Blaufrosch

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Blaufrosch
Huepffrosch.png
Systematik
Überordnung: Säugetier
Ordnung: Frösche
Unterordnung: Blaufrösche
Verbreitung: Norddeutschland
Fortpflanzung: Einmal pro Jahr

Der Blaufrosch (lat. blauus Froskulus) ist eine seltene, in Europa lebende Froschart. Er ist klein, flauschig und im Gegensatz zu anderen Froscharten bläulich gefärbt. Er bekam seinen Namen durch seine Eigenschaft ein blaues Fell zu haben. Der Blaufrosch ist aufgrund seines Fells die einzige Froschart die zu den Säugetieren gehört.

Merkmale

Die Länge des Blaufrosches beträgt bis zu 3, bei Weibchen auch bis zu 4 Zentimeter. Manchmal kann es aber auch vorkommen dass sie unter Autoreifen bis zu 8 Zentimeter erreichen können. Ihre Höhe nimmt dabei aber beträchtlich ab. Das Körpergewicht beim Männchen kann von 3 bis 6 Gramm reichen, bei Weibchen kann es je nachdem ob sie trächtig sind, von 7 bis 13 Gramm reichen. Der Kopf der Blaufrösche ist breiter als blau und dementsprechend ist die Schnauze spitzwinklig. Logisch, oder? Die stark hervorstechenden Augen sind wie bei Anime Figuren fast grösser als der ganze Kopf. Die Pupillen sind aber nicht wie bei den Menschen rund, sondern leicht zusammengedrückt. In der Fachsprache spricht man auch von Schlitzpupillen, damit sind nicht Chinesen gemeint. Durch die elliptische Form kann der Blaufrosch besser grössere Objekte aus seiner unterwürfigen Perspektive wahrnehmen. Bei Nacht weiten sich die Pupillen über das ganze Auge aus, somit sind sie zu dieser Uhrzeit besonders schrecklich anzuschauen, da ihr Augapfel komplett schwarz wird. Die vorderen Gliedmassen sind im Gegensatz zu den hinteren recht kurz und besitzen jeweils 3 Finger mit Haftnoppen. Das Fell der Männchen ist leuchtend hellblau, während das der Weibchen recht dunkel, fast schon schwarz ist. Darum werden Weibchen auch recht schnell mit kleinen Kothäufchen verwechselt und in einem Robidog-Kasten entsorgt.

Haut

Ein Haar des Blaufroschs 200-fach vergrößert.

Die Hautoberfläche ist mit einem 4 Zentimeter dicken Fell ausgestattet. Der ganze Körper außer den Augen ist mit Fell bedeckt. Speziell am Fell ist, dass es Regenwasser aufsammeln kann, welches durch die Anordnung der Haare zum Kopf transportiert wird, welches der Blaufrosch danach trinken kann. Das Fell dient aber nicht nur als Transportmittel für Wasser, sondern kann dieses auch wochenlang speichern. Wenn man sich ein einzelnes Haar unter dem Mikroskop betrachtet erkennt man, dass die Haare des Blaufrosches an der Spitze kleine Löcher besitzen. Ein Haar ist somit wie ein offener Zylinder , bei dem Wasser reinfliessen kann, bis er voll ist.

Ernährung

Während der vermeintlich "Blaufrosch" sich noch im Ei befindet, ernährt er sich von der Fruchtblase, welche sich im Inneren befindet. Sobald er geschlüpft ist, macht er sich als Kaulquappe auf die Suche nach Essen. In diesem Stadium muss er aber aufpassen, dass er selbst nicht gefressen wird. Kaulquappen ernähren sich hauptsächlich von kleinen Organismen, die sich auf Steinen oder Wasserpflanzen befinden. Das bedeutet jeder Stein und jede Pflanze muss abgegrast und dementsprechend abgesaugt werden. Wenn sich die Möglichkeit ergibt Fleisch zu essen, dann wird diese auch genutzt. Beispielsweise geben ertrunkene Insekten, kleine Vögel oder Fische aus der Büchse eine prima Mahlzeit ab.

Erwachsene Blaufrösche können sich deutlich mehr zu Mittag leisten und begnügen sich gerne auch mit noch lebendigen Wesen. Dazu zählen vor allem Insekten, die mit Hilfe der klebrigen Zunge in ihr Maul gezwungen werden. Ihre Futtersuche beginnt meistens erst während der Dämmerung, wenn es endlich beginnt kühl oder feucht zu werden. Durch ihre Fähigkeit ein Frosch zu sein, können sie sich schnell und flink vorwärts bewegen, um potentielle Beute zu schnappen und zu fressen.

