Nehmet und Esset

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Falls dein fester Glaube unerschütterlich ist, du gar keinen hast oder sowieso schon den Scheiterhaufen vorgeheizt hast, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels.

Gezeichnet, die Hohepriester und Propheten der Stupidedia

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Nehmet (li.) und Esset (re.) während der Sterbeszene.

"Aus Gründen" (Zitat Benedikt XVI.) nicht in der Bibel und den Evangelien des Neuen Testamentes erwähnt, findet man nur in sehr ausländischen Texten Beweise für die Existenz von Nehmet und Esset, den Bodyguards von Jesus Christus.

Esset von Kuššara

Die ersten Jahre

Über die Geburt und die ersten Lebensjahre der Esset ist nichts überliefert. Erste Aufzeichnungen berichten von ihrer Aussetzung an der Oase Kuššara, welche sich in der Nähe von Nazareth befunden haben soll. Als die 6-jährige Vollwaise Esset von ihren Eltern an der Oase Kuššara ausgesetzt wurde, sah sie keine andere Möglichkeit, als sich als Wasserträgerin, Schilflegerin und Obstsammlerin zu verdingen. Dank ihres handwerklichen Geschicks, der Abhärtung in Oase und dem kargen Umland sowie ihrer Muskelkraft war Esset ein schlagkräftiges, mit dem Messer geübtes junges Mädchen. Ihre Nähe zu den Haus- und Nutztieren der Oase sollte nicht ihr Nachteil sein.

Esset, die Kamelflüsterin

Nachdem sie diese Marter fast drei Jahre lang durchgehalten hatte, heuerte einer der hiesigen Karawanenführer sie als Tierpflegerin an, welche zu dieser Zeit sehr begehrt waren. Auf ihren Reisen, welche sie von Kuššara über Betlehem, Ägypten, den Niger, Pjöngjang und Rom bis nach Nazareth führten, erlernte sie dabei nicht nur medizinische Grundlagen, die an Mensch und Tier Anwendung fanden. Aufgrund der immerwährenden Angriffe auf die Handelsgruppe verbesserte sie sich auch im Umgang mit dem Messer; sie erlernte verschiedene Fechtkampfvarianten genauso wie den Umgang mit dem Hammer und die Handhabung von Speeren, Stäben und der Ukulele.

Entdeckung als Körperschützerin

Von ihrer Anstellung als Kamelärztin (sie war mittlerweile mehrfach befördert worden) und Karawanenschützerin gelangweilt, vertrieb sich Esset nunmehr, im Alter von 17 Jahren, ihre Zeit in Nazareth. Dort war sie unter anderem dafür bekannt herumzulungern, Touristen zu belästigen und natürlich für Auftragsmorde.
Durch ihren überregionalen Ruf allseits bekannt und geschätzt wurde auch Maria Magdalena auf die passionierte Junggesellin aufmerksam. Sie bot Esset den Posten als erste Beschützerin ihres Mannes, Jesus von Nazareth an. Nicht ganz von diesem Plan überzeugt, lehnte Esset zuerst ab. Als sie jedoch von der Wichtigkeit des Jesus erfuhr (Retter der Welt, König der Juden, Gottes Sohn usw.) war sie schnell damit einverstanden, diesen Job zu übernehmen.

Nehmet von Assur-reš-iši

Bruchbude, nicht wahr?

Aufgewachsen in Ruinen

Im Gegensatz zur frühen Kindheit ihrer späteren Weggefährtin und Geliebten, Esset von Kuššara, ist über Nehmet sehr viel bekannt.
In vergleichsweise ärmliche Verhältnisse hineingeboren - ihr Vater war nur der zwölftreichste Scheich von Arabien - verbrachte die Tochter einer Kauffrau für Horizontalkommunikation ihre ersten beiden Lebensjahre in einem wenig bekannten Palast in der Nähe von Assur. Zusammen mit den Hebammen, den Kinderfrauen und ihren Leibeigenen fristete Nehmet ein sehr bescheidenes Dasein in ihrem eigenen Palast. Auf gerade einmal 2.500 m², verteilt auf siebzehn Zimmer, neun Bäder, acht Schlafzimmer, ein Schwimmbad und einen WildOst-Themenpark (als Hobbyraum, im Untergeschoß) darbte die ein bis zweijährige vor sich hin. Auch die Erweiterung des Palastes während ihres dritten Lebensjahres half nicht wirklich. Erst mit dem Umzug in den elterlichen Palast, zwei Parzellen weiter, stellte sich Zufriedenheit ein. Dort lebte sie bis zu ihrem dreizehnten Lebensjahr.

