Orakel

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Als Orakel wird eine Vorhersage oder die vorhersagende Person bezeichnet, was aber eigentlich egal ist, da die Vorhersagen oder die von der vorhersagenden Person vorhergesagte Vorhersagen meistens nicht eintreffen. Demnach ist ein Orakel eine Vorhersage, die nicht eintrifft.

Das Orakel in der Antike

Jedes Mal, wenn die Griechen in den Krieg zogen, suchten sie das Orakel auf um sicher zu gehen, dass sie den Krieg auch gewinnen würden. Das Orakel war dabei immer am ärmsten dran - wenn es vorhersagte, der Krieg würde verloren werden, wurde das Orakel getötet und der Krieg wurde dennoch geführt. Wenn das Orakel vorhersagte, dass der Krieg gewonnen werden würde, wurde der Krieg natürlich geführt. Wenn der Krieg verloren wurde, wurde das Orakel von den überlebenden Griechen getötet. Auch zum Thema Liebe wurden die Orakeln ziemlich oft gefragt. Darauf konnten sie aber keine Antworten geben, da Orakel Priesterinnen waren, die jungfräulich bleiben mussten. Da die Orakel keine Ausgaben über die Liebe geben konnten, wurden sie auch deswegen getötet. Deswegen gab es nahezu jede Woche ein neues Orakel.
Das Orakel musste sich bei der Vorhersage über eine mit betäubendem Räucherwerk gefüllte Schüssel beugen und tief einatmen. Deswegen waren alle Orakel schwer drogensüchtig. Die Orakel, die nicht getötet wurden, starben an Überdosierungen oder den Langzeitschäden.

Orakel heute

Eigentlich kann heutzutage alles als Orakel verwendet werden. Man sagt einfach: "Wenn dies oder das eintrifft, ist dies oder das der Fall." Pubertierende Teeniegirls, die sich im Liebeskummerfall mit einer Packung Vanilleeis zurückziehen zum Beispiel verwenden oft Orakel wie: "Wenn es morgen schönes Wetter gibt, dann steht Alex auf mich!" (oder Thomas, oder Stefan, oder Kevin, oder wie sie alle heißen...) Diese Vorhersagen treffen zwar immer noch nicht oder sehr selten ein, aber es wird seltener jemand deswegen getötet. Zudem ist die Aussage: "Wenn es morgen schönes Wetter gibt, dann steht Alex auf mich!" mit einem weiteren Orakel eng verbunden. Und zwar mit dem

Wetterorakel

Die sicherste Wettervorhersage ist immer noch die mit dem Frosch. Ein Frosch befindet sich in einem Glas, neben ihm befindet sich eine Leiter. Je nachdem, auf welcher Höhe der Frosch auf der Leiter sitzen bleibt, wird der kommende Luftdruck angezeigt. Natürlich muss man die Leiter zuvor markieren.
Es gibt noch eine Form der Wettervorhersage, die man auf jedem Flohmarkt kaufen kann. Es handelt sich dabei um ein Häuschen, in dem sich eine Frau und ein Mann befinden. Kommt der Mann aus dem Häuschen raus, wird das Wetter schlecht. Kommt die Frau heraus, wird oder bleibt es schön. Die meisten dieser Häuschen werden übrigens im Handwerkunterricht in Hogwarts gefertigt.

Es gibt auch noch die Meteorologie, um das Wetter vorher zu sagen. Aber die Meteorologie ist eine Wissenschaft und deswegen nur theoretisch. Man bekommt von den Maschinen ein Wetterhoroskop vorgesetzt, in dem man jede nur erdenkliche Wetterlage vom Nieselregen bis zum Tornado heraus lesen kann, wenn man sich den Mächten des Kosmos öffnet.

Aus all diesen Gründen ist und bleibt die Wettervorhersage ein Orakel.

WM - Orakel

Paul bei seiner eigentlichen Arbeit: Übersetzen

Beim Fußball geht es, wie bei allen Sportarten, darum, den Besten zu ermitteln. Bei einer Weltmeisterschaft sucht man also die beste Mannschaft der Welt. Dazu treten ja auch alle zuvor qualifizierten Teams nach komplizierten aber dadurch unheimlich gerechten Regeln gegeneinander an. Manche Menschen wetten auf den Sieg bestimmter Teams. Manche wollen einfach nur schöne Spiele sehen, andere interessieren sich einen schönen Scheiß für den Kikifax und wieder andere würden am liebsten sterben, wenn ihre Mannschaft aus dem Turnier fliegt.

In Oberhausen gab es einen, der wusste es immer schon vorher. Dabei schaute der gar keine Fußballspiele an, hatte nicht mal einen Fernseher, also auch sicher keine Ahnung! Der hatte noch nicht mal Füße. Die Rede ist - natürlich - von Paul, dem WM-Orakel von 2006. Leider lebt Paul nicht mehr. Aber wenigstens konnte man die Spanier daran hindern, ihn als Siegprämie zu Paella zu verarbeiten. Paul frass am liebsten Miesmuscheln. Am liebsten mochte er die aus einer Kiste mit der Landesflagge des WM-Teilnehmers, der als nächstes gewinnt. Wie er das gemacht hat? Weiß keiner. Warum? Weiß der Geier. Was war Paul eigentlich für ein Typ? Paul Octo - Puss war ein Übersetzer aus Oberhausen. Also ein Fährmann? Nein, natürlich nicht! Er setzte nicht über, sondern hat übersetzt. Der Krake, der dank seiner 9 (NEUN!) Gehirne über eine Intelligenz jenseits unserer Vorstellungskraft verfügte konnte mit allen acht Armen gleichzeitig mehrere Texte übersetzen. Er hatte (obwohl des Sprechens selbst nicht mächtig) exzellente Kenntnisse aller Weltsprachen. Und er musste für seinen Pelikan niemals Patronen kaufen, da er die Tinte selbst hergestellt hat. Bekannte Übersetzungen von ihm sind beispielsweise die klingonische Version des Albums "Waschsalon" von Shakira. Die türkische Ausgabe des Alten und des Neuen Testaments, sowie die Übertragung der Fernsehserie "Alarm für Cobra 11" ins Chinesische. Die Orakelei betrieb Paul nur als Hobby. Weitere Hobbys von ihm waren Armdrücken, Tiefseetauchen, Hürdenwerfen, Tür-ringen und Stabweitkugeln.
Mittlerweile hat nicht nur jedes Land ein eigenes Orakel zu WM, EM oder gar zu Kreis- oder Dorfmeisterschaften sondern auch TV- und Radiosender. Das Spektrum reicht von Tieren aller Art bis hin zum übelriechenden Dixiklorakel.