Apostroph

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Der Apostroph oder die Apostrofen, auch kurz die Strophen oder der Refrain, ist eine überaus diabolische Erfindung eines Franzosen, um alle die in seiner Sprache schreiben wollen, zu quälen. So steht es in den "Großen Büchern des Anüs" geschrieben.

Typografische Abstammung des Apostrophs[Bearbeiten]

Entstehung der Akzente[Bearbeiten]

Neuesten Erkenntnissen zufolge geht es auf den Kalligraphen von Monte Christo zurück, aufgrund seiner Ungeschicktheit ständig herumkleckste: "Sackreblö, Cest alles Dreck, was je mach!!!! Aber um nix zu übertuschen werde ich es als neue Reschtschrebüng einführen-eh!!!" So oder ganz anders könnte sich der Kaligraph, der immer an Schnupfen litt, angehört haben, als er sich erneut über seine Kleckse ärgerte. Jahrelang grübelte er über die am schwersten herzustellenden, ganz feinen Kleckse und kam daher auf folgende schlappe, einfache Striche über den Vokalen: ^ . Da sich aufgrund seiner Aussprache im Laufe der Evolution alle Franzosen seine Sprechweise angeeignen mussten, hatten sie mittlerweile auch gar keine richtigen Nasenlöcher mehr, sondern malen sich diese nur noch auf. Darauf scheinen sich auch einige, die besonders gute Nasenlöcher malen können, etwas einzubilden und tragen diese deshalb ganz hoch, damit sie jeder bewundern kann. Volle Ehrfurcht nennen die Franzosen eines dieser Zeichen nach seinem bewundernswerten Entdecker "Axon Graf"; ein anderes nach der damaligen Lieblingsspeise der Franzosen "Axon Surcornflakes".

Preußische Übernahme[Bearbeiten]

Die Preußen waren neidisch auf die neue Typografie der Franzosen und übernahmen einen einzelnen kleinen Strich. Der Ordnung zuliebe wurde dieser nach preußischer Manie gerade gerückt. So entstand der Apostroph.

Der Apostroph und die deutsche Sprache[Bearbeiten]

Genitiv[Bearbeiten]

Richtig oder nicht? Früher und heute: 2 Fehler. Ganz früher: 1 Fehler. Und später?!

Wie inzwischen jeder wissen sollte, verdeutlicht heutzutage der Apostroph in der deutschen Sprache überdeutlich den besitzanzeigenden Genitiv, so dass jeder, der von ihm zu lesen kriegt, dem eigentlichen Besitzer viel ehrfürchtiger gegenübersteht.

So sagt man also:

  • In Tina's Garage steht Stefan's Auto.

Mithilfe des Apostrophs werden alle Missverständnisse sofort vom Tisch gefegt: Zwar gehört die Garage Tina, aber das Auto, dessen Besitzer ist noch immer Stefan, selbst wenn sein Auto in Tina’s Garage steht!

Die Konsequenten des Genitiv's[Bearbeiten]

Was dummerweise einige Leute dabei vergessen, ist die grammatikalisch korrekte Anpassung des Apostrophs am Demonstrativpronomen. Denn wenn man von Stefan's Auto sagt, es gehöre ihm, ist es selbstverständlich auch "sein's" und nicht "ihre's" (das von Tina) oder gar "dein's".

Beispiele[Bearbeiten]

  • mein Auto -> mein's
  • dein Auto -> dein's
  • sein Auto -> sein's
  • ihr Auto (weibl.) -> ihre's (hier wird willentlich ein e eingefügt, damit es nicht zur Verwechslung mit der 3. Person (Plural) kommt!)
  • unser Auto -> unser's
  • euer Auto -> euer's
  • ihr Auto -> ihr's

Plural[Bearbeiten]

Da es den Deutschen offenbar zuviel wurde mit dem Kasus, (genau wie beim Genitiv), sagt man nicht länger die CDen, sondern ab sofort heißt es, die CD's.

Die korrekte Anwendung erfolgt also wie folgt:

Beispiele[Bearbeiten]

  • der Müller -> die Müller's
  • der Kaktus -> die Kaktu's
  • der Vogel -> die Vogel's
  • die Intelligenz -> die Intelligen's
  • die HP (Homepage) -> die HP's, die Homepage's
  • das Mädchen -> die Mädchen's
  • das Handy -> die Handy's

Eine Steigerung erfährt letzterer Punkt noch durch ein vom Verfasser gesehenes Werbeschild:

Grati's Handy's.

Noch lustiger ist die Steigerung, die häufig bei Registrierungsformularen zu finden ist:

AGB's (ausgeschrieben: allgemeine Geschäftsbe dingungen's

Somit also ist dem Apostroph endgültig ein Denkmal gesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]