Sims-Idiot

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Sims-Idioten (Homo simsus nonsapiens idiotis) sind eine in den 90er Jahren entstandene neue Spezies von Menschen. Sie zeichnen sich durch eine stark verkümmerte Intelligenz und der absoluten Unfähigkeit zur Kommunikation sowie zu fast allen anderen menschlichen Umgangsformen aus.

Heute schicken sich die Sims-Idioten an, den gewöhnlichen Menschen auszurotten. Dies ist vergleichbar mit dem Konflikt zwischen Neandertalern und Homo Sapiens, nur das in diesem Fall die minderintelligente Spezies den Kampf ums Dasein gewinnen wird.

Jeder normale Mensch kann durch den gefährlichen, fast immer tödlichen und unheilbaren Virus Handy in einen Sims-Idiot verwandelt werden. Der Befall ist schleichend und wird von den meisten Menschen nicht wahrgenommen.

Körperliche und geistige Eigenschaften

Sims-Idioten unterscheiden sich durch folgende Eigenschaften von homo sapiens:

  • Tunnelblick
  • einen muskulösen und zittrigen Daumen
  • Große Häufigkeit von Sehnenscheidenentzündungen
  • Brille schon seit frühester Jugend
  • Nervosität
  • Starke Entzugserscheinungen, wenn der Drang zum Simsen nicht befriedigt werden kann
  • Erhöhte Krebsanfälligkeit durch Elektrosmog

Geschichte

Auch wenn die meisten Menschen denken, die Sims-Idiotie sei ein Kennzeichen der heutigen Zeit, so gab es mehrmals in der Geschichte Ausbrüche dieser Krankheit.

Die Katastrophe von Kretynien

Die ersten Handys wurden bereits um 700 v.Chr. durch Simsus von Kretynien (724-688 v.Chr) im antiken Griechenland entwickelt. Die Zivilisation des Stadtstaates Kretynien gehörte damals zu den am weitesten fortgeschrittenen der Antike. Da damals noch kein elektrischer Strom existierte, funktionierten diese Handys auf mechanisch-akustische Weise. Sie sahen ähnlich wie ein Kuhhorn mit einer Tastatur aus und setzten den Text durch einen komplizierten Mechanismus in ein Hornsignal mit Komponenten von Infra- und Ultraschall um. Während die Komponenten mit Ultraschall nur in geringen Entfernungen wirksam war, konnte man mit Infraschall schon damals SMS in Distanzen von bis zu 25 km senden, was in etwa der Nord-Süd-Ausbreitung von Kretynien entsprach. (Quelle: Gotthard Handyrian: Das Handykus und die Katastrophe von Kretynien, Hinterurbach 1997, ISBN 34-1543-SYMS)

Das Handykus, wie das neue Produkt damals genannt wurde, verbreitete sich schnell unter der Elite von Kretynien und sorgte innerhalb kürzester Zeit zu einem Ausbruch von Sims-Idiotie auch unter der gemeinen Bevölkerung. Dies war insofern tragisch, als diese griechische Provinz damals von den Trojanern belagert wurde. Wegen der Sims-Idiotie konnten weniger Soldaten eingezogen werden als gegen die Angreifer notwendig gewesen wäre, zudem waren die meisten Soldaten selbst von Sims-Idiotie betroffen und konnten daher nicht ihre normale Leistung in den Schlachten erbringen. Durch diese Schwächung kam es im Jahr 688 zu einer verheerenden Niederlage. In der Folge wurde Kretynien in Brand gesetzt und fast alle Einwohner, darunter auch Simsus von Kretynien, getötet. Dabei wurden alle Exemplare des Handykus vernichtet, so dass die Technologie nicht von anderen Völkern übernommen werden konnte. Erst 1996 entdeckte eine Gruppe von Archäologen einen Plan dieses einzigartigen Zeugen einer großen Zivilisation, die durch den heimtückischen Sims-Virus dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Die Handicochlan-Kultur in Belize

Erst rund um das Jahr 1000 n.Chr. kam es zur zweiten großen Pandemie von Sims-Idiotie, diesmal auf dem Gebiet des heutigen Belize, wo damals die Handicochlan-Kultur residierte. Diese waren eine Abspaltung der Mayas, die zurückgezogen und isoliert von der Außenwelt wohnte und dabei eine sehr fortschrittliche Technologie entwickelten, von deren Charakteristika bis heute sehr wenig bekannt ist.

Der mexikanische Historiker Tadeo de Teneunián berichtet in seinem Buch Handicochlan - Vorreiter der Informationsgesellschaft 2004:

Der Handicochlan-Kultur war ein weit größerer Erfolg beschieden wie der von Kretynien. Die Kultur konnte bis zum Eintreffen der Spanier beibehalten werden. Dennoch war die Sims-Idiotie indirekt für ihren Untergang verantwortlich.

