Dichte

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Der umgangssprachliche Begriff der Dichte beschreibt einen speziellen Zustand während eines extrem ausgelebten Alkoholrausches.

Der Zustand der Dichte[Bearbeiten]

Der Zustand der Dichte wird durch einen, explizit auf die Erreichung der Dichte ausgelegten, Alkoholverzehr erreicht. Der Alkoholverzehr wird immens schnell und ausgiebig durchgeführt, sodass sich eine möglichst hohe Alkoholmenge im Blut des Trinkenden (in diesem Zusammenhang auch Dightermann genannt) ansammelt.

Befindet sich der Trinkende in einem, für ihn normalerweise, vollkommen inakzeptablen Zustand der Betrunkenheit, in der er sich allerdings im Moment des Trinkens wohl fühlt und Momente der Selbstdemütigung als belustigend, oder gar inspirierend empfindet, gilt die Dichte als erreicht. Die Dichte ist das Rauschstadium zwischen dem Betrunkensein und einem Zustand der Ohnmacht, durch eine zu große Menge an konsumiertem Alkohol (umgangssprachlich auch "Absturz" genannt). Während der Dichte tangieren den Trinkenden Dinge, die zuvor als wichtig und prioritär angesehen wurden, nur noch sekundär.

Aufgrund dieses Egal-Gefühls lassen sich einige, deutlich negative Tätigkeiten verzeichnen, die durch das verlorene Moral- und Anstandsempfinden des Trinkenden, durch den Trinkenden provoziert und begangen werden. Zu diesen Tätigkeiten gehören z. B. Vandalismus, Sachbeschädigung, Verwicklungen in Streitereien (nicht selten gefolgt von Körperverletzungen), und ähnliches.

Da das Stadium durch exzessiven Alkoholkonsum erreicht wird, ist es nicht selten, dass ein Trinkender sich überschätzt, oder sein Körper nicht wie gewohnt reagiert (z. B. Aufgrund einer Krankheit), und der Trinkende von einer Ohnmacht überfallen wird, die einem komatösen Zustand sehr nahe kommt.

In diesem komaähnlichen Zustand kommt es sehr häufig zu Erbrechungen, die dem Ohnmächtigen deutlich gefährlich werden können (Erstickungsgefahr).

Dieser Zustand der Ohnmacht wird allerdings nicht mit dem Begriff der Dichte identifiziert. Er ist weder Ziel noch Bestandteil der Dichte.

Der Zustand der absoluten Dichte wie beim Dichter Norbert Sternmut beschrieben, dessen Werk nie ganz dicht war, kann selbst im Vollrausch allerdings nie erreicht werden.

Ursprung des Begriffs Dichte[Bearbeiten]

Der Ursprung des Begriffs der Dichte ist auf eine Abwandlung des in diesem Zusammenhang umgangssprachlichen Wortes Dichtheit zurückzuführen.

Durch zahlreiche Selbstversuche und Beobachtungen haben eine kleine Gruppe von Abiturienten aus Hagen, Nordrhein-Westfalen, die in diesem Zusammenhang nicht genannt werden wollen, das oben beschriebene Stadium des Alkoholrausches untersucht und anhand des Begriffs der "Dichte" erläutert.

Diese Untersuchungen entstammen einem Projekt, welches von den Beobachtern noch in Zukunft weiter erforscht werden soll um weitere Aufschlüsse über Persönlichkeitsveränderungen, die durch Einnahme von Rauschmitteln verursacht werden, zu geben.

Weiteres[Bearbeiten]

Im April 2006 kam es zu einem tragischen Zwischenfall, der allerdings ein Happy End fand:
Eine der am Projekt beteiligten Person reagierte bei einem Selbstversuch ungewohnt auf den konsumierten Alkohol und überschritt die obere Grenze der Dichte. Die Person erreichte einen erschreckenden Alkoholpegel von 3,7 Promille.

Während des Projektes entwickelten die Projektleiter eine Art "Slang", um ihren Rausch möglichst Themenbezogen auszudrücken. So kann der Rausch mit Redewendungen wie "Ich habe Dichte gemacht", "Ich bin (zu/zu hart) dight", "Ich bin/ Du bist Dightermann", oder ähnlichem ausgedrückt werden.

Zur Zeit arbeiten die Projektleiter an einer Formel, um den Faktor der Dichte möglichst genau bestimmen zu können. Zur Erstellung und Genauigkeit einer solchen Formel stehen allerdings noch "wahrscheinlich zu viele Versuche bevor" (Zitat eines Projektleiters). Wann und ob diese Formel veröffentlicht wird bleibt also suspekt.