1 x 1 Silberauszeichnung von Domino

Frauenschuh

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Der Frauenschuh ist ein vielseitig einsetzbares Instrument zur Verteidigung der Ehre, zum Anlocken unbedarfter männlicher Zeitgenossen, zur Unterstützung der männlichen Standhaftigkeit innerhalb von Betten- und Kissenwelten und Teil der neuen Arbeitsbekleidung der amerikanischen Polizisten und häufig auch eine Kombination mehrerer Bereiche. Dabei kommt es auf Form, Farbe, Verarbeitung und Absatz- und Schafthöhe an.

Die Form

Man unterscheidet den Schlüpfer, den Schleicher, die Sandale, den Pantoffel, den/die Pump/e bzw. Pumps, die Ballerina, den Stiefel und den Highheel.

Der Slipper

Unten die Einstiegslöcher für den Slipper
Ein zeitloser Sneaker

Der Schlüpfer, auch „Slipper“ genannt, wurde für Frauen entwickelt, die sich die Schuhe nicht binden können bzw. nicht binden lassen wollen, also besonders für emanzipierte Frauen. Durch das fast geräuschlose, sanfte Hineingleiten während des Bekleidungsaktes - man hört höchstens von der anziehenden Dame flüsternd: „Mann, geh doch in dieses Mistding rein“ - eignet der Slipper sich außerdem sehr gut für ein unbemerktes Ankleiden in einem Hotelzimmer. Sprachwissenschaftlich leitet sich von ihm auch der Begriff "schlüpfrig" ab.

Der Sneaker

Der Sneaker oder zu deutsch „Schleicher“ ist mit einer sehr dicken Sohle ausgestattet, man spricht auch von Moon-Boots und hat den Vorteil, die Trägerin um mindestens 5 cm größer und ihren Gang, auch bei 2,5 Promille, sicherer zu machen – der ideale Partyschuh.


Die Sandale

Für eine Sandale müssen mind. 2 Sand-Aale sterben
Ein Pantoffel für das S-Tierchen

Die Sandale wird aus der auf der Roten Liste der beschmutzten Tierarten stehenden Gattung der Sand-Aale gefertigt und fällt durch schmutzig-sandartige Zehennägel der Trägerin gleich auf. Durch Quarz-Sand-Einlagen soll der Fuß zudem vor feinsten Unebenheiten der Strandpromenaden-Oberfläche bewahrt werden.

Der Pantoffel

Der Pantoffel hat mittlerweile auch Einzug in die weibliche Modewelt gehalten, vorher nur besonders herrschsüchtigen Ehemännern vorbehalten, hat die Dame von Welt nun auch Gehfallen an diesem weichen, meist in dunklem, gerippten Frottee gearbeiteten Oberteil mit hartem Unterbau gefunden.


Pump(e), Pumps (wenn es zwei sind)

Maschinengrüne Pumpe
Die Baller-Ina mit Ballerinas (nicht im Bild)

Der Pump bzw. die Pumpe ist ein Sammelbegriff für alle Gegenstände, die im Focus von Schuhfetischistinnen stehen und außerdem, wie bei jeder anderen Sucht, die Familien der Süchtigen an den Rand des finanziellen Ruins gebracht haben. Der Preis ist den Betroffenen egal, auch die Anzahl der bereits gekauften Exemplare. „Auf Pump krieg ich das geile Paar ja immer“ ist eine Aussage, die zu höchster Sorge veranlassen und mit Besuchen in Swingerclubs oder mit dem Aufsuchen der örtlichen Drogenberatungsstelle kompensiert werden sollten.

So wurden bereits Drogenbeauftragte der Städte und der Länder schon früh an langen Samstagen in diversen Schuhgeschäften eingesetzt, um vor ort helfen zu können.

Sprachwissenschaftlich kann der Spitzname dieser spitzen Schuhe übrigens auf die pumpenartigen Geräusche zurückgeführt werden, wenn in Verbindung mit Fußschweiß zu große Pumps getragen werden.

