Schützenfest

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schützenfeste zelebrieren den Frieden

Ein Schützenfest ist eine offizielle Alibiveranstaltung von Waffennarren, besoffenen oder bald besoffenen Jägern oder Möchtegernheckenschützen, die meist in verschmutzten unbekannten Dörfern stattfinden.

Ort und Ablauf der Party

Viele Schützenfeste finden in Dörfern statt, damit man als Hindernis und zur Orientierungslosigkeit nicht etwa einen landwirtschaftsproduktionswichtigen Hahn auf dem Besen trifft, sondern den Wetterhahn auf der Kirchturmspitze.

Bei Schützenfesten in der Frühform ging es grundsätzlich darum, wild um sich zu schießen und sich gegenseitig abzuknallen, wenn es nicht vor langem schon zu einer flachen Veranstaltung von waffenstarrenden Dummbeuteln degeneriert wäre. Der Gast, der in früher Vorzeit überlebte, hatte gewonnen. Heute ist es aber ganz anders.

Ringstechen

Beim Schützenfest gibt es verschiedene Disziplinen: einmal das berühmte Ringstechen. Man sitzt auf einem Gaul und muss versuchen, mit einer Lanze in hängende Ringe zustechen, was nur in bereits kräftig alkoholisiertem Zustand tierischen Spaß macht. Hat man die Regeln nicht verstanden, muss man so lange im Kreis reiten, bis man sie verstanden hat. Geritten wird daher oft bis in den frühen Morgen.

Scheibenschiessen

Zielübungen im Wald. Ja, dieser Schütze hat eine Scheibe.

Die zweite Disziplin ist Scheibenschießen. Was da gemacht wird, sagt schon das Wort: Man muss wohl auf Scheiben schießen. Welche Scheiben sind egal. Ob das jetzt Brotscheiben oder Glasscheiben oder Dartscheiben oder Bremsscheiben oder Butzenscheiben oder Drehscheiben oder Fensterscheiben oder Käsescheiben oder Kniescheiben oder Mattscheiben oder Mondscheiben oder Schinkenscheiben oder Sonnenscheiben oder Windschutzscheiben oder Salamischeiben oder Wurstscheiben an sich oder wirklich Zielscheiben sind, ist nicht bekannt.

Mit Pfeil und Bogen

Die dritte Disziplin ist Schießen mit Pfeil und Bogen. Man nimmt den Pfeil und den Bogen, dann nimmt man den Pfeil, macht den auf den Bogen lässt los und trifft eine Scheibe. Ob das jetzt Brotscheiben oder Glasscheiben oder Dartscheiben oder Bremsscheiben oder Butzenscheiben oder Drehscheiben oder Fensterscheiben oder Käsescheiben oder Kniescheiben oder Mattscheiben oder Mondscheiben oder Schinkenscheiben oder Sonnenscheiben oder Windschutzscheiben oder Salamischeiben oder Wurstscheiben an sich oder wirklich Zielscheiben sind, ist nicht bekannt.

Ermittlung des Schützenkönigs/Königsschützen/Schussmeisters etc.

Die Jury bilden meist gestandene Jäger bzw. ehemalige Jäger, die eine Ersatzbefriedigung erfahren dürfen; erstere dafür, dass man gerade mal nichts auf freier Flur erlegen darf und ihre Lizenz nicht riskieren wollen und letztere, die mutiger waren, also die Lizenz aus allerlei Gründen entzogen wurde. Diese ermittelt dann den besten Schützen vom Lande. Also der, der den Hahn wie getroffen hat.

Der Sieger darf eine ganze Nacht frei in der Luft rumballern oder bis zur Bewusstlosigkeit saufen, wenn er sichergestellt hat, dass auf seine Kosten gezecht werden darf.

Eine Kapelle neben an kann auch Wetten abschließen, wer denn der Schützenkönig oder der Königsschütze wird. Hat die Kapelle die Wette veloren, müssen alle in Reih und Glied durch die Gassen latschen und zwischen Haus und Zaun Volkslieder von Florian Silbereisen und DJ Ötzi posaunen.

Dörfer mit den wichtigsten Schützenfestspielen