Flucht aus der reichen Hölle

Mittlerweile 13 Jahre alt und mit einem gut gefüllten Konto ausgestattet, war die junge Nachwuchsprinzessin der Mittelpunkt der Welt ihrer Eltern. Diese Harmonie zerbarst jäh, als Nehmet sich aus diesem Leben lossagte. Während einem Urlaub bei Verwandten in Palästina gab sie vor, "nur schnell zur Bank" zu müssen. Sie kam nie mehr wieder.
Ausgebildet in den schönen Künsten und der Verführungsmethodik, einem Abschluß in Alchemie, einer profunden Nahkampfausbildung und sehr flinken Fingern beschloß die junge Nehmet, die rosarote Bluse auszuziehen und sich von ihren Eltern loszusagen. Mit der schon erwähnten, eher als schlecht einzustufenden Ausrede, entschwand sie in einer Menschenmenge auf dem Markt der fremden Stadt mit dem Urlaubsbudget der Familie.

Die große Liebe

Die Augenfarbe, um die es wahrscheinlich geht

Getrieben von eisernen Willen, eine neue Heimat zu finden, machte die 16-jährige Nehmet eines schönen Tages Rast in Nazareth. Auf einen Tumult, welcher durch den plötzlichen Unfalltod eines Händlers ausgelöst wurde, mit Aufmerksamkeit reagierend, erspähte sie eine Handtasche am Stand eines italienischen Händlers. Als sie die Tasche stehlen wollte, streifte sie die samtweiche Haut einer anderen Hand mit gleicher Absicht. Im Augenblick gefangen blickte sie wie in Trance den Arm, welcher zu der Hand gehörte entlang und fand sich in den tiefsten und strahlendsten, grünblauen Augen, die sie je sah, wieder. Mit der bildhübschen Esset eine Lebenspartnerschaft eingehend (Ausländerehen waren damals verboten), wurde sie schnell und unproblematisch in die neue Clique aufgenommen. Ihre einmaligen Fähigkeiten gereichten Ihr wieder zum Vorteil: Maria stellte sie als zweite Aufpasserin ein.
An dieser Stelle enden die privaten Aufzeichnungen der beiden ineinander verliebten Frauen. Die Suche nach einem weiteren Tagebuch, welches diesen wichtigsten aller Lebensbereiche beschreibt, hält an.

Nehmet und Esset als Wächterinnen des Heilands

Beim ersten Zusammentreffen der beiden professionellen Beschützerinnen mit Jesus Christus war dieser schon 20 Jahre alt und hatte soeben seine Zweitausbildung als Wanderprediger abgeschlossen. Mit diesem Wissen ausgestattet, zog er fortan von Kontinent zu Kontinent und missionierte alles, was nicht bei drei auf den Bäumen war: Menschen, Tiere, Gegenstände, Moslems. Er erzählte ihnen von Kindern, die inmitten von Tierdung geboren werden, fahrenden Drogenhändlern, brennenden Büschen, 10 Geboten und andere Lügenmärchen. Auch denen, die es nicht hören wollten; der katholische Fanatismus war geboren. Natürlich machte ihm diese Methode nicht nur Freunde. Genau aus diesem unvorhersehbaren Grund eingestellt, behaupteten Nehmt und Esset ihre Positionen an den Seiten des Sohnes eines bis dato recht unbekannten und vor allem sehr unwichtigen Gottes.

Angriffe auf die Prominenz

Durch seine neumodischen Thesen und seine eher unbeliebte Meinung (die er immer und überall von sich gab) mehr und mehr Hass und Mißgunst der führenden Gelehrtenelite ausgesetzt, wurde den beiden Bodyguards sehr schnell die Ernsthaftigkeit des gewählten Berufes klar. Innerhalb von nur fünf Jahren schaffte Jesus es, sich mit den Kanaanitern, den Römern, Assyrern, Bessyrern, Afghanen, Israelis, Palästinensern, den Ägyptern, Hunnen, Goten, Hansen und Franzen und einigen anderen Ländern und Kulturen fragwürdiger Herkunft anzulegen. Nehmet und Esset, nie um einen Mord oder "unbeabsichtigten Totschlag" verlegen um den Heiland zu schützen, trohnten quasi auf einem Berg von Leichen und anderen Ungläubigen, die sich am Wegesrand türmten. Alles im Namen des Herrn.
Verbrieft ist auch die Tatsache, dass Nehmet während einem Angriff auf Herrn Christus im Jahr 27 nach seiner Geburt aufgrund eines Mißverständnisses nicht den eigentlichen Attentäter, sondern einen der Jünger des Sektenführers verletzte. Judas - das war sein Name - soll dies zum Anlaß und als Begründung benutzt haben, mit den Römern gegen sein kirchliches Oberhaupt zu konspirieren. Er war auch gleichzeitig der einzige von Jesus' Jüngern, welcher von Nehmt und Esset nach dem Tod Ihres Herrn aufgesucht und sach- und fachgerecht in Stücke zerlegt wurde. Sie ließen es aussehen wie einen Selbstmord.

