Alchemist

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Ein Alchimist ist ein Chemiker, der zwar keine Ahnung hat, was er so alles fabriziert, den das aber nicht stört ihn, weil er dafür Geld bekommt.

Bereiche und Definition des Alchimistentums

Da, wie oben schon erwähnt, der Alchimist so ziemlich alles mögliche, wie zum Beispiel ganze Enten, Füchse oder auch verschiedene Froscharten (unter Alchimisten sehr beliebt) und Gegenstände, wie zum Beispiel Würfel, Kugeln oder auch manchmal ganze Häuser, wie zum Beispiel Dr. Dr. Proff. Herbert Schnickschnack, aber dazu später mehr, in einen Topf packt, ein, zweimal umrührt und nach der Reaktion der Mix-Stoffe nachschaut, was daraus geworden ist, liegt der Bereich des Alchimisten schwerliegend in der Biologie und der Chemie, jedoch werden von Forschern auch Spuren des Hexenkultes und des Satanismus' vermutet. Dies muss aber noch erwiesen werden und die Alchimisten schweigen darüber beharrlich. Eine Richtlinie, egal wie seltsam sich das anhört, haben Alchimisten jedoch: Überall muss Gold mit rein, was wahrscheinlich auf ihre Vorfahren, den Proletaristen zurückführt, die niemals ohne Goldschmuck (meistens um den Hals) aus dem Haus gingen.

Aufgaben der Alchemie

Obwohl einige bedauerlich fehlgeleitete Einzelexemplare es sich in der jüngeren Geschichte zur Aufgabe gemacht haben, für das sogenannte "Wohl der Menschheit" einzutreten, indem sie beispielsweise nach Allheilmitteln oder Möglichkeiten, die Weltbevölkerung zu ernähren, suchten, ist der ureigene Zweck der Alchemie schlicht und einfach egoistisch. Dabei gibt es drei nennenswerte und einen nicht nennenswerten, hier aber dennoch genannten, Bereiche der Alchemie:

  • Die lebensgeile Alchemie ist zugleich die bekannteste. Ihre Anhänger haben es sich zum obersten Ziel gemacht, den sagenumwobenen Stein der Weisen zu erschaffen und für sich selbst zu behalten. Sie wollen darüber hinaus mit dem Lebenselexier, das dieser angeblich auf unappetitliche Weise ausscheidet, wiedernatürlich lange Lebenszeiten erreichen bis sie auf die Idee kommen, ihre Kostbarkeit im Keller eines beliebigen schottischen Magierschlosses aufzubewaren um es dort vor verschiedenen Schwarzmagiern zu verstecken bis ein dahergelaufener Lehrling den Stein zerstört und den Alchemisten damit dem langsamen und qualvollen Tode ausliefert.
  • Die goldfixierte Alchemie hat unbestrittenermaßen die meisten Anhänger, da ein Alchemist hier schnellstmöglich Profite machen kann. Hier dreht es sich im Grunde seit Jahrhunderten darum, aus Gold weniger Gold zu machen, indem man ungeheuere Mengen von Geld und Energie aufwendet um beliebige Gegenstände in Edelmetalle (seltener Edelsteine, Elfenbein oder Seife) zu verwandeln, dann aber wenige Sekunden vor dem sicheren Erfolg aufzugeben und verbittert an Schuldzetteln zu ersticken. Die erfolgsversprechendsten Ausgangsmaterialien zur Synthese der begehrten Schätze sind folgende:
    1. Goldmünzen mit Bleimantel (dieser wird abgerieben und zurück bleibt Gold)
    2. Sal-Säure (allerdings aus gutem Grund nur bis zum Mittelalter)
    3. Drachenschuppen und Pferdeäpfel (werden 45 Minuten bei 220°C Umluft gebacken)
    4. Platin und Diamanten (diese werden Verkauft, sodass man sich vom vorübergehenden Reichtum etwas Gold kaufen kann)
    5. Honig ("Irgendwoher muss diese goldene Farbe ja kommen")
    6. Sachertorte (kein Scherz, allerdings sind die Gründe für diese Wahl in Vergessenheit geraten)
  • Die spaßsüchtige Alchemie ist die dritte große und älteste Unterart der Alchemie. Die Verfechter jener Gruppe versuchen ihrem Leben mit spektaktulären Explosionen und möglichst unnötigen Experimenten einen Sinn zu geben, dabei aber möglichst wenige irre Mutanten zu erschaffen, die die Weltherrschaft an sich reißen möchten bis sie von einem Laboranten weggewischt werden können.
  • Die alternative Alchemie ist die oben genannte nicht erwähnenswerte Form der Alchemie. Sämtliche bekannten Mitglieder dieser Fraktion scheinen tatsächlich der Meinung zu sein, das Leben beruhe auf Logik, versuchen anhand nicht nachvollziebarer Naturgesetze ihr Scheitern im Leben zu erklären und werden von der überwältigen Mehrheit der Fachwelt verachtet.

