Schinken

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Schinken kann je nach Kontext mehrere Bedeutungen haben, wie zum Beispiel umfangreiche Druckerzeugnisse (auch bekannt als Schwarten), melodramatische aber langweilige und zu lange Kinofilme oder als sexuell erregend empfundene Körperteile. (wobei hier auch Begriffe wie "Presskopp" oder "Buletten" Verwendung finden) Im Allgemeinen wird mit Schinken aber der hintere Oberschenkel des gemeinen Hausschweins bezeichnet.
Eine, sich selbst erhaltende, Gabe von Mutter Natur.
Genauer gesagt ist der Schinken, der Teil des Schweins, der nach dem Tod des Schweins vom übrigen Leib getrennt wird und daraufhin als eigenständiges Fleischprodukt weiter existiert

Von Karnivoren wird der. Schinken und besonders sein bestes Stück, die sogenannte Nuss auch anerkennend "Die Seele des Schweines" genannt.


Über Schinken

Die Seele des Schweines, kurz nach ihrer Freisetzung

Das Schwein, wie auch sein nächster Verwandter der Mensch, verfügen in der Regel über zwei, gut ausgeprägte fleischige Schinken (Gesäßbacken und Oberkeulen), wobei sich der Menschenschinken optisch, sowie haptisch als auch geschmacklich, durchaus mit dem Schweineschinken messen kann. Zudem ist der Menschenschinken im Vergleich zur Körpergröße ausgeprägter. In der Regel beschränkt sich der Mensch, seit Beginn der Neuzeit, aber eher auf den Genuss von tierischen Schinken.
In der aktuellen pernaologischen Diskussion ist nicht abschließend geklärt, wie dieser Paradigmenwechsel eingeleitet wurde. Während die noch vorherrschende klassische Denkschule den Ursprung der Fokussierung auf den Schweineschinken auf das erstmals im Jahre 333 n. Chr. im Konzil von Porcea unter der Führung von Sir Francis Bacon manifestierten Räucherwarenedikt zurückführt, nehmen neuere wissenschaftliche Studien einen deutlich späteren Zeitpunkt an. Danach soll es im ausgehenden Mittelalter auf der Schwelle zur Neuzeit durch die romantische Lyrik eines gewissen Serrano de Bergerac in breiten Bevölkerungsschichten Europas zu einer erotischen Verklärung des menschlichen Schinkens gekommen sein. Ein Schwachpunkt dieser Theorie ist jedoch, dass der einzige überlieferte Originaltext Bergeracs "Geile Sau" eine erotische Verklärung allein für das weibliche Hinterteil belegt.
Der Schinken wurde durch die Bestrebungen der Putenbrüste und die schlechte Publicity, seitens gewissenloser Nachahmer, aus den Fleischereifachgeschäften, Schnittchen-Buffets und Lecro-Bacs, fast weitestgehend vertrieben. Das der Schinken als eines der vielseitigsten Fleischprodukte gilt, übertroffen nur vom Hackfleisch, wird heute schmählichst außer Acht gelassen.

Die Herstellung des Schinkens

Die Schinkenherstellung ist eine sehr aufwendige Methode, nur um die Käufer mit Fleischprodukten zu versorgen. Die Bereitstellung von ausreichenden Mengen an Schinken, verschlingt jährlich enorme natürliche Ressourcen, wohingegen anderenorts unnatürliche Ressourcen geschaffen werden, aus denen am Ende unter Umständen auch wieder Schinken entsteht.

Die Freisetzung des Schinkens

Ein Schinkenspender an einer öffentlichen Schlachterei.

Die Freisetzung- der Fleischhauer spricht auch von der "Befreiung" des Schinkens, ist ein Prozess, der höchste Konzentration erfordert. Zunächst muss ein Bolzen aus gehärtetem, rostfreien Edelstahl, auf 70 Stundenkilometer beschleunigt und mit voller Wucht in den Schweinsschädel verbracht werden, so das die dort befindliche Hirnmasse des Schweins implodiert, wodurch erreicht wird, dass sich das Fleisch ohne Gegenwehr des, von Natur aus eigensinnigen Tieres entfernen lässt. Dieses würde im intakten Zustand versuchen, die Schinkengewinnung zu sabotieren.
Ist der erste Schritt erfolgt, überführt man das Schwein in eine gekühlte Halle wo man es ausstellt, begutachtet und dann ein Dose Bier auf das Schwein trinkt. Zur Vorbereitung der Nachbearbeitung werden die Beimengungen großflächig aufgetrennt und der Schinken anschließend, samt Extremität, schonend aus dem Kugelgelenk gehoben. Der Schinken ist nun bereit zur weiteren Bearbeitung. Zudem werden manchmal Bäume geschlachtet, und in 1-4 Millimeter große Teile zerstückelt, um sie dann zu Verbrennen und den Schinken in deren Qualm zu hängen.

Was der Konsument oft vergisst ist, dass vor der Entnahme des Schinkens jemand die Innenverstrebungen lösen muss.

Räuchern

Um den Schinken seine endgültige Erscheinung zu geben und vor allem, um dem geschmacklosen Fleischprodukt ein genießbares Aroma zu verleihen, wird der Schinken nun geräuchert. Je nach Größe und Anzahl der Schinken benötigt man folgende Zutaten:

  • ca. 1.5 - 2 Tonnen frisches Buchenholz, bei größeren Schinken darf auch mehr genommen werden.
  • Zur Produktion eines Zehnpfünder Schinkens werden ungefähr 12.000 l. Wasser veranschlagt.
  • Zusätzlich noch ungefähr 120 kg. frische Kräuter und 80 kg. Salz als Geschmacksstoff.
  • Freien Schinken.

