Facharbeit

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Da das deutsche Schulsystem ja heutzutage versucht auf den nachfolgenden Beruf, beziehungsweise auf die nachfolgende weiterführende Ausbildung vorzubereiten, besteht für Schüler der gymnasialen Oberstufe die verpflichtende Möglichkeit, anstelle einer Klausur eine benotete Facharbeit zu schreiben. Allerdings wurde dabei nicht bedacht, dass die Schüler nicht unbedingt Lust haben, eine mehrseitige Arbeit über die abstrusesten Themen zu schreiben und daher zunächst auf Google die Wörter Facharbeit und PDF eintippen und sich so auf die Wahl des geringsten Übels als Thema ihrer Arbeit festsetzen.

Themenfindung

Wie bereits im vorangegangenen Teil angemerkt, ist es die Aufgabe des Schülers (oder wenn Papa genug Geld „spendet“ die des Ghost Writers) sich das geringste Übel zum Thema zu nehmen und dieses dann dem Lehrer so zu präsentieren, als wäre es das tollste Thema der Welt, für welches man sich seit man denken kann interessiert. Eine andere Möglichkeit ist es, ein Thema zu wählen, welches den Schreiber wirklich interessiert. Einige Möglichkeiten für ergiebige Themen sind: (Biologie) - Auswirkungen von Alkohol auf den Coitus unter Stützung der Aussagen durch eigene Erfahrungen,(Psychologie) - Auswirkungen des Internets auf die Bereitschaft der Schüler, Arbeiten selbst zu erledigen oder wie im nachfolgenden Beispiel: (Deutsch) - Mythologische Bezüge der Iphigenie auf Tauris.

Das erste Kapitel

Im folgenden wird der Autor den gesamten Text seiner Facharbeit einstellen (bitte ähnlich wie die Prüfer einfach überspringen!):

Die Eryninen

Die Erinnyen wurden nach Hesiod aus Gaja der Mutter Erde geboren, nachdem Kronos seinen Vater entmannte. Dies ging so zustande, dass das Blut welches aus dem abgetrennten Glied des Uranus auf die Erde tropfte von Gaja aufgenommen wurde und so zu einer von Gaja eingeleiteten Schwangerschaft führte, aus welcher sowohl die Giganten, welche das mythologische Gegenbild zu den Titanen darstellen, die melischen Eschennymphen, welche den Dyraden zuzuordnen sind, als auch die Rache und Schicksalsgöttinnen.

In der Spätantike allerdings werden die Erinnyen nur zu Rache-Göttinnen herabgewürdigt. Die Erinnyen wurden von den Göttern genutzt, um schwere Sünden wie im Beispiel des Orest den Blutmord zu strafen, wobei die Methoden, nach denen sie arbeiten von Sage zu Sage variieren, in Homers Odyssee zum Beispiel quälen die Erinnyen Odysseus durch die Verlängerung seiner Reise durch gewisse Unannehmlichkeiten, wie beispielsweise die zufälligen Begegnungen mit Polyphemus und Kirke.

In seinem Schauspiel „Iphigenie auf Tauris“ verwendet Johann Wolfgang von Goethe die Erinnyen, um die bis zum Ende des zweiten Aufzuges bei Orest herrschenden Schuldgefühle seiner Familie gegenüber. Orest bezeichnet die Erinnyen als blutdürstige Hunde, welche ihn seit dem Tod an seiner Mutter verfolgen, da er wie auch seine Ahnen dem Tandaliden-Fluch zum Opfer fällt, allerdings wurde Orest von Apollon eine Möglichkeit offenbart, den Fluch zu nichtigen, indem er die Schandtaten seines Vaters, welcher ja seine eigene Tochter Iphigenie opferte, rückgängig macht, indem er sie nach Griechenland zurückholt. Dies gelingt ihm schlussendlich und er und sein Geschlecht inklusive Tantalus welcher daraufhin mit allen anderen toten Mitgliedern der Familie den Tartaros verlassen und in das ewige Reich der Schmerzlosigkeit und des Glückes eintreten. Infolge dieses Urteils ließen die Erinnyen ebenfalls von den Sterblichen (noch lebende Menschen) ab.

