Schorle

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Schorle, bzw. Weinschorle (dt. Weinschorle) ist ein Gemisch aus vergorenem Traubensaft und Sprudel (auch Mineralwasser). Hauptsächlich wird dazu billiger, möglichst stark alkoholischer Weißwein mit kohlensäurehaltigem Wasser gemischt, dabei ist auf die "perfekte Mischung" von zwei Anteilen Wein und einem Anteil Sprudel zuachten. Ein anderes Mischverhältnis ist von bekannten Schorlenmeistern ausdrücklich verboten. (siehe Schorlen Tabus Gemischsbuch StGB Absatz 12.1 §31 Mischverhältnis). Der Schorlenmeister, ist die Person, der es erlaubt ist Wasser in Wein zu verwandeln und umgekehrt.

Trinken[Bearbeiten]

Durch die Verdünnung mit Wasser nimmt der meist starke Geschmack des Weines ab und ein Saufen (schnelles Trinken) wird ermöglicht. Der milde Geschmack steigert die Trinkgeschwindigkeit und ein hoher Blutalkoholspiegel wird rasch erreicht. Traditionell wird Schorle in Verbindung mit einem Überkonsum von Schnupftabak genossen. Auch hier zählt der Grundsatz des Schorlens: Masse statt Klasse. Schorle wird in pfälischen Landstrichen ausschließlich aus dem sogenannten "Schobbe" (Weinstange 0,5 l oder einem Dubbeglas 0,5 l ) getrunken. Ausnahmen gibt es nur für Touristen.

Beschaffung[Bearbeiten]

Als Partygetränk wird es immer beliebter. Vorallem bei Jüngeren oder Junggebliebenen ist es im Kommen, da der Vorrat im heimischen Weinkeller der Eltern oft eine Vielzahl an Schorlenbasisstoffen bereithält.
Beim Kauf sollte stets der billigste und stärkste Wein genommen werden. Nach Möglichkeit aus heimischen Regionen.

Musik[Bearbeiten]

Da das "Schorlen" sich immer größer werdender Beliebtheit erfreut, zumal es 2008 vom Internetforum des Vatikans als christlichstes Gesöff des Jahrhunderts gewählt wurde, haben sich nun auch schon einige Bands zu dem Getränk bekannt.

Die im Jahr 2009 gegründete Untergrund-Rubbish-Popband "Hirnstürmen", die durch das verteilen von Walflossen und Affenphalluse auf Konzerten an schwarze Albaner und Kroaten in der Boulevardpresse für Schlagzeilen sorgte, besang in dem Song: " Wir sind in Form! " die Schorle wie folgt:

Es ist 2009, wir sind in Form
und der Druck ist wieder mal enorm
Schorle, im Verhältnis gilt 2/1, kein Kuddelmuddel!
zwei Teile Wein, ein Teil Sprudel!

Auch im Gotteslob (Liedbuch der kath. Kirche)wird das Schorle in Lied 409 Strophe 3 besungen:

"Wie Wein und Wasser sich verbinden, so gehen wir in Christus ein..."

Der aus Kandel in der Pfalz stammende Musiker Roland Ohmer besang eine spezielle Form der Schorle, der "Rieslingschorle" und schrieb dieser eine unmittelbare Wirkung auf das Sexualleben der Konsumenten zu( ..... hosch du Riesling in de Blutbahn, .....)

Auszug aus Rieslingschorle ( Roland Ohmer):

''"Do brauch ich dann en Rieslingschorle,
der baut mich uff, bringt mich widder nooch vorne,
der dud gut, gut un geht ins Blut,!
denn hoscht du Riesling in de Blutbahn
kannschd du dab-dab wie en Truthahn,
ja se e Rieslingfeeling dud halt immer gut."

Mundart[Bearbeiten]

  • Man geht einen Schorlen.
  • Es wiard Schorle gesuff
  • de Schorle sauufen.
  • richtig einen Schorlen
  • Druckbeschorlung (Florenzer Art)