Scheißen

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Vielleicht auch erst mal was Süßes?
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Scheißen (ugs. auch Kacken, einen abseilen, Schachten, Kötteln, Obama ins weiße Haus bringen, den Asamoah einwechseln), ist – weil quasi täglich ausgeübt – eine der häufigsten produktiven Tätigkeiten und das Lieblingshobby von Al Bundy. Der sogenannte Scheißende (oder Schisser) drückt dabei die Scheiße aus seinem Darm zumeist in eine Kloschüssel. Das Scheißergebnis ist der sogenannte Anschiss und variiert in Menge, Farbe, Geruch und Konsistenz teils erheblich.

Abgrenzung: Scheißen darf nicht mit dem "kleinen Bruder", dem Kotzen, verwechselt werden. Hierbei hilft der Merkspruch:

"Wird Kotze mit dem Mund erbrochen, so kommt der Scheiß dem Arsch entkrochen. Wer beides einmal hat gerochen, weiß sofort, was ward' verbrochen."

Aller Geruchsbelästigung zum Trotz wird nahezu überall und bei jeder sich bietenden Gelegenheit geschissen. Hierfür wurden für diesen Kult vielerorts sogenannte Scheißhäuser eingerichtet, die als gekachelte Tempel des Scheißens betrachtet werden können und die traditionell nicht gereinigt werden.

Unter hygienischen Gesichtspunkten ist Scheißen ziemlich beschissen, da EHEC und andere Keime verbreitet werden. Während des Scheißens sollten daher folgende Tätigkeiten unterbleiben:

Therapeutischer Einsatz ("Scheißtherapie")

Scheißen ist als wirkungsvolle Therapie gegen Völlegefühl und Darmdrücken homöopathisch anerkannt. Die Therapiekosten werden jedoch trotz erwiesener Wirkung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, da eine vollständige Heilung der o.g. Symptome durch Scheißen nicht möglich sei. Unglücklicherweise entwickelt sich durch die chronisch auftretenden Symptome eine regelrechte Scheiß-Sucht als unmittelbarer Folge einer Ess-Sucht.

Scheißen wird zudem von vielen, insbesondere männlichen Personen, als probates Mittel gesehen, um Platz für die Aufnahme größerer Nahrungsmengen zu schaffen. Dies lässt sich wissenschaftlich nicht untermauern, es sei denn die Nahrung würde ausschließlich rektal zugeführt.

Gesellschaftliche Akzeptanz

Obwohl mittlerweile erwiesen ist, dass auch Frauen und damit 100 Prozent der Menschen scheißen müssen, ist Scheißen und dessen Geräusch- und Geruchskulisse nach wie vor gesellschaftlich verpönt und löst bei Erwachsenen Ekelgefühle bis hin zum Erbrechen aus. Das Thema eignet sich daher nur gelegentlich für Tisch- und Küchengespräche.

Im Gegensatz zum Kotzen handelt es sich beim Scheißen um einen wünschenswerten Vorgang, zu dem insbesondere Kleinkinder geradezu ermutigt werden, etwa durch Aufforderungen wie "Geh schön aufs Töpfchen!" gefolgt von "Da hat aber jemand einen tollen Stinker gemacht". Auch ältere Mitmenschen finden häufig großes Mitteilungsbedürfnis über ihren (nicht) erfolgten Stuhlgang.

Im Sport

Populärste Scheißsportart ist neben Fußball das Zielscheißen, bei dem versucht wird, möglichst genau das Zentrum einer Zielscheibe zu treffen und braun-grüne Sprenkler in der Umgebung zu vermeiden (diese geben Abzug in der B-Note). Spezielle Scheißtrainer ermöglichen es Scheißsportlern, sich entscheidend zu verbessern um an Ausscheidungs-Wettkämpfen teilzunehmen.

In der Politik

Zum Scheißen verwenden Politiker statt des Afters häufig ihren Mund und zielen mit ihrer Scheiße (meist sprudelnder Dünnpfiff oder faulige Hirnfürze) auf Fernsehkameras und Mikrofone, mit deren Hilfe die Absonderungen der Politiker an die Bevölkerung verteilt werden.

In der Alltagssprache

Mit dem Ausruf "Geh scheißen!" wird der Angesprochene liebevoll darauf hingewiesen, dass es möglicherweise an der Zeit sein könnte, seinen Darm zu entleeren und dass er oder sie sich hierzu gerne baldmöglichst zurückziehen darf.


Tierschutz beim Scheißen

Beim Scheißen denkt man zu oft an sich selbst. Jeder möchte möglichst schnell in kurzer Zeit den Inhalt seines Darms loswerden, nur um danach wieder so viel zu fressen, dass er gleich sofort wieder aufs Klo gehen kann. Doch wie steht es mit dem Tierschutz? Fliegen, die sich von der leckeren Scheiße ernähren werden oft völlig ignoriert. Sie besuchen die Scheiße von demjenigen, der vergisst, sie hinunterzuspülen. Da die Toilette jedoch gewöhnlich Wasser enthält, ertrinken diese Fliegen meist und erleiden einen qualvollen Tod. Ist das nicht ziemlich bitter und grausam?

Siehe auch