Husaren

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Ein Nachfahre des leider ausgestorbenen Husaren's

Das Husaren (selten: Husa-Ren) ist ein in der Frühzeit weit verbreitetes Rentier aus der orientalischen Zuchtlinie des Staates Husa.

Zeit

Lange, bevor der Heiland dem Westen eine neue Zeitrechnung bescherte, da gab es, eingekeilt zwischen dem Schwarzen Meer, dem Mittelmeer und dem Kaspischen Meer, die Stadt Husa.

... Wissenswertes über das Kaspische Meer, soweit hier überhaupt bekannt

(das Kaspische Meer ist übrigens noch 30.000 Quadratlatschenkilometer größer als Deutschland. Aber kaum ein Arsch kennt das Kaspische Meer und weiß, dass es 24 Meter unter NN liegt. Wenn man sagen wir mal, ein Bypass vom Mittelmeer ins Kaspische Meer bauen würde, dann kann der Nordpol ruhig abschmelzen und würde das Kaspische Meer erstmal auffüllen und Mirkonesien wäre trotz der Erderwärmung gerettet. Aber hierzulande interessiert man sich ja eher dafür, dass z.B. in den USA irgendein Hilfsarbeiter nach Genuss eines Energie-Drinks einen fahren gelassen und deswegen Red Bull verklagt hat oder dass in Australien der weiße Hai einem Surfer ein Bein abgebissen hat, das alles ist wichtiger als das kaspische Meer.)


Husa war so etwas wie Bremen ohne Bremerhafen, ein Stadtstaat. Von Husa weiß man nicht viel, außer, dass es zum Land Urarata gehörte und das dort die berühmten Rentiere gezüchtet wurden. Urarata existierte gut 400 Jahre lang, folglich verschwand auch Husa lange bevor besagter Heiland wirkte, von der Bildfläche. Aber das letzte Husaren... nunja, davon später mehr.

Raum

Jeder, der sich mit der Relativitätstheorie beschäftigt oder sogar Perry Rhodan gelesen hat, weiß, dass der Raum gekrümmt ist. Und zwar nicht nur, deshalb, weil ein betrunkener Ungarischer Kavellerist auf Heimaturlaub seine Hütte renoviert hat, sondern gemeint ist hier eher der Weltraum mit seinen unendlichen Weiten oder der Raum an sich. Und, so lautet eine Theorie, dass ungefähr 400 vor Christus ganz Husa in ein Wurmloch gestürzt sein muss und dann, rechtzeitig zur Geburt des Heilands in einem feurigen Funkenregen wieder materialisiert war; zwei Kilometer über dem Boden, nahe der Stadt Bethlehem. Die Rentierhorden, die in Husa gezüchtet wurden, stürzten hernieder auf die Erde und mit ihnen der komplette Hausrat der Husa, insbesondere Säcke, Kartons und Schlitten (das Rad war 400 vor Christus noch nicht erfunden). Die überraschte Bevölkerung Palästinas und sogar die Heiligen drei Könige erzählten sich fortan von fliegenden Rentieren, die dicke Männer mit weißen Bärten auf geschenkebeladenen Schlitten hinter sich herzogen. So, jetzt wisst Ihr Bescheid.

Politik

Polnischer Flügelhusar

Die Mähr von den fliegenden Rentierhorden begleitete fortan den Heiland zu seinen Geburtstagsfesten. Und weil der Heiland zaubern konnte, ja sogar Wasser in Wein verwandelt hatte, waren auch fliegende Rentiere plausibel. Und fliegen wollte dann auf einmal jeder und so setzte eine wissenschaftliche Jagd auf die fliegenden Rentiere ein. Und klar, in Vorderasien gab es eigentlich gar keine Rentiere, nur von Husa war bekannt, dass dort welche gezüchtet worden waren. Seit dem suchten ganze Heere von Wissenschaftlern, einer der bekanntesten war Schliemann, das sagenhafte Husa, das wohl auf dem Berg Ararat gelegen haben soll. Eine in diesem Zusammenhang entwickelte aber völlig missverstandene Theorie handelt übrigens von einer Arche.

Militär-Philosophie

Das Husaren und der mit ihm verbundene Traum vom Fliegen hat seit Jahren die Träume der Menschen befeuert. Und auch die der Militärs. Noch im 16. Jahrhundert versuchten die Polen mit als Husa-Rentier verkleideten Pferden eine fliegende Kavellerie aufzubauen. Vergebens, denn die (am Reiter) eingesetzten Flügel waren aus Hühnerdaunen gefertigt, und Hühner konnten schon immer scheiße fliegen. Das änderte aber nichts an dem Nimbus, mit dem sich diese Kavelleristen umgaben, denn sie hielten sich für die Größten. Der Ursprung der geflügelten Kavellerie lag bereits im 15. Jahrhundert. Denn da sollen sogenannte Husaren-Heere aus Überbleibseln der bosnischen Reiterei entstanden sein. Die Bosnier, die von den Osmanen schwer besiegt wurden (1:7 oder eigentlich sogar 1:8, denn die Torlinienkamera war damals noch nicht eingesetzt), machten sich auf nach Ungarn um dort als Kavellerie zu dienen. Weil aber Verlierer nur ungern in ein Heer aufgenommen werden, erfanden die schlauen Bosnier das Märchen, sie würden die sagenumwobenen Husaren reiten und könnten folglich fliegen, wenn es denn drauf ankäme.

Profitgier

Mit billigen Tricks versucht man heutzutage arme Geschöpfe als Husaren auszugeben

Nachdem die Brüder Wright dann später das Fliegen gesellschaftsfähig gemacht hatten, gerieten die Husarentiere in Vergessenheit. Erst die Getränkeindustrie setzte wieder auf fliegende Rentiere; zuerst Coca Cola -der Brausehersteller erfand einen Weihnachtsmann, Kobolde und rotnäsige Rentiere-, dann ließ sich ein österreichischer Getränkemogul ebenfalls von den fliegenden Rentieren inspirieren und ließ in Ermangelung derselben, Kühe von Alpengletschern stürzen. In Erinnerung an diesen schönen Brauch finden alljährlich die sogenannten Red Bull-Flugtage statt.

Fazit

So ein Wurmloch kann die Geschichte der Menschheit ganz schön durcheinander würfeln. Was wäre, wenn Husa nicht in das Wurmloch gefallen und somit auch nicht 400 Jahre später mit einem Feuerschweif in Bethlehem wieder aufgetaucht wäre? Die Heiligen Drei Könige hätten ihre Geschenke nicht abliefern können, folglich würde es zu Weihnachten auch keine Geschenke geben. Und, was noch schlimmer ist, Red Bull hätte einen anderen Slogan: Vielleicht "Red Bull verleiht Fahrräder...". Am härtesten hätte es aber die Kölner gebeutelt. Das Marschlied "Es war einmal ein treuer Husar." würde weder als Glockenspiel am 4711-Haus erklingen, noch als Kölner Nationalhymne im Karneval ertönen. Danke, Wurmloch!