Gamer

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Gamer ist die Bezeichnung für eine Kreatur, deren Lebensinhalt PC-Spiele sind. Als Gamer dürfen sich all diejenigen bezeichnen, die in der Lage dazu sind, eigenständig einen Rechner zu starten.

Allgemeines zum Gamer

Ein Beispiel für das verbreitete Phänomen der viereckigen Augen.

Zumeist findet man den Gamer auf seinem gemütlich gepolsterten Betonkopf in der Schildkrötenstellung vor seinem aufgetunten PC im Keller (daher Kellerkind). Diese faszinierenden Lebewesen brauchen im Gegensatz zum normalen Menschen keine großartige Bewegung, um fit und gesund zu bleiben. Der Gamer verwendet im Allgemeinen hauptsächlich seine Hände und Finger, andere Körperteile werden nur gebraucht, wenn er die Toilette aufsucht oder sich Nahrung beschafft. Die Nahrung des Gamers besteht, wie die des Kiffers aus Fastfood, wobei Pizza den Hauptanteil ausmacht. Diese lässt er sich bequem liefern, um sowohl Zeit als auch Energie zu sparen, die er zum sogenannten Zocken nutzt. Erstaunlicherweise brauchen diese Lebewesen nur sehr wenig Schlaf, da sie tag- und nachtaktiv sind. Es wird einfach so lange wach geblieben, bis sie schließlich doch einschlafen. Die Dauer dieser Zwangspause variiert je nachdem, wie lange der Gamer sich zuvor wachgehalten hat und kann durchaus bis zu 48 Stunden dauern. Erwacht der Gamer dann wieder, hat er genug Energie getankt, um sich weitere drei Tage auf das Zocken zu konzentrieren und seinen gepolsterten Schreibtischstuhl nicht zu verlassen.

Der Gamer kennt Friseure zwar nicht aus dem Reallife, besucht mit seinen WoW-Charakter jedoch oft den Barbier, um diesem eine möglichst schöne und unrealistische Frisur zu verpassen. In der Schule antwortet er dem Lehrer bei Unwissenheit stets mit "kp" (kein Plan) und "ka" (keine Ahnung). Auch hat der Gamer keine Freundin. Diese wird durch durch ein Haustier (Goldfisch) und seine Chatpartner ersetzt. Wer jetzt zu dem Schluss kommt, das Gamer unter Depressionen leiden müssen und zu Emos werden, liegt falsch. Motivation bekommen sie durch Lieder von Jan Hegenberg und um ein Emo zu werden, müssten Gamer sich die Haare länger wachsen lassen und einen Friseur aufsuchen (Strähnchen und färben). Zum Ritzen kommen Gamer auch nicht, müssten sie dafür ja ins Badezimmer gehen.

Der Gamer zeichnet sich im Vergleich zu anderen Menschen durch einen extrem unterentwickelten Intellekt aus, was sich unter anderem in seiner Sprechweise und Streitigkeiten mit seinen Artgenossen bemerkbar macht. In Konflikten dieser Art drückt sich der Gamer möglichst knapp sowie sehr situationsunspezifisch aus und beleidigt seinen Gegner abwertend im 30-Sekunden-Takt. Dieser wird beispielsweise als Noob, Boon, Nap oder KACKboon (weitere Kombinationen sind durchaus möglich) bezeichnet, selbst wenn der Gamer der eigentlich Unterlegene ist.

Dank der inkompetenten Politiker in Deutschland, die immer für alles einen Sündenbock suchen, wird der Allgemeinheit weisgemacht, dass Gamer potentielle Amokläufer sind. Das entspricht nicht der Wahrheit. Aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit dem "zock" (anders Wort für "Spiel" A.d.Ü.),welches sich über Tage hinziehen kann, hat der Gamer gar keine Zeit für so etwas. Auch ist er viel zu Faul, um jemandem Schaden zuzufügen, sei es auch nur eine Fliege, die ihn seit Stunden permanent an der Nase kitzelt. Er ist viel zu sehr mit seinen Stats (Statistiken A.d.Ü.), seinem Level oder den Siegen beschäftigt, mit denen er seine Stats in die Höhe treibt. Und sollte er gerade mal nicht zocken, so schläft der Gamer.

Gamer sind wegen ihrer monströsen Höllenmaschinen die größten Stromvernichter der Erde und hauptsächlich verantwortlich für den Klimawandel.

Unterarten des Gamers

Durch das pausenlose Anstarren des Bildschirms sind die Augen des Balgors gerötet, sein Haar ist fettig und das Doppelkinn verbirgt seinen Hals völlig, trotzdem erkennt man an seinem Blick und seinem diabolischen Grinsen sofort seine Bosheit.