Die Alchimistengilde

Wenn jemand den obigen Text gelesen hat, denkt er sich bestimmt: Juchu!!! Ich werde Alchimist, da mach ich viel Geld und muss nichts tun!!!. Leider müssen all diese arg enttäuscht werden: Denn der Werdegang eines Alchimisten ist lang, beschwerlich und setzt als Voraussetzung entweder viel Geduld, wegen der langen Wartezeit, viel Geld, wegen der hohen Bestechungsgelder oder Beziehungen, wegen dem Einschleimen und Ereichen des Titels Alchimist, voraus. Wer dies alles nicht hat, sollte es sich schon mal abschreiben Alchimist zu werden und was anderes machen. Aber diejenigen, die eine von diesen Voraussetzungen erfüllen, müssen ein zweites Mal entäuscht werden, denn um Alchimist zu werden muss man erst mal 4 Jahre Biologie studieren, und in ein Biologiestudium kommt man ja nur mit guten Schulnoten, und danach nochmal 4 Jahre Chemie studieren, dann in beiden Fächern mindestens eine Doktorarbeit schreiben und danach eine Prüfung von dem Auschussrat der Alchimistengilde ablegen. Hat man dies alles geschafft, dann ist man Alchimist und darf den Rest seines Lebens damit zubringen irgendwelche Zutaten in einen Kessel zu werfen und reich zu werden.

Besondere Alchimisten und ihre Erungenschaften

Senkfried Bonghart

Senkfried Bonghart, war praktisch der erste Mensch, der Alchimist wurde, als er eines Tages die simplen Anleitungen seines Chemiebaukastens C 3000 missachtete und einfach alle Bestandteile des Kastens, inklusive Karton und Anleitungsheft, in einen Kochtopf warf und sich tierisch darüber freute, dass sein Elternhaus kurz danach nur noch eine schwarzgefärbte Ruine war. Die Reaktion seiner Eltern war verständlich: Rauswurf und Enterbung, doch Senkfried, der seine Eltern sowieso hasste, kam dies ganz gelegen. Während seine Eltern sich mit der Unterkunft unter einer Kanalbrücke zufrieden geben mussten, zog Senkfried erst mal zu einem Freund, mietete sich einen kleinein "Übungsraum" und verdiente sich dumm und dusselig an den Vorstellungen seiner Kunst, die einmal sogar fast alle Zuschauer durch eine zu große Explosion umbrachte. Nach diesem Vorfall allerdings wurde Senkfried erst richtig bekannt und gründete die Gilde, um es den anderen Alchimisten schwer zu machen den gleichen Beruf zu erlangen. Er selbst hat nie eine Schule von innen gesehen.

Hans Holger Schweppenstedt

Hans Holger Schweppenstedt, hatte weder viel Geduld, noch die nötigen Beziehungen, sondern jede Menge Geld. Er war reich und erkaufte sich die Studien. Auch wenn er nicht so viel Aufsehen eregt hat, wie Senkfried, war er doch auch sehr erfolgreich. Er entdeckte u.a., dass Benzin brennt, Petrolium auch und dass Radium nicht so gut für die Gesundheit ist. Für letzteres bekam er den Nobelpreis für Chemie.

Dr. Dr. Prof. Herbert Schnickschnack

Wohl der berühmteste und gleichzeitig der gefürchteste von allen Alchimisten seiner Zeit, denn Dr. Dr. Proff. Schnickschnack hatte einen , der im Befehle aus anderen Dimensionen zurief. Besonders das Experiment, als er ein ganzes Haus mit Bewohnern und mehrere Katzen, Hunde und Ratten in einen riesigen Kessel gefüllt mit Wasser warf, gilt als Sturzpunkt der gesamten Alchemie. Konsequenz war nähmlich, dass der Staat die Gelder einstellte, oder nur noch staatlich geprüften Alchemisten zur Verfügung stellte und Dr. Dr. Proff. Schnickschnack in der geschlossenen Anstalt landete, wo er 1978, angespornt durch einen Befehl aus einer der vielen Dimensionen, Selbstmord durch eigenes Erwürgen beging.