Durch Variationen des Räucherns ist es möglich mannigfaltige Schinkenkreationen zu schaffen.
Dieses Vorgehen prangern, oft als geschmacklos bezeichnete Menschenrechtler heute international an, da sie fürchten das sich die Menschen in Schweine verwandeln könnten. Die gewaltsame Entreißung wertvollen Heimischen Baumgutes, aus seinem natürlichenHabitat, und das rücksichtslose Abschlachten Cellulose basierter Lebensformen wird unter dem Begriff Waldsterben, wird von Fleischessern lautstark verschwiegen.
Heutzutage ist der Gebrauch von Schinken unter Vegetariern verpönt. Die einzigen Leute die heute noch Schinken konsumieren sind der Rest. Diese kleine Gruppe Radikaler, wahrscheinlich Rechte (Belegbar ist dies an der Art und Weise wie sie das Fleischmesser in die rechte Hand nehmen), kennt keinen Respekt vor dem Schwein und dem Baum, die sich für den Schinken aufopferten.

Darreichungsformen des Schinkens / Schinken als Statussymbol

Der Schwarzwälder Schinken

Schwarzwälder Schinken

Wird oft zum Bier beim Fußballabend gereicht, wenn sich junge Männer rustikal geben wollen. Er ist der große Klassiker unter den Schinken seine echte und unansehnliche, schwarze Form ist jedoch nur im Wald beliebt. Er wird immer beworben wenn Lecro-Bac Franchiser kurz vor dem Ruin stehen.

Vorderschinken

Wie man gesehen hat kommt der Schinken vom Hinterteil des Tieres, da man in der Fleischindustrie jedoch gerne alle Teile des Tieres verwendet, nutz man aus Umweltschutzgründen auch die vorderen Körperpartien als Schinken. Hier wird den Essern ein völlig verdrehtes Bild des Schinkens suggeriert, nämlich dass, wie es ein Fleischhauer ausdrücken würde „der Arsch vorne säße“.

Ein ansprechend filetierter Hinterschinken

Hinterschinken

Beim Hinterschinken handelt es sich nicht um ein Nahrungs- sondern eher um ein Paarungsmittel. Den Hinterschinken findet man für gewöhnlich in der oberen Preisklasse da es nur wenige Fachleute gibt die sich auf die Herstellung von Hinterschinken verstehen. Hier sind eine ruhige Hand und genaueste Kenntnisse des Filetiergutes erforderlich. Ein falscher Schnitt und der Gesamteindruck des Schinkens ist für immer ruiniert.

Ein Schinkensammler präsentiert einen liebevoll gepflegten Sammlerschinken

Der Sammler

Er lässt nichts unversucht um sich mit seltenen, vergriffenen oder historischen Schinken zu versorgen. Dem Sammler erkennt man schon am Geruch denn er bringt nicht selten ganze Wochenenden in der Speisekammer zu, während seine Familie ihre Zeit mit Kartoffelchips vor dem Fernsehen verbringt. Für seinen Schinken ist ihm nichts zu schade.

Ein kunstvoll präsentierter Prachtschinken

Der Prachtschinken

In Spanien zum Beispiel, ist es Brauch sich gegenseitig den Schinken zu zeigen um sich Respekt zu verschaffen, Respekt ist in südlichen Ländern die härteste Währung. Damit man die schweren Schinken nicht die ganze Zeit tragen muss hat sich die Sitte entwickelt den Schinken, in einem Präsentations-
gestell vor sich her zu zeigen und sich demonstrativ vor einer Bodega, eine
Scheibe vom eigenen Schinken abzuschneiden.

Der Schweinslachs

Lachsschinken

Lachsschinken ist eine relativ Junge Schinkenvariante und an sich eine Ekelhaftigkeit. Um dem gesteigerten Fischinteresse der Esser und dem Gefühl von Exklusivität beim Verzehr von Lachs, Rechnung zu tragen und gleichzeitig den ganzen Schinken nicht verkommen zu lassen, züchtete man den Schweinslachs. An sich eine einfache Überlegung: Man benötigte einen Lachs mit Keulen. Diese Überlegung nahm schlussendlich die Gestalt dieses Nutztieres an, ein Lachs mit vier Beinen. Dem Esser wird so eine Begriffs- und Bedeutungszusammenführung der, ohnehin schon emotional aufgeladenen Symbole, "Fisch und Fleisch" suggeriert. In diesem Zustand greift der Esser genussvoll in die Kühltheke, weil er die wahre Herkunft des Lachsschinkens, fälschlicher Weise, im edlen Schwein vermutet.

Ein gepflegter Bierschinken

Bierschinken

Beim Bierschinken handelt es sich nur mit Ausnahmen um ein Nahrungsmittel, obwohl er an sich durchaus etwas Schweinisches hat. Er fällt ganz klar unter die Rubrik Statussymbol.
Junge Männer die sich beim Bierabend gerne mal rustikal geben, zeigen sich zu vor gerückter Stunde, ähnlich wie die spanischen Männer, gerne den Bierschinken. Dabei schwadronieren sie dann von ihren Einsätzen an der Bierfront und lassen die Entwicklungsgeschichte ihres Schinkens Revue passieren. Alte Männer, bei denen der Bierschinken eine jahrzehntelange Geschichte der Schinkengewinnung aufweist, empfinden ihn allerdings nur noch als Belastung und es graut ihnen davor den Schinken sogar mit ins Grab nehmen zu müssen, weshalb sie auch chronisch schnaufen.

Siehe auch