Je Suis

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche

Je Suis kommt aus dem Französischen: ich schwitze. Schwitzen (suiser) gehört zur Gruppe der verbes irregulaires, den ungewöhnlichen Verben. Als Substantive stehen Suisée für Schweiz und Suisement für Schweiß, sowie Je suis Charlie für Charlie schwitzt.

Konjugation des Verbs:[Bearbeiten]

Suiser - schwitzen

  • Je suis – ich schwitze
  • Tu suist – du schwitzt
  • Il, elle suiste – er, sie schwitzt (nicht zu verwechseln mit elle suce "sie bläst")
  • Nous suissons – wir schwitzen
  • Vous suissez – ihr schwitzt
  • Elles sui – sie schwitzen

Deklination des Substantives[Bearbeiten]

Suisée - Schweizer

  • Je suiss – ich bin Schweizer
  • Tu suisse – du auch
  • Il, elle suisé – er, sie ist Schweizer
  • Nous suissant – wir sind alles Schweizer
  • Vous suissez – ihr auch
  • Elles suissent – Die da auch

Verhaltensregeln im Umgang mit dem Wort[Bearbeiten]

Dem gemeinen Franzosén ist es nicht gestattet, in der Öffentlichkeit zu schwitzen. Daher wird er Fremden gegenüber niemals das Verb suiser gebrauchen. Er nutzt dieses Wort nur im familiären Kreis. Selbst diese Gruppe ist relativ überschaubar: Eltern, Großeltern und Ehepartner, jedoch erst, wenn diese Ehe länger als zehn Jahre Bestand hat.

Ähnlich verhält es sich mit dem Substantiv. Franzosén erkennen die Schweiz nicht als eigenständigen Staat an. Es gibt keine bilateralen diplomatischen Vertretungen und darüber hinaus existiert seit 1465 ein Handelsembargo, das jeden Handel mit dem Nachbarstaat verbietet. Schweizer werden auch nicht von Franzosén gegrüßt. Vor diesem Hintergrund fällt es auch toleranten Franzosén schwer, das Wort Suisée in den Mund zu nehmen.

Wer beruflich oder als Freizeitbeschäftigung Frankreich besucht, ist tunlich daran gehalten weder schwitzen oder Schweiz in irgendeiner Form zu gebrauchen. Es gilt als taktlos und unhöflich und kennzeichnet jeden Nutzer sofort als Kretin malade (als Mensch der in Unkenntnis französischér Lebensart, Kultur und Essgewohnheiten nicht verdient, auch nur den Hauch einer Beachtung zu finden). Wer diese Warnungen ignoriert und die Worte trotzdem anwendet, sollte sich vorher sicher sein, dass man nur noch Luft für den Franzosén ist. Besonders gefährlich ist die Frage: suiss tu? Bist du Schweizer? Diese Äußerung kommt einer Beleidigung gleich und man wird aller Voraussicht nach sofort verprügelt (selbst von älteren Damen -> Madames!) oder angespuckt (Kinder).

Geschichtliche Höhepunkte[Bearbeiten]

Zinedine Zidane[Bearbeiten]

Das französische Nationalheiligtum Zinedine Zidane wurde während der Fußball-WM 2006 von einem vorbeischlendernden Italiener (vermutlich Marco Materazzi) beiläufig gefragt, ob Zidanes Mutter aus der Schweiz käme. Zidane rastete daraufhin vor den Augen eines Millionenpublikums aus und schalt den braven Italiener barsch. Die französische Ehrenregierung erkannte ihm daraufhin das Equipe Tricolor, das farbige Etikett am Bande für besondere Nationalheilige ab und verbannte ihn in die Fremdenlegion. Welch tiefer Fall für den einst so Gefeierten.

Napoléon Bonaparte[Bearbeiten]

Der korsische Feldherr betrachtete Europa als Privatbesitz und konnte es auch erfolgreich mit seinen als Soldaten verkleideten Bodyguards gut bewachen. Den Franzosén war Napoléons Gehabe egal (Egalité), solange er nicht an ihre Käsevorräte ging. Das Blatt des Schicksals wendete sich, als ein untergebener General (Junot) Schwitzflecken als Folge Napoléons korsischen Herkunft unter dessen Achselhöhlen entdeckte. Die Nachricht vom schwitzenden Kaiser verbreitete sich in Windeseile und die Grande Armée versagte ihm die Gefolgschaft.

Er musste seinen Titel (Feldherr) abgeben und wurde nach Elba verbannt. Hier, außerhalb der Riechzone Frankreichs, musste er warten, bis das Schwitzen sich einstellte. Unglücklicherweise starb er, bevor es dazu kam.