Sexualkunde

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Im Gegensatz zur wissenschaftlichen Lehre der Sexualforschung handelt es sich bei der Sexualkunde um den verzweifelten Versuch verklemmter Mittelstufenlehrer, minderjährigen Jugendlichen die Freuden der Sexualität näher zu bringen.

Hier befindet sich der Unterrichtende natürlich in einem Zwiespalt. Auf der einen Seite wird dieser schnell in die pädophile Ecke gestellt, was ihm möglicherweise selbst unangenehm ist; andererseits hat der Großteil des pubertierenden Packs die ersten sexuellen Erfahrungen schon lange hinter sich gebracht und auf diesem Gebiete auch weitaus vielfältigere Erfahrungen sammeln können als der Unterrichtende selbst.

Gliederung der Sexualkunde

Der Sexualkundeunterricht ist grob in zwei Teile zu gliedern:

Teil 1: Grundsätzliches

Nach einer für alle Anwesenden peinlichen Einleitung über Blümchen und Bienchen (Wer hätte gedacht, dass Bienchen & Blümchen ficken?) wird mit alten Vorurteilen aufgeräumt.

  • Kinder kommen nicht vom Storch (Wer sollte denn all die Störche schwängern?).
  • Die heilige Schrift irrt in Bezug auf die Jungfrau Maria.
  • Was man nicht versteht, kann man mit Hilfe der Sexbrummse erklären!
  • Vom Onanieren wird man dumm, blind, taub, gelähmt, hässlich, buckelig und außerdem Rollenspieler.
  • Wenn Frauen nicht oft genug Sex haben, wachsen sie untenrum wieder zu (ähnlich wie bei Ohrringen).
  • Wenn Männer nicht oft genug Sex haben, platzen ihnen unter höllischen Schmerzen die Eier.
  • Zur Empfängnisverhütung genügt es, den kleinen Soldaten rechtzeitig wieder rauszuziehen.
  • Sex in der Schwangerschaft führt zur Hasenscharte. Manchmal sticht man dem Fötus das Auge aus.
  • Rauchen während der Schwangerschaft härtet das Ungeborene ab und hält seine künftige Körpergröße unter Kontrolle.
  • Durch die Einnahme von Contergan wird vorgeburtliches Strampeln unterdrückt.
  • Homosexualität ist eine unheilbare Krankheit. Betroffene sollten sich umgehend entleiben.

Es werden anhand von hübsch gemalten Schautafeln aus den frühen 40er Jahren des letzten Jahrtausends die äußeren und inneren Geschlechtsmerkmale beiderlei Ausprägungen gezeigt. Dieser Abschnitt dauert insgesamt nicht länger als zwei Minuten, Fragen dürfen nicht gestellt werden.

Teil 2: Geschlechtskrankheiten

Der im Unterricht folgende, erheblich längere Zeitabschnitt wird dem Thema Geschlechtskrankheiten gewidmet. Hierfür werden den Schulen vom Bundesamt zur Förderung der Frigiderie spezielle Dia-Sets zur Verfügung gestellt. Hier sind hochauflösende Abbildungen der schlimmsten und häßlichsten Symptome vieler Geschlechtskrankheiten zu sehen. Vom Tripper bis zur Syphilis ist alles dabei. Auch besonders abartige Vaginalpilze und grausam entstellende Entzündungen werden den Jugendlichen in der Phase der sexuellen Prägung nicht vorenthalten.

Die Vorführung wird erst beendet, wenn die meisten Schüler den Weg zu den Sanitäranlagen gefunden haben, um sich zu übergeben. Der verbliebene harte Kern wird anhand von Holzmodellen mit der Verwendung von Kondomen vertraut gemacht. Spätestens dann ist auch diesen die Lust an der Lust gründlich vergangen.

Sexualkunde unterbindet die früher oft beobachtete Verderbtheit bei Jugendlichen und ist der Hauptgrund für den Geburtenrückgang innerhalb der zivilisierten Bevölkerungsschichten Westeuropas.

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