Diaspora

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Piep, piep! Satellit!
Der nachstehende Text erweitert den Zusammenhang des Hauptartikels Judentum.

Die Diaspora beschreibt ein Gebiet, in dem man sich mit seinem Glauben als Minderheit gegenüber einer oder mehrer anderer Religionen sieht. Eine vergleichbare Situation entsteht als Hiphopper auf einem Metal-Konzert oder wenn man farbenfroh dekoriert in der falschen Fußball-Fankurve sitzt.

Der Anfang[Bearbeiten]

Das Volk der Israeliten wurde von Moses aus Ägypten geführt und landeten im Ost-Jordanland. Sie hatten keine Ahnung, wo sie sich befanden und nannten ihr Land daher Kanaaan. Hier formierten sich die Kinder des ägyptischen Bautrupps erstmals als geschlossene Einheit. Sie wurden sesshaft und bestimmten erste Könige: David und Salomo. Vater David galt als kriegsbesessen und feingeistig, er spielte Harfe, war dem Tanze und dem Abschlachten fremder Völker sehr zugetan. Ganz anders hingegen sein Sohn und Nachfolger, der eine Friedenszeit einläutete, da er das Geld der Kriegskasse sparte, um sich einen international zusammengestellten Harem zu gönnen. Da er mehr Haremsdamen besaß, als ihm lieb war, fällte er ein salomonisches Urteil, das ihn später berühmt machen sollte. Er erlaubte das Betreten seines Schlafgemaches nur den Frauen, die zum Teilen bereit waren und daher wenigstens zu zweit die Verwöhnungsriten am König durchführten. So konnte er die Frauen bei Laune halten, denn sie sahen ihren Gebieter nun doppelt so schnell wieder.

König David gründete Jerusalem und König Salomo bestückte es mit einem fantasievollen Tempel. Er leitete einen Tempelkult ein, bei dem Männer freizügige Damen, die im Vorhof verweilten, durch kleine Sehschlitze, die sich erst bei Münzeinwurf öffneten, betrachten konnten. Der Lebemann Salomo zeigte augenscheinlich kein besonderes Interesse an Staatsführungsaufgaben. Als Folge daraus zerbrach das Reich seines Vaters und wurde von den angrenzenden Staaten belagert.

In der Fremde[Bearbeiten]

Diaspora extrem: Juden suchten auch in unwirtlichen Gegenden nach dem gelobten Land.

Nachdem die Feinde Kanaaan besetzten, den Salomonischen Tempel zerstörten und vorher noch die Bundeslade, eine Pappschachtel stahlen, in der Moses Revolutionspapiere sowie Salomos Haremsliste verwahrt wurde, flohen die Juden aus dem gelobten Land. Viele gingen nach Babylon, andere nach Ägypten, beides Länder, in denen aktuell bauliche Großprojekte anstanden, und Fachsklaven dringend gebraucht wurden.

Obwohl die Exilanten sich in der fremden Umgegend, der Diarrhöespora, wohl fühlten, schließlich hatten sie einen festen Arbeitsplatz und wurden musikalisch durch Trommelschläge und lustigem Peitschengeknalle zur Arbeit motiviert, trieb es viele nach Jerusalem, der heiligen Stadt, zurück.

Evolution[Bearbeiten]

So fand die erste Ausbreitung der Juden statt. Einige blieben in der Diaspora, andere zog es nach Jerusalem, wo sie Ansprüche an ihre alten Liegenschaften stellten. Da die neuen Hausbesitzer nicht sofort das Feld räumen wollten und ebenfalls Rechtsansprüche stellten, war ein Streit vorhersehbar. Er gilt als Beginn eines Zwistes, der zum Merkmal des Judentums wurde. Noch heute ist nicht ganz geklärt, wem Jerusalem eigentlich gehört. Die, die diesem Streit entgehen wollten, blieben in die Diaspora und ließen glaubenstechnisch die Zügel etwas schleifen, da sie durch einen fehlenden Tempel nicht wussten, wo sie ihre Opfer hintragen sollten. So behielten sie ihre Lämmer und Erstgeborenen für sich und entwickelten eine eigenständige Lehre. Sie glaubten jetzt theoretisch, also nicht mehr nachweisbar. Dies gilt als neue Epoche des Judentums.

Nachdem die Baumaßnahmen in den fremden Ländern abgeschlossen waren, wurden die Sklaven nicht mehr gebraucht. Folglich verteilten sich die Gemeindemitglieder in die Nachbarstaaten. Da sie dort nach Meinung der Einheimischen nur Wohnraum, Frauen und Arbeitsplätze wegnahmen, kam es zu einer judenfeindlichen Einstellung. Wieder wurden sie vertrieben und suchten nach neuen Lebensräumen. So kam es zur diasporischen Ausdehnung der Juden, die heute leise vor sich her murmelnd auf jedem Kontinent zu finden sind.