Drecksack

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In einer Welt voller Dreckssäcke einer der größten. (Darf man ihm aber nicht sagen, sonst wird er sauer oder ist nach Durchlaufen aller Mühlen künstlerischer Persönlichkeitsveredelung vielleicht als freudesprühendste Stimmungskanone oder glänzendste Engelsgestalt wieder zu treffen!!!!!!!!)

Der Begriff Drecksack ist eine Schlagwortkreation und bezeichnet oft eine betrügerische Person oder weist auf eine gestörte Umgebung mit widerlichen Persönlichkeiten hin.

Drecksack als zwielichtige Auszeichnung oder Schimpfwort

Den Ehrentitel "Drecksack", den sogenannten Drecksack h.c. kann man sich nur durch herausragende Leistungen in der persönlichen Auseinandersetzung verdienen. Ein Beispiel aus dem Sport: Wenn ein Stürmer bei einer 100-prozentigen Torchance in allerletzter Sekunde von einem gegnerischen Abwehrspieler durch ein unerwartetes Tackling von hinten oder dreckiges Foul doch noch am sicheren Torerfolg gehindert wird, nur dann wird sich dieser Stürmer vielleicht zu einem anerkennenden "Drecksack!" hinreißen lassen.

Ausprägungsvarianten des Drecksacks beim Sprachgebrauch als Etikettierungsbegriff für Mitmenschen

Betrügerischer Drecksack

Der betrügerische Drecksack ist eine Person, die nicht fair mit ihren Menschen umgeht. Sie denkt nur an materiellen Besitz und versucht, diesen möglichst schnell zu vergrößern. Hierbei kann es eine ganze Reihe von Untertypen mit spezieller Profilierung geben, die alle mehr oder weniger betrügerisch sind und sich teilweise auch auf verschiedenste zweifelhafte Legitimationen stützen können.

Fauler Drecksack

Der faule Drecksack ist eine Person, die nur an niederen Motiven und Bequemlichkeit orientiert ist und für die die Mitmenschen nur zum Arschkriechen oder Arschlecken ausgenutzt werden, wobei für miese Behandlung aus verschiedenen Gründen das Unrechtsempfinden stark eingeschränkt oder überhaupt nicht vorhanden sein kann.

Widerlicher Drecksack

Der widerliche Drecksack ist eine Person, die aufgrund ihrer Ekelhaftigkeit für jeden mit gesundem Menschenverstand als abstoßend empfunden wird und mit der sich oft zum Nachteil aller oder einer großen zur Passivität verurteilten Mehrheit keiner anzulegen wagt. Das Gefangensein unter seinen Vormachtstellungen oder Funktionsträgerschaften wie auch seiner Skrupellosigkeit ist meist nur schwer und oft mit fehlenden realistischen Aussichten zu entkommen. Er ist sozusagen ein allgemeines Laster, das man gerne loswerden würde, wo einem aber aufgrund der allgemeinen Umstände die Hände gebunden sind und längeres Verweilen fortdauernden Ärger verspricht.

Perverser Drecksack

Er versucht, daraus Gewinn zu schöpfen, dass er alles verkehrt macht oder andere zu verschiedensten verrückten Dingen verführt, um etwa eigennützige Verwirrung zu stiften und die Mitmenschen für sich einzuspinnen.

Repressiver Drecksack

Er scheut sich auch vor üblen Mitteln oder gehässigen Spitzfindigkeiten nur wenig, wenn es darum geht, andere möglichst gefügig zu machen oder sich aus dem Weg zu halten.

Durchtriebener Drecksack

Er ist nicht vertrauenswürdig und versucht sein Glück vorzugsweise durch Forcierung des Scheiterns der ihm in den Schoß gelegten verantwortungsvollen Projekte und spielt gerne das von allem reingewaschene Unschuldslamm.

Windiger Drecksack

Er hat immer für alles eine Ausrede oder wichtigeres zu tun und verfolgt letztlich nur niedere Eigeninteressen.

Arroganter Drecksack

Er macht nur die Drecksaufgaben oder auch Kindermädchen der besseren Leute, während die Interessen der nicht kurzgeschlossenen Allgemeinheit und besonders die Angelegenheiten schwächerer Zeitgenossen ihm am Arsch vorbei gehen.

Nutzloser Drecksack

Hier handelt es sich um den, der zwar auch durchgefüttert werden muss, obwohl von ihm eigentlich nur schädliches oder störendes zu erwarten ist.

Kompromittierter Drecksack

Er muss immer allen anderen gleich oder nach einem allgemeinem Standard oder sonstigen Vorschriften behandelt werden und versteckt sich gerne hinter scheinheiliger Routinegeschäftigkeit, obwohl absehbar ist, dass er sich als Niete erweisen wird oder gar als gefahrenreicher Sondermüll oder Trojaner.

Notgeiler Drecksack

Der notgeile Drecksack als Sinnbild für zügellose Penetranz oder auch nur als Sündenbock nutzt angeblich absolut jede Gelegenheit aus, um wie etwa ein Besoffener seine sexuelle Begierde zu befriedigen. Dabei sei ihm kein Mittel zu absurd, seine gemeinschaftsfeindlichen Neigungen auszuleben. Berufliche Machtstellungen werden hierfür oder besonders zur Bekräftigung dieser Anschuldigungen ausgenutzt und so wird sexuelle Belästigung geschickt getarnt oder verdeckt oder dessen Ächtungshysterie intensiv verstärkt. Dieses karikaturhafte Klischee oder Horrorszenario mit Neigung zu viel Schaumschlägerei oder Einhüllung mit Nonsense ist vor allem unter dem Gesichtspunkt von Mobbing oder Pöbelei zu sehen, wo einem gerne Verfehlungen angelastet werden und Nötigungen unterstellt werden, oft um die eigenen Mängel demonstrativ und autorisierungswirksam abzustreiten und auf andere dafür gut geeignete Opfer abzuwälzen.

