Sonderschule

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Grammatikunterricht an einer Sonderschule in einem beliebigen Problemviertel

Eine Sonderschule (politisch korrekt Förderschule) ist eine von Lernbehinderten, "Ey-Düggah-bin-Sondaschuläh-alda"-Azzlacks und speziell im ostdeutschen Raum Kevins besuchte Schulform.

Geschichte

Inneres eines Sonderschulganges

Vor der Gründung der Sonderschule gab es nur Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien in der deutschen Schullandschaft, wenn man mal von Waldorfschulen und religiösen Propagandaschulen in privater Hand absieht: Der Teil der Bevölkerung, der mit einem zweistelligen IQ gesegnet wurde, lebte also in ruhiger Symbiose mit den intelligenteren Schülern. Diese "Symbiose" äußerte sich in Form von Abschreiben, ständigem Grölen von Deine-Mudda-Witzen während des Unterrichts und im Allgemeinen einer Lärmausstrahlung, die den Aufmerksamkeitspegel der anderen Schüler in den Keller gleiten ließen.

Dies konnte noch im späten 20. Jahrhundert gut verkraftet werden: Damals waren den Lehrern noch direktere Strafen gestattet, die die aufmüpfigen Schüler disziplinarisch zum Stillschweigen brachten. Doch mit dem zunehmenden Übergang von der vorherigen "Wer-nicht-hört-muss-fühlen"- zur Elterngesprächsmentalität änderte sich das. Denn das Problem ist, dass die meisten Problemfälle familiär bedingt sind. Man kann von einem Kind aus einer Familie, die sich traditionell als Langzeitarbeitslose und Kernassis bewährt kaum erwarten, dass es konstruktiv zum Unterricht beiträgt.

Somit wurde von Gerhard Schröder im Jahre 2004 im Rahmen der altbewährten Agenda 2010 die Sonderschule feierlich gegründet. Dass das Problem nicht gelöst, sondern nur mal wieder verlagert wurde interessierte natürlich niemanden in der Politik. Nach ersten Testläufen 2005 in Vorpommern wurde die Sonderschule schließlich bundesweit eingeführt. Das zugrundeliegende Schulmodell hatte man sich von der österreichischen Volksschule kopiert, wo ein vergleichbares Bildungsniveau herrscht. Ironischerweise wurde das Modell der Sonderschule später von den Österreichern selbst von Deutschland übernommen, sodass die österreichische Sonderschule im Prinzip nichts weiter als die deutsche Grundschule bis zur 9. Klasse ist.

Unterrichtsplan

Einige Sonderschüler schaffen es sogar, prominent zu werden. Hier als Paradebeispiel Verona Pooth

Der Unterricht in der Sonderschule ist besonders praxisnah ausgerichtet. Das bedeutet, dass im Wesentlichen alle Techniken vermittelt werden, die im Leben eines ungebildeten Unterschichtlers benötigt. Unnötige oder "uncoole" Fächer wie Musik, Politik oder Ethik sowie alle naturwissenschaftlichen Fächer kommen natürlich nicht an der Sonderschule vor. Im Wesentlichen werden folgende Fächer unterrichtet:

  • Deutsch: Wie man mit drei Fällen einen Satz mit möglichst vielen Hilfsverben und einem satte 2.000 Wörter umfassenden Wortschatz konstruiert, muss natürlich gelernt sein. Auch literarische Techniken (landläufig als Schreiben bekannt) und das Lesen von Buchstabengruppen werden hier vermittelt. Zum Entwickeln einer Unterschrift für diverse Hartz IV- und Lohnzuschussanträge reicht es allemal.
  • Rechnen: Mathe ist natürlich total uncool - deshalb gibt es hier nur Rechnen. Professionelles Fingerzählen bis 25 und einfachste Rechentechniken stehen hier auf dem Programm.
  • Türkisch: Merhaba! Um sich im Ghetto zu verständigen und die Raptexte der meisten deutschen Gangsta-Rapper übersetzen zu können, wird an den Sonderschülen Türkisch vermittelt. Selbstverständlich nicht das komplizierte Standardtürkisch, sondern dasselbe Türkisch, was man auch beim nächsten Döner-Ali um die Ecke benutzt.
  • Sport: Selbstverteidigung ist das A und O in den düsteren Milieus der Großstadt. Somit wird den Schülern schon von Anfang an die nötige körperliche Ertüchtigung geboten, um immer und jederzeit kampfbereit und topfit zu sein. Natürlich nur zur Selbstverteidigung.

