1 x 1 Bronzeauszeichnung von Hirsy

Sandalero

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Zwei randvoll gefüllte Plastiktüten und total verschwitzte Achseln.
Ja, ein echter Sandalero eben!

Als Sandalero werden wagemutige mit Sandalen ausgestattete Recken, die in der Fremde, vorallem im Wilden Westen, ihr Glück versuchten, bezeichnet. Kaum eine Gruppe verkörperte den amerikanischen Traum so gut wie die Sandaleros. In der Hoffnung auf Ruhm und Reichtum machten sie sich auf, um ihre Adiletten und Römersandalen an den Mann zu bringen. Auch wenn sie für jeden Kunden scheinbar ziellos durch die Prärie irren mussten, erfüllten sie ihre Aufgabe mit Stolz. In vielen Wildwest-Verfilmungen spielen sie nur eine untergeordnete Nebenrolle, doch dabei waren sie die wahren Helden. Das Rückgrat der amerikanischen Pioniere und Siedler, welche sich sicher ohne den Schuhsupport der Sandaleros schon kurz hinter dem Mississippi niedergelassen hätten und niemals die Zivilisation in die Weiten des Westens gebracht hätten.

Sandaleros in Amerika[Bearbeiten]

Die ersten Sandaleros trauchten im Jahre 1823 an der Ostküste der USA auf. Ein wilder Haufen aus deutsch-schottisch-irisch-polnischen Männern mit indischen Wurzeln kam per Flaschenpost als "Geschenk" des deutschen Großkonsuls von Venezien angespült (Eigentlich wollte er die Deppen einfach nur los werden). Ein unbedarfter Junge namens Abraham Lincoln fand diese am Strand und öffnete sie ohne zu wissen, was er da tat. Er wurde das erste Opfer Zielobjekt der Sanderleros. Jeder pries dem kleinen Jungen seine unglaublichen Waren an. Er wurde regelrecht zugeschüttet mit Schlappen. Für ganze 5 US-cent, mehr hatte Abraham nicht dabei, ergatterte er 247-Paar Sandalen, sowie einen Flatscreen, allerdings ohne Stecker (der war damals noch nicht erfunden). Durch seine große Tat wird Abraham Lincoln heute noch bei vielen Sandaleros als "Vadder Abraham" bezeichnet. Zu guter letzt wäre Lincoln wohl ohne die Stimmen der Sandaleros nicht Präsident geworden und hätte unter Garantie auch ohne deren Hilfe nie den Sezessionskrieg gewonnen. Im späteren Verlauf der Geschichte begannen die Sandaleros zusammen mit den Siedlern gen West zu ziehen, da sie dort neue dicke Geschäfte witterten und Indianer ausfindig machen wollten, die weiterhin schwarz ihre Schlappen unter der Ladentheketippi verkaufen. Anfang der 20er Jahre näherte sich das Ende der Sandaleros. Wie die Cowboys und Revolverhelden wurden auch sie outgesourced und durch billigere Hispanos ersetzt.

Entstehung eines Sandaleros[Bearbeiten]

Die meisten Sandaleros entstanden entweder durch Geschlechtsverkehr oder durch das rhythmische Aneinanderreiben von alten Hausschuhen. Manche wurden jedoch auch von der US-Regierung ausgebildet aus alten Hausmeistern gezüchtet, um den Indianern ihr Mokassinsmonopol kaputt zu machen.

Zwist zwischen den Sandaleros und den Indianern des Losangeles[Bearbeiten]

Die Geheimwaffe der Sanderleros

Im Jahre 1876 kam es in einem Saloon in der Nähe von Kamp-Lintfort zu einem folgenschweren Zwischenfall. Als auf einer im 19. Jahrhundert noch durchaus üblichen Verkaufsveranstaltung, in der findige Quacksalber (darunter auch Sandaleros) und Trickbetrüger ihre "Waren" an wohlhabende Senioren vertreiben, ein Indianer des Losangeles-Stammes mit auf einem Servierwagen in den randvoll gefüllten Saal rollte und er wiederum seine Waren anbieten wollte, eskalierte die Situation. Nicht nur, dass der scheinkluge Indianer Latschen anbot, welches besonders die anwesenden Sandaleros provozierte, nein, auch die Tatsache, dass es sich bei einigen der Senioren um Gründungsmitglieder des Ku-Klux-Klan handelte, sorgte für weiteren Sprengstoff. Schließlich wurde der arme Indianer von der illusteren Gesellschaft mit Kautabak bespuckt und gefedert. Anschließend wurde er von zwei freundlichen Gentlemen der Sandaleros hinaus beglitten und erhielt die einmalige Chance sich auf dem Dorfplatz zu erhängen, welche der Indianer auf deutliches anraten und hintreten der Sandaleros gerne wahr nahm. Allerdings hielten seine Stammesfreunde nichts von Chancen(-gleichheit) und gruben zuerst das Kriegsbeil und dann die Gatling aus, welche sie im Bürgerkrieg von den Yankees gemoppst hatten. Mit dieser wurde erstmal "The Town", wie die Amis zu Kleinstädten sagen, zersiebt. Doch die Reaktion der US-Streitkräfte ließ nicht lange auf sich warten. Es wurde eine Gruppe von Sandaleros geschickt, welche mit ihrer Geheimwaffe den Stamm weitesgehend ausradierte und die entwendete Gatling beschlagnahmte.

Sandaleros heute[Bearbeiten]

Heutzutage gibt es nur noch vereinzelt Sandaleros. Man findet sie vornehmlich an den all-bekannten Urlaubsstränden dieser Welt. Dort ziehen sie mit ihrem Bauchladen umher und versuchen ihre Schlappen an wohlhabende Touristen zu verscherbeln.

Siehe auch[Bearbeiten]