Herumgrabschender Drecksack

Er grabscht gedankenlos gerne gerade dann überall zwischen hinein, wenn andere mit großer Mühe sich auf ihre Aufgaben konzentrieren müssen und Störungen sich besonders ungünstig auswirken könnten.

Beispiel: "Ich muss dir grad' mal an den Arsch fassen um zu schauen, ob deine Muskeln beim Bremsen auch genug angespannt werden."

Trampiger Drecksack

Er gibt sich nach außen hin als messianistisch und immer die bessere Seite vertretend, um alles in Grund und Boden zu treten, was nicht schon narrengerecht kleinrationiert, eingeebnet, durchgeknallt oder kurzgeschlossen ist.

Krämerischer Drecksack

Er befasst sich übermäßig mit abgenutztem, verfallenem oder balastreichem oder klammert sich gar daran bis hin zur exklusiven Verehrung von eigentlich längst gescheitertem, um sich nicht an den Anforderungen der Zeit oder allgemeinen Maßstäben messen lassen zu müssen oder für Defizite und Versagen in der Entwicklung zur Rechenschaft gezogen werden zu können.

Leidiger Drecksack

Er scheint geradezu alles menschliche Leid zu verkörpern und steht als Sinnbild für gehäuftes Elend ohne Aussicht auf Erlösung.

Verrohter Drecksack

Bei ihm dreht sich alles nur um simplifizierte existenzielle Ressourcen, während alles andere zum Überfahren abdirigiert wird und alle gewöhnlichen Korrekturansätze mit maschineller Trotzkultur abserviert werden.

Exklusiver Drecksack

Bei ihm geht alles nur über Gefälligkeiten und Sondervereinbarungen, die den allgemeinen Notständen und ausgewogenen Gesamtlösungen vorgehen. Die Nachteile und Fehlerfolgenkompensation werden gewohnheitsmäßig nicht exklusivistisch begünstigten Gesellschaftsmassenrepräsentanten auferlegt.

Asozialer Drecksack

Er lässt sich gerne nur treiben und anderen zur Last fallen, ohne sich selbst um konstruktive Dinge zu bemühen. Er geht ganz in seiner Rolle auf, als nutzloser Ballast nur andere zu verdrängen und für schänderische Konzessionen reich entlohnt zu werden.

Großkotziger Drecksack

Er macht die klassische Vertriebsdrecksarbeit, die auch opportunistisch gefälligen Sozialvandalismus einschließt. Er stellt sich schamlos einseitig in den Dienst seiner Auftraggeber oder Dienstherren. Seine Opfer werden geschäftsmäßig vorzugsweise drangsaliert und zermürbt mit Tendenz zur Austrocknung jeder kritischen Regung gegen eine tyrannische Kolonnendisziplin zwangsverweisender Abservierung.

Weitere Drecksacktypen

Wie schwierig es ist, hier eine allgemeingültige oder gar umfassende Beschreibung zu erstellen, zeigen die teilweise schwer veranschaulichbaren zahlreichen weiteren Ausprägungen und Profilierungsleitbegriffe wie:

parasitär, aufsässig, kurzangebunden, paranoid, reaktionär, idiotisch, alt, fies, autoritär, störrig, antisozial, ordinär, gefräßig, befangen, ausgestochen, abstößig, pirateristisch, sklavisch, hündisch, sexistisch, satanistisch, aufgeputscht, ausgeschämt, paternalistisch, aufrührerisch, bettlerisch, banditisch, enthemmt, entknackst, entwachsen, widerspenstig, vorrangigkeitenbesessen, verräterisch, spießig, erratistisch, zersetzerisch, vorfühlend, revisionistisch, zerfilzend, ruinierungshelfend, bankröttlerisch, hofnärrisch, hurenhaft, lebenshungrig, energieüberladen, tatendrangvoll, zeckenschwarmhaft, räuberisch, manipulativ, reservativ, substanzentwenderisch, beschwindlerisch, intrigant, besitzerleichternd, vandalistisch, resolutifiskativ, reportioversiv, distanziert, versumpft, doktrinär, zerstreut, herumfauchend, glattgebügelt, abgefotzt, privilegialisiert, restriktivimatiert, legismatipuliert, korporatinamipolistisch, destruktivistisch, opportunispiristisch, bahndurchkreuzungstriebsam, vorspielerisch, inszenatorisch, begeiferungswütig, überludert, abknöpflerisch, renitent, abrieglerisch, ausgesäckelt, funktionalitätszerdreherisch, verderberisch.

Der Drecksack im Alltag

Mit geschultem Blick wird uns schnell bewusst, wie viele Drecksäcke auf der Welt herumlaufen, doch sollte man auch diejenigen darüber informieren, die es vielleicht noch nicht so schnell erkannt haben. Oder man kann daraus eine Wissenschaft machen, bei der auch ein Mediziner mit viel Gespür für die Makel der Mitmenschen häufig schnell überfordert sein wird.

Bewährt haben sich standardisierte Sprüche wie:

  • "Dau ollen Dräcksack".
  • "Wat für en Dräcksack".

Beim Börkelrigen Dräcksack sind folgende Aussprüche gute Signale:

  • "Oh de börkel (de) dräcksack" (Anmerkung: Das 2. de ist obligatorisch und bezeichnet das französische von, sprich Börkel von Dräcksack).
  • "Dau Börkel".