Laut der Sage Die Erleuchtung war das Komuni-ku-lethl, wie die Handicochlanen ihren Vorläufer des Handys nannten, ein Geschenk des Gottes Tipathl, deswegen ist der genaue Zeitpunkt und die Umstände der Entwicklung dieses Apparates unbekannt. Man weiß aber, dass die Handicochlanen eine Kommunikationstechnologie besassen, die bis heute nicht entschlüsselt werden kann und höchstwarscheinlich mit dem verwandt ist, was heute in esoterischen Kreisen als Telepathie bezeichnet wird.

Das Komuni-Ku-Lethl wurde aus Schädeln von geopferten jungen Männern hergestellt, wobei das Gehirn im Schädel behalten wurde und mit Techniken der Totenkonservation und 14 Nadeln versehen wurde. Die Handicochlanen, die ein Zahlen- und Buchstabensystem auf Basis der Nummer 14 besaßen, konnten mit diesem Instrument sämtliche möglichen Botschaften auf große Entfernungen versenden.

Das Ende der Handicochlanen-Kultur kam erst mit dem Eintreffen der Spanier, die das Komuni-ku-lethl als barbarisches Instrument bezeichneten und sämtliche Exemplare - daneben auch sämtliche Handicochlanen - vernichteten, ohne je hinter die dahintersteckende Technologie zu kommen.

Spätere Ausbrüche

  • In Transsilvanien entwickelte der Alchemist Dracula im Jahr 1566 das SangriTap. Es wurde aus einer einem Toten abgesschnittenen menschlichen Hand gewonnen, die in eine Knoblauchlösung eingelegt ungeahnte kommunikative Möglichkeiten erröffnete. Es verbreitete sich schnell unter der lokalen Bevölkerung und führte zu einer Grabschändungswelle, die Inquisition machte dem Treiben jedoch ein Ende und tötete Dracula mit einem spitzen Holzpfahl.
  • Der Vatikan nutzte unter Papst Pinochius (1733-1934) ein geheimes, dem Handy ähnliches Gerät, dessen Name oft mit Tabernakel übersetzt wird. Es hatte die Form eines Kreuzes. Zur Benutzung musste man die Hände falten und dabei das Tabernakel in bestimmten Abständen drücken. Vermutlich war der verwendete Code ein Vorläufer des Morse-Alphabets. Es wurde geheimgehalten um einen Kindersex-Skandal zu vermeiden, da es regelmäßig mit Sperma eines höchstens 13-jährigen Knaben eingerieben werden musste, um zu funktionieren. Nach dem plötzlichen Tod von Pinochius im besten Papstalter von 201 Jahren geriet das Gerät in Verruf, alle Exemplare wurden verbrannt.

Aktuelle Epidemie

Die aktuelle Epidemie begann im Jahr 1991. Wie sie ausbrach, ist unklar, aber einem Gerücht zufolge trug sich folgende Begebenheit zu: Der 13-jährige Simon B. aus Offenbach war schlecht in der Hauptschule und brauchte unbedingt ein technisches Hilfsmittel, um eine Mathearbeit der 4. Klasse zu bestehen. Da sein Papa kein Geld für einen Computer hatte, durchsuchte er die Mülltonnen der Nachbarn und fand zwei alte Telephonhörer und zwei Taschenrechner. Es gelang ihm, beide Teile mitsamt der Sende-Empfangseinrichtung eines geklauten Autoradios zu verbinden und mit seinem Kumpel Erkan Ö. so die Resultate der Mathearbeit auszutauschen. Wegen der großen Nachfrage unter seinen Mitschülern baute er in seiner Garage damals mehrere dieser Geräte und schuf so den ersten Startup der New Economy. Schon 1992 wurde sein Unternehmen für 500.000.000 ECU (damalige Euro) von Nokia gekauft. Im Jahr 1995 besaßen schon 30% der Bevölkerung ein Handy, im Jahr 2000 waren es schon 124%, weitere 103% besaßen sogar zwei oder drei. Eine Erfolgsgeschichte, die sich bald darauf zu einer Epidemie ausweitete.

Zu Ehren von Simon B. - heute der reichste Mann der Welt noch vor Bill Gates, weshalb sein Nachname geheimgehalten wird - wurde das Versenden von Textnachrichten (SMS) zuerst Simonsen genannt, was heute in Simsen abgekürzt wurde. Daran leitet sich auch der Name der Sims-Idiotie ab.