Tod eines Schutzbefohlenen

Nach der Verhaftung von Jesus Christus sahen sich die beiden Freundinnen einem Ehr- und Gesichtsverlust gegenüber, der den jahrelangen, internationalen und unter großen Mühen aufgebauten Ruf zerstörte. Kein Arbeitgeber zeigte mehr Interesse an den beiden, vorherige Jobangebote wurden zurückgezogen. Die einzige Möglichkeit, der absoluten Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken bestand in der Hoffnung, den gefangenen Jesus zu befreien. Und das gelang den beiden auch. Jedoch kamen sie drei Tage zu spät. Der König der Juden war mittlerweile aus der Haft entlassen worden, um in der örtlichen Kreuzfabrik als Lastenträger und Qualitätkontrolleur seine Strafe in einer sozial angemessenen Weise abzuleisten. Nach einem mehrtägigen Arbeitsunfall während der Qualitätskontrolle eines Kreuzes, welcher das Kreuz an sich, mehrere Nägel und einen römischen Speer beinhaltete, fand sich der fleißige Zimmermann schwer verletzt in einer Hospizkammer wieder. Dort von Nehmet, Esset und Maria gefunden, verstarb er in deren Armen. Somit war es an den drei Frauen, zumindest den Leichnahm den fiesen Häschern des römischen Kaisers zu entreißen. In einer Nacht und Nebel Aktion befreiten sie den Körper erst von Kleidung und dann aus seiner Kammer.
An dieser Stelle enden auch die Tagebucheinträge betreffend der beiden Liebenden. Ein späterer, mit zittriger Hand verfasster Eintrag auf einem anderen Zeitzeugnis lässt vermuten, dass Nehmet und Esset aufgrund der ausbleibenden Jobangebote umzogen, um in der griechischen Inselwelt einen neue Heimat zu finden.

Aus guten Gründen auf diesem Bild nicht zu sehen: Bodyguards

Verbannung aus Bibel und Testament

Als im Jahre 304 nach Christi Geburt Papst Sedisvakanz Heft und Hirtenstab in die Hand nahm, war die römische Welt, in welcher Nehmet und Esset lebten, längst in einem Umbruch gefangen. Das bisherigen Modell der bisexuellen Polygamie war nicht mehr ganz so modern, die perverse Vorstellung einer monogamen und heterosexuellen Welt war auf dem Vormarsch. Natürlich passte die Lebensweise der beiden weiblichen Bodyguards da gar nicht ins Bild. Ganz zu schweigen von der Bibel. Erste Anstrengungen wurden unternommen, die überzeugten Lesbierinnen aus dem Gedächtnis der Christen zu tilgen. Diese Bemühungen wurden allerdings erst durch Papst Benedikt I. 547 n. Chr. abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war es bei Strafe verboten, einen der beiden Namen auch nur zu denken. Innerhalb der nächsten Jahrzehnte war das Liebespaar dann völlig in Vergessenheit geraten.

Leugnung durch Papst und Vatikan

Der Oberleugner. Nicht im Bild: Heiliger Stuhl

Bekannt wurde die Existenz der beiden Weggefährtinnen Christi erst 1978, als in den Tora-Bora Höhlen Afghanistans die Tagebücher sowie einige sehr gut erhaltene Photographien der Frauen auftauchten. Obgleich auf mehreren Bildern auch Jesus abgebildet ist (was durch seine Autogramme auf den Photos eindeutig bewiesen wurde) leugnet der Vatikan bis heute jegliche Kenntnis. Weiterhin bestreitet der derzeitige Papst Benedikt XVI. den Wahrheitsgehalt und zweifelte schon bei mehreren Gelegenheiten die Echtheit der Dokumente an. Dies ist jedoch nicht verwunderlich. Befürworter der sogenannten "Nehmet-und-Esset-Evangelien" begründen das Verhalten des derzeitigen Papstes mit seiner Familiengeschichte. Als jüngster Sproß der Familie "derer von Benedikt" ist es alleine schon aufgrund der Verstrickungen der Dynastie in den christlichen Leugnungsauftrag ein Anliegen, die Notwendigkeit von christlichen Bodyguards zu ignorieren.

Siehe auch (oder auch nicht)