Sascha Burchert

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt den unbekannten Ersatztorwart von Hertha BSC Berlin. Falls du deinen Banknachbarn suchst, dann klicke hier oder hier.
Sascha Burchert hält einen Ball, Fotomontage von Anno Filzschuh.

Sascha Burchert (* 30. Oktober 1989 in Berlin-Neukölln) ist ein deutscher Handballer, Fußballer und Turner. Das mag jetzt zwar ganz gut klingen, blöderweise beherrscht er keine dieser drei Sportarten wirklich, auch wenn man ihm regelmäßige Versuche nicht abstreiten kann. Er verdient seinen Lebensunterhalt aktuell als Dauermitglied der Bankdrückerkolonne von Hertha BSC sowie durch regelmäßige Gastauftritte bei Upps! – Die Pannenshow.

Lebensrennen Lebenslauf

Sascha als kleiner Mann

Der kleine Sascha wurde im beschaulichen Berlin-Neukölln geboren. Diese Eigenschaft teilt er mit ungefähr 2,5 Millionen anderen Menschen, kein Grund also, in der seriösesten Enzyklopädie des Internets so detailliert beschrieben zu werden. Tut er aber! Deswegen folgt noch mehr zu ihm.

Seine Mutter war noch sehr jung, als sie ihn zur Welt brachte. Wirklich jung, bei ihrer Geburtstagsfeier zu ihrem 14-jährigen Bestehen war er der einzige Verwandte in der Nähe, die Mutter seiner Mutter saß beim Kaffeekränzchen und der Vater irgendwo zwischen Garmisch-Partenkirchen und Flensburg. Die Brüder mussten sich wieder ihre Brötchen verdienen, die lustigen kleinen Pillen verkaufen sich nachts in den Diskos der Hauptstadt halt besonders gut...

Bei dieser Feier ging es so richtig her, wie es bei Geburtstagsfeiern in Berlin halt so zugeht, besonders bei denen des Tages der Deutschen Einheit. Der Alkohol floss in Strömen, der Kleine war auch zufrieden, zumindest schrie er ausnahmsweise mal nicht, weil man seine Kommunikationsversuche beim Brüllen der Stereoanlage eh nicht wahrgenommen hätte und er sich außerdem an einem der wenigen Kondome im Raum verschluckt hatte.

Ich kann zwar keine Bälle halten, aber immerhin kann ich voll cool kucken, yo!

Am nächsten Morgen suchte seine Mutter eine Ausrede für ca. 30 am Boden liegende Wodkaflaschen sowie die geruchs- und gewöhnungsbedürftige Verzierung der Wände durch Erbrochenes. Also musste der Sohn herhalten, angeblich hatte er nachts bei einer seiner kindlichen Erkundungstour den Schrank mit den Flaschen umgeschmissen, und sich auch noch übergeben, weil die Mutter am Vortag Babybrei der Marke „Hipp“ serviert hatte und nicht, wie sonst auch immer, die Pampe von Alete.

Auch sonst war er äußerst gut im Halten, nicht nur Herhalten konnte er. Ansonsten hielt er brav beim Fernsehen von Unterschichtenfernsehen die Klappe, um ebenjene hinzuhalten, wenn der 17-Jährige Onkel mal wieder Wut hatte...

Sascha als Jugendlicher

Wenn er in seinem Ghetto mal nicht seinen Rausch ausschlief oder – allerdings selten – die kulturellen Angebote seiner Bildungsanstalt in Anspruch nahm, spielte er Fußballwie alle. Allerdings galt er dort schnell als Außenseiter, weil er in Neukölln der Einzige mit halbwegs teutonischem Aussehen und Namen war. Also musste er ins Tor, da wollte kein anderer rein.

Als Außenseiter verspürte er bald keine Lust mehr und lungerte irgendwo im Feld herum, statt auf das Spiel zu achten. Deswegen stand das eigene Tor auf verwaist dar, seine Mannschaft verlor deswegen immer und so musste der kleine Sascha seinen Kopf hinhalten, wenn die eigene Mannschaft verlor. Doch auch er musste sich irgendwann nach einem geeigneten Beruf fürs Leben erkundigen. Aufgrund seiner mangelnden sportlichen Leistungen verlor er bald seine Beziehungen Connections.