Im Laufe der Evolution kam es zu einigen Mutationen, wodurch sich Unterarten der Spezies "Gamer" gebildet haben.

Da der Lebensraum MMORPG allerdings noch weitestgehend unerforscht ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass in Zukunft noch weitere Unterarten entdeckt werden
wie z.B. der zur Zeit erforschte "Offensive Nahkampfaffe".

Unterart des Gamers: R0xx0r (vom Entdecker dieser Spezies liebevoll auf den Namen "Balgor" getauft)

Ein Balgor ist eine virtuelle Lebensform mit Ursprung im Reallife, sein Lebensraum sind MMORPGs wie z.B. World of Warcraft oder Dark Age of Camelot. Der Balgor wird fälschlicherweise oft als Pro-Gamer angesehen, da er dies auch von sich selbst behauptet. Das ist aber falsch, da es wegen seiner Mutation einige Unterschiede zum Gamer bzw. Pro-Gamer gibt.

Balgors waren ursrünglich meistens übergewichtige Studenten oder Arbeitslose mit einer ungesunden Portion Selbstbewusstsein. In der Spielwelt ist das für den Balgor aber ein großer Vorteil, da er deswegen dort meist als Held gefeiert wird und so eine Vielzahl elitärer Pro-Gamer um sich scharen kann, welche ihn bewundern und ihm jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Dies ist auch das Erfolgsgeheimnis des Balgors.

Woran erkennt man Balgors bzw. was sind die Unterschiede zum normalen Gamer bzw. Pro-Gamer?

Um einen Balgor zu enttarnen gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Balgors leben in der Spielwelt, sie sind nie offline und selbst wenn sie schlafen, kann man sie meist in Hauptstädten des Spiels antreffen. Da die organische Steuerungskomponente des Balgors zu dieser Zeit aber abgeschaltet ist, kann er weder sprechen noch sonstige Aktionen ausführen.
  • Balgors spielen ausschließlich nahkampforientierte Klassen wie zum Beispiel Berserker oder Krieger. Außerdem wählen sie als Rasse nur möglichst große und starke Wesen wie z.B. Midgarder Trolle oder die Tauren WoW aus, da sie sich wegen ihrem Reallife-Übergewicht auch für groß, stark und massig halten und sich so selbst mit dieser Rasse identifizieren können. Für Spieler anderer Klassen (ausgenommen derer, die ihnen dienlich sind, wie z.B. Heiler oder einige Damage-Caster) haben Balgors nichts als Verachtung übrig und zeigen dies auch überdeutlich. Spielt man zum Beispiel einen Krieger, hat aber keine möglichst große und dicke Rasse gewählt (sondern etwa einen schlanken und flinken Elfen), zieht man den Zorn eines Balgors auf sich.
  • Ein Balgor ist innerhalb der Spielwelt sehr wortkarg, denn er betrachtet Mitspieler, welche nicht seiner Elite-Gilde angehören, als lästige niedere Lebensformen welche seiner Beachtung nicht wert sind. Darum kommunizieren Balgors fast ausschließlich über "TeamSpeak". Ab und zu kommt es aber vor, dass ein solcher Mitspieler unbeabsichtigt den Zorn des Balgors auf sich zieht. In einem solchen Fall wird der Balgor diesen Spieler zwar nicht beleidigen, wohl aber mit seinem Status, seiner Ausrüstung und seinen Erfolgen in der Spielwelt prahlen. Dabei wird er gleichzeitig den anderen Spieler belächeln und kühl verspotten, um ihm klar zu machen, was für ein armer kleiner Wicht er doch im Gegensatz zu seiner Person sei. Balgors verwenden dabei sehr oft den Ausdruck "rofl... ;))" oder auch "lol... ;))".
  • Die Ausrüstung eines Balgors besteht nur aus dem Besten vom Besten. Items, von denen andere Spieler nicht einmal zu träumen wagen, hat der Balgor in mehrfacher Ausführung und auch sein Goldvorrat scheint unerschöpflich zu sein. Für belanglose Aktionen wie das Besiegen eines "Noobs" im Duell wird der Balgor eine Vielzahl der teuersten, seltensten und besten Verstärkungstränke und Elixiere benutzen, um sein Ego zu stärken.
  • Ein Balgor unternimmt nie etwas mit Personen außerhalb seiner Elite-Gilde, es sei denn, es entsteht eine Ausnahmesituation wie z.B. eine gewaltige Ansammlung Bierchen (Beschreibung weiter unten) der feindlichen Partei (auch Zerg genannt), welche den Balgor und seine Gefolgsleute bei der Durchführung ihrer Pläne behindert, in einer solchen Situation wird der Balgor seine Truppenzahl mit sogenannten Randomspielern kurzzeitig verstärken, aber auch dann betrachtet er sie nicht mehr als Kanonenfutter und Mittel zum Zweck.
  • Balgors bezeichnen sich selbst als sogenannte "Pro-Gamer".