Mehr Fächer braucht es an der Sonderschule nicht. Englisch wird übrigens bewusst nicht unterrichtet, da erstens Türkisch sowieso offizielle Zweitsprache in Deutschland ist und zweitens Wörter wie "cool" oder "Noob" ihren Charme verlieren würden, wenn man den eigentlich langweiligen Hintergrund dahinter kennt.

Schüler

Der typische Sonderschüler ist in den meisten Fällen leider kein Opfer von rassistischen Grundschullehrern, die ihre Schüler nur nach ethnischer Herkunft benoten. Oftmals handelt es sich um Kinder aus bildungsfernen Familien. Speziell in ostdeutschen Sonderschulen sind auch Kevins und Schantalls anzutreffen, die ebenfalls aus vorhergenanntem Grund auf der Schule sind, dazu aber noch genetisch veranlagte Faktoren haben, die sie in diese Schulform zwängen. Die dritte Gruppe bilden die Babos und Azzlacks, die sogar zu cool für die Hauptschule sind und daher mit Schnelligkeit auf der Sonderschule landen. Der echte Gangster ist hingegen auf der Hauptschule vertreten, da er nur scheinbar ein Gangster und in Wirklichkeit nur ein stinknormaler Vollpfosten ist.

Lehrer

Pensionierter Sonderschullehrer

Sonderschullehrer sind aus Prinzip als Teilzeitkräfte eingestellt: Die Burnout-Syndrome zeigen sich bei diesen schon nach wenigen Wochen und spätestens nach einigen Monaten sind die armen Lehrer in die Berufsunfähigkeit getrieben und auf eine Frührente angewiesen. Einige psychische Folgen für ausgestiegene Sonderschullehrer sind ein drastischer Schwund der Hirnzellen und diverse Geisteskrankheiten wie die Borderline-Persönlichkeitsstörung oder das Parkinson-Syndrom.

Berufliche Perspektive

Sonderschüler werden zu Unrecht in der Berufswelt diskriminiert. Dabei sind sie hervorragende Geschäftsmänner: Ihre überzeugenden Handelsgrundsätze ("Hassu Problähm oda wahs?!"), ihre professionellen Fingerzähltechniken und die Fertigkeit, die Preise so optimal wie möglich auszuhandeln, gelten als legendär. Die bisher einzigen, die das Potential dahinter erkannt haben, sind die Versicherungen und die Staubsaugerproduzenten. Hier ein Beispiel einer Konversation zwischen einem potentiellen Kunden und einem Versicherungsvertreter:

  • (aufdringliches Klingeln)
  • Kunde: Was ist?
  • Vertreter: Guten Tag! Darf ich ihnen wat, äh... anbieten, lan?
  • Kunde: Nein danke!
  • (Kunde macht die Tür zu, der Vertreter blockt aber mit seinen gefaketen Adidas-Sportschuhen ab)
  • Vertreter: JO DIGGA HASSU PROBLÄM ODA WAS?!
  • Kunde: Könnten Sie bitte gehen?
  • (Vertreter zückt Taschenmesser aus seinem Sweatshirtbeutel)
  • Vertreter: LAN! Entwäda du kaufst den Versischerung oder ich ramm dir Messer in die Kehle! HAMMA UNS VERSTANDEN GÖTVEREN?!
  • Kunde (schweißrinnend vor Angst): J... ja!

Durch diese Methoden wird ein Großteil aller Vertragsfallen verbreitet. Übrigens ist der Vertreter, anders als man schnell anzunehmen mag, kein Türke, sondern ein Deutscher, der die Slangbegriffe von seinen Mitschülern abgekupfert hat.

Zukünftige Entwicklung

Wie sich die Sonderschule in Zukunft schlagen wird, lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Allerdings gehen irgendwann auch die letzten willigen Fachkräfte aus und diejenigen, die durch ihre psychischen Schäden schon in Frührente sind, werden das schon jetzt überbelastete Rentensystem zusätzlich in die Knie zwingen. Da das Gymnasium aber mittlerweile auf dem Niveau der Hauptschule liegt, könnte sich die Sonderschule in Zukunft als neue Massenschule etablieren, die von den Gangstern und Oberbabos aus ganz Deutschland besucht wird. Am Ende wird es so oder so dazu kommen, dass die Sonderschüler wieder in fröhlicher Abschreibsymbiose mit den Leistungsträgern mit Gymnasialempfehlung (auch als Streber bekannt) zusammensitzen.

Siehe auch

  • Baumschule (testweise als neue unterste Schulform eingeführt)
  • Mario Barth (ohne thematischen Zusammenhang)