Es gab für ihn nur zwei Möglichkeiten: Gängsta-Räpper oder Fußballspieler. Er wählte ersteres, doch die CD „Hart, Härter, Hertha BSC“ des Torhüters entpuppte sich als Ladenhüter. Dennoch wurde durch diese CD der Fußballverein auf ihn aufmerksam. Er nahm ihn sofort, erstens war man finanziell eh gerade knapp dran, Sascha konnte unmöglich Ansprüche auf ein hohes Gehalt stellen und man brauchte noch Deutsche wegen der Lizenz. Außerdem lockten für derartige soziale Maßnahmen, Perspektivlose von der Straße zu holen, irgendwelche Fördergelder von der Stadt. Also verabschiedete sich der kleine Sascha vom Einbahnstraßenfußball bei sich im Block und ging zur Hertha, um sich – Zitat – die alte Dame mal voll fett krass durchzunehmen.

Sascha bei der Hertha

Sascha Borchert fällt alles zu (wenn ihm auch hier nur der Ball auf den Kopf, Kunstwerk vom Jens Lehm-Mann).

Sascha erkämpfte sich bei Hertha schnell einen Stammplatz – rechts hinten auf der Ersatzbank, als dritter Torwart. Dies ist immerhin die Position, in der statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit, zum Einsatz zu kommen, am niedrigsten ist. Dennoch sollte er im Spiel gegen den Hamburger SV im September 2009 zum Einsatz kommen, Stammtorhüter Jaroslav Drobny verletzte sich. Man holte mit Timo Ochs extra noch einen neuen Torwart, um Burchert einen Einsatz zu ersparen, aber auch der verletzte sich. Der Verein leugnete es doch etwas arg heftig, dass es mit in der Kabine liegendem Spritzbesteck zu tun hätte...

Sascha jedenfalls machte also als Torwart das, was er am besten konnte: in der Nase popeln, ab und zu durchs Feld rennen, und ab und zu den Kopf hinhalten. Blöd nur, dass der Ball ihm dann zweimal mit genauer Präzision auf den ebenjenen fiel, obwohl ja bekannt ist, dass regelmäßige Schläge auf den Kopf angeblich die Denkfähigkeit erhöhen (sollten)...

Noch blöder war allerdings, dass der Ball ihn ausknockte, Mitspieler Kaka sich darüber einen ablachte, der Ball zwei Mal einem Hamburger vor die Füße fiel und dass die Spieler des HSV so gut wie sonst nur die amerikanischen Soldaten im Weitschuss sind. Logisch, sie üben das ja auch immer, indem sie versuchen, während des Trainings die verhassten Spieler des FC St. Pauli zwei Kilometer weiter weg abzuschießen.... So erzielten sie jedenfalls zwei Tore nach genau diesem Schema.

Nach dem Spiel wanderte Sascha wieder auf die Bank, und wenn er nicht gestorben ist, dann sitzt er da noch heute. Schlagzeilen machte er nur noch, als die englische Nationalmannschaft fieberhaft nach englischstämmigen Verwandten suchte, um ihn einzubürgern und ihrer Nationalmannschaft ins Tor zu stellen. Dann waren da noch zwei Sexskandale, aber damit wäre dieser viel zu lange Artikel über solch eine unwichtige Persönlichkeit aber wirklich zu Ende.

Zitate

  • „Manche haben den Kopf zum Denken und andere... hmmm, nu ja, für was anderes halt...“ Günther Netzer
  • "Der Sascha, der ist arbeitslos, was macht er ohne Arbeit bloß" - Die Toten Hosen, Songbook
  • „No ja, wenügstens krücht der keen Harz IV“ – Proll im Olympiastadion mit 2 Promille.
  • „Burchert vor, noch ein Tor.“ – Fanblock
  • „So, Sascha du bleibst jetzt hier, wir gehen rüber in die alte Försterei, Schusstraining und so“ – Friedhelm Funkel, damaliger Trainer von Hertha BSC.
  • Die Ähnlichkeit des Verhaltens bestimmter Fußballer mit dem eines Stieres in Pamplona“ – Facharbeit von Kevin Wandler aus Dreis-Tiefenbach im Fach Sport, Note 2.

Sollte jemand den Artikel nicht verstanden haben