Nanu-Technologie

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Mit Nanu-Technologie oder Nanu-Technik (von hochdeutsch nanu!: huch!, seltsam, das hätte eigentlich nicht passieren dürfen; sächsisch: nonü!) wird heute jene Sparte der Hochtechnologie bezeichnet, welche in einem mit dem bloßen Auge kaum zu erkennenden Bereich einen unglaublich kleinen Effekt erzeugt. Nanu-Technologie gliedert sich in folgende Bereiche:

  • Halbleiterphysik
  • Oberflächenchemie
  • Nanu-Food

Halbleiterphysik

Die Forschung steht seit Jahrzehnten vor dem Problem der Instabilität von Halbleitern – jene Instrumente, die in Zukunft die Auf- und Abstiegsmöglichkeiten der Bevölkerung vereinfachen sollen. Das allgemein bekannte Problem des 1947 von den Bell Laboratories erfundenen Gegenstands ist seine unausgewogene Symmetrie.
Der originale Versuchsaufbau beschreibt das Aufstellen der Halbleiter mit der Längsachse vertikal zum Boden: Das Resultat war in 99 % der Fälle ein Fall der Halbleiter abzüglich Messtoleranz (1 %). Mit einem Absturz des Benutzers ist somit sicher zu rechnen. Scheinbar ein Fall für den Abfall, schon allein wegen der blauen Flecken auf dem Benutzer (engl. bluescreen).

Eine Weiterentwicklung fand nach diesen Tests seitens Bell nicht statt, da es - entgegen allen Erwartungen - zu einer regen Nachfrage aus der Privatwirtschaft kam. Dieser Trend hat sich bis heute nicht verändert. Halbleitern ließen sich zwar nur sehr bedingt als Auf- und Abstiegsinstrument benutzen, eigneten sich aber hervorragend zur Abgrenzung privater Grundflächen: Der Zaun war geboren und wird seitdem mit großem Erfolg von den Bell Laboratories vertrieben.

Um der A-Stabilität Herr zu werden und den eigentlichen Zweck der Halbleiter aus dem Reich des Vergessens zu holen, starteten Wissenschaftler der Universität Humbug im Jahre 1987 einige Experimente zur Erschaffung einer Bi-Stabilität. Die Idee war, die Halbleiter an eine Wand zu lehnen und so den Fall der Halbleiter abzufangen. Die Tests bestätigten zwar eine generelle Stabilitätserhöhung, doch da sich die Sprossen bei Bedienung wegdrehten, war eine praktische Nutzung weiterhin nicht möglich.

Oberflächenchemie

Im Forschungsfeld der Oberflächenchemie beschäftigen sich die Wissenschaftler mit der Frage, wie man Oberflächen abstoßend machen kann. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Anwendung 1: Flüssigkeitsabweisende Nanusprays

Die Pumpsprayflaschen, in denen diese Sprays vertrieben werden, erwecken den Eindruck, leer zu sein. Laut einer Pressemitteilung des Herstellers handelt es sich bei der Füllung tatsächlich um mit Nanu angereicherte Luft. Erklärt wird diese handelsunübliche Füllung mit der Tatsache, dass es sich ja um ein wasserabweisendes Nanuspray handelt, und daher Wasser als Trägermaterial nicht in Frage kommt.

Testurteil von Stiftung Narrentest (Auszug): Dieses... Nanuspray konnte im Test absolut... überzeugen. ... keine... Faden... Schlieren... . ... sei deshalb ... wasserabweisenden Spray... glaubwürdig. ...Kaufempfehlung!!!
(Anmerkung der Redaktion: Aufgrund einer Abmahnung des Herstellers musste Stupidedia den Testbericht an diversen Stellen kürzen.)

Anwendung 2: Selektiv-Abweis-Mittel

Einen selektiven Abstoßungseffekt auf Menschen, Tiere oder Aliens erzeugen Produkte der Marke „NA!“, die über die Handelskette „RETRO“ verschoben werden.

Besondere Erwähnung verdient NASA!, die Submarke für Automobile und Schaufelbagger. Aufgrund mangelnder Akzeptanz von Elektrofahrzeugen bei der Erdbevölkerung konnte weltweit nur ein Fahrzeug verkauft werden. Um die Nachfrage anzukurbeln, betrieb die NASA! eine groß angelegte Kampagne. In deren Rahmen wurden dem Mann im Mond drei Personenkraftwagen des Modells „Rover“ persönlich von jeweils zwei Mitarbeitern kostenlos übergeben. Die Nachfrage der Menschen blieb leider auch danach eher verhalten, da dem Mann im Mond nachgesagt wird, Kindern beim Schlafen zuzuschauen.

Bei unseren hyperallergischen Nachbarn, den Marsianern, stieg das Interesse allerdings sprunghaft an: Die unglaublich langweilige Landschaft des Mars zwang seine Bewohner damals, Pläne für die Eroberung der Erde zu schmieden und dabei die Menschheit möglichst blutig und brutal zu vernichten. Daher bestellten sie vier Autos sowie fünf Bagger. Zwei der Bagger hatten einen Transportschaden, der die Marsianer zwang, ihren teuflischen Plan abzuändern. Wie allgemein bekannt, griffen sie stattdessen mit Tausenden von gigantischen dreibeinigen Kampfmaschinen an, die ohnehin schon seit langem auf der Erde stationiert waren und nur noch bemarsmännchent werden mussten.

Nanu-Food

Unter Nanu-Food versteht man all die Lebensmittel, die Effekte hervorrufen, mit denen ursprünglich keiner gerechnet hatte. Das bekannteste Beispiel sind die sogenannten „Light-Produkte“ zum Abnehmen. Die Werbung suggeriert den Verbrauchern, dass sie umso mehr an Gewicht verlieren, je mehr sie davon zu sich nehmen. Klingt komisch - und ist auch nicht so.

siehe auch: Nanu-Technologie im Bockwurstbereich

Trivia

Obligatorisch für das mit Zaun umfriedete Grundstück war der Hund darauf. Der Ausdruck „bellen“ bezog sich damals auf den Hund, der den Bell-Zaun in der Absicht ansprang, die vorbeigehenden Passanten zu zerfleischen. Heute wird der Begriff eher inflationär gebraucht.