbindungen die deutsche Brauerei-Industrie. Bei einem durchschnittlichen Bierkonsum von ca. 36,5 hl pro Jahr und Person hängt das Überleben dieses Industriezweiges tatsächlich in beträchtlichem Maße vom Vorhandensein studentischer Verbindungen ab.


[bearbeiten] Personenkreis und Rituale

Sind meist Juristen, BWLer oder andere später potentiell Besserverdienende und halten daher Studenten anderer Fachrichtungen, im Besonderen Geisteswissenschaftler, zu Recht für mindere Personen mit großem Potential zum volkswirtschaftlichen Schmarotzertum. Weil Gewalt in Taten und Worten (Ausnahme: Gebrauch des o. a. scharfen Schlaginstrumentes) gegenüber Angehörigen des eigenen Nestes (Im Sprachgebrauch: "Horst") verpönt ist, werden Streitigkeiten in studentischen Verbindungen alkoholisch ausgetragen. Die beiden gängigen Duellvarianten sind:

1. Ich kann länger und mehr saufen als Du, ohne kotzen/pinkeln zu müssen!

2. Wir stellen uns auf einen Tisch, trinken Ex, und wer als erster runterfällt, hat verloren.

Die schiedsrichterliche Interpretation dieses testosteron-geprägten Rituals überlasse ich dem geneigten Leser.


[bearbeiten] Frauen

Das Verhältnis studentischer Verbindungen zu Frauen ist zwiegespalten. Zwar empfindet man sie als störend bei Veranstaltungen, die Männern vorbehalten sein sollten (z. B. ein "Konvent", vulgo "Komasaufen"), genießen sie danach zumindest bis zum männlichen Orgasmus einen gewissen Respekt durch in diesem sozialen Umfeld relativ wohlwollende Titulaturen wie z. B. "Verbindungsmatratze".


[bearbeiten] Fazit

Wer nach 20 oder mehr Semestern als Verbindungsmitglied sein Gehirn nicht vollständig in Ethanol aufgelöst hat, verdient dank der Mithilfe älterer Verbindungsbrüder zu Recht einen Job mindestens als Geschäftsführer eines Großunternehmens, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen für die deutsche(n) Wirtschaft(en)

[bearbeiten] Häme

Aber wie reimten wir "normale" Studenten, wenn beim Tanz in den Mai der Marburger Marktplatz von (karibischen ?) bunten Bändern strotzte ?

Lieber ein Geschwür am After,

Als ein deutscher Burschenschafter !


[bearbeiten] Postscriptum

Nichts für ungut, auch bei den studentischen Verbindungen gibt es Menschen, die ich schätzen gelernt habe

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