Fortpflanzung

Wie die meisten Amphibien pflanzen sich die Blaufrösche mit dem anderen Geschlecht weiter. Dazu gibt das Männchen während der Balz betörende Töne von sich, um die Aufmerksamkeit der Weibchen zu sichern. Je größer und kräftiger ein Männchen ist, desto mehr Weibchen bekommt es ab. Also das gleiche Prinzip wie beim Menschen, je größer die dumme Klappe, desto mehr Schlampen sind am Start. Wenn das Weibchen vom Männchen begattet wurde, zieht sich dieses zurück und bleibt während der gesamten Trächtigkeit versteckt unter Steinen oder anderen nassen Orten. Die Trächtigkeit dauert nur wenige Tage und das Verstecken ist besonders wichtig, da das Weibchen in dieser Zeit besonders leicht anzugreifen ist, weil sie auch extrem fett und daher langsam ist in dieser Zeit. Außerdem verhilft der Rückzug an nasse Orte, dass der Laich sich auch richtig entwickelt. Ist der Laich erst einmal produziert, wird es unauffällig irgendwo im Wasser, an einem sicheren Ort gelegt und wartet dann dort, bis die Kaulquappen schlüpfen.

Eine Blaufrosch Kaulquappe, welche von einem Forscher gefangen wurde.

Mit der Zeit entwickeln sich die Kaulquappen schließlich zu vollwertigen Blaufröschen weiter. Im Alter von etwa drei Monaten beginnen die Haare zu sprießen und der Körperbau verändert sich grundlegend. Der Schwanz bildet sich zurück und die Kaulquappe bekommt endlich ein Gehirn zum minimalen denken, da der Schwanz nun nicht mehr dafür zuständig ist. Zudem bekommen sie zwei vollständige Lungenpaare, um nicht immer die Wasserbrühe atmen zu müssen.

Verbreitung und Lebensraum

Er kommt auf allen Kontinenten, mit Ausnahme aller Kontinente außer Europa, und in örtlichen Amphibienzoos vor. Leider ist ein starker Rückgang vor allem in Europa zu beobachten. Er bevorzugt es in feuchten Gebieten zu leben und sich zu vermehren, da sein Körper immer gekühlt werden muss. Sehr gerne werden Blaufrösche in Seen, Teichen, sonstigen Tümpeln, Bächen oder unter Autoreifen gesichtet.

Feinde

Das passiert, wenn das Auto schneller ist.

Der Blaufrosch hat leider sehr viele Feinde. Zu den schlimmsten Feinden gehört der Mensch, gefolgt von Vögeln aller Art, sowie allen Viechern, die grösser sind als er. Um sich vor den Fressfeinden und der Sonne zu schützen, hält sich der Blaufrosch den ganzen helllichten Tag in seinem Versteck aus. So wird die Gefahr gefressen oder von Forschern gefangen zu werden minimiert. Unter all diesen Feinden gibt es aber auch tödliche Krankheiten, die dem Blaufrosch zu schaffen machen. Beispielsweise schwillt bei einem mit Blaufroschkusvirus infizierten Frosch der Hals an, bis er nicht mehr atmen kann und er elendig an einem qualvollen Tod erstickt.

Gefährdung und Schutz

Leider ist der Blaufrosch vom Aussterben bedroht und vermutlich wird er innerhalb der nächsten 5 Jahren aus unseren Gewässern verschwunden sein. Besonders macht ihm die Klimaerwärmung zu schaffen. Durch die immer heißer werdenden Sommer und milderen Winter sterben viele der Frösche am Hitzetod. Jedes Jahr kollabieren mehr Blaufrösche, als dass sie an Krankheiten oder dem Menschen sterben. Das Problem liegt daran, dass ihr Fell, nicht wie bei Säugetieren (obwohl es Säugetiere sind), im Winter dichter und im Sommer wieder luftiger wird. Nein, ihr Fell bleibt das ganze Jahr unbeständig dicht. Um die Frösche nun vor dem Hitzetod zu bewahren, machen sich jährlich mehrere zehntausend Green Peace Aktivisten auf die Suche nach Blaufröschen, um sie in einer mühsamen Prozedur zu enthaaren. Seit diesem Jahr wurden die Blaufrösche auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten gesetzt.

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Der Teich der Stupidedia:

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