Cosa Nostra

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Die Cosa Nostra (it.: Unsere Sache) ist eine Gewerkschaft der sizilianischer Arbeitslosen, die nichts weiter versucht, als deren Leben so gut wie möglich in den Griff zu bekommen. Aufgrund ihrer Armut sind diese Menschen gezwungen, bei einfachen Bürgern und reichen Unternehmern um Geld zu betteln, um ihr eigenes Leben vor der Verwesung zu schützen (daher auch die Bezeichnung "Schutzgeld").

Geschichte der Cosa Nostra[Bearbeiten]

Die Cosa Nostra entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Palermo, als die sozialen Unterschiede zwischen den Bevölkerungsschichten zu sozialen Unruhen führten. Da die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer wurden, sahen sich die Penner, die Straßenfeger, die Arbeitslosen und die unschuldigen Straftäter gezwungen, eine Gewerkschaft zu gründen, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Im weiteren Verlauf des Jahrhunderts erhielt diese Gewerkschaft auch immer mehr Unterstützung von Seiten der Politik, der Verwaltung, der Justiz, der Polizei und auch aus der Gesellschaft. Aber nicht alle Politiker konnten sich dazu durchringen, die arme Bevölkerung Siziliens zu unterstützen und so blieb es nur wenigen fortschrittlich-sozial-denkenden Menschen vorbehalten, sich auch im italienischen Parlament für die Belange sizilianischer Arbeitsloser einzusetzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnte sich die Cosa Nostra dann einer breiten Unterstützung erfreuen, was auch dazu führte, dass die sizilianischen Arbeitslosen endlich genug zu essen, schöne Kleidung und Geld für ihren Lebensunterhalt hatten. Die örtlichen Verantwortlichen dieser Gewerkschaft wurden fortan als Helden verehrt, was ihnen auch den Titel eines Paten einbrachte, da sie sich führsorglich um andere Menschen kümmerten.

Doch dieses goldene Zeitalter der Cosa Nostra hielt nicht lange an, da sich aus dem Norden Italiens bereits heftiger Widerstand regte, welcher schließlich zur Machtergreifung von Benito Mussolini führte. Dieser wollte einen totalitären Staat nach seinen Wünschen ausbauen und ließ fortan die Cosa Nostra auf das Heftigste verfolgen. Mehrere Mitglieder der Cosa Nostra waren gezwungen, nach Amerika auszuwandern, wo ihnen eine ungewisse Zukuft bevorstand. Der Rest wurde in Gefängnissen auf der gesamten Insel verteilt. Die Cosa Nostra schien tot zu sein, doch einen Keim konnte Benito Mussolini nicht ersticken, nämlich den stetigen Wunsch der sizilianischen Bevölkerung nach Nächstenliebe. Und so kam es, dass die Cosa Nostra, mit freundlicher Mithilfe der amerikanischen Regierung, nach dem Sturz des Diktators Mussolini wiederkehren konnte. Endlich erhielten die Arbeitslosen in Sizilien wieder eine Lobby, die sich im Parlament und in der Verwaltung für ihre Belange einsetzen konnte. Die ersten Jahre nach dem Krieg waren wie eine Wiedergeburt und die Cosa Nostra würde stärker als je zuvor. Für ihren beispiellosen Kampf gegen die Armut wurde die Cosa Nostra mit mehreren Preisen überschüttet und erhielt dadurch immer mehr Spendengelder, die in der Sprache der Organisation weiterhin Schutzgelder hießen. Anfang der 1970er Jahre wurde dann auch die Welt auf die Cosa Nostra aufmerksam, da die meisterliche Cosa-Nostra-Dokumentation "Der Pate I und II" zu einem wahren Dauerbrenner in den internationalen Kinos avancierte. Die Dokumentation wurde mit Preisen überhäuft und endlich erhielt die Cosa Nostra die Bekanntheit, die ihr aufgrund ihrer Arbeit zusteht. Ende der 1980er Jahre gerieten solche Empfindungen allerdings wieder in den Hintergrund, da sich eine Gruppierung namens Antimafia aufmachte, die Cosa Nostra erneut zu bekämpfen. Wieder einmal mussten die Arbeitslosen in Sizilien um ihre Unterstützer bangen. Immer mehr Mitglieder und ehrenamtliche Helfer der Cosa Nostra wurden ins Gefängniss gesperrt. Heute lebt die Cosa Nostra als Untergrundorganisation versteckt in Sizilien, um auch weiterhin den armen Menschen der Insel helfen zu können.

Mythen über die Cosa Nostra[Bearbeiten]

Im Laufe der Jahre gab es mehrere Mythen um die Cosa Nostra. Doch Vorsicht! Nicht alle sind wahr. Hier also eine Zusammenfassung der fälschlicherweise in Umlauf geratenen Geschichten und Anschuldigungen über die Cosa Nostra:

  1. Die Cosa Nostra ist keine kriminelle Vereinigung, die auch den Decknamen "Mafia" trägt!
  2. Die Cosa Nostra kommt nur in Sizilien und den Vereinigten Staaten von Amerika vor! Andere Gewerkschaften möchten sich ebenso gern mit diesem Namen schmücken, doch ist dies reine Täuschung. (Vielmehr bezeichnen die Worte Mafia und Cosa Nostra Phänomene des organisierten Verbrechens in Amerika und Sizilien, die aber auch außerhalb ihrer Ursprungsländer aktiv sind)
  3. Die Cosa Nostra hatte nichts mit Morden und Entführungen zu tun. Es handelt sich um eine friedliebende Gewerkschaft, die aber auch bereit war, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln den Kampf gegen die Armut fortzuführen.

Vorsitzende der Cosa Nostra nach 1945[Bearbeiten]

In Klammern ihr jeweiliger Ortsverband:

  • 1945 - 1954 Calogero Vizzini (Villalba)
  • 1954 - 1976 Giuseppe Genco Russo (Mussomeli)
  • 1976 - 1981 Luciano Leggio (Corleone)
  • 1981 - 1993 Salvatore Riina (Corleone)
  • 1993 - 2005 Bernardo Provenzano (Corleone)
  • seit 2006 Matteo Messina Denaro (Castelvetrano)