Unterart des Gamers: Gelegenheitsspieler (vom Entdecker dieser Spezies liebevoll "Bierchen" getauft)

Das Phantombild eines Bierchens, erstellt mit dem erfolgreichen Grafikprogramm MS-Paint.

Bierchen sind eine Gruppe von Menschen, welche MMORPG's (Massive Multiple Orgie Reallifeloser Personen & Gestörter) wie z.B. World of Warcraft (kurz WoW) spielen. Im Gegensatz zu anderen Konsumenten sind Bierchen von der vergleichsweise neuen Droge nicht abhängig, sondern holen sich meistens nur einen kurzen Kick nach dem Abendessen, wenn sie von der Arbeit (meist Bauarbeiter, Müllmann, Kneipenbesitzer, Koch o.Ä.) nach Hause kommen, während ihrer Aktivität in der Spielwelt genießen sie gerne Bier aus der Flasche, was ihnen ihren Namen eingebracht hat.

Woran erkennt man Bierchen bzw. was sind die Unterschiede zum normalen Gamer bzw. PG?

Um ein Bierchen zu enttarnen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Bierchen kommen grundsätzlich nie früher als 19 Uhr online und bleiben bis maximal 0 Uhr in der Spielwelt.
  • Bierchen haben meist Namen wie z.B. "Leckerkoelsch", "Haudruff", "Lumpamspieß" o.Ä., da sie solche Namen für sehr lustig halten.
  • Bierchen verwenden oft und gerne die Worte "hehe" "hrhr" oder ":-))" bzw. ";-))", wichtig hierbei ist es, auf die Nase zu achten, ist diese nicht vorhanden (also zb. ";))"), wird es sich höchstwahrscheinlich um einen sogenannten Balgor (siehe Beschreibung oben) handeln (Bierchen hassen Balgors, auch wenn sie es nie direkt aussprechen).
  • Bierchen sind meistens überdurchschnittlich schlecht ausgerüstet, schlecht geskillt und können auch sonst nicht gut spielen, spricht man sie darauf an, weil sie für ihre Mitspieler ein Klotz am Bein sind, beleidigen sie diese sehr gerne unterschwellig mit einem "hehe hat halt nicht jeder soviel Zeit für das Spiel wie du :-))", womit sie einem nichts anderes mitteilen wollen, als dass sie diesen Mitspieler für einen reallifelosen Arbeitslosen halten, der seine gesamte Zeit nur mit dem Spiel verbringt.
  • Bierchen bestehen grundsätzlich auf das Benutzen von Teamspeak, auch für völlig unwichtige Sachen, welche den Einsatz gar nicht erfordern, da sie beim Biertrinken ihre Stammtischatmosphäre nicht missen wollen, die meisten Bierchen sprechen sich hier auch nicht mit ihren Charnamen an sondern benutzen Begriffe aus dem Reallife wie z.B. Schorsch, Hans, Herbert, Frank oder auch Rüdiger.
  • Bierchen müssen sehr oft AFK, um ihren Biervorrat aufzufrischen, vorzugsweise in den unpassendsten Momenten wie z.B. mitten im Kampf gegen sehr schwere Bossgegner, ist der Kampf dann durch ihr Verschulden verloren und sie sind dem Ärger ihrer Mitspieler ausgesetzt, verwenden sie gerne den Satz "hehe ich weiß ja nicht warum ihr hier seid aber mir gehts nur um Spaß :-))".
  • Bierchen bezeichnen sich selbst als sogenannte "Gelegenheitsspieler".

Unterart des Gamers: Offensiver Nahkampfaffe

Der "Offensive Nahkampfaffe" (lat. simius vicinus aggressionis) wurde eigentlich für ausgestorben gehalten, doch vor Kurzem wurden wieder einige Vertreter dieser Spezies gesichtet. Beim "Offensiven Nahkampfaffen" handelt es sich um eine prähistorische, sehr primitive Art das Gamers, einige Forscher vermuten, er sei der Vorfahre des Balgors, allerdings konnte das noch nicht bewiesen werden. Wenn man auf eine solche Kreatur trifft, sollte man äußerste Vorsicht walten lassen, er ist nicht gerade der intelligenteste Vertreter seiner Art, aber gleichzeitig der wohl aggressivste.