Der Ballerina

Der Ballerina-Schuh ist etwas für die schuhmäßig heruntergekommene Dame, er hat eben sehr flache Absätze und ein schlichtes Äußeres, am liebsten von therapierten Schuhfetischistinnen und/oder älteren Damen begangen, die nicht mehr auffallen oder abfallen bzw. überhaupt nicht mehr fallen wollen.

Der Stiefel

Stiefel in verschiedenen Größen

Sprachwissenschaftlich kommt das geflügelte Wort "in denen versauf ich" von den ersten Trägerinnen eines zu großen (Männer-)Stiefels. Dieses wurde später auf alle anderen zu großen Kleidungsstücke übertragen.Das Aussehens eines Stiefels bestimmt sich allein durch die Ausarbeitung seiner Spitze, der Länge seines Schafts, der Höhe seiner Absätze und der Wirkung im Zusammenspiel mit den übrigen Bekleidungsstücken seiner Trägerin, also vergleichbar mit dem Hankycode, der ähnlich versteckte Botschaften für Insider suggerieren soll.

Hier nur einige Konstellationen:

Schaft bis zum Knöchel, mit langer Hose und flachem Absatz:

die Verkappte

"Ich will, aber keiner soll es sehen, und wenn es jemand sieht, dann sieht er es nicht"

  • Pazifistische Emma-Mitarbeiterin


Schaft bis zur Mitte des Unterschenkels, Dreiviertelhose, mittellanger Absatz:

die Verhaltene

"Ich will, und man soll es sehen, aber so richtig trau ich mich nicht"

  • Sozialversicherungsfachangestellte ab dem 20. Berufsjahr


Schaft bis zum Knie, langes Kleid und flacher Absatz:

die Fleißige


Schaft bis zum Knie, hoher Absatz und Minirock:

  • Absolut-Luder


Schaft bis Mitte des Oberschenkels, flacher Absatz und kariertes Hemd:

die Geduldige


Der Highheel

Die geniale Beobachtung

Der Highheel ist im 18. Jahrhundert für britische Klosterschülerinnen entwickelt worden, die aufgrund körperlicher Gebrechen nicht die geforderte „Brust und Po raus“-Stellung bei diversen Meetings halten konnten und sich beim Einknicken vor der Oberin schwer taten.

Man suchte händeringend nach Unterstützungsmaßnahmen, bis der adlige Schuhfetischist Stain Less-Steel die Beobachtung machte, dass seine Hauskatze beim Anblick des Bückens seiner kurz berockten Gattin den Oberkörper entsetzt an die Erde drückte und das Hinterteil hoch in die Luft reckte. Die Grundform war geboren.
Highheel nach Weltreise

Als er mit seiner heimlichen Geliebten Margarete Schreinemakers den noch in Holz gefertigten Prototypen „ausprobierte“, bemerkte er noch einen weiteren Vorteil: dass das Bücken mit Highheels deutlich schwerer als mit jedem anderen Schuh fällt. Unter einem Pseudonym gab er den Highheel bei den englischen Schustern in Auftrag und so heelten sie auch endlich nach Jahren Einzug in englische Kloster und traten danach ihren Siegeszug um die ganze Welt an.

Gerüchteweise soll der Highheel in der neueren Zeit auch als sehr verbreitetes Aphrodisiakum sexuell verwirrter und verirrter Männer dienen, jedoch rühren die meisten punktuellen Brustkorb-Verletzungen

nicht von Highheels (10%), sondern

  • von glimmenden Zigarettenstummeln (30%),
  • Kerzenwachs (30%) oder
  • handelsüblichen Schraubzwingen (30%),

was auf keinerlei perverse Sexspiele, sondern in den ersten beiden Bereichen auf Gehweg-, im dritten auf Haushalts- und im letzten Verletzungsbild auf Arbeitsunfälle schliessen lässt.

Die Farbe

Die Farbe ist bei Frauenschuhen besonders wichtig, so verraten

Die Verarbeitung

Viele Gerüchte rankten sich einst um das Verarbeiten von Frauenschuhen; es wurde angenommen, dass z. B. rote Schuhe aus den blutigen Lenden eines Rotfuchses von einer Jungfrau gefertigt wurden oder braune Schuhe aus den Wurzeln von Krüppeleichen an mondbeschienenen Kreuzwegen geschält wurden.

