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Effi Briest

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Effi Briest ist ein Roman von Theodor von Thane, einem deutschen Schriftsteller und Staubsaugervertreter. Er ist ein beliebtes Psycho-Folterinstrument deutscher Gymnasien gegen Schüler.

Personen

  • Effi Briest: preußisches Mädchen mit null Realitätssinn, an einem Tag spielt sie noch auf der Schaukel, am anderen heiratet sie Geert von Innstetten. Hätte als Kind mehr Schläge verdient, um das echte Leben kennenzulernen.
  • Geert von Innstetten: Reicher notgeiler Landrat aus Kessin um die 40, scharf auf junge Mädchen, um ein bisschen sein Lolita-Syndrom auszuleben. Steht auf heiße Lehrerspielchen.
  • Luise von Briest: Mutter der Effi, einst scharf auf Innstetten, verspricht sie ihm jetzt ihre Tochter, damit die einen guten Gatten bekommt, immer die Pragmatikerin.
  • ... von Briest: Was anderes kann man nicht sagen, der Vater halt. In Ermangelung von Einfällen und Phantasie unterließ von Thane die Namensgebung. Charakter: Meistens betrunken, festlichkeitensüchtig, Kettenraucher und Sprücheklopfer.
  • Major von Crampas: Älter als Innstetten, dafür schärfer im Bett und auf Weiber. Verdreht der Effi den Kopf und lässt sie ebenso schnell wieder fallen. Muss dann dafür sterben.
  • Alonzo Gieshübler: Freund von Effi in den einsameren Tagen in Kessin, salbadert den ganzen Tag nur, ist dafür aber der Sympathischste des Buches.
  • Cousin Dagobert von Briest ist beim Militär, den Rathenower Husaren. Hat den ganzen Tag nix zu tun und arbeitet nur dann, wenns Spaß macht. Ansonsten ist er immer für ein maues Witzchen zu haben und labert die ganze Zeit nur Müll.
  • Judas Briest ist Effis Bruder der im Buch zwar nicht vorkommt aber ein berühmter Metal Musiker ist. Er fährt gerne Motorrad und zieht Lederkleidung an.
  • Der Chinese ist eigentlich gar keine Chinese. Wichtigste Person des Romans. Wird von Effi für ein Gespenst des Hauses gehalten, weswegen sie sich fast in die Hose macht. Ist aber eigentlich ganz harmlos.
  • Roswitha: Nervlich kaputte Psychopathin, die auf Effis Tochter aufpassen soll, obwohl sie's selbst in ihrer Jugend ordentlich krachen ließ, ein uneheliches Kind zur Welt brachte und deswegen von ihrem Vater beinahe totgeschlagen wurde.

Handlung

Deutschland 1880, so um den Dreh, man hat gerade einen Megakrieg gegen die Franzosén gewonnen und fühlt sich nun stark und einig und potent, dass die Schwarte kracht.

Die Familie Briest ist eine typisch preußische Familie: Kinderlieb, direkt, tolerant und ab und zu auf Droge. Man grillt gemütlich irgendeinen zähen Broiler, lacht über den Haus-Franzosé und übt sich im Schreiben von schwülstigen Briefen voller Worthülsen. Dann taucht auf einmal der alte Ex-Lover Geert Innstetten (38 Jahre alt) der Mutter auf und will deren Tochter EFFI (17 Jahre) heiraten, weil er sie mal kurz gesehen hat und ausgesprochen geil fand.

Kaum zwei Stunden später sind die beiden auch verlobt und alles schwelgt in Glück, vor allem Frau Mutter Briest, die meint, ihre Tochter würde irgendwie damit hoch hinaus kommen, weil der doch Geld hat. Wahrheit ist, dass die Familie Briest sich nur das ganze Geld für Effi sparen wollte. Also heiraten die beiden später auch. Ab geht es nach Italien, wo Innstetten denkt, jede Frau wäre kunstinteressiert. Weit gefehlt, Klein-Effi ist noch ganz grün hinter den Ohren und versteht vom Sujet ungefähr soviel wie Goethe von der Naturwissenschaft (Achtung hier ist Karl Auer am Werk gewesen!). So schleift er sie durch alles, was annähernd nur mit den Arts bellés zu tun hat, bereits hier fragt sich der Leser des Buches, wen das ganze eigentlich interessiert.