Woran erkennt man "Offensive Nahkampfaffen" bzw. was sind die Unterschiede zum normalen Gamer bzw. PG?

Einen Offensiven Nahkampfaffen zu erkennen ist auch für Experten auf dem Gebiet nicht leicht, dennoch gibt es einige Möglichkeiten:

  • Die Onlinezeiten des "Offensiven Nahkampfaffen" sind chaotisch, es lässt sich kein Muster erkennen, der Grund hierfür ist noch unbekannt.
  • Sie wählen meist die Schurken-Klasse, aber auch andere leicht gerüstete Nahkämpfer sind bei dieser Spezies äußerst beliebt.
  • Der Offensive Nahkampfaffe ist sehr wortkarg, er gibt meist nur einzelne Laute wie z.B. "lol" von sich und auch solche eher selten, da er aber auch die Worte seiner Mitspieler grundsätzlich nie wahrnimmt, entstehen sehr schnell massive Komunikationsprobleme.
  • Der Offensive Nahkampfaffe hat eine andere Wahrnehmung seiner Umwelt wie andere Vertreter seiner Art, diese Spezies orientiert sich ausschließlich an Farben von Buchstaben, bewiesen wurde dies vor Kurzem im Online-Rollenspiel City of Heroes, wo ein "Offensiver Nahkampfaffe" einen freundlichen Artgenossen getötet hat, als die Farbe seines Spielernamens durch einen simplen Verwirrungseffekt von Grün (freundlich) auf Rot (feindlich) geändert wurde, weder passives Verhalten des Opfers noch Worte wie "Stop ! hör doch auf, ich bin es doch !" konnten den Nahkampfaffen von seinen Handlungen abbringen..
  • Ein Laie hält diese Form des Primaten oft zunächst für furchtlos, doch das ist falsch, in Wirklichkeit fehlt es ihm nur an Selbsterhaltungstrieb und gesundem Menschenverstand, das äußerst sich dann darin, dass er, wann immer er einen Feind erblickt (welchen er wie oben bereits beschrieben ausschließlich an der Farbe seines Namens identifiziert), diesen auch angreifen wird, und zwar sofort, auch bei z.B. absoluter zahlenmäsiger Unterlegenheit von 1:100. Um dieses Verhalten zu verstehen, muss man sich in die Gedanken des Nahkampfaffens hinneinversetzen, nehmen wir als Beispiel einen Vertreter der Spezies Bierchen: Das Bierchen sieht drei Werwölfe, welche auch deutlich über seinem eigenen Level liegen, das Bierchen denkt in dieser Situation: "Ohh hehe die Jungs sind aber ganz schön stark und zu dritt sind sie auch noch, wenn ich die jetzt angreife, machen die mich platt wie nix hehe :-)" und wird entweder warten bis andere Bierchen eintreffen, um mit ihnen gemeinsam die Werwölfe zu bekämpfen oder aber ihnen einfach aus dem Weg gehen. Der Nahkampfaffe jedoch würde beim Anblick dieser Werwölfe nur denken "Rot....... ANGRIFF!!!" und sich über keine Konsequenzen seines Verhaltens bewusst sein. Auch wenn er hinterher besiegt auf dem Boden liegt und man annehmen würde er verarbeitet die Geschehnisse um aus ihnen zu lernen, trügt der Schein, in seinem Kopf materialisiert sich nur der Gedanke "...", nun wird einem auch klar, warum es nur noch so wenige Vertreter dieser Art gibt und warum man diese für ausgestorben hielt.
  • Auch ein Blick auf die Ausrüstung kann oft helfen, einen simius vicinus aggressionis zu identifizieren, denn durch sein selbstdestruktives Verhalten ist diese meist bis zur Unbrauchbarkeit beschädigt.

Der Gelegenheitssüchtige

Meist hocken diese im Winter-Frühling in ihren Zimmern, und zocken (meist kostenlose) MMORPG's, was sie aber in enormen Mengen tun. An den Wochenenden treffen sie sich mit Kollegen zum Gemeinschaftszocken.

  • Bei der Nahrung wird meistens auf schnell zubereitete Cheeseburger, Hot Dog's oder Curry Wurst zurückgegriffen.
  • In der Zeit des gemeinsamen Zockens wird die Körperhygiene vorübergehend eingestellt oder mit Deo aufrecht erhalten. Auch auf das Zähneputzen wird auf Deutsch geschissen.
  • Die Zeit, in der der Süchtige schläft, stellt er in Form von Träumen den Plan für die nächste Nacht dar, um seine wertvolle Zeit nicht zu verschwenden.

Siehe auch