Doch Künstler klärten auf Stichen und Gemälden auf, dass alte, schielende Schuster mit Nickelbrillen, einige Nägel zwischen die dünnen Lippen eingeklemmt, beim Schein einer schwachen Öllampe diese Gegenstände aus gemeinem Leder herstellten.

Als die industrielle Produktion Einzug hielt, hatte man das Problem, für die rasant ansteigende Nachfrage nicht so viele alte, schielende Schuster beschaffen zu können und entschied sich dafür, alte Schuhe zu recyclen und mit Dehn- und Strecktechniken in die neue Form zu bringen. So trug die neue Gehneration die runderneuerten Schuhe der alten Gehneration auf. Heutzutage werden Frauenschuhe nicht mehr recycelt, sondern in dafür besonders geeigneten Humidors suchtartig gesammelt, bis sie irgendwann geraucht werden können. Sprachwissenschaftlich lässt das Wort "qualmende Socken" auf den letzten Lebensabschnitt des Frauenschuhs schließen.

Der Schuh als Teil der Arbeitskleidung

Die Pumps als Waffe
Deutliche Anstiege in der Kriminalitätsrate der USA wurden nach intensiven jahrelangen Forschungen der beauftragten staatlichen Institute, wie FBI oder CIA, nicht

Laut den Untersuchungen waren die amerikanischen Polizisten durch überwachungsstaatliche Einrichtungen, wie z.B.

zwar immer früher am Tatort zugegen, um einen Täter oder Töter auf frischer Tat zu ertapsen. Diese hatten aber sehr häufig vergessen, ihre Waffen zu laden oder überhaupt mitzunehmen.

Um diesem Trend zu entgegnen, entwarfen Waffendesigner die Pumps-Gun in Form eines Frauenschuhs, der als Grund-Bekleidungsmittel ja nicht vergessen werden könne.

Wichtige Schuhlieferanten

Böse, vor allem männliche Zungen entwickeln Beziehungen zwischen dem Umstand, dass die meisten Schuhhersteller nur sehr kurze einprägsame Namen tragen und der weiblichen Intelligenz, so würden die berühmtesten Schuhmarken maximal 5 Buchstaben haben: Bata, Tacco oder Reno.

Die Ursache hierfür ist jedoch, dass die ersten Massenhandys keine Vorlagenfunktion hatten (a la „bin mal beim Reno“ oder „ich treff Dich beim Tacco“) und die kurze Namensgebung ist so als geschickte Marketingaktion der Schuhhersteller zu werten.

Der Frauenschuh als Pflanze

Der gemeine Frauenschuh kurz nach dem Erlegen eines neuen Opfers

Aus der Familie der Loreleien (lat.“Camouflagii Orthopädensis"), verbreitet sich der "Gemeine Frauenschuh" zunächst parasitär in ungeschützten Schuhcreme-Dosen oder nicht desinfizierten Schuhbürsten.

Über die Be-/Entschmutzungskette (Schuhcreme-Bürste-Schuh-Po oder Schienbein oder Zunge) strebt die Jungpflanze des “Gemeinen Frauenschuhs" eine Ansiedlung in der Nähe von Schuhgeschäften an.

Sie kann aber mühelos auch in der freien Natur Heimat finden, dort sind lauschige Waldlichtungen in der Nähe besonders dicker Dickichte sein bevorzugter Stand- und Tatort.

Anders als ihre nahe Verwandte, die Akelei, nutzt sie betörende Düfte, die stark an bekannte Frauenparfüms erinnern, ein, um ahnungslose Wanderer oder ahnungsvolle Hobby-Spanner zum Wegesrand zu locken.

Beim enttäuschten Weggang stellt sie plötzlich eine Luftwurzel so in den Schritt der Angelockten, dass diese unmittelbar zum Sturz kommen. Nicht selten sind Bänderrisse oder gar Knochenbrüche die Folge, begleitet von einem leisen Zirpen, das durch das schnelle Aneinanderreiben der Lorelei-Blätter entsteht.