Zurück in Deutschland widmet sich Innstetten als preußischer Bonvivant wieder seinem Leben als aalglatter Provinzverwalter mit Chance zum Hochbumsen. Davor wird Effi noch der ganzen In-Clique des Ortes Kessin, wo der Bär steppt, vorgestellt. Er tyrannisiert Effi, wo es nur geht, und setzt ihr Flausen in den Kopf, im Haus würde es spuken.

Dem ist zwar nicht so, allerdings sucht sie sich neue Freunde. So zum Beispiel den Apotheker und Lokalkabarettist Fernando Alonzo Gieshübler. Schon hier glaubt man, es sei ein Künstlername, aber weit gefehlt, von Thane hatte eben keine Fantasie. Es schaukelt sich hoch, bis Sexprotz und Gokart-Fanatiker von Crampas auftaucht, er ist gewillt Effi an die Wäsche zu gehen. Das glückt letztendlich auch, obwohl sie immer Gründe vorschiebt. Es ziehen sich endlose Besuche in Berlin dahin, in welchen der Cousin von Briest einfach nur nervt. Er wollte ja damals Effi, war ihr aber zu grün hinter den Ohren.

Nach Stunden von Langeweile, Sexualallüren (die von Thane aber nie näher beschreibt) kommt es zum Fanal. Als Effi in Kur ist, bekommt Innstetten alles raus. Potzblitz, Skandal, man ist aus dem Häuschen und die Eltern verstoßen ihre Tochter. Wahnsinn, es kommt zum Duell, Instetten legt Crampas mit einem Elefantentöter um, dass es nur zu sprützet!

Am Ende: Fragen, Wünsche, Verzweiflung. Wozu das alles?

Schreibstil

Zum Schreibstil von Thanes ist Folgendes anzumerken: Er benutzt den sogenannten "Aussparungsstil" und betreibt "Causerie", was zunächst furchtbar kompliziert klingt, aber eigentlich ganz einfach ist: Er erzählt alles Langweilige, Unwichtige und Beiläufige und die interessanten Stellen spart er aus. Wenn man Deutschlehrer fragt ist das "revolutionär", großartig und regt die Phantasie an, doch als ehrlicher Leser fragt man sich doch: Warum zur Hölle soll ich mir ein Buch kaufen, wenn ich mir das Spannende doch selbst denken muss?!

Schuldfrage

Schuld an diesem Roman trägt ausschließlich von Thane. Umstritten ist die Schuldfrage. Ist Effi alleine Schuld an der Scheidung, oder hat von Innstetten eine Mitschuld?

Während amazonisch wirkende Deutschlehrerinnen auf die Mitschuld von Instetten hinzuweisen versuchen, lassen sich manche jedoch nicht von der Wahrheit abbringen. Die alleinige Schuld liegt bei Effi, da sie, während Innstetten das Geld verdient, mit dem sich Effi schmückt, als Tintenfass für Crampas dient. Das lässt sich der alte Stecher natürlich nicht entgehen. So ist Effi als Ehebrecherin alleine schuld, da sie ihre Aufgabe als Frau, die Kraft ihres Amtes als Putze und Köchin dienen muss, schändlich vernachlässigt hat und als Dirne die Männerwelt verrückt macht. Aber sie hat ihren nicht vorhanden Lover Instetten nur vernachlässigt, weil er, der karrieregeile Innstetten, ausschließlich an seinen Weg an die Spitze gedacht hat. Deswegen muss man sagen, auch Instetten ist schuld, sowie die verdammte Gesellschaft, die ihn so formte.

Wirkung des Werkes

Teilweise wurden Individuen gesichtet, die an akuter Langeweile verendet sind. Andererseits wurden auch Schüler gesichtet, die mit Schaum vor dem Mund in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Am spektakulärsten ist der Fall des Peter M.. Er sprang während der Abiturprüfung auf und brüllte: "Wozu diese Scheiße, diese elendige, verreckte Scheiße!" Danach aß er das Buch und vernichtete eine Litfaßsäule.