Verantwortung

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Boah..das Ding dreht sich und hört gar nimmer auf!!
Achtung! Der folgende Artikel ist sehr verwirrend!
Im Interesse Deiner Gesundheit bitten wir Dich, den Artikel möglichst ohne jedes Nachdenken zu lesen.
Die Missachtung dieses Hinweises kann permanente Schäden in deinem neuralkomplexen Nervensystem (????) hervorrufen und zu einer Einweisung in die Klapsmühle führen.
Denk an Deine Zukunft!
Na sowas...das da ja auch!!
Ich glaube fast, ich habe keinen Fuß mehr. Also geh du los, lerne Verantworung zu übernehmen und spiele mit deinen Geschwistern in deren Hickelkästen.
Das ist doch keine Verantwortung...
Aber dann bin ich dich los, also geh!
Verantwortung. Verantwortung ist wichtig. Jeder sollte früher oder später Verantwortung übernehmen. Denn Verantwortung ist wichtig. Genau deshalb sollte sie für jeden wichtig sein. Weil sie ja wichtig ist...

Das Spiel könnte man weiterführen so lange man will, hört man es doch immer wieder von Menschen, die einem Nahe stehen, irgendetwas selbst nicht machen wollen und jemanden suchen, den sie unter dem Vorbehalt, etwas Gutes für sein Leben zu tun, heißt Verantwortung zu übernehmen, beauftragen wollen, etwas in irgendeiner Weise Unangenehmes zu machen oder für etwas, das andere gemacht haben, gerade zu stehen, was meist auch unangenehm endet.

Geklärt, was Vertrauen ist, hat sich jedoch noch nicht. Ist aber auch nicht weiter schlimm, hat es doch mit kompliziertesten zwischenmenschlichen Verhaltensweisen, Ethik und Moral zu tun. Mit solchen Dingen beschäftigen sich wie allgemein bekannt ausschließlich Menschen, denen ihr geistiges Wohlbefinden am Herzen liegt und die Beziehungen im Real Life wichtig finden. Diese Idioten...

Apropos Idioten: Verantwortung hat nichts mit "sich verantworten" zu tun. Das tritt meistens auf, wenn mal wieder eine falsche Antwort genannt wurde, worauf so etwas wie "Ach ja genau, jetzt wo du es sagst: Ich hatte die richtige Antwort gewusst, aber..." gebrabbelt wird. Nur eine schlechte Ausrede.

Verantwortung übernehmen

Verantwortung wird nicht einfach übernommen. Ginge zwar auch, wäre aber zu langweilig. Deshalb muss der Verantwortung immer möglichst viel De- und (ganz besonders wichtig) Missmut gegenüber stehen, wenn sie auf sich genommen wird. Folglich müssen Menschen sehr mutig sein, um Verantwortung zu übernehmen, und nicht etwa vertrauenswürdig, wie ein allgemein verbreiteter Mythos es besagt. Der wurde aber schon oft widerlegt.

Um die perfekte Vertrauen-übernehmen-Stimmung zu erschaffen, reichen normalerweise ein paar missmutige Laute, die dann von sich gegeben werden, nachdem man sich von jemandem demonstrativ abgewendet hat. Anschließend noch ein "Ach, wie toll!" und der Unmut kommt perfekt herüber. Das ganz Zeug mit der Verantwortung richtig zu schaukeln, ist kein wirkliches Problem.

Die Resultate verantworten

Verantwortungsvolles elterliches Handeln kann man nie früh genug dokumentieren.

Verantwortung zu übernehmen ist eine Sache. Die daraus resultierende Resultate wieder zu verantworten, fällt zwar unter die gleiche Sparte, ist aber etwas ganz anders. Das ist genauso wie mit Schule schwänzen und unbegründet nicht eben dort nicht zu erscheinen. Völlig unterschiedliche Seiten zwei verschiedener Medaillen.

Doch selbst das Verantworten des Resultate lässt sich wieder unterteilen. So ist beispielsweise die Folge eines Todes durch eine Überdosis von Medikamenten, nämlich die Präsentation der eigenen Kinder in aller Öffentlichkeit vor einem Millionenpublikum, nachdem sich kurz zuvor herausstellte, dass sie ein millionenschweres Erbe in den Händen halten absolut in Ordnung. Der nette Mann war ja schließlich schon im Himmel oder sonst wo. Das ganze geht eher in die Richtung des Postboten, der ja unbedingt die verantwortungsvolle Aufgabe des Postboten übernehmen musste und sich über den Totalschaden des gelben Postautos beschwert, das er zuvor gegen ein Baum hat fahren lassen.

Beispielhaftes Gespräch eines Ehepaares zum Thema

Sie: Liebling?
Er: Ja, Schatz?
Sie: Weißt du, ich habe nachgedacht...
Er: Wagst dich in unbekanntes Terrain, was?
Sie: Nachgedacht ich habe, ja, und ich hab herausgefunden, dass da was schief läuft. Das muss sich ändern!
Er: Dass mein Rücken krumm ist, weiß ich doch auch.
Sie: Nein, diesmal meine ich etwas anderes. Du hast doch mal davon gesprochen, dass wir Verantwortung übernehmen sollten und dass wir dann glücklicher durchs Leben gehen könnten.
Er: Stimmt. Daraufhin hast du uns einen Sohn geboren und wir haben uns einen Hund gekauft, wobei ich die Idee mit dem Hund besser fand. Weißt du, mit dem konnte man spielen und reden... der hat dir immer zugehört und hat auch nicht geschrien wie der Junge, wenn man ihm das Halsband umgelegt hat...
Sie: Ja, aber Schatz, findest du es im Nachhinein nicht etwas übertrieben, wie du unserem Sohn Verantwortung lehren wolltest?
Er: Nein, wieso? Wenn er nicht zurecht gekommen wäre, hätte er den Hund genommen und wäre nach kürzester Zeit wieder hier angetanzt.
Sie: Aber einen dreijährigen Jungen mit einem ausgehungerten Kampfhund mitten in einem Wald auszusetzen, ist das nicht irgendwie verantwortungslos?
Er: Glaub mir, das ist es sicher nicht.
Sie: Warum bist du dir da so sicher, ich meine...
Er: Also, alles, was ich von Verantwortung weiß, habe ich von meinen Eltern gelernt. Und die, ja die haben mit mir genau das gleiche gemacht.
Sie: Du wurdest als kleines Kind in einem Wald ausgesetzt?!
Er: Naja, der Wald war eine Wüste der Hund ein Stadtplan von Berlin, aber sieh' was aus mir geworden ist!
Sie: Schatz, wir sitzen im Gefängnis!!
Er: Ja, ich bin auch stolz auf unsere Familie. Unser Sohn - sollte er noch leben - wird bestimmt mal ein ganz großer!