Zum Erscheinungsbilde der Erinnyen gibt es keine genauen Angaben dazu, dass sie nicht als materielle Wesen existieren, sondern entweder (wie nach Hesiod) aus Astral- bzw. Spektralmatterie bestehen und somit keine feste Form haben, also nicht beschrieben werden können oder, wie im Beispiel der Umschreibung der Erinnyen in der Odysse,e als Mischung aus Harpien (bunte Vögel mit ledernen Flügeln und den Gesichtern gequälter steinalter Menschen und riesigen Krallen) und Gorgonen (man denke an Medusa, Stheno und Euryale, welche einst wundervolle Jungfrauen waren allerdings durch einen der Thandalidengeißel ähnlichen Fluch zu bleichen Frauen mit Schlangen statt Haaren und einem Augenlicht, welches so grässlich anzusehen war, dass ein jeder, der in ihre Augen blickte sofort versteinerte.) (langweilig, gell?)

Das zweite Kapitel

Der Tandalidenfluch

Beim Tantalidenfluch handelt es sich um den Fluch, welcher von den Göttern gegegen Tantalus und seine gesamte Sippe zu welcher ebenfalls Agamemnon, Orest und Iphigenie gehören. Warum sie von diesem Fluch betroffen sind, ist nicht eindeutig überliefert, da es mehrere Versionen des Mythos gieb. Zum ersten besteht die Theorie, dass Tantalus die Götter auf die Probe stellen wollte, um zu beweisen, dass sie nicht allwissend seien, hierzu lud er die Götter zu sich zum Essen ein, wobei er ihnen allerdings seinen, durch ihn selbst geschlachteten Sohn Pelops vorsetzte. Die Götter, bis auf Persephone, welche versehentlich eine Schulter des Pelops verspeiste, da sie durch ihre Verbannung zu ihrem Mann Hades in die Unterwelt vom Kummer zerfressen war, bemerkten diesen Betrug allerdings, woraufhin sie Tantalus verurteilten, in der Unterwelt unter einem an einem dünnen Band hängenden Felsen auf ewig Hunger und Durst erleiden zu müssen. Des Weiteren bestraften die Götter die gesamte Familie des Tantalus so, dass sie sich alle gegenseitig und auf blutrünstigste Weise umzubringen, zerstückeln und sich zum Fraß vorwerfen. Eine weitere Form der Geschichte ist, dass Tantalus durch die Götter zu einem Abendmahl (es sollte auch hier sein letztes werden, [um den bei mir traditionellen in jeder Klausur vorkommenden Flachwitz zu bringen]) eingeladen worden war, da die Götter seinen Witz und seine Intelligenz sehr schätzten.

Dort weihten sie ihn in in ihre Pläne für die Menschheit ein, welche dieser sofort den Menschen petzte, wobei er damit durch seinen Verrat an den Göttern mit dem Titan Prometheus gleichzusetzen ist, da er sich ebenfalls das Vertrauen der Götter erwarb, dieses Vertrauen allerdings zu Gunsten der Menschen ausnutzte, indem er den Menschen Dinge, wie das Feuer, gewährte, welche ihnen durch die Göttern verwehrt bleiben sollten.

Die direkte Verbindung der Iphigenie zum Tantalidenfluch stellt die Ahnenschaft der Hauptprotagonistin Iphigenie dar. Sie stammt aus dem Geschlecht der Atriden, welche den Tant(alid)en-Fluch bereits in den Genen haben. Ihr Vater ist Agamemnon von Mykene, welcher Iphigenie für ein bischen Wind eintauschte um gen Troja zu segeln um den Trojaner für den Diebstahl Helenas durch den Trojanischen Prinzen Paris den Arsch zu versohlen. Allerdings musste er Iphigenie dafür opfern (also Kopf ab, Verbrennen etc...usw.), da die Göttin Artemis (in der Iphigenie Diana genannt) sauer auf ihn war und ihn daher nicht ziehen lassen wollte, also fasste Agamemnon den Entschluss seien Tochter zu opfern, dies Tat er auch, dachte er zumindest, allerdings hatte Artemis etwas dagegen, dass Iphigenie so grundlos stirbt und brachte sie daher nach Tauris {welches nachdem der König der Insel die erste Auflage der Iphigenie auf TAURIS erhielt auch gleich von Pumuckelland auf Tauris umbenannt wurde}, wo sie als Priesterin der Diana arbeiten sollte.

Alle anderen dachten aber, dass Iphignie tot sei und waren deswegen total unhappy und als Agamemnon nach Hause kam, mit Hut und mit Bart und so durch die Hauptstadt des Landes schritt (ich glaube, Mykene) wurde er kurzerhand vom Stecher seiner Frau Klytamnästra und seiner Frau Klytamnästra {der Name ist soooo schön dass man ihn auch zweimal nehmen kann} hinterrücks ermordet. Das fanden seine anderen beiden Kinder Orest und Elektra aber nicht so doll und brachten kurzerhand ihre Mutter Klytamnästra und den Liebhaber der Klytamnästra um, woraufhin Orest allerdings den Zorn der Götter auf sich beschwörte, woraufhin dei (Absicht: (lat. mehrzahl von deus = Gott)) ihm ihre Vollstreckertruppe die Erynyen auf den Hals hetzten, über die hier auch noch irgendein Mist steht, um ihn zu irritieren und ihn im Wahnsinn ersticken zu lassen. Allerdings offenbaren die Götter ihm einen Weg, den Fluch loszuwerden, was ihm letztendlich auch gelingt (siehe Orest in Athen). (nächstes Kapitel ist der Brüller)

Das letzte Kapitel (uff)

Iphigenie ist nur abgekupfert

Nun möchte ich letztendlich darauf eingehen, welche Elemente und Wendungen der Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe {der Name ist so lang,l damit könnte man eine ganze Seite draufpacken, wenn man das hier so durchziehen würde}. Zunächst einmal ist die gesamte Situation von Orest und Plyades fast schon erschreckend ähnlich der des Ikarus und seines Vaters Daedalus, welche auch auf einer Insel durch einen seltsamen König festgehalten wurden und, oh wunder, (fast so wie Ikarus) durch eine Priesterin noch am Leben waren und da aller guten Dinge ja immer drei sind, wollten sie sich (wie Ikarus) durch eine List befreien.

Der gesammte Ablauf der Handlung ist parallel, nur die Wortwahl und die Namen unterscheiden sich wirklich (außerdem sind die Namen Atriden und Ariadne, wenn man das zweite a von Ariadne durch ein t erstzt anagraphisch gleich {das ist doch kein Zufall mehr}). Für das fehlgeleitete Orakel gibt es so viele Beispiele, dass es zu dumm ist, alle aufzuzählen, da aber auf der unteren Hälfte des Blattes noch nix steht muss ich wohl auf das Beispiel des Ödipus {nicht zu verwechseln mit Loriots Ödipussy}, welchem passend zum Tantalidenfluch gesagt wurde, dass er seinen Vater töten und seine Mutter heiraten würde, was dann auch passierte, so tötete Ödipus einen alten Mann und heiratete eine schöne Frau wobei sich anschließend herausstellte, dass es sich dabei um seine Eltern handelte. Schlussendlich wurde Odipus (wie Orest auch) von den Erynien verfolgt, was darin endete, dass er irgendwann starb und wenn er doch noch nicht gestorben ist, dann ist er immer noch von seiner Mutter verwitwet. {Und überhaupt ist die Iphigenie komplett aus der Langeweile geklaut.}

Die Einleitung

Die Einleitung ist gemeinsam mit dem Schluss das Herzstück der gesamten Arbeit, da die kontrollierende Person bereits nach der Einleitung jegliche Lust verliert weiterzulesen, allerdings den Schluss aufschlagen muss, um ein UNGENÜGEND inklusive Unterschrift mit nachfolgender Begründung „nicht den Anforderungen entsprechend“ unter den Text zu setzen. Bei der Einleitung ist vor allem darauf zu achten, die Facharbeit als möglichst unnötig, schlecht und langweilig darzustellen (in Pädagogik gibt das sogar Punkte), um keine hgohen Erwartungen zu wecken. Des Weiteren ist zu empfehlen, sich von sämtlichen Schadensersatzforderungen loszulösen, indem man vorgibt, was mit der Arbeit nicht zu tun ist.

Im folgenden sehen nun die Ausarbeitung der gerade genannten Kriterien nach dem Schreiben der Arbeit:

Einleitung

Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass aus sämtlichen angegebenen Materialien kaum bis gar nicht zitiert wurde (eher gar nicht), da es schneller ging, einfach zu schreiben um am Ende etwas zwar schlechtes aber immerhin geschriebenes abzugeben. Alles was in solchen Klammern ({}()) steht ist vollkommener Nonsens und diente lediglich meinen Hass auf das aktuell vorherrschende Schulsystem auszudrücken und meine Abneigung gegenüber der Analyse von Gedichten oder Textausschnitten klarzumachen.

Naja weiter im Text: Im Folgenden werde ich klarstellenm, woher Goethe seine Ideen hat (abgekupfert hat, passt eher) und diese in den Kontext der Ursprüngen des altgriechischen Glaubens einsetzen. Ebenfalls möchte ich anmerken, dass ich mir selbst bei den Danksagungen mehr und vor allem interessantere Themen habe einfallen lassen, ebenso wie ich dort mehr Zitate als im gesamten Rest vom Schützenfest verwendet habe. Was kann man noch sagen... ...Ach ja! Dieses "Werk" ist nicht für Personen, die stark verschachtelte Haupt- und Nebensätze nicht leiden können, geeignet ebenfalls könnte das Flimmern der unzusammenhängenden Sätze und Abschnitte bei Herzrythmusstörungen und Epileptik zum Tod oder zu bleibenden Schäden führen, ich rate daher dieses "Werk" nur mit äußerster Vorsicht und mit Einverständniss ihres Arztes oder bei Minderjährigen nur nach vorher erteilter Einverständnis des gesetzlichen Vormudes zu Genießen. Vom Gebrauch dieser Blätter als Toilettenpapier ist ebenfalls abzuraten, da die seitenscharf, das Blatt nicht geriffelt und auch nicht saugstark ist.

Der Schluss

Der Titel sagt doch eigentlich schon alles: Wir sind fertig, auch wenn hier jetzt eigentlich noch ein Fazit stehen müsste. ... Gut, kümmern wir uns halt auch noch darum: Die Arbeit an dieser Arbeit ist am besten mit den Worten des Erzählers der Rocky Horror Picture Show zu beschreiben: Bohring. Ende?

Aufzählung was man nicht abgeschrieben hat

Jeder Schüler, der etwas auf sich hält, würde nun seine Quellen und Literatur angeben, dies entfällt, da ich für diese Arbeit weder Quellen noch Literatur verwendet habe (nicht einmal die Iphigenie ^^) in unserem Fall können wir also beruhigt schreiben : nicht benutzt wurden sämtliche Medien.

Danksagung

Danksagung und Nicht-Danksagung

Ich möchte Abschließend folgenden Personen/Gruppen danken, die die Fertigstellung dieses "großartigen" Werkes ermöglicht haben, beschleunigt oder verlangsamt haben:

  • Für die geniale Ablenkung möchte ich meinen Freunden von Black Sacrifice danken, dank denen ich durch das Aufnehmen unseres ersten Studio-Albums keine Zeit gefunden habe, mich um diesen bekifften Dreck zu Kümmern
  • Wenn wir schon bei Drogenvergleichen sind, möchte ich der Firma Choya danken, da durch den von ihnen hergestellten Reiswein überhaupt die idiotische Idee diesen Rotz fertigzustellen.
  • Den Idioten, die das hier Lesen mussten, weil sie nicht nach der Einleitung aufgehört haben, sondern sich bis hierher durchgewühlt haben, um 0 Punkte zu vergeben.
  • Des Weiteren muss ich Black Sabbath, Manowar, Iron Maiden, Metallica, Lordi, Ozzy Osbourn, Motörhead, Deep Purple und AC/DC danken, da ich beim Musik Hören nebenbei das hier geschafft habe.
  • Allen meinen Metal-Brüdern, "Born to Rock, Drink and Fuck" Joey DeMaio

Nicht danken möchte ich:

  • Allen Rappern, Pop- und Schlagermusikern, solche Musik nichts für mich ist.
  • Allen Sozialschmarotzern (mehr muss man ja nicht sagen)

Egal sind mir hierbei: +Meine Lehrer und meine Schule, da ich mich nicht darum gerissen habe, den Mist hier zu machen, in einer Klausur hätte ich wenigstens noch eine vier geschafft, OHNE ARBEIT!!!!

Schlusswort

So ihr Faules Pack, jetzt habt ihr schon eine zweit-(öhm eher dritt- oder viert-)klassige Facharbeit, allerdings war der Abgabetermin höchstwarscheinlich bereits gestern. Also alles umsonst gemacht, aber keine Sorge, im Studium könnt